Partnerschaft
Von Plüschfröschen und Silberhochzeits-Scheidungspaaren
16.01.2012 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Als wir Anfang des Monats in Las Palmas unterwegs
waren, habe ich mir im Vorbeigehen die erste
Ausgabe des „Spiegel“ 2012 gekauft. Eigentlich weil
mich das Titelthema - Optimismus - interessierte.
Auf Seite 45 bin ich dann aber über eine Geschichte
gestolpert, die mich wieder mal ins Grübeln
gebracht hat. Überschrieben war sie mit „Der
verlorene Sohn - Warum ein Ehepaar aus Bayern ein
Kuscheltier bergen ließ“.
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Neue Männer braucht das Land - oder doch erst mal neue Frauen?
18.11.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Vor ein paar Tagen stolperte ich auf „Spiegel
online“ über einen Artikel mit der Überschrift
„Bügeln ist nicht Papas
Ding“, der mal wieder den „Mythos neue
Väter“ einem Realitätscheck unterzog. Kurz
zusammengefasst lautete der Inhalt: im Westen
nichts Neues. Wie eh und je sind
Studien zufolge Haushalts- und Familienarbeit
zum allergrößten Teil Frauensache, auch dann,
wenn beide Partner Vollzeit arbeiten.
Der viel beschworene „neue Mann“ bleibt nach
der Geburt des Kindes zwar vielleicht ein paar
Wochen, oder, wenn er ganz fortschrittlich
ist, sogar ein halbes Jahr zu Hause; danach
verbringt er im Durchschnitt aber sogar mehr
(!) Zeit als vor der Geburt wieder im Job. Die
eigentliche Verantwortung und Organisation des
Familienalltags überlässt er erleichtert
wieder seiner - mehr oder weniger davon
begeisterten - Partnerin. Denn (so ein Zitat
von Ex-Familienministerin Renate Schmidt): Die
„Angst vor dem feuchten Textil, ob Windel,
Wäsche oder Wischlappen“ ist bei Männern
offensichtlich ungebrochen.
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Introvertiert - und glücklich in der Liebe!
Neben dem Beruf ist für die meisten Menschen eine
Partnerschaft der wichtigste Bestandteil ihres
Lebens. Die Forschung zeigt, dass eine dauerhafte,
glückliche Liebesbeziehung tatsächlich einer der
wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste
Schlüssel zur Lebenszufriedenheit ist. Instinktiv
scheinen das die meisten von uns zu wissen, deshalb
begeben sich auch - abgesehen von einigen wenigen
sehr einzelgängerisch veranlagten Ausnahmen - die
meisten Singles früher oder später irgendwann
(wieder) auf die Suche nach einem (neuen) Partner.
Introvertierte zögern damit allerdings häufig
länger als Extrovertierte, zum einen deshalb, weil
sie besser mit dem Alleinsein klarkommen und die
Vorteile des Singledaseins aus diesem Grund oft
höher schätzen als diese, zum anderen deshalb, weil
es ihnen schwerer fällt, auf andere Menschen
zuzugehen - und das ist natürlich die Voraussetzung
schlechthin, wenn man einen neuen Partner sucht!
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Liebe und Loyalität - Ein Hauch von Ewigkeit
21.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Im Zug, auf der Heimfahrt aus dem Urlaub, las ich
vor einer Weile Pascal Merciers Roman "Nachtzug nach
Lissabon". Und stieß dabei auf eine
Textpassage zum Thema Liebe, über die ich
seither immer wieder nachdenken muss.
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Liebe dich selbst ...
15.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
.. und es ist egal, wen Du heiratest!" lautet der
zugegebenermaßen recht provokante Titel eines
Ratgebers von Eva-Maria Zurhorst. Das Buch ist
seit seinem Erscheinen nicht unumstritten - vor
allem wegen seines starken spirituell-religiösen
Anteils - aber eine Studie der Carnegie Mellon
University scheint zumindest den Grundgedanken des
Titels weiter zu untermauern. Weiterlesen
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Hilfe, wir sind sexuell befreit!
07.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
"Vor 50 Jahren hat sich eine Frau noch Sorgen
gemacht, wenn sie einen Orgasmus hatte. Heute macht
sie sich Sorgen, wenn sie keinen hat", sagt Claudia
Haarmann, ihres Zeichens Psychotherapeutin und
Autorin des Buchs "Untenrum
- Die Scham ist nicht vorbei". Ihre
angesichts einer hoch sexualisierten
Gesellschaft provozierende These: Von einer
befreiten Sexualität sind wir Frauen noch weit
entfernt. Eigentlich wissen wir selbst gar
nicht wirklich, was wir im Bett wollen. Ja,
woher sollen es denn dann die armen Männer
wissen? Weiterlesen
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Du sollst mir Blumen schenken, aber von Dir aus! - Das „Sei doch mal spontan!“-Paradoxon
31.03.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Gestern hatten mein Mann und ich unseren
Kennenlerntag. Solche Tage sind ja für Paare
eigentlich ein guter Anlass, sich einen schönen Tag
oder wenigstens Abend zu machen, sollte man meinen.
Oft genug gehen sie aber auch gründlich daneben -
z. B. wenn einer der Beteiligten (vorzugsweise der
männliche Teil) den Tag entweder ganz vergisst,
oder aber zumindest ohne Blumenstrauß oder das
"richtige" Geschenk anrückt. "Wenn er mich wirklich
lieben würde, dann würde er doch ..." Oder?
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...
Öffentlicher Heiratsantrag - ja oder nein?
15.03.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Anfang Februar zappten wir gerade ein bisschen
herum und landeten per Zufall in der Übertragung
der Gala zur Verleihung der „Goldenen Kamera“. Und
natürlich prompt an der Stelle, wo die
Sportmoderatorin Monica Lierhaus - noch sichtlich
gezeichnet von ihrer schweren Erkrankung - ihrem
Lebensgefährten Rolf Hellgardt live einen
Heiratsantrag machte. Schnüff! Schluchz! Nachdem
alle verfügbaren Taschentücher durchgeheult waren,
habe ich mir dann schon noch mal grundsätzlich
meine Gedanken in Ruhe zu dem Thema gemacht. Kommt
es mir nur so vor, oder häuft sich diese Art der
Heiratsanträge irgendwie in den letzten Jahren?
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...
Kleine Geheimnisse erhalten die Partnerschaft
01.09.2010 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
"Wir haben keine Geheimnisse voreinander!" - "In
einer guten Beziehung erzählt man dem anderen alles
von sich." Solche und ähnliche Sätze hört man gerne
von manchen Paaren. Und im ersten Augenblick denkt
man vielleicht auch: Toll, wenn in einer Beziehung
so viel Offenheit und Ehrlichkeit vorhanden ist!
Vorsicht: Psychologen und Paartherapeuten kommen
mehr und mehr zu dem Schluss, dass es gar nicht so
gut ist, wenn Partner alles voneinander wissen. Ein
bisschen Geheimnis sollte sich jeder bewahren.
Aber welche Geheimnisse sind konstruktiv
und tun der Beziehung gut - und welche wirken sich
destruktiv aus und gefährden die Liebe?
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Online-Dating: Sicherheitstipps speziell für Frauen
27.02.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Aktuell steht in Hamburg der 27jährige gelernte
Trockenbauer Christian G. wegen zweifachen Mordes
vor Gericht. Angeblich hat er in
Internet-Kontaktbörsen über 300 Frauen
kennengelernt, 150 von ihnen auch persönlich
getroffen - und, wenn die Vorwürfe der Staatsanwalt
zutreffen, zwei von ihnen bei einem Date
heimtückisch ermordet. Der Fall erregt große
öffentliche Aufmerksamkeit und wirft wieder einmal
die Frage nach der Sicherheit speziell von Frauen
beim Online-Dating auf. Sind diese Flirtangebote
eine gute Möglichkeit, Mr. Right zu finden? Oder
sollte frau besser die Finger von der virtuellen
Partnersuche lassen?
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Warum haben so viele Frauen Probleme mit ihrer Schwiegermutter?
11.11.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
In Umfragen geben regelmäßig 25 - 30 % aller Frauen
an, dass ihre Partnerschaft unter der schwierigen
Beziehung zwischen ihnen und ihrer Schwiegermutter
leide. Insgesamt gehen Experten heute davon aus,
dass bei etwa 12,5% aller Ehen, die vor dem
Scheidungsrichter enden, die Schwiegermutter eines Partners
eine ausschlaggebende Rolle spielt. In anderen
Worten: Jede achte Ehe scheitert (auch) an der
Mutter eines der beiden Partner. Dabei liegen
die Schwiegertöchter mit ihren Klagen in
Umfragen stets deutlich vor den
Schwiegersöhnen. Letztere erzählen zwar gerne
am Stammtisch deftige Witze über ihre
Schwiegermutter, zeigen sich aber insgesamt
doch meist eher zufrieden mit ihr, wenn man
ernsthaft nachfragt.
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Gestresste Schwiegertöchter gesucht!
27.08.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
Ich habe ja an dieser Stelle schon kurz das Thema
meines Buches “Hassgeliebte Schwiegermutter”,
das im September erscheinen soll,
vorgestellt. Die Zeitschrift TINA sucht nun aus
diesem Anlass eine oder mehrere
Interviewpartnerinnen, die bereit wären, ihre
Geschichte mit ihrer stressigen Schwiegermutter
dort im Interview zu erzählen. Das Ganze kann offen
(mit Foto und unter echtem Namen) oder auch unter
Pseudonym und ohne Foto stattfinden. Weiterlesen
...
Ein Ratgeber für leidgeprüfte Schwiegertöchter
31.07.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
Wie versprochen, möchte ich heute an dieser Stelle
kurz mein erstes Buch vorstellen, das am 20.
September erscheinen wird. Die Arbeit daran hat
mich doch eine Menge Zeit und Energie gekostet, so
dass ich in den letzten Wochen und Monaten sehr
viel weniger häufig auf Egoload schreiben konnte,
als ich gerne wollte. Das wird sich jetzt aber
hoffentlich wieder ändern!
Der Titel des Buches lautet „Hassgeliebte Schwiegermutter“ - und wie leicht zu erraten, geht es darin um schwierige Schwiegermütter und wie man mit ihnen umgehen kann. Das Ganze ist als Ratgeber für Schwiegertöchter gedacht und fokussiert auf das Verhältnis zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter. Nun kann man mit einigem Recht fragen, warum, denn schließlich gibt es ja nicht nur Schwiegertöchter, sondern auch Schwiegersöhne, und auch unter denen wird so mancher seiner Schwiegermutter nicht unbedingt den roten Teppich ausrollen, wenn sie anrückt. Interessanterweise scheint es aber so zu sein, dass sehr viel mehr Schwiegersöhne als Schwiegertöchter gut bis sehr gut mit ihrer Schwiegermutter klarkommen. Die Konstellation Schwiegermutter - Schwiegertochter scheint die viel problematischere und spannungsgeladenere zu sein. Die Schwiegersöhne ziehen zwar am Stammtisch gerne über Schwiegermütter im Allgemeinen her, befragt man sie dann aber mal detaillierter, stellt sich sehr oft heraus, dass sie ihre eigene Schwiegermutter eigentlich recht gerne mögen. Dagegen geben in Umfragen regelmäßig 25 - 30 % aller Frauen an, dass ihre Beziehung unter ihrer Schwiegermutter zu leiden hat. Übrigens wird in etwa 12,5 % aller Scheidungen auch die Schwiegermutter des Partners als ein gewichtiger Grund für das Scheitern der Ehe angegeben - etwas, was ich vor den Recherchen zu diesem Buch so selbst auch nicht wusste. Weiterlesen ...
Der Titel des Buches lautet „Hassgeliebte Schwiegermutter“ - und wie leicht zu erraten, geht es darin um schwierige Schwiegermütter und wie man mit ihnen umgehen kann. Das Ganze ist als Ratgeber für Schwiegertöchter gedacht und fokussiert auf das Verhältnis zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter. Nun kann man mit einigem Recht fragen, warum, denn schließlich gibt es ja nicht nur Schwiegertöchter, sondern auch Schwiegersöhne, und auch unter denen wird so mancher seiner Schwiegermutter nicht unbedingt den roten Teppich ausrollen, wenn sie anrückt. Interessanterweise scheint es aber so zu sein, dass sehr viel mehr Schwiegersöhne als Schwiegertöchter gut bis sehr gut mit ihrer Schwiegermutter klarkommen. Die Konstellation Schwiegermutter - Schwiegertochter scheint die viel problematischere und spannungsgeladenere zu sein. Die Schwiegersöhne ziehen zwar am Stammtisch gerne über Schwiegermütter im Allgemeinen her, befragt man sie dann aber mal detaillierter, stellt sich sehr oft heraus, dass sie ihre eigene Schwiegermutter eigentlich recht gerne mögen. Dagegen geben in Umfragen regelmäßig 25 - 30 % aller Frauen an, dass ihre Beziehung unter ihrer Schwiegermutter zu leiden hat. Übrigens wird in etwa 12,5 % aller Scheidungen auch die Schwiegermutter des Partners als ein gewichtiger Grund für das Scheitern der Ehe angegeben - etwas, was ich vor den Recherchen zu diesem Buch so selbst auch nicht wusste. Weiterlesen ...
Heute ist der Tag des Kusses!
06.07.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Der 6. Juli ist der Internationale Tag des Kusses.
Ein netter Anlass, sich dieser hübschen
zwischenmenschlichen Betätigung ein bisschen mehr
als sonst zu widmen - der Theorie hier im Blog, der
Praxis bitte heute wann, wie und wo immer es passt!
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...
Gewalt gegen Frauen - Wer hilft, wenn die Beziehung eskaliert?
04.04.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Vergangene Woche hatte ich Urlaub; meine Praxis war
geschlossen. Ich buddelte gerade vergnügt im Garten
herum, als es an der Tür klingelte. Da ich dachte,
es sei vielleicht eine angekündigte Paketlieferung,
machte ich auf. Es waren aber zwei junge Frauen,
eine davon tränenüberströmt, die unbedingt mit mir
reden wollten. Meine hilflosen Verweise auf meine
erdbeschmierten Gartenklamotten und die Tatsache,
dass ich eigentlich im Urlaub sei, nutzten nichts.
Also zog ich die Handschuhe aus und hörte mir ihre
Geschichte an.
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Ist Freizeit gleich Streitzeit?
25.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, wie waren die Osterfeiertage so für die
Paarbeziehung? Schön, entspannend, bereichernd,
lustvoll, fröhlich, harmonisch? Oder hat es wieder
mal - wie so oft im Urlaub - ordentlich geblitzt,
gekracht, gedonnert? In gut einem Viertel aller
Beziehungen ist Streit während des Urlaubs und
während freier Tage sozusagen das Standardprogramm,
in vier von fünf Beziehungen kommt er zumindest
häufig vor. Oft geht es dabei um Kleinigkeiten -
und im Nachhinein fragt man sich ärgerlich, warum
man sich bloß wieder die schönen Tage selbst mies
machen musste.
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Liebeskiller Kind?
06.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
"Liebeskiller Kind?" fragte die Zeitschrift
„emotion“ in ihrer August-Ausgabe 2006 provokativ
auf dem Titelblatt. Der entsprechende Artikel
befasste sich mit der Frage nach den Auswirkungen,
die das erste Baby auf Beziehungen hat. Es zeigte
sich nämlich damals in einer Studie, dass auch bei
Paaren, die vorher beide berufstätig waren und für
Gleichberechtigung eintraten, nach der Geburt die
"Traditionalisierungsfalle" zuschnappte - sie
bleibt daheim und kümmert sich um Kind und
Haushalt, er schafft das Geld ran. Das passiert
übrigens auch bei Paaren, die mit den allerbesten
Vorsätzen in die neue Lebensphase starten, wie eine
Bamberger Langzeit-Untersuchung belegte. Zu Beginn
der Eheschließung hatte nur ein Viertel der Frauen
angegeben, eine "traditionale Arbeitsteilung" zu
praktizieren (sprich: kochen, spülen, aufräumen,
putzen, waschen sind Frauenarbeiten!); mehr als 40
% starteten mit einer "partnerschaftlichen"
Aufteilung in die Ehe. Nach 14 Jahren waren bei
zwei Drittel der Paaren die Aufgaben wieder so
verteilt wie zu Großmutters Zeiten - unabhängig
davon, ob beide arbeiteten oder nur einer.
Wichtigster Einschnitt hinsichtlich der Veränderung
auch in dieser Studie: die Geburt des ersten Kindes
- genau ab diesem Zeitpunkt zogen sich die Männer
drastisch aus der Hausarbeit zurück, obwohl diese
natürlich deutlich mehr wurde. Einkommen oder
Bildung der Partner spielten dabei übrigens keine
Rolle. Logischer Effekt - längst festgestellt in
zahllosen Studien: die Ehezufriedenheit sinkt nach
der Geburt des ersten Babys teilweise sehr
drastisch ab. Die Paare streiten häufiger, die
Qualität der Kommunikation insgesamt verschlechtert
sich, Zärtlichkeiten und Sexualität werden
selten. Weiterlesen
...
Partnersuche im Internet - lieber per Kontaktanzeige oder Partnervermittlung?
03.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Ich werde oft von Lesern oder Zeitschriften
(zuletzt von der Brigitte) gefragt, wie man es am
besten anstellt mit der Partnersuche im Internet.
Meine Antwort lautet: "Kommt darauf an!" Denn es
gibt zwei wesentlich unterschiedliche Arten, sich
im Netz auf die Suche nach dem Traumpartner zu
begeben. Diese ähneln in hohem Maße ihren Pendants
aus dem "richtigen Leben". Die Rede ist von
Kontaktanzeigen und
Partnervermittlungen.
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Können Liebesbeziehungen mit großem Altersunterschied funktionieren?
20.02.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Gelegentlich bekomme ich ja Themenvorschläge von
Egoload-Lesern zugeschickt, entweder via
Kommentarfunktion oder auch direkt per Email.
Kürzlich schrieb mir zum Beispiel Diana: „Liebe
Felicitas Heyne, ich würde gern mal einen Beitrag
zum Thema großer Altersunterschied in Beziehungen
lesen. Man hört da ja von kann sehr gut gelingen da
man viel voneinander lernen kann bis nein da sind
doch nur Komplexe im Spiel. Ich weiß, dass ist ein
sehr großes Thema und letztendlich muss jeder für
sich selber entscheiden und trotzdem fände ich es
schön wenn Sie mal darüber schreiben würden.
Vielleicht auch von den Erfahrungen die Sie
diesbezüglich in ihrer Praxis damit gemacht
haben???“
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Die Schatten der Ex-Partner
Spätestens ab den Zwanzigern, wenn man auch selbst
die ersten zwei, drei gescheiterten Beziehungen
hinter sich hat, stellt man fest, dass PartnerInnen
ganz ohne Vergangenheit nur noch schwer oder gar
nicht zu kriegen sind. Und ist man erst mal
jenseits der Dreißig, ist die Wahrscheinlichkeit,
dass der oder die "Neue" außer einer oder einem Ex
auch noch Kinder im Schlepptau hat, relativ hoch.
Schließlich wird heute bereits jede dritte Ehe
geschieden; manche Studien behaupten sogar,
demnächst wird es jede zweite sein. Welche
Auswirkungen hat der Schatten der Ex auf die neue
Beziehung? Und wie kann man als "Zweitfrau" oder
„Zweitmann“ damit umgehen? Weiterlesen
...
Und ewig lockt das Weib ...
15.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Hier ist ein sehr netter Werbespot eines
Versicherungsunternehmens, das für selbständige
Altersvorsorge bei Frauen wirbt: Der Regisseur
lässt eine langbeinige, kurzberockte, attraktive
Blondine lässig durch die Fußgängerzone schlendern,
während die Kamera unbemerkt die Köpfe der
vorübergehenden Männer einfängt - die sich sämtlich
wie an der Schnur gezogen in Richtung des
reizvollen Blickfangs drehen! Und zwar keineswegs
der allein spazierenden
Männer, sondern derjenigen, die dabei eine Frau an
der Seite, oft genug sogar im Arm haben!! Tja,
liebe Frauen, sollte uns das nicht zu denken
geben?! Weiterlesen
...
Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr ...
13.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
„Wissen Sie“, hat eine Klientin neulich zu mir
gesagt, „wenn ich wirklich gewusst hätte, was da
alles auf mich zukommt, hätte ich mich
wahrscheinlich gegen Kinder entschieden. Seit die
Kinder da sind, haben mein Mann und ich praktisch
keinen Sex mehr - einer von uns beiden ist immer zu
müde! Oder die Stimmung ist daneben, weil wir uns
wieder mal über die Aufteilung der Hausarbeit
gestritten haben. Wenn ich im Büro bin, habe ich
ein schlechtes Gewissen, weil die Kleine jetzt, mit
einem Jahr, schon ganztags bei einer Tagesmutter
untergebracht ist. Und wenn ich sie am späten
Nachmittag abhole, habe ich wieder ein schlechtes
Gewissen - weil ich immer die erste bin, die geht,
während die Kollegen noch arbeiten und mir, auch
wenn keiner was sagt, das Gefühl geben, ich müsste
eigentlich auch noch bleiben. Am schlimmsten ist
es, wenn eins der Kinder krank ist und ich in der
Arbeit anrufen und mich abmelden muss. Natürlich
stehen mir Extra-Pflegetage zu, aber diese winzige
Schweigeminute, bevor mein Chef dann sagt ‚ja,
okay, Frau Soundso, dann weiß ich Bescheid‘ - ich
weiß doch, wie sich alle immer das Maul über diese
unzuverlässigen Mütter zerreißen, die dann
kurzfristig ausfallen, ich hab es doch früher oft
genug mitbekommen, bevor ich selber Kinder hatte.
Und wissen Sie, im Grunde verstehe ich es auch -
ich habe mich ja früher auch geärgert, wenn dann
ein wichtiges Projekt dadurch ins Schleudern kam
oder ich die Arbeit einer Kollegin plötzlich mit
erledigen musste, weil eins ihrer Kinder krank
wurde. Aber was soll ich denn machen? Ständig bin
ich irgendwie auf dem Sprung, und irgendwas kommt
immer zu kurz. Nie habe ich das Gefühl, wirklich
fertig zu sein. Und für mich selber bleibt
überhaupt keine Zeit mehr übrig - ich weiß gar
nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch von vorne
bis hinten durchgelesen habe.“
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Rettet Beziehungen: unser Ratgeber zum Thema "Liebe und Partnerschaft"
30.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: News
In unserem neuen iPersonic-Ratgeber geht
es um die Themen Liebe und Partnerschaft. Für
die meisten Menschen ist dieser Bereich ihres
Lebens sehr wichtig: Viele investieren eine
Menge Energie, Zeit und unter Umständen auch
Geld in die Suche nach dem „richtigen“
Partner. Gleichzeitig wird es heute immer
schwieriger, langfristige Beziehungen so zu
gestalten, dass sie zu Glück und Zufriedenheit
beider Partner beitragen - und nicht zu einer
Quelle von Frustration und Dauerstress werden.
Weiterlesen ...
Rettet Beziehungen: unser Ratgeber zum Thema "Liebe und Partnerschaft"
30.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: News
In unserem neuen iPersonic-Ratgeber geht
es um die Themen Liebe und Partnerschaft. Für
die meisten Menschen ist dieser Bereich ihres
Lebens sehr wichtig: Viele investieren eine
Menge Energie, Zeit und unter Umständen auch
Geld in die Suche nach dem „richtigen“
Partner. Gleichzeitig wird es heute immer
schwieriger, langfristige Beziehungen so zu
gestalten, dass sie zu Glück und Zufriedenheit
beider Partner beitragen - und nicht zu einer
Quelle von Frustration und Dauerstress werden.
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Papa ist die beste Mama - über den Rollentausch bei Eltern
19.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
Letzten Monat ist ein neues Buch der
Karriereberaterin Svenja Hofert erschienen - und
zwar ein sehr persönliches. "Papa
ist die Beste Mama
"
lautet der Titel dieses "Ratgebers zum
Rollentausch", in dem sie aktuelle
Rahmenbedingungen, Chancen und Schwierigkeiten
eines Familienmodells unter die Lupe nimmt,
das sie selbst genau so lebt: Papa bleibt
zuhause und kümmert sich um den Nachwuchs,
Mama macht Karriere und verdient das Geld. So
erklärt sie auch den Titel und relativiert
seine (zugegebenermaßen etwas provokante)
Aussage gleich im Vorwort dahingehend, dass
sie dabei natürlich in erster Linie an ihren
eigenen Mann gedacht hat, dass ihr aber im
Verlauf ihrer Recherche zum Buch viele Männer
begegnet sind, für die der Satz ebenfalls
zutraf.
Weiterlesen ...
Interview zum Thema Rollentausch bei Eltern
17.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
Im gerade erschienen Buch "Papa
ist die Beste Mama
"
der Autorin Svenja Hofert ist ein kleines
Interview mit mir zum Thema Konfliktentstehung
und -bewältigung beim Rollentausch. Mehr zum
Buch gibt es in einem separaten Beitrag, hier
schonmal das Interview.
Warum ist die Beziehung so viel schwerer, wenn beide arbeiten wollen?
Wenn beide arbeiten, sind im Gegenzug auch beide an der Erziehung und meist auch am Haushalt beteiligt. In so einer Konstellation ist viel Abstimmung nötig. Das erfordert jede Menge Kommunikation.
Also doch besser die klassische Rollenverteilung?
Am Anfang gibt es da wahrscheinlich weniger Reibereien. Auf Dauer entsteht aber Frust, wenn einer – meist die Frau – beruflich stark zurücksteckt. Und das sorgt letztendlich für die größeren Krisen. Bei einer partnerschaftlichen Erziehung reden Mann und Frau mehr miteinander – das ist gut, solange es nicht nur um Terminabstimmungen und Haushalt geht.
Weiterlesen ...
Warum ist die Beziehung so viel schwerer, wenn beide arbeiten wollen?
Wenn beide arbeiten, sind im Gegenzug auch beide an der Erziehung und meist auch am Haushalt beteiligt. In so einer Konstellation ist viel Abstimmung nötig. Das erfordert jede Menge Kommunikation.
Also doch besser die klassische Rollenverteilung?
Am Anfang gibt es da wahrscheinlich weniger Reibereien. Auf Dauer entsteht aber Frust, wenn einer – meist die Frau – beruflich stark zurücksteckt. Und das sorgt letztendlich für die größeren Krisen. Bei einer partnerschaftlichen Erziehung reden Mann und Frau mehr miteinander – das ist gut, solange es nicht nur um Terminabstimmungen und Haushalt geht.
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Passen introvertierte und extrovertierte Partner zusammen?
09.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Fragen
und Antworten
Frage: Ich selber bin ein
introvertierter Typus, aber mein Freund ist total
extrovertiert. Eigentlich hat das anfangs nicht
gestört, denn ich glaube fast, dass es ihm gut
gefällt, dass ich so ruhig bin. Und mir hat es auch
gefallen, dass er so ein witziger und aufgedrehter
Kerl ist, weil er in seinem Wesen Dinge hat, die
mir fehlen, die ich aber interessant
finde. Das Problem ist
aber, dass er äußerst mitteilsam und sehr
wissbegierig ist. Während er es darauf anlegt, mit
fremden Menschen ins Gespräch zu kommen, ob das nun
in der Apotheke oder an der Würstchenbude ist, um
neue Dinge zu erfahren und etwas dazuzulernen, so
ist es bei mir genau anders herum. Ich vermeide es
irgendwie immer lieber, mit anderen ins Gespräch zu
kommen, weil es mir nicht liegt, ich lieber meine
Ruhe haben will und meist erst gar nicht weiß, was
ich überhaupt sagen könnte. Wir haben unsere
Gegensätzlichkeit zwar positiv gesehen und gesagt,
das wir uns helfen könnten, ich ihm ruhiger zu
werden oder auf dem Teppich zu bleiben, und er mir
etwas offener zu werden. Doch in der Realität sieht
es so aus, das er ein Mensch ist, der sich sehr
gerne unterhält und der über alle möglichen Dinge
wahnsinnig viel weiß und der stundenlang Monologe
führen kann. Und das ist der Punkt, wo es
anstrengend für mich wird. Ich werde automatisch in
die Zuhörer-Ecke gedrängt und vermag es nicht, mich
selbst dort heraus zu befördern. Wenn ich mal ein
Sätzchen sage, dann hat er dazu auch gleich wieder
etwas anzumerken und - schwupps - übernimmt er
wieder die Rolle des Redners. Unterhalten ist
schön, wenn jeder gleich viel oder fast gleich viel
dran kommt, aber wenn ich immer nur zuhören muss,
dann ist es einfach zu viel auf einmal für mich.
Außerdem habe ich Angst, dass ich ihn langweile,
wenn ich so gar nichts sage. Kann unsere Beziehung
trotzdem gut gehen?
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Schauen alle Männer Pornos im Internet?
03.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Fragen
und Antworten
Frage einer Leserin: Hallo
Felicitas, stimmt es, dass jeder Mann (oder so
gut wie jeder) sich Porno-Filme anschaut und
diverse Seiten im Internet aufsucht, um sich dann
beim Anschauen zu vergnügen? Und dass der einzige
Unterschied zwischen den Männern der ist, dass
manche das offen und ehrlich zugeben, weil sie es
als normal ansehen, und manche es verheimlichen,
weil es ihnen peinlich ist? Ich hatte nämlich ein
Gespräch mit meinem Freund darüber, und er war der
Meinung, dass jeder Mann das macht, um sich so zu
vergnügen (wenn er keine Freundin hat) oder
Erleichterung zu verschaffen. Ich habe noch nie so
richtig darüber nachgedacht, weil ich es nicht
schön finde, aber ich habe das Gefühl, dass es
stimmt, was er sagt. Es ist schwierig für mich zu
akzeptieren, dass er sich da solche perfekten Bodys
ansieht und ihn das heiß macht. Weiterlesen
...
Meine Beziehung steckt in der Krise! - Wie finde ich einen Paartherapeuten?
20.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Erst mal herzlichen Glückwunsch, wenn du/ihr euch
zu diesem Schritt durchgerungen habt! Das ist heute
hierzulande leider immer noch nicht
selbstverständlich - schade eigentlich, denn ich
bin überzeugt davon, dass sich viele
Beziehungsprobleme mit der Hilfe eines
außenstehenden Dritten gut lösen lassen oder
zumindest ein besserer Umgang damit erreicht werden
kann. Destruktive Streitmuster, Unzufriedenheit mit
der gemeinsamen Sexualität, unterschiedliche
Lebensentwürfe der Partner (z. B. die Frage nach
Kindern oder nicht) oder das Thema Seitensprung
können oft sehr gut in Paartherapien bearbeitet
werden. Wichtig ist, dass ihr beide zu der
Paartherapie bereit seid (und nicht einer von euch
nur widerwillig mitgeht). Nachstehend findest du
Tipps, wie ihr jetzt am besten vorgehen könnt.
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Seitensprung im Internet - Hilfe, mein Partner hat Cybersex!
25.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Ein Thema, mit dem sich Paartherapeuten in den
letzten Jahren zunehmend konfrontiert sehen, sind
virtuelle Seitensprünge. „Emotional Cheating“ nennt
man das in den USA, denn im Regelfall kommt es bei
diesen Affären nicht zu einem tatsächlichen
körperlichen Kontakt. Die sexuelle Interaktion
spielt sich lediglich in den Köpfen der beiden
Beteiligten ab: via Chat oder Email werden
erotische Dialoge geführt und Fantasien ausgelebt,
die konkret zwar meist nicht in die Tat umgesetzt
werden, aber in puncto intensiver Gefühle und
erotischer Spannung dem wirklichen Seitensprung in
nichts nachstehen. Fliegt die Sache auf - etwa,
weil der Partner oder die Partnerin einen in
flagranti bei einem solchen virtuellen Fremdgehen
erwischt oder auch abgespeicherte Nachrichten im
Computer entdeckt - ist das Beziehungsdrama
perfekt. Zahlreiche Untersuchungen zeigen
mittlerweile, dass „emotional cheating“ bei den
meisten Betrogenen fast die gleichen Gefühle
auslöst wie ein echter Seitensprung: Zorn,
Demütigung, Verletztheit und niedriges
Selbstwertgefühl. In der Arbeit mit Klienten mache
ich die gleiche Beobachtung. Vor allem Frauen
fühlen sich extrem verunsichert, wenn sie
entdecken, dass ihr Partner gedanklich mit anderen
fremdgeht. Oft stoßen sie dann auf verständnisloses
Kopfschütteln: „Stell dich nicht so an! Es ist doch
gar nichts passiert!“ Wirklich?
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Das Märchen vom spontanen Sex
13.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Letztes Jahr sind mir ein paar Untersuchungen
aufgefallen, die sich beide mit dem Zusammenhang
zwischen Alltagsstress und Sexualität in der
Partnerschaft beschäftigten (und die beide nicht
gerade ermutigend klangen): In England gaben damals
35 % aller befragten berufstätigen Frauen an, dass
sie keine Lust auf Sex hätten, weil ihr Alltag
ihnen zu viel Kraft nähme. Wenn sie nach dem Job
abends noch die Hausarbeit erledigt hätten, seien
sie für sexuelle Aktivitäten einfach zu müde. Diese
Ergebnisse kann man sicher leichten Herzens auf
deutsche Frauen übertragen, möchte ich meinen. Und
ich kenne so manche hauptberufliche Mutter, die -
gerade jetzt in der Ferienzeit! - wahrscheinlich
nach einem vollgepackten Tag mit den lieben Kleinen
auf dem Spielplatz, am Baggersee oder ähnlich
„erholsamem“ Zeitvertreib aus vollem Herzen
ebenfalls nicken würde. Aber auch deutschen Männern
scheint es nicht besser zu gehen, wie eine Umfrage
von „Brigitte Balance“ zeigte: Stress und
Erschöpfung haben ihre Lust in den letzten 30
Jahren kurz mal um mehr als 50 % gesenkt. 18 -
30jährige gaben 1976 z. B. noch an, 18 - 22mal im
Monat Sex zu haben; 2006 belief sich die Frequenz
bei ihnen nur noch auf 4 - 10mal monatlich. Der
Alltag scheint also bei Männlein und Weiblein
gleichermaßen als Liebeskiller zu wirken. Hat man
erst mal alles erledigt, was zu erledigen ist, ist
man selbst so dermaßen erledigt, dass man nur noch
seine Ruhe will und an schweißtreibendes Gerangel
zwischen den Laken nicht mehr zu denken ist.
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Die neuen iPersonic Ratgeber zu Liebe und Partnerschaft
12.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Nun ist es endlich so weit, dass unser nächster
iPersonic-Ratgeber für
dich zur Verfügung steht! In diesem eBook geht
es um die Themen Liebe und Partnerschaft. Für
die meisten Menschen ist dieser Bereich ihres
Lebens sehr wichtig: Viele investieren eine
Menge Energie, Zeit und unter Umständen auch
Geld in die Suche nach dem „richtigen“
Partner. Gleichzeitig wird es heute immer
schwieriger, langfristige Beziehungen so zu
gestalten, dass sie zu Glück und Zufriedenheit
beider Partner beitragen - und nicht zu einer
Quelle von Frustration und Dauerstress werden.
Zu finden sind die neuen Downloads auf hier. Wenn du unseren
iPersonic
Persönlichkeitstest noch nicht gemacht
hast, solltest du das vorher tun. Nur dann
weisst du, welches der PDF-eBooks zu deinem
Persönlichkeitstyp passt.
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Gutes Streiten - schlechtes Streiten (Teil 2)
27.06.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Im ersten Blogbeitrag
zum Thema "Gutes Streiten - schlechtes
Streiten" hast du ja schon zwei ganz
wichtige Grundregeln für gutes Streiten in der
Partnerschaft kennen gelernt: einmal
Gottmans 5:1-Regel (nach der eine negative
Botschaft in der Beziehung immer durch fünf
positive wettgemacht werden sollte), und zum
anderen die so genannten Ich-Botschaften (im
Unterschied zu Du-Botschaften, die meist als
Angriff auf die eigene Person wahrgenommen
werden und deshalb eher zu einer
Streiteskalation führen als zu einer
konstruktiven Lösung). Heute nun soll es um
ein paar weitere Punkte gehen, die es beim
Streiten in der Partnerschaft zu beachten
gilt.
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Heiraten? Oder lieber nicht?
19.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Auch, wenn der Wonnemonat Mai sich vergangene Woche
leicht unterkühlt und verregnet präsentierte: die
Zeitschriftenständer quellen wie jedes Jahr um
diese Zeit über vor Magazinen, bei denen es das
Thema Hochzeit auf die Titelseite geschafft hat.
Von „Cosmopolitan“ bis „Petra“ - alle schreiben mal
wieder über den schönsten Tag im Leben, was ihn
ausmacht, wie man ihn am besten gestaltet, und wie
man „ihn“ geschickt dazu bringt, die magische Frage
zu stellen (oder diese auch als Frau am besten
gleich selber stellt). Und dann haben wir ja dieses
Jahr auch noch das schöne Datum am 7.7.2007 vor
uns: Schnapszahl, Samstag, der ideale Termin für
die Feier, damit selbst der wirrköpfigste Bräutigam
in den nächsten fünfzig Jahren den Hochzeitstag
nicht vergisst! Die Standesämter schieben
Sonderschichten, auch wenn die Statistiker warnend
den Finger heben, denn bei Paaren, die an einem
Schnapszahl-Datum heiraten, besteht (rein
statistisch betrachtet, versteht sich!), ein
besonders hohes Trennungsrisiko. Normale Ehen
halten durchschnittlich 8 - 9 Jahre,
Schnapszahl-Ehen aber nur 3 - 4 Jahre. Aber wen
interessieren schon solche Werte, wenn der Himmel
voller Geigen hängt und die Frage „champagner oder
rein weiß?“ immer noch nicht endgültig entschieden
ist? Weiterlesen
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Die fünf Sprachen der Liebe
15.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Vergangenen Freitag war ich auf einem Workshop des
Paartherapeuten und Autors Hans Jellouschek
und bin in diesem Zusammenhang über ein Buch
gestolpert, das mir wirklich gut gefällt:
Die fünf Sprachen der Liebe von
Gary Chapman. Über den Stil kann man
sicherlich geteilter Meinung sein - dieser
„american way of writing“ ist nicht jedermanns
Sache, klingt manchmal für europäische Ohren
ein bisschen arg plakativ und/oder
missionarisch - aber die Idee dahinter ist es
wirklich wert, sich damit auseinanderzusetzen.
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Stress und Partnerschaft (Teil 1)
05.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, hattest du auch einen Brückentag am Montag und
damit ein Vier-Tage-Wochenende? Wenn du zu den
Glücklichen gehörtest, dann hast du jetzt
hoffentlich gerade vier schöne, sonnige und
entspannte Tage mit deinem Partner hinter dir.
Heute Morgen hat die meisten von uns der Alltag
wieder, und damit sind die üblichen Stressoren für
die Partnerschaft zurück: ein anstrengender,
zeitraubender Arbeitsalltag, fordernde Kinder,
unterschiedliche Bedürfnisse und Befindlichkeiten
der Partner, Ärger mit Kollegen und/oder Verwandten
und dann noch die kleinen Widrigkeiten wie die
kaputte Waschmaschine, der verpasste Termin, die
lärmenden Nachbarn, der Stau auf dem Heimweg, die
verlorene Geldbörse .... Weiterlesen
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Borderline und Partnerschaft
30.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Ich habe es in einem früheren Artikel schon mal
erwähnt: manchmal häufen sich bestimmte Themen in
meiner praktischen Arbeit mit Klienten auf
eigenartige Weise und beschäftigen mich dann
stärker als in „normalen“ Zeiten. Im Augenblick
scheint es, als würde mein Praxisschild besonders
anziehend auf Paare wirken, von denen einer der
Beteiligten von einem mehr oder minder schweren
Borderline-Syndrom betroffen ist. Paartherapien als
solche sind schon eine sehr anspruchsvolle
Angelegenheit; oft genug ist es für den Therapeuten
ein ziemlicher Eiertanz zwischen Empathie und
Neutralität, zwischen den Wünschen der beiden
Partner und dem Bemühen, sich nicht zum Verbündeten
in einem unguten Dreieck machen zu lassen. Wenn
aber dann einer der beiden Partner auch noch
Borderliner wird, dann bekomme ich als Therapeutin
wirklich den Eindruck, mit einem Pulverfass von
Beziehung zu hantieren, das mir jederzeit bei der
kleinsten falschen Bewegung um die Ohren fliegen
kann - und wie! Weiterlesen
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Liebesritual Essen
06.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Wer in einer Beziehung lebt (oder schon mal gelebt
hat), weiß es wahrscheinlich: Rituale sind ein
wichtiger Bestandteil der Liebe. Sie stärken das
Wir-Gefühl und geben den Partnern Gelegenheit, sich
immer wieder gegenseitig ihrer Partnerschaft und
Zuneigung zu versichern. Das tut der Liebe einfach
gut! Das Schöne an Ritualen ist, dass sie jedes
Paar für sich neu erfinden und gestalten kann.
Manche feiern jedes Jahr den Tag, an dem sie sich
kennen gelernt haben, andere fahren immer wieder an
denselben Ort, dasselbe Hotel und dasselbe Zimmer,
in dem sie ihren ersten gemeinsamen Urlaub
verbracht haben. Vielleicht bringt er ihr morgens
immer die erste Tasse Kaffee ans Bett, oder das
Fernbeziehungspaar beginnt jedes gemeinsame
Wochenende mit einem Freitagabend bei Käse und
Rotwein und erzählt sich dabei gegenseitig von der
vergangenen Woche. Viele Rituale spiegeln auch die
persönliche Geschichte des Paares wider und sind
daher sehr individuell und für Außenstehende gar
nicht unbedingt bedeutsam oder verständlich. Ich
erinnere mich z. B., dass mein Vater meiner Mutter
zeitlebens an einem Datum, von dem ich wusste, dass
es nicht ihr Hochzeitstag war, morgens eine Rose
schenkte, und ich mich darüber wunderte. Erst lange
nach seinem Tod erzählte sie mir mal, dass das der
Tag war, an dem ihre Liebesbeziehung fünfzig Jahre
zuvor begonnen hatte... Weiterlesen
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Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...
27.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Gerade habe ich damit angefangen, die nächsten
iPersonic-Ratgebern zu
bearbeiten - nach dem Job soll es diesmal um
Liebe und Partnerschaft
gehen. Eigentlich mein Lieblingsthema, wenn
ich ehrlich bin. Menschliche Beziehungen sind
einfach immer wieder spannend, finde ich;
gelingende ebenso wie misslingende. Warum
wählen wir diesen und keinen anderen Partner,
warum bleiben wir mit jemandem zusammen, der
uns eigentlich nicht glücklich macht, warum
stoßen wir in mehreren aufeinander folgenden
Beziehungen immer wieder auf dieselben
Probleme, obwohl wir sie doch mit anderen
Partner führen? Weiterlesen
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Paar zu werden ist nicht schwer, Paar zu bleiben (heute) dagegen sehr
12.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
In der aktuellen Ausgabe der „Psychologie Heute“
werden die Ergebnisse einer amerikanischen Studie
vorgestellt, die sich mit den Beziehungswünschen
und Lebensplänen von Singles unter 40 Jahren
befasst. Das (eigentlich wenig überraschende)
Ergebnis: Es ist heutzutage ganz schön schwierig,
aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und
Erwartungen und traditionelle Wünsche nach
lebenslanger exklusiver Bindung an einen Partner
unter einen Hut zu bringen. Besonders problematisch
sind nach den Erkenntnissen der Autoren folgende
Punkte.
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Die Liebe und ihr(e) Henker - 5 Tipps, um auch die beste Beziehung schnell zu ruinieren
07.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Den Paarforscher John Gottman kennst du ja
vielleicht schon aus meinem Blog-Beitrag "Gutes
Streiten, schlechtes Streiten". Darin ging
es um die von ihm gefundene 5:1-Streitformel
von glücklichen Paaren. Gottman sind aber
natürlich auch jede Menge unglückliche Paare
bei seinen Untersuchungen begegnet - ein Glück
für uns, denn auf diese Weise gelang es ihm,
im Laufe der Zeit fünf Verhaltensweisen
herauszukristallisieren, die er selbst die
„apokalyptischen Reiter“ getauft hat. Die
apokalyptischen Reiter sind alles
Kommunikationsmuster, die - seinen Ergebnissen
zufolge - so zerstörerisch auf selbst gute
Beziehungen einwirken, dass deren Untergang
fast schon vorprogrammiert ist, wenn man ihnen
freien Lauf lässt. Wenn du in einer
Partnerschaft lebst - oder das irgendwann
(wieder) mal vorhast - ist es also sicher ganz
nützlich, diese finsteren Gesellen kurz mal
ins Auge zu fassen, damit du weißt, wer euer
Feind ist. Auf diese Weise kannst du die
Untergangsboten hoffentlich rechtzeitig
entlarven und des Platzes verweisen!
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Dr. Jekyll und Mr. Right - Worauf Frauen beim Online-Dating achten sollten
26.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Daniel Ancenaux hatte im Online-Chat eine ungeheuer
interessante und sensible Frau kennen gelernt, mit
der er ein halbes Jahr intensiv flirtete. Unter dem
Nickname "Sweet Juliette" schrieb sie ihm
romantische und leidenschaftliche Emails und selbst
verfasste Gedichte, die ihn immer mehr davon
überzeugten, seine Traumfrau endlich gefunden zu
haben. Als "The Prince of Pleasure" - so sein
eigener Nickname - seine Angebetete schließlich um
ein Foto bat, haute es ihn fast um: Nicht nur klug,
sensibel und einfühlsam war seine "Juliette",
sondern auch noch schön und super sexy! Nun hielt
es den "Prinzen" aber nicht länger auf seinem
Computersessel! Er verabredete sich mit seinem
Flirt zu einem abendlichen Treffen an einem
entlegenen Strand. Sie sagte zu. Voller Vorfreude
eilte Daniel zu seinem Rendezvous - und fiel fast
in Ohnmacht, als sich seine dort wartende Flamme
umdrehte: Sie war seine 52 Jahre alte Mutter
Nicole! Das Foto, so stellte sich heraus, hatte sie
aus einem Männermagazin ausgeschnitten und
eingescannt. Auch sie hatte nicht die leiseste
Ahnung gehabt, dass ihr Traumprinz in Wirklichkeit
ihr eigener Sohn war...
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Ihr Kinderlein kommet - aber bitte nicht in die Kinderkrippe!
23.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, manchmal muss ich mir doch schon verwundert
die Augen reiben, wenn ich mir so anschaue, wer
denn so alles zu welchem Thema seinen Senf - und in
welcher Form! - dazu geben muss. So ging es mir
schon bei diversen
Schwangerschaftsabbruch-Debatten, bei denen man
zwischendrin den Eindruck bekam, die
wortgewaltigsten Akteure auf der öffentlichen Bühne
seien diejenigen, die ganz pragmatisch gesehen von
einer ungewollten Schwangerschaft und deren
gravierenden psychischen und sozialen Folgen
eigentlich am wenigsten betroffen waren: Männer,
und sehr oft auch vor allem Männer der katholischen
Kirche. Konnte ich bei der Abtreibungsdebatte noch
halbwegs nachvollziehen, dass sie sich berufen
fühlten, Stellung zu beziehen (immerhin geht es
hier auch um ein ethisches Problem), fehlt mir für
den derzeitigen Rummel um den katholischen Bischof
Walter Mixa, der gerade mit seinen Angriffen auf
die Politik von Ursula von der Leyen allerorten für
Aufregung sorgt, auch der letzte Funken an
Verständnis. Erklärt der Mann doch allen Ernstes,
deren Pläne zum längst überfälligen Ausbau der
Kleinkinder-Betreuungsformen in Deutschland seien
"schädlich für Kinder und Familien und einseitig
auf eine aktive Förderung der Erwerbstätigkeit von
Müttern mit Kleinkindern fixiert". Damit nicht
genug, behauptet er im Brustton der Überzeugung
auch noch, dass Kinder in den ersten Jahren
keinesfalls außerhäusig untergebracht werden
dürften, "weil sonst die Kinder ja geschädigt
sind". Mixa sagte, nach Ansicht von Fachleuten
seien Kinder aufgrund der Entwicklung ihrer
Hirnzellen in den ersten drei Lebensjahren ganz
wesentlich auf dieselben Bezugspersonen angewiesen.
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Ein Tagebuch für die Liebe
15.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Heute möchte ich eine nette Idee vorstellen, die
ich bei Jennifer
Louden geklaut habe und gerne in meinen
Paartherapien einsetze. Wenn du Lust hast und
gerade in einer Beziehung lebst, kannst du sie
ja mal ausprobieren. Sie eignet sich sehr gut
für heikle Themen, Punkte, bei denen man sich
regelmäßig miteinander streitet oder auch für
Perioden, in denen man sich wenig sieht und
deshalb wenig Zeit zum Reden hat. Man kann sie
aber auch wunderbar für sich nutzen, ohne
große Probleme in der Beziehung zu haben,
einfach als zusätzliches Kommunikationsmittel
mit dem Partner, als eine Art
Beziehungsdokumentation oder auch nur aus Spaß
an der Freude. Weiterlesen
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 2)
07.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Wie in
Teil 1 versprochen, geht es heute nicht mehr um
die möglichen Ursachen eines schwach ausgeprägten
Selbstwertgefühls, sondern um hilfreiche
Strategien, daran etwas zu verändern. Leider gibt
es keine Zauberformel, mit der sich geringes
Selbstvertrauen quasi über Nacht in ein gutes
überführen ließe. Ich persönlich halte auch nicht
viel von Wochenendseminaren, in denen innerhalb von
ein paar Stunden per „Gehirnwäsche“ negatives
Denken in positives umgewandelt werden soll. Unsere
Denkprozesse sind das Resultat jahre- oder
jahrzehntelanger Entwicklung und Programmierung,
und diese Muster sind nun mal sehr tief in uns
eingegraben. Sie zu verändern, kostet viel
Disziplin, Mühe und Zeit (denn es hat ja auch viel
Mühe und Zeit gebraucht, sie so fest in uns zu
verankern!). Der wichtigste Appell an dich daher
vorab: Bitte hab Geduld mit dir! Wenn du dir für
den Anfang gleich zu viel vornimmst, dann
enttäuscht bist, weil die Entwicklung nicht so
schnell und radikal verläuft, wie du dir das
vorgestellt hast, und dir selbst die Schuld daran
gibst, steckst du schon mitten in einem völlig
kontraproduktiven Prozess! Denn dann machst du dich
innerlich ja schon wieder selbst nieder, statt
endlich mal liebevoller und fairer mit dir
umzugehen. Setz dir lieber kleine, gut erreichbare
Ziele und gib nicht auf, selbst wenn du
zwischendurch das Gefühl hast, nicht voranzukommen.
Es lohnt sich bestimmt!
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Gutes Streiten - schlechtes Streiten
06.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Neben dem Beruf ist für viele von uns die
Partnerschaft die zweite tragende Säule des Lebens
und entscheidet mit darüber, ob wir eher glücklich
und zufrieden oder eher unglücklich und frustriert
sind. So ein gemeinsames Wochenende wie das gerade
vergangene kann man ja als Paar sehr
unterschiedlich gestalten .. und entsprechend
unterschiedlich wird dann vermutlich auch der Start
in die neue Arbeitswoche heute Morgen ausgefallen
sein. Wie war es denn bei dir? Eher harmonisch,
ausgeglichen, Energie spendend, inspirierend,
erholsam, aktiv? Oder ist es bei dir so wie bei
vielen: man freut sich eigentlich auf die
gemeinsame freie Zeit am Wochenende, aber irgendwie
rutscht man doch immer wieder in einen dummen
Streit wegen irgendwelcher Kleinigkeiten hinein und
verdirbt sich damit einen Teil der Entspannung?
Dann bist du keine Ausnahme: In gut einem Viertel
aller Beziehungen ist Streit während des Urlaubs
und während freier Tage der Regelfall; in vier von
fünf Beziehungen kommt er zumindest häufig vor.
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LIEBE-Installation leicht gemacht!
29.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Leider habe ich trotz einiger Recherche immer noch
nicht rausfinden können, wer der Autor des
nachfolgenden Textes ist, der seit einiger Zeit im
Internet kursiert (für Hinweise wäre ich also sehr
dankbar!). Nichtsdestotrotz muss ich ihn unbedingt
hier auf Egoload posten, denn er enthält jede Menge
schöne Gedanken für alle, die vielleicht derzeit
auf der Suche nach einer neuen Liebe sind .. oder
die ihrer „alten“ Liebe ein Update gönnen wollen
... Weiterlesen
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 1)
17.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Vergangene Woche ist mir in den Gesprächen mit
meinen Klienten mal wieder aufgefallen, wie viele
ihrer Sorgen und Nöte sich an den Begriffen
Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwertgefühl
oder Selbstbewusstsein festmachen ließen - oder
vielmehr an dem Mangel daran. Ob das jetzt der
junge Mann war, der so gerne sein Single-Dasein
beenden würde, aber eigentlich kaum noch Hoffnung
darauf hat, weil er an sich selbst so gar nichts
Liebenswertes entdecken kann. Oder die Frau in den
besten Jahren, deren Kinder aus dem Gröbsten raus
sind, so dass einer Rückkehr in den Beruf nichts
mehr im Wege steht - außer ihrer festen
Überzeugung, dass sie einem Arbeitstag und seinen
Anforderungen ganz bestimmt nicht gewachsen sein
wird. Oder die bildhübsche Mittzwanzigerin, die
eine lebenswichtige Operation viel zu lange
hinausgeschoben hat, weil ihr der Gedanke an eine
Narbe, die ihren ansonsten perfekten Körper in
ihren Augen verunstalten würde, allzu schrecklich
erschien. Irgendwie lief es immer auf dasselbe
hinaus: „Ich mag mich nicht.“ „Ich bin nicht gut
genug, so wie ich bin.“ „Ich bin wertlos, wenn ich
nicht perfekt bin.“ „Ich bin unfähig.“
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So funktioniert das iPersonic-Farbsystem
17.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Heute mal ein paar Worte zu unserem Farbsystem und
dem Prinzip, das dahinter steckt. Vielleicht hast
du dich auch schon gefragt, warum wir so einfach
behaupten, dass ähnliche Farben für gut zusammen
passende Persönlichkeitstypen stehen und was sich
dahinter verbirgt. Weiterlesen
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Persönlichkeitsmerkmale und ihr Einfluss auf menschliche Interaktionskreisläufe
05.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
Heute geht es wieder um unterschiedliche
Persönlichkeitsstile, dieses Mal liegt der Fokus
speziell auf dem Merkmal "extrovertiert" bzw.
"introvertiert". Wenn du deinen Typus mit unserem Test
bestimmt hast, dann weißt du ja, ob du zu
den extrovertierten oder den introvertierten
Typen zählst:
- extrovertiert: energischer Macher, lässiger Macher, zielstrebiger Realist, fürsorglicher Realist, spontaner Idealist, engagierter Idealist, innovativer Denker, ehrgeiziger Denker
- introvertiert: individualistischer Macher, sensibler Macher, verlässlicher Realist, gutmütiger Realist, verträumter Idealist, harmoniebedürftiger Idealist, analytischer Denker, unabhängiger Denker
Nimm mich, wie ich bin
11.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
... steht bei manchen Möbelhäusern auf den
Aufklebern der Möbelstücke, die man verbilligt in
der Fundgruben-Ecke findet, weil sie kleinere
Macken haben oder mal als Ausstellungsstück gedient
haben. Die kann man dann auch nicht umtauschen,
weil man zu Hause feststellt, dass einen die
Schramme am linken Tischbein doch mehr stört, als
man eigentlich dachte. Manchmal wünschte ich, die
Menschen würden sich bei der Partnerwahl auch vorab
ein paar Gedanken mehr über die Schrammen des
anderen machen - und nicht immer denken, „ein
bisschen Politur drüber, dann wird das schon!“
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...
The one and only - oder doch nicht?
04.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Das Thema Liebe und Partnerschaft ist - neben dem
Beruf - für die meisten Menschen das zentralste in
ihrem Leben. Nie waren die Erwartungen an die Liebe
höher als heute. Unsere Beziehung soll uns einfach
alles geben, was wir uns wünschen. Einen Ausgleich
für die Kälte unsere heutigen Zeit, die hohen
Anforderungen in Beruf und Alltag, und natürlich
soll sie dauern. Für immer und ewig – Romeo und
Julia, Julia Roberts und Richard Gere, Kate Winslet
und Leonardo di Caprio. Weiterlesen
...