Lebenskrisen
Meine 10 Lebensregeln
25.10.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Thema
Glück beschäftigt mich hier auf iPersonic
ja immer wieder in all seinen Facetten - und
damit auch die Frage, ob es so etwas wie ein
„Patentrezept“ fürs Glücklichsein gibt.
Diejenigen Leser, die sich schon etwas
ausführlicher mit ihrem Persönlichkeitstyp
auseinandergesetzt haben (vielleicht sogar den
LifeCoach für ihren
Typus gelesen haben), wissen bereits, dass
es DAS Rezept für ein glückliches Leben in
dieser Form nicht geben kann. Dazu sind allein
schon die Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse
verschiedener Persönlichkeitstypen viel zu
unterschiedlich - was einen extrovertierten
Typus beispielsweise glücklich macht, kann für
einen introvertierten den reinen Stress
bedeuten und umgekehrt. So betrachtet, muss
jeder Mensch für sich selbst herausfinden,
welches die Bausteine für seinen ganz
persönlichen Glückleitfaden im Leben sind.
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Deine persönliche Anleitung zum Glücklichsein
11.08.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Kaum ein psychologischer Forschungszweig boomt so
intensiv und erfährt so viel Aufmerksamkeit in den
letzten Jahren wie die so genannte Positive
Psychologie. In den frühen 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts fragte sich eine Gruppe von
Psychologen, warum in der Psychologie eigentlich
bisher zwar der Entstehung von psychischen
Störungen und deren Beseitigung durch Therapien
sehr viel, der Entstehung von psychischer
Gesundheit und den Bedingungen, die diese fördern,
aber sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden
war. Diese Psychologen wollten dies ändern und
begannen daher, sich zunehmend der Erforschung der
Voraussetzungen von Glück, Zufriedenheit und
seelischer Gesundheit zu widmen.
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World of Warcraft - Wichtige Info für Eltern!
05.07.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Als Ergänzung zu den beiden vorhergehenden Artikeln
zu diesem Thema möchte ich eine wichtige
Information nachschieben, auf die mich
Egoload-Leser Markus hingewiesen hat (vielen Dank
noch mal an dieser Stelle dafür!): World of
Warcraft wurde (übrigens schon vor drei Jahren!) um
die elterliche Freigabefunktion erweitert, um
Eltern die Möglichkeit zu geben, die Spielzeit
ihrer Kinder besser zu beaufsichtigen. Eltern
können über einen Zeitplan festlegen, wann ihre
Kinder sich in das Spiel einloggen dürfen und wann
nicht. Damit können sie die Spielzeiten ihrer
Kinder genau festlegen: Sobald die elterliche
Freigabe aktiviert und ein Zeitplan eingerichtet
wurde, können die Kinder nur noch zu den von ihren
Eltern vorgegebenen Zeiten spielen. Versucht das
Kind, sich außerhalb dieser Zeit einzuloggen,
funktioniert das nicht.
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Panikattacken - Wie man mit ihnen umgehen kann
23.06.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Nachdem meine Leserin Karin mich über die
Kommentarfunktion so nett gestupst hat, kommt nun
hier endlich der lang versprochene zweite Teil zum
Thema Panikattacken. Diesmal soll es
schwerpunktmäßig darum gehen, wie man ihnen
begegnen kann. Vorab aber auf jeden Fall noch mal
der Hinweis, dass dieser Artikel natürlich keine
Therapie ersetzen kann! Die darin vorgestellten
Ansätze und Übungen sollen lediglich als Anregung
dienen - was davon dir selbst für dich nützlich
erscheint und du gerne ausprobieren würdest, bleibt
dir völlig überlassen.
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Gewalt gegen Frauen - Wer hilft, wenn die Beziehung eskaliert?
04.04.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Vergangene Woche hatte ich Urlaub; meine Praxis war
geschlossen. Ich buddelte gerade vergnügt im Garten
herum, als es an der Tür klingelte. Da ich dachte,
es sei vielleicht eine angekündigte Paketlieferung,
machte ich auf. Es waren aber zwei junge Frauen,
eine davon tränenüberströmt, die unbedingt mit mir
reden wollten. Meine hilflosen Verweise auf meine
erdbeschmierten Gartenklamotten und die Tatsache,
dass ich eigentlich im Urlaub sei, nutzten nichts.
Also zog ich die Handschuhe aus und hörte mir ihre
Geschichte an.
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Die Kinder psychisch kranker Eltern
18.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Am Dienstag lief auf ARTE mal wieder ein
interessanter Themenabend: „Himmelhoch jauchzend, zu Tode
betrübt - Volkskrankheit Depression“. In
zwei Beiträgen wurde viel interessantes und
aktuelles Wissen zu den psychischen
Erkrankungen Depression und bipolare Störung
(hierbei wechselt die Befindlichkeit des
Betroffenen zwischen manischen und depressiven
Phasen) vermittelt. Wer sich für diese
Themenbereiche interessiert, den Sendetermin
aber verpasst hat, dem sei das Videoportal
ARTE+7 ans Herz gelegt, das es ermöglicht,
sich die Beiträge noch bis zum 22.1. kostenlos im Internet
anzusehen. Weiterlesen
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Sexueller Missbrauch - Die Narben auf der Seele
28.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Ein Thema habe ich hier im Blog bisher noch nicht
aufgegriffen, obwohl es eigentlich eines ist, das
mir sehr am Herzen liegt und mich auch in der
Arbeit immer wieder begleitet: die Folgen sexualisierter
Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In den
letzten Wochen hat es sich aber mal wieder
sehr in den Vordergrund gedrängt; einmal
deshalb, weil unsere Notruf- und
Beratungsstelle für Frauen in Landau
15jähriges Jubiläum hatte und wir aus diesem
Anlass die bekannte Traumatherapeutin Michaela
Huber als Gastreferentin eingeladen hatten,
und zum anderen deshalb, weil mich über
Egoload zwei Frauen angeschrieben haben, die
zu diesem Thema Unterstützung suchten. Also
ist es offensichtlich an der Zeit, darüber zu
bloggen ... wahrscheinlich sogar mehrmals.
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Rollenspielsucht - Wenn World of Warcraft zur Droge wird
Gestern hat mich eine E-Mail erreicht, die sich mit
einem Thema beschäftigt, dass auch in meiner Praxis
zunehmend mehr Raum einnimmt:
Online-Rollenspielsucht. Bisher haben
Computerspiele und ihre negativen Auswirkungen auf
manche Kinder und Jugendlichen ja meist dann Furore
gemacht, wenn mal wieder ein Amoklauf an einer
Schule stattgefunden hatte und heftige
Ursache-Wirkungs-Diskussionen hinsichtlich des
Zusammenhangs zwischen gewalttätigen
Computerspielen und der Bereitschaft, auch in der
Realität andere Menschen zu töten, durch die
Medienwelt rauschten. Für ein paar Wochen wurden
dann immer alle möglichen Experten dazu befragt,
strengere Kontrollen für den Verkauf und Vertrieb
solcher Spiele gefordert, Indexlisten und
Zensurmöglichkeiten diskutiert,
Untersuchungsergebnisse veröffentlicht ... und dann
wurde es irgendwann wieder ruhig um das Thema, weil
ein aktuelleres Geschehen die Schlagzeilen füllte.
Übersehen oder zumindest verharmlost wird bei
dieser ganzen Debatte um den Zusammenhang zwischen
Gewalt im Alltag und Computerspielen allerdings
gerne ein weniger spektakulärer Aspekt dieser
Freizeitbeschäftigung am Rechner: nämlich die
Internetspielsucht ganz allgemein. Denn
selbstverständlich ist es (zum Glück!) nur ein
verschwindend geringer Prozentsatz der Spielenden,
der irgendwann auch im wirklichen Leben zur Waffe
greift und irgendwo ein reales Blutbad anrichtet -
aber wie groß ist wohl mittlerweile die Zahl
derjenigen, die da draußen heimlich, still und
leise mehr und mehr in die virtuelle Welt abdriften
und irgendwann den Weg zurück in die Realität gar
nicht mehr finden können?
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Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt! (2)
12.06.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Die erste Frage, die du dir bei der Suche nach
einem Therapeuten stellen solltest, ist die nach
der Schwere der Problematik. Je nachdem, wie heftig
die Symptome sind, unter denen du leidest, ist auch
deine Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigt;
oft hat das auch damit zu tun, dass man zu lange
gezögert hat, überhaupt Hilfe in Anspruch zu
nehmen. Grundsätzlich ist zwar eine ambulante
Therapie erst mal das Mittel der Wahl, aber wenn du
das Gefühl hast, du kommst mit den ganz normalen
alltäglichen Dingen um dich herum bereits nicht
oder kaum noch zurecht und vor allem dann, wenn du
sehr stark unter suizidalen Gedanken leidest (also
sehr oft und sehr konkret über Selbstmord
nachdenkst), ist eine stationäre Therapie auf jeden
Fall vorzuziehen. Damit bist du erst mal in einem
geschützten Umfeld, in dem du dich um nichts außer
dir selbst kümmern musst. Beim Finden eines
stationären Therapieplatzes kann dir dein Hausarzt
helfen. An eine stationäre Therapie schließt sich
im Idealfall meist eine ambulante Therapie an, da
in den meist 4 Wochen Klinik nur erste
Weichenstellungen stattfinden können.
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Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt!
05.06.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Wer hierzulande mit psychischen Problemen zu
kämpfen hat, hat meist gleich noch ein paar weitere
Probleme am Hals, stelle ich in meiner Praxis immer
wieder fest. Das fängt mit der Erkenntnis, dass es
so wohl doch nicht weitergehen kann, an und hört
mit der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz
noch lange nicht auf. Deshalb heute hier mal ein
Blog zu ein paar ganz grundsätzlichen Fragen rund
um das Thema Psychotherapie.
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Borderline und Partnerschaft
30.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Ich habe es in einem früheren Artikel schon mal
erwähnt: manchmal häufen sich bestimmte Themen in
meiner praktischen Arbeit mit Klienten auf
eigenartige Weise und beschäftigen mich dann
stärker als in „normalen“ Zeiten. Im Augenblick
scheint es, als würde mein Praxisschild besonders
anziehend auf Paare wirken, von denen einer der
Beteiligten von einem mehr oder minder schweren
Borderline-Syndrom betroffen ist. Paartherapien als
solche sind schon eine sehr anspruchsvolle
Angelegenheit; oft genug ist es für den Therapeuten
ein ziemlicher Eiertanz zwischen Empathie und
Neutralität, zwischen den Wünschen der beiden
Partner und dem Bemühen, sich nicht zum Verbündeten
in einem unguten Dreieck machen zu lassen. Wenn
aber dann einer der beiden Partner auch noch
Borderliner wird, dann bekomme ich als Therapeutin
wirklich den Eindruck, mit einem Pulverfass von
Beziehung zu hantieren, das mir jederzeit bei der
kleinsten falschen Bewegung um die Ohren fliegen
kann - und wie! Weiterlesen
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Ich will nicht mehr leben
23.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Dieser Kommentar zu einem meiner Blogeinträge
letzte Woche war der Anstoß dafür, dass ich heute
noch einmal etwas zum Thema Selbstmord auf dieser
Seite schreiben möchte. Schon länger ist uns
aufgefallen, dass viele Zugriffe auf dieses Blog
über Sucheinträge erfolgen, die - direkt oder
indirekt - etwas mit dem Thema Suizid zu tun haben.
Wenn du auch zu denjenigen gehörst, die sich
entweder gerade aktuell oder vielleicht auch immer
wieder mal mit Gedanken an einen Freitod tragen,
wenn du vielleicht gerade in einer Lebenskrise
steckst und überlegst, ob Selbstmord nicht eine
mögliche Lösung dafür wäre, dann möchte ich dir
heute ein paar (hoffentlich hilfreiche!)
Überlegungen mitgeben.
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Frieden mit der Vergangenheit schließen, um frei für die Zukunft zu werden
13.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, um hier gleich mal eins klar zu stellen: Ich
bin beileibe keine Freundin des bekannten
Familienaufstellers Bert Hellinger, auch wenn ich
systemische Therapeutin bin und damit
Familienaufstellungen zu meinem täglichen
Handwerkszeug gehören. Was es an Hellinger aus
meiner (und nicht nur meiner Sicht) alles
auszusetzen gibt, damit könnte man Bücher füllen.
Aber in einer Hinsicht hat der Mann nicht ganz
unrecht, wenn er da immer von „Vater und Mutter
ehren und achten“ schwatzt - dass es nämlich eine
ganz wesentliche Voraussetzung für Zufriedenheit
und Glück im Leben ist, dass man mit den eigenen
Eltern in irgendeiner Form seinen Frieden macht und
sie so akzeptiert, wie sie sind. Selbst dann (oder
vielleicht auch gerade dann!), wenn man sie
eigentlich am liebsten auf den Mond schießen würde
für alles das, was sie alles falsch gemacht haben.
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Die Krise als Chance zur Entwicklung: Lebensaufgaben verstehen und annehmen
28.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Ich lese gerade in einem schönen Buch von Elisabeth
Lukas, einer Schülerin des Wiener Psychiaters und
Logotherapie-Begründers Viktor E. Frankl. „Auf den Stufen des Lebens“
heißt es. Stufen einmal deshalb, weil die
Fallgeschichten darin sich vor allem mit
Situationen beschäftigen, die für Menschen
Krisen bedeuten. Oft sind es
Schicksalsschläge, z. B. schwere
Verlusterlebnisse oder auch Krankheiten,
manchmal auch Krisen, die mit
Lebensentscheidungen verknüpft sind.
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Bitte hört, was ich nicht sage!
07.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Gestern Morgen war ja die halbe Republik in
ziemlicher Aufregung: Nach der Online-Drohung eines
Jugendlichen, am Nikolaustag einen Amoklauf in
seiner Schule zu starten, holten besorgte Eltern
ihre Kinder aus dem Unterricht oder ließen sie
gleich ganz zu Hause; die Polizei war mit zahllosen
Einsatzkräften unterwegs, um in Frage kommende
Schulen zu sichern und die Medien überschlugen sich
wieder mal mit Kommentaren zum Zusammenhang
zwischen gewalttätigen Computerspielen und
jugendlichen Amokläufern. Später am Tag dann die
vorläufige „Entwarnung“ - ein bis dahin
verschwundener 18jähriger, der als Verfasser der
Nachricht in Frage kam, war tot in einem Waldstück
nahe seines Elternhauses im badischen Meißenheim
aufgefunden worden. Er hatte sich mit der Pistole
seines Großvaters, die er aus dem elterlichen
Waffenschrank entwendet hatte, erschossen. Ein paar
Vollidioten betätigen sich derzeit als
Trittbrettfahrer und haschen mit angeblich nicht
ernst gemeinten Amok-Drohungen nach der
öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Wogen kochen hoch
und höher - was tun, wenn das Bildungssystem unter
den Attacken weiterer Scherzbolde ins Wanken gerät
und der ordnungsgemäße Unterricht nicht mehr
ungestört stattfinden kann, wie soll man künftig
ernst gemeinte Drohungen von den Mails
gelangweilter Freizeitcowboys unterscheiden, muss
man Egoshooter-Computerspiele doch vielleicht
schneller auf den Index setzen etc. etc. Viele
Fragen, wenig Antworten, alle sicherlich wichtig
und brennend, kein Zweifel. Weiterlesen
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