Entspannung
Frederick sammelt Sonnenstrahlen - Du auch?
01.09.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Diese letzten Tage waren bei uns - August hin oder
her - einfach keine Hochsommertage mehr. Nachts
gehen die Temperaturen schon wieder deutlich
zurück; man merkt es morgens, wenn die Scheiben
beschlagen sind und unsere Katzen unzufrieden die
Pfötchen schütteln, weil die Wiese bei ihrem
Morgenspaziergang noch ganz nass vom Tau ist.
Unsere Linde produziert tatsächlich schon
vereinzelte gelbe Blätter, und in den Weinbergen
rund um unser Dorf sind die ersten Wingertschütze
in Betrieb genommen worden, um die Stare mit ihrem
Geknalle davon abzuhalten, ihre eigene Weinlese
durchzuführen. Abends wird es schon wieder deutlich
früher dunkel - die langen, warmen Abende, an denen
man im T-Shirt bis weit in die Nacht draußen saß
ohne zu frösteln, sind vorbei. Ich glaube, ich kann
mir nicht länger etwas vormachen: der Herbst ist in
greifbare Nähe gerückt. Weiterlesen
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Ist Freizeit gleich Streitzeit?
25.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, wie waren die Osterfeiertage so für die
Paarbeziehung? Schön, entspannend, bereichernd,
lustvoll, fröhlich, harmonisch? Oder hat es wieder
mal - wie so oft im Urlaub - ordentlich geblitzt,
gekracht, gedonnert? In gut einem Viertel aller
Beziehungen ist Streit während des Urlaubs und
während freier Tage sozusagen das Standardprogramm,
in vier von fünf Beziehungen kommt er zumindest
häufig vor. Oft geht es dabei um Kleinigkeiten -
und im Nachhinein fragt man sich ärgerlich, warum
man sich bloß wieder die schönen Tage selbst mies
machen musste.
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Wie findet man passende Weihnachtsgeschenke ohne Stress?
02.12.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glückstipp
der Woche
So, fix ist es mal wieder gegangen mit diesem Jahr!
Heute steht doch tatsächlich schon der erste Advent
ins Haus! Und da der 24. Dezember dieses Jahr auf
einen Montag fällt (und somit zwischen dem vierten
Advent und dem Heiligen Abend auch nicht mehr der
allerkleinste Zeit-Puffer besteht), besteht die
Gefahr, dass der Geschenkeeinkauf dieses Jahr echt
stressig wird. Es sei denn, man gehört zu jenen
wohl organisierten und ordentlichen Zeitgenossen,
die die ersten Weihnachtsgeschenke bereits
preisgünstig im Sommerschlussverkauf erwerben. Die
haben natürlich keine solchen Sorgen in den
nächsten Wochen.
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Glückstipp der Woche: Probleme machen glücklich!
Ja, doch, du hast richtig gelesen: Probleme machen
glücklich! Was auf den ersten Blick wie ein
Widerspruch aussieht, erweist sich in der
psychologischen Forschung als ebenso simple wie
wichtige Wahrheit. Wer in seinem Leben auf
keinerlei Widerstände oder Schwierigkeiten stößt,
hat nämlich auch keine Chance auf einen ganz
zentralen Baustein des Glücklichseins: das Gefühl
nämlich, sich einem Problem gestellt und es
erfolgreich gemeistert zu haben. "Bewältigte
Probleme machen glücklich", sagt der Göttinger
Hirnforscher Gerald Hüther. "Ein Glücksgefühl
entsteht nämlich immer dann, wenn sich eine im
Gehirn ausbreitende Unruhe und Erregung in Ruhe und
Harmonie verwandelt." Wichtig dabei ist, dass man
den Eindruck hat, man selbst habe das Problem in
den Griff bekommen, d. h. am größten ist das
Glücksgefühl dann, wenn man das eigene Handeln als
wirksam erlebt hat. So freuen wir uns natürlich
auch, wenn jemand anders des Weges kommt und für
uns die knifflige Aufgabe aus der Welt schafft -
aber wenn wir es selbst hinbekommen haben, ist der
Glückseffekt viel größer und nachhaltiger. Das hat
mit dem Belohnungssystem in unserem Gehirn zu tun.
Eine Hauptrolle dabei spielt - wieder mal! -
vermutlich der Botenstoff Dopamin, der vermehrt
ausgeschüttet wird, wenn du dich mit einem Problem
auseinandersetzt und dich dabei auf diesen
speziellen Sachverhalt konzentrieren musst. Schon
das erzeugt ein angenehmes Gefühl (vielleicht
erinnerst du dich aus meinem Artikel "Glück
ist zu tun, was man gern tut" an den
Begriff des "Flow"). Die Erwartung, dass du
vielleicht - hoffentlich - mit deinem Tun
Erfolg haben wirst, sorgt zusätzlich für die
Freisetzung körpereigener Opioide, die die
positiven Emotionen weiter verstärken. Hast du
dann mit deiner Problemlösung tatsächlich
Erfolg gehabt, stellt sich mit dem Triumph ein
wirklich intensives, nachhaltiges Hochgefühl
ein.
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Glückstipp der Woche: Lächeln macht glücklich!
"Lachen ist die beste Medizin", sagt der Volksmund,
und er hat Recht damit. In dem Augenblick, in dem
du zu lächeln oder zu lachen beginnst, passiert in
deinem Körper eine ganze Menge Positives: dein
Herzschlag beschleunigt sich leicht, deine
Durchblutung wird verbessert, die Muskeln an deinen
Extremitäten entspannen sich, Endorphine werden
ausgeschüttet. Dein Immunsystem wird gestärkt, der
Sauerstoffgehalt in deinem Blut steigt an, der
Gehalt an Stresshormonen in deinem Blut (Adrenalin
und Kortisol) dagegen sinkt ab. Selbst das
Schmerzempfinden wird verringert. Beim Lachen
bewegst du in deinem Gesicht 17 Muskeln -
beispielsweise den Jochbeinmuskel, der deine
Mundwinkel nach oben zieht oder den
Augenbrauenmuskel, der sich entspannt und die
Brauen absinken lässt. Am wichtigsten für ein
"echtes" Lachen oder Lächeln ist aber der
Augenringmuskel: Nur, wenn er sich zusammenzieht,
empfinden wir wirkliche Freude oder angenehme
Gefühle. Erkennbar ist das daran, dass wir die
Augen etwas zusammenkneifen, Lachfalten in den
Augenwinkeln auftauchen und die oberen Hälften der
Wangen etwas nach oben wandern. Der Forscher Paul
Ekman konnte bei vergleichenden Studien insgesamt
19 verschiedene Weisen des Lächelns ausmachen -
angefangen von einem verlegenen Lächeln über ein
etwas gequältes Lächeln, das wir zeigen, wenn
wir mühsam über einen schlechten Witz lachen bis
hin zum falschen Lächeln aus reiner Höflichkeit der
ungeliebten Kollegin gegenüber. Aber 18 dieser
Lächeln bewirken hinsichtlich der positiven
Körpereffekte nichts oder kaum etwas - nur beim
echten Lächeln, dem so genannten Duchenne-Lächeln
(benannt nach einem französischen Physiologen)
treten sie wirklich ein.
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Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression
09.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1.
September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns
gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei
uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in
Richtung Einstelligkeit streben und sich die
Suchanfragen nach unserem
Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder
zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die
Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen
das drohende Stimmungstief angesichts der kalten
Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr
verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe
neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst
das Beste herausholen kannst, statt dich in der
derzeitigen Diskussion über den Unterschied
zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu
warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für
Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu
kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für
Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen.
(Natürlich behalten auch die
Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst
ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein
Verfallsdatum!)
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Panikattacken - was man über Angststörungen wissen sollte
30.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Ein Thema, das bei mir im Praxisalltag gerade mal
wieder vermehrt auftaucht, habe ich (zu meinem
eigenen Erstaunen!) bisher noch gar nicht hier im
Blog behandelt: Angststörungen. Was mir dabei
persönlich immer wieder auffällt, ist die Tatsache,
dass diese psychische Erkrankung sehr oft nicht
oder falsch diagnostiziert wird, wenn die Klienten
ihren Arzt aufsuchen. Stattdessen bekommen sie sehr
oft Antidepressiva in die Hand gedrückt oder - wenn
es ein eher naturheilkundlich orientierter Arzt ist
- Johanniskraut oder dergleichen empfohlen.
Eigentlich dachte ich, das sei einfach ein
zufälliges Phänomen bei mir in der Praxis, aber wie
ich in der neuen emotion (http://www.emotion.de/)
gelesen habe, ist es das scheinbar nicht. Da wird
nämlich ein Professor für Psychosomatik an der Uni
Witten zitiert, der sagt, dass es im Durchschnitt
sieben (!!) Jahre bis zur richtigen Behandlung
dauert und - noch verblüffender für mich - dass
„sogar Psychiater lieber eine Depression als eine
Angststörung diagnostizieren“. Dabei sind
Angststörungen bei Frauen die am häufigsten
auftretende psychische Erkrankung und insgesamt
wird bei 15 % aller Deutschen irgendwann im Laufe
ihres Lebens mal eine Angsterkrankung festgestellt.
Alles andere als ein exotisches Krankheitsbild
also. Und höchste Zeit für mich, mal ein paar
Blogbeiträge zum Thema online zu stellen, habe ich
beschlossen!
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Tiere als Therapeuten: wie Katze, Hund und Co. der Seele gut tun
18.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Ich gebe es zu: ich bin voreingenommen. Tiere haben
in meinem eigenen Leben schon immer eine große
Rolle gespielt, und ein Dasein ohne mindestens eine
Katze in meinem Haushalt kann ich mir schon lange
nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich kommt es auch
daher, dass ich in der Arbeit mit Klienten
gelegentlich auf vierbeinige Helfer zurückgreife,
wenn es sich anbietet - und zwar mit ausgesprochen
guten Erfolgen.
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Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression
Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von
Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die
Finger bekommen und innerhalb eines Tages
nahezu gefressen - ich konnte und wollte es
nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank,
oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über
Depressionen ... aber du wirst es nicht
glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem
eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch
über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht,
dass das geht!
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Genieß mal wieder!
Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die
ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und
zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich
seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub
gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück
am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine
Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien
faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach
dem anderen zu schmökern und sämtliche
Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und
runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal
durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von
schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit
ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für
eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar
eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen
beschäftigt: die euthyme Therapie (=
Genusstherapie)! Weiterlesen
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Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
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Stimmt deine Energiebilanz?
19.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr
unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement.
Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff -
schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin
zu den gut strukturierten Typen und bin mit
reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber
zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in
Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich
mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal
zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo
sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht
genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu
haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal
eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die
ich auch gerne mit Klienten mache, die sich
gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer
Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber
nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre
Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du
Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen
Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren.
Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn
man Entscheidungen zu treffen hat oder
Veränderungen anstehen. Weiterlesen
...
Glück ist, zu tun, was man gerne tut
Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema
Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser
Folge (und natürlich ohne Anspruch auf
Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen
zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige
Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an
dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für
deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály
Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal
von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht
sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai -
zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen
durchgekommen ...) Weiterlesen
...
Körper und Seele in Einklang bringen
20.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Körper und Seele sind nicht unabhängig voneinander,
sondern beeinflussen einander gegenseitig. Du
kennst das sicher auch von dir selbst: Wenn du
krank bist, dich schwach und müde fühlst, ist auch
deine Stimmung eher niedergeschlagen und du fühlst
dich eventuellen Problemsituationen weniger
gewachsen als in gesundem Zustand. Umgekehrt findet
das, was deine Seele bewegt, auch seinen
unmittelbaren Ausdruck in deinem Körper: Bist du
glücklich oder stolz, wird deine Haltung vermutlich
eher aufrecht sein, du trägst den Kopf hoch und
wirkst auf andere größer. Traurigkeit oder Scham
dagegen drücken uns im buchstäblichen Sinne zu
Boden: Wir krümmen uns zusammen, lassen die
Schultern und den Kopf hängen, werden irgendwie
kleiner. So weit, so alltäglich. Weiterlesen
...
Mehr innere Ruhe durch Herzkohärenz
30.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Angst, Freude, Trauer .. Alle unsere Emotionen
haben ihren Sitz in einem Teil unseres Gehirns, den
man als limbisches System bezeichnet. Dieser Teil
des Gehirns ist entwicklungsgeschichtlich
betrachtet sehr viel älter als der Neocortex, also
der Teil, den wir als Sitz unseres Bewusstseins und
Denkens kennen. Und er funktioniert weitgehend
autonom, d. h. er unterliegt nicht unserem direkten
willentlichen Zugriff. Das macht auch durchaus
Sinn, denn Emotionen - beispielsweise Angst - haben
eine lebenserhaltende Funktion: Vor einer Schlange
Reißaus zu nehmen, hat zweifellos vielen unserer
Vorfahren das Leben gerettet. Deshalb arbeitet das
limbische System auch blitzschnell und quasi auf
der Überholspur am Neocortex vorbei. Ein
wahrgenommener Außenreiz wird emotional bewertet -
gut, schlecht, gefährlich, ungefährlich - ehe der
Neocortex überhaupt die Chance bekommt, sich mit
ihm auseinander zu setzen. Das stellte das
Überleben in kritischen Situationen sicher: Nicht
lange nachdenken, sondern rennen, wenn es darauf
ankommt! Weiterlesen
...
Burn-out - Nicht mit mir!
24.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile
längst fester Bestandteil unseres
Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht
wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der
kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie
stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms
fest:
- Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.
- Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.
- Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.
Abwarten und Tee trinken!
12.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Der Ratschlag unserer Mütter, wir sollten bei
Schwierigkeiten und Problemen erst mal abwarten und
Tee trinken, bekommt durch eine Studie des
University College in London eine ganz neue
Bedeutung. Darin wurde nämlich nachgewiesen, dass
täglich mindestens vier Tassen Schwarztee
tatsächlich beim Stressabbau helfen! Es ist noch
nicht ganz klar, welche Inhaltsstoffe des
Schwarztees genau für diesen Effekt verantwortlich
sind - im Gespräch sind derzeit Polyphenole,
Flavonoide und spezielle Eiweißbausteine. In jedem
Fall schafft es der Tee, dass das Stresshormon
Cortisol, das in unangenehmen Situationen vom
Körper ausgeschüttet wird, sehr viel schneller
wieder abgebaut wird. Das ist wichtig, denn das in
der Nebennierenrinde gebildete Cortisol wirkt
immunsuppressiv - macht also anfälliger für
Krankheiten - und beeinflusst bei langfristigem
Vorhandensein auch den Stoffwechsel ungünstig.
Außerdem wurden bei den Versuchsteilnehmern, die
echten Tee tranken (die anderen bekamen nur ein
Imitat, wussten das aber nicht), weniger
Blutplättchen in den angespannten Situationen
aktiviert. Diese spielen eine Rolle bei der
Entstehung von Herzinfarkten; sie sind nämlich für
die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich.
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...
Abwarten und Tee trinken!
12.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Der Ratschlag unserer Mütter, wir sollten bei
Schwierigkeiten und Problemen erst mal abwarten und
Tee trinken, bekommt durch eine Studie des
University College in London eine ganz neue
Bedeutung. Darin wurde nämlich nachgewiesen, dass
täglich mindestens vier Tassen Schwarztee
tatsächlich beim Stressabbau helfen! Es ist noch
nicht ganz klar, welche Inhaltsstoffe des
Schwarztees genau für diesen Effekt verantwortlich
sind - im Gespräch sind derzeit Polyphenole,
Flavonoide und spezielle Eiweißbausteine. In jedem
Fall schafft es der Tee, dass das Stresshormon
Cortisol, das in unangenehmen Situationen vom
Körper ausgeschüttet wird, sehr viel schneller
wieder abgebaut wird. Das ist wichtig, denn das in
der Nebennierenrinde gebildete Cortisol wirkt
immunsuppressiv - macht also anfälliger für
Krankheiten - und beeinflusst bei langfristigem
Vorhandensein auch den Stoffwechsel ungünstig.
Außerdem wurden bei den Versuchsteilnehmern, die
echten Tee tranken (die anderen bekamen nur ein
Imitat, wussten das aber nicht), weniger
Blutplättchen in den angespannten Situationen
aktiviert. Diese spielen eine Rolle bei der
Entstehung von Herzinfarkten; sie sind nämlich für
die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich.
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