Seitensprung
Und ewig lockt das Weib ...
15.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Hier ist ein sehr netter Werbespot eines
Versicherungsunternehmens, das für selbständige
Altersvorsorge bei Frauen wirbt: Der Regisseur
lässt eine langbeinige, kurzberockte, attraktive
Blondine lässig durch die Fußgängerzone schlendern,
während die Kamera unbemerkt die Köpfe der
vorübergehenden Männer einfängt - die sich sämtlich
wie an der Schnur gezogen in Richtung des
reizvollen Blickfangs drehen! Und zwar keineswegs
der allein spazierenden
Männer, sondern derjenigen, die dabei eine Frau an
der Seite, oft genug sogar im Arm haben!! Tja,
liebe Frauen, sollte uns das nicht zu denken
geben?! Weiterlesen
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Seitensprung im Internet - Hilfe, mein Partner hat Cybersex!
25.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Ein Thema, mit dem sich Paartherapeuten in den
letzten Jahren zunehmend konfrontiert sehen, sind
virtuelle Seitensprünge. „Emotional Cheating“ nennt
man das in den USA, denn im Regelfall kommt es bei
diesen Affären nicht zu einem tatsächlichen
körperlichen Kontakt. Die sexuelle Interaktion
spielt sich lediglich in den Köpfen der beiden
Beteiligten ab: via Chat oder Email werden
erotische Dialoge geführt und Fantasien ausgelebt,
die konkret zwar meist nicht in die Tat umgesetzt
werden, aber in puncto intensiver Gefühle und
erotischer Spannung dem wirklichen Seitensprung in
nichts nachstehen. Fliegt die Sache auf - etwa,
weil der Partner oder die Partnerin einen in
flagranti bei einem solchen virtuellen Fremdgehen
erwischt oder auch abgespeicherte Nachrichten im
Computer entdeckt - ist das Beziehungsdrama
perfekt. Zahlreiche Untersuchungen zeigen
mittlerweile, dass „emotional cheating“ bei den
meisten Betrogenen fast die gleichen Gefühle
auslöst wie ein echter Seitensprung: Zorn,
Demütigung, Verletztheit und niedriges
Selbstwertgefühl. In der Arbeit mit Klienten mache
ich die gleiche Beobachtung. Vor allem Frauen
fühlen sich extrem verunsichert, wenn sie
entdecken, dass ihr Partner gedanklich mit anderen
fremdgeht. Oft stoßen sie dann auf verständnisloses
Kopfschütteln: „Stell dich nicht so an! Es ist doch
gar nichts passiert!“ Wirklich?
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Beziehungskiller Seitensprung?
31.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
So lange es Beziehungen gibt, so lange gibt es auch
den Seitensprung. Prominentes Diskussionsobjekt
diesbezüglich in den vergangenen Wochen des
Bayern-Dramas (nein, nicht in der Bundesliga!):
Horst Seehofer und seine angebliche außereheliche
Affäre, die seinen Ambitionen auf die
Stoiber-Nachfolge im konservativen Freistaat wohl
ziemlich geschadet hat. Sexuelle Revolution hin
oder her, Uschi Obermeier und Kommune 1 im Kino
oder nicht - immer noch geben 43 % aller Deutschen
in Umfragen an, dass ein Seitensprung für sie ein
ausreichender Grund ist, selbst eine langjährige
Beziehung sofort zu beenden. Und fast zwei Drittel
halten es für den Anfang vom Ende, wenn einer der
Partner fremdgeht. Sehr interessant vor allem
angesichts der Tatsache, dass sich ein Wert schon
seit den fünfziger Jahren (nämlich seit Kinsey‘s
Forschungen zu diesem Thema) in schöner
Regelmäßigkeit wiederholt: In etwa 50 % aller
langfristigen Beziehungen kommt es Studien zufolge
irgendwann mindestens zu einem Seitensprung. Dabei
sind die Herren der Schöpfung gar nicht immer
diejenigen, welchen. Sie sind nur in 30 - 60 % der
Fälle die Ungetreuen, in 20 - 50 % dagegen gibt das
weibliche Geschlecht der Verlockung nach. Der
Unterschied liegt eher im Umgang mit der Situation:
Männer brüsten sich gerne mit ihren Abenteuern,
Frauen halten die Klappe und genießen im Stillen.
Deshalb werden erstere auch eher überführt als
letztere. Weiterlesen
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