Therapie
Sexueller Missbrauch - Die Narben auf der Seele
28.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Ein Thema habe ich hier im Blog bisher noch nicht
aufgegriffen, obwohl es eigentlich eines ist, das
mir sehr am Herzen liegt und mich auch in der
Arbeit immer wieder begleitet: die Folgen sexualisierter
Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In den
letzten Wochen hat es sich aber mal wieder
sehr in den Vordergrund gedrängt; einmal
deshalb, weil unsere Notruf- und
Beratungsstelle für Frauen in Landau
15jähriges Jubiläum hatte und wir aus diesem
Anlass die bekannte Traumatherapeutin Michaela
Huber als Gastreferentin eingeladen hatten,
und zum anderen deshalb, weil mich über
Egoload zwei Frauen angeschrieben haben, die
zu diesem Thema Unterstützung suchten. Also
ist es offensichtlich an der Zeit, darüber zu
bloggen ... wahrscheinlich sogar mehrmals.
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Meine Beziehung steckt in der Krise! - Wie finde ich einen Paartherapeuten?
20.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Erst mal herzlichen Glückwunsch, wenn du/ihr euch
zu diesem Schritt durchgerungen habt! Das ist heute
hierzulande leider immer noch nicht
selbstverständlich - schade eigentlich, denn ich
bin überzeugt davon, dass sich viele
Beziehungsprobleme mit der Hilfe eines
außenstehenden Dritten gut lösen lassen oder
zumindest ein besserer Umgang damit erreicht werden
kann. Destruktive Streitmuster, Unzufriedenheit mit
der gemeinsamen Sexualität, unterschiedliche
Lebensentwürfe der Partner (z. B. die Frage nach
Kindern oder nicht) oder das Thema Seitensprung
können oft sehr gut in Paartherapien bearbeitet
werden. Wichtig ist, dass ihr beide zu der
Paartherapie bereit seid (und nicht einer von euch
nur widerwillig mitgeht). Nachstehend findest du
Tipps, wie ihr jetzt am besten vorgehen könnt.
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Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt! (2)
12.06.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Die erste Frage, die du dir bei der Suche nach
einem Therapeuten stellen solltest, ist die nach
der Schwere der Problematik. Je nachdem, wie heftig
die Symptome sind, unter denen du leidest, ist auch
deine Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigt;
oft hat das auch damit zu tun, dass man zu lange
gezögert hat, überhaupt Hilfe in Anspruch zu
nehmen. Grundsätzlich ist zwar eine ambulante
Therapie erst mal das Mittel der Wahl, aber wenn du
das Gefühl hast, du kommst mit den ganz normalen
alltäglichen Dingen um dich herum bereits nicht
oder kaum noch zurecht und vor allem dann, wenn du
sehr stark unter suizidalen Gedanken leidest (also
sehr oft und sehr konkret über Selbstmord
nachdenkst), ist eine stationäre Therapie auf jeden
Fall vorzuziehen. Damit bist du erst mal in einem
geschützten Umfeld, in dem du dich um nichts außer
dir selbst kümmern musst. Beim Finden eines
stationären Therapieplatzes kann dir dein Hausarzt
helfen. An eine stationäre Therapie schließt sich
im Idealfall meist eine ambulante Therapie an, da
in den meist 4 Wochen Klinik nur erste
Weichenstellungen stattfinden können.
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Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt!
05.06.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Wer hierzulande mit psychischen Problemen zu
kämpfen hat, hat meist gleich noch ein paar weitere
Probleme am Hals, stelle ich in meiner Praxis immer
wieder fest. Das fängt mit der Erkenntnis, dass es
so wohl doch nicht weitergehen kann, an und hört
mit der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz
noch lange nicht auf. Deshalb heute hier mal ein
Blog zu ein paar ganz grundsätzlichen Fragen rund
um das Thema Psychotherapie.
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