Lebensgestaltung
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
22.12.2011
Ich bin kürzlich auf eine Geschichte gestoßen, die
ich sehr berührend fand. Sie hat mit Weihnachten
eigentlich an sich nichts zu tun, sie spielt auch
nicht um die Weihnachtszeit herum. Es kommen auch
weder heimatlose Kuscheltiere noch großäugige
Waisenkinder darin vor, die auf wundersame Weise
gerade noch rechtzeitig vor Heiligabend ein neues
Zuhause finden. Trotzdem - oder vielleicht gerade
deshalb - finde ich, dass sie den Geist von
Weihnachten - das, was Weihnachten in meinen Augen
eigentlich ausmachen könnte und sollte - ganz
wunderbar einfängt. Sie ist aber noch viel mehr:
sie ist ein Lehrstück darüber, wie unsere
menschliche Antwort auf den Schmerz, das Leid und
die Ungerechtigkeit des Lebens im besten Fall
aussehen kann. Und wie ein Mensch aus einem
Schicksal, das nur noch aus Unglück und Einsamkeit
bestand, Wunderbares entstehen lassen kann, für
sich und für unzählige andere. Wenn er bereit und
entschlossen ist, über sich selbst hinaus zu
wachsen. Weiterlesen
...
So finden Idealisten den Sinn ihres Lebens
31.08.2011
Die obersten Ziele aller Idealisten (spontane
Idealisten, verträumte
Idealisten, harmoniebedürftige
Idealisten und engagierte
Idealisten) sind Selbstfindung und
Selbstverwirklichung. Wenn du zu den
Idealisten gehörst (du kannst es mit unserem
kostenlosen Persönlichkeitstest
herausfinden), dann stellt das Dasein für dich
eine einzige Suche nach tieferer Bedeutung
dar: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe
ich? Was ist meine Bestimmung? Damit ist schon
der wichtigste Pfeiler für dein ganz
persönliches Glücksrezept genannt: Lebenssinn!
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Frische Ideen und Perspektiven mit der Micky-Maus-Methode
07.01.2008
Das Neue Jahr hat begonnen, für die meisten von uns
gehen spätestens nach dem Wochenende auch die
Ferien oder der Urlaub zu Ende. So mancher wird
sich in diesen Tagen mit einem oder mehreren guten
Vorsätzen für 2008 gewappnet haben: mit dem Rauchen
aufhören (speziell jetzt, da das Rauchverbot in
Gaststätten auch in den Nachzügler-Ländern wie
Rheinland-Pfalz in Sichtweite rückt, ein
attraktiver Gedanke!), die überflüssigen
Weihnachtspfunde wieder los werden, endlich
regelmäßig Sport treiben, eine neue Stelle finden,
ein Auslandsjahr einschieben, ein neues Hobby
beginnen ... Und so mancher wird sich in ein paar
Wochen oder Monaten vermutlich frustriert fragen,
was eigentlich falsch gelaufen ist, weil er
feststellt, dass den guten Vorsätzen nur ein
äußerst kurzes Leben beschieden war: Man lässt sich
immer noch vom unangenehmen Chef schikanieren, die
Pfunde sind nicht nur immer noch da, sondern
scheinen auch noch Freunde eingeladen zu haben, und
die Sprachkurse in der Volkshochschule hat man zwar
immerhin im Prospekt angestrichen, aber dabei ist
es dann auch geblieben.
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Und ewig lockt das Weib ...
15.11.2007
Hier ist ein sehr netter Werbespot eines
Versicherungsunternehmens, das für selbständige
Altersvorsorge bei Frauen wirbt: Der Regisseur
lässt eine langbeinige, kurzberockte, attraktive
Blondine lässig durch die Fußgängerzone schlendern,
während die Kamera unbemerkt die Köpfe der
vorübergehenden Männer einfängt - die sich sämtlich
wie an der Schnur gezogen in Richtung des
reizvollen Blickfangs drehen! Und zwar keineswegs
der allein spazierenden
Männer, sondern derjenigen, die dabei eine Frau an
der Seite, oft genug sogar im Arm haben!! Tja,
liebe Frauen, sollte uns das nicht zu denken
geben?! Weiterlesen
...
Das Bier im Blumentopf: eine Parabel über Prioritäten, Zeitmanagement und die wirklich wichtigen Dinge im Leben
29.10.2007
Manchmal stößt man beim Surfen im Netz ja auf
wirklich schöne Fundstücke! Zu diesen gehört auch
die nachstehende Parabel, über die ich dieser Tage
gestolpert bin, und die ich dir keinesfalls
vorenthalten will. Leider geht es mir bei ihr wie
bei manchen dieser Internet-Selbstläufer, die an
allen möglichen Stellen im Netz anzutreffen sind:
ich kann den oder die AutorIn einfach nicht
herausfinden. Lasse mich aber sehr gern aufklären,
wenn ein/e LeserIn mir da weiterhelfen kann!
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression
09.09.2007
Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1.
September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns
gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei
uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in
Richtung Einstelligkeit streben und sich die
Suchanfragen nach unserem
Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder
zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die
Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen
das drohende Stimmungstief angesichts der kalten
Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr
verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe
neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst
das Beste herausholen kannst, statt dich in der
derzeitigen Diskussion über den Unterschied
zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu
warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für
Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu
kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für
Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen.
(Natürlich behalten auch die
Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst
ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein
Verfallsdatum!)
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Helfen macht glücklich! - Wie uns ehrenamtliches Engagement verändern kann
04.09.2007
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu
anderer Glück, denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigene Herz zurück.“
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Genieß mal wieder!
30.05.2007
Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die
ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und
zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich
seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub
gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück
am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine
Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien
faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach
dem anderen zu schmökern und sämtliche
Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und
runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal
durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von
schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit
ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für
eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar
eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen
beschäftigt: die euthyme Therapie (=
Genusstherapie)! Weiterlesen
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Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
17.05.2007
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
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Was du heute kannst besorgen ...
27.04.2007
... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so
ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht?
Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges
oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel
auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind.
Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur
Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen
die Aufschieberitis schon chronisch wird und im
Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander
bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für
die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und
manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine
Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie
hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff
zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann
das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre
... Weiterlesen
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To do or not to do ... Vom kreativen Umgang mit Zweifeln und Ambivalenzen
15.04.2007
Zu manchen Zeiten habe ich das Gefühl, dass sich in
der Arbeit mit Klienten bestimmte Themen irgendwie
weiter in den Vordergrund drängen als andere.
Derzeit sind es vor allem Entscheidungsfragen,
innere Konflikte und daraus resultierende
Handlungsblockaden, die viele Menschen umtreiben,
mit denen ich arbeite. Die Inhalte sind dabei ganz
unterschiedlich; das reicht von der Frage nach dem
Umzug in eine andere Stadt über die Qual der Wahl
zwischen zwei Studienfächern, die Entscheidung
„bleiben oder gehen?“ in einer Beziehung bis hin zu
der Überlegung „zweites Kind ja oder nein?“. Immer
aber ist das - vorübergehende - Ergebnis dasselbe:
die Unfähigkeit, angesichts zweier (nur auf den
ersten Blick oder auch wirklich) gleichermaßen
attraktiver oder unattraktiver Möglichkeiten zu
einer Entscheidung und damit zu einer Handlung zu
kommen.
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Charaktertugenden machen glücklich
11.04.2007
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Focus" gab
es einen interessanten Artikel zu
Forschungsergebnissen der so genannten "Positiven
Psychologie". Dieser Zweig der Psychologie
existiert erst seit den 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts; einer seiner Gründer ist Martin
Seligman, der in dem Artikel auch zu Wort kommt. Im
Unterschied zu den meisten früheren Zweigen der
Psychologie, die vor allem Probleme und seelische
Störungen beim Menschen in den Blick nahmen,
konzentriert sich die positive Psychologie gezielt
auf die positiven Eigenschaften und Ressourcen des
Menschen. Eine ihrer wichtigsten Fragestellungen
ist: Was macht Menschen glücklich? Was gibt ihnen
das Gefühl, dass ihr Leben lebenswert ist?
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Frühjahrsputz - Entrümpeln macht glücklich und setzt Energien frei!
03.04.2007
Die Sonne lacht, alles grünt und blüht draußen,
Ostern steht vor der Tür - die perfekte Zeit für
einen gründlichen Frühjahrsputz, oder? Damit meine
ich heute aber gar nicht unbedingt den mit Wasser
und Scheuerpulver, sondern eher eine Art
„energetischen“ Frühjahrsputz im Sinne des Feng
Shui. Nie gehört? Dann wird‘s jetzt aber Zeit! Du
wirst sehen: es macht Spaß und lohnt sich in jeder
Hinsicht!
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Stimmt deine Energiebilanz?
19.03.2007
In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr
unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement.
Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff -
schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin
zu den gut strukturierten Typen und bin mit
reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber
zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in
Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich
mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal
zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo
sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht
genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu
haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal
eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die
ich auch gerne mit Klienten mache, die sich
gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer
Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber
nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre
Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du
Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen
Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren.
Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn
man Entscheidungen zu treffen hat oder
Veränderungen anstehen. Weiterlesen
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Frieden mit der Vergangenheit schließen, um frei für die Zukunft zu werden
13.03.2007
Also, um hier gleich mal eins klar zu stellen: Ich
bin beileibe keine Freundin des bekannten
Familienaufstellers Bert Hellinger, auch wenn ich
systemische Therapeutin bin und damit
Familienaufstellungen zu meinem täglichen
Handwerkszeug gehören. Was es an Hellinger aus
meiner (und nicht nur meiner Sicht) alles
auszusetzen gibt, damit könnte man Bücher füllen.
Aber in einer Hinsicht hat der Mann nicht ganz
unrecht, wenn er da immer von „Vater und Mutter
ehren und achten“ schwatzt - dass es nämlich eine
ganz wesentliche Voraussetzung für Zufriedenheit
und Glück im Leben ist, dass man mit den eigenen
Eltern in irgendeiner Form seinen Frieden macht und
sie so akzeptiert, wie sie sind. Selbst dann (oder
vielleicht auch gerade dann!), wenn man sie
eigentlich am liebsten auf den Mond schießen würde
für alles das, was sie alles falsch gemacht haben.
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Ihr Kinderlein kommet - aber bitte nicht in die Kinderkrippe!
23.02.2007
Also, manchmal muss ich mir doch schon verwundert
die Augen reiben, wenn ich mir so anschaue, wer
denn so alles zu welchem Thema seinen Senf - und in
welcher Form! - dazu geben muss. So ging es mir
schon bei diversen
Schwangerschaftsabbruch-Debatten, bei denen man
zwischendrin den Eindruck bekam, die
wortgewaltigsten Akteure auf der öffentlichen Bühne
seien diejenigen, die ganz pragmatisch gesehen von
einer ungewollten Schwangerschaft und deren
gravierenden psychischen und sozialen Folgen
eigentlich am wenigsten betroffen waren: Männer,
und sehr oft auch vor allem Männer der katholischen
Kirche. Konnte ich bei der Abtreibungsdebatte noch
halbwegs nachvollziehen, dass sie sich berufen
fühlten, Stellung zu beziehen (immerhin geht es
hier auch um ein ethisches Problem), fehlt mir für
den derzeitigen Rummel um den katholischen Bischof
Walter Mixa, der gerade mit seinen Angriffen auf
die Politik von Ursula von der Leyen allerorten für
Aufregung sorgt, auch der letzte Funken an
Verständnis. Erklärt der Mann doch allen Ernstes,
deren Pläne zum längst überfälligen Ausbau der
Kleinkinder-Betreuungsformen in Deutschland seien
"schädlich für Kinder und Familien und einseitig
auf eine aktive Förderung der Erwerbstätigkeit von
Müttern mit Kleinkindern fixiert". Damit nicht
genug, behauptet er im Brustton der Überzeugung
auch noch, dass Kinder in den ersten Jahren
keinesfalls außerhäusig untergebracht werden
dürften, "weil sonst die Kinder ja geschädigt
sind". Mixa sagte, nach Ansicht von Fachleuten
seien Kinder aufgrund der Entwicklung ihrer
Hirnzellen in den ersten drei Lebensjahren ganz
wesentlich auf dieselben Bezugspersonen angewiesen.
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Was wäre gewesen, wenn ...?
12.02.2007
Der Aufmacher der aktuellen „Psychologie Heute“
widmet sich einem interessanten Thema: dem
kontrafaktischen Denken. Darunter versteht man alle
diejenigen Gedanken, die sich um das drehen, was
hätte sein können, wenn irgend etwas in der
Vergangenheit anders gelaufen wäre, als es
tatsächlich der Fall war: „Hätte ich diesen Job
nicht angenommen, hätte ich meinen Mann nie kennen
gelernt.“ - „Wäre ich nicht in diesen Zug
eingestiegen, wäre ich nicht in diesen
schrecklichen Unfall verwickelt worden.“
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Glück ist, zu tun, was man gerne tut
02.02.2007
Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema
Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser
Folge (und natürlich ohne Anspruch auf
Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen
zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige
Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an
dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für
deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály
Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal
von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht
sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai -
zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen
durchgekommen ...) Weiterlesen
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Glück ist lernbar! Teil 2
22.01.2007
Um das Thema Glück und die Frage danach, was man so
alles tun kann, um das eigene Leben glücklicher und
zufriedener zu gestalten, dreht sich ja auf unserer
Egoload-Seite so ziemlich jeder Beitrag in
irgendeiner Form. Einer, der das Thema Glück zu
seinem Hauptforschungsgebiet gemacht hat, ist der
amerikanische Psychologe Richard Wiseman. Er begann
damit, zu untersuchen, was Menschen, die sich
selbst als Glückspilze bezeichneten, von Menschen
unterscheidet, die sich selbst als Pechvögel
einstuften. Mittlerweile hat er Hunderte von
Personen in verschiedenen Studien befragt und ist
davon überzeugt, dass die vermeintlichen
Glückspilze keineswegs einfach von einem
wohlwollenden Schicksal begünstigt werden, sondern
ganz instinktiv und meist unbewusst sehr aktiv
durch bestimmte Verhaltensmuster dazu beitragen,
dass ihnen irgendwie alles im Leben zu gelingen
scheint. Hier sind die vier Prinzipien, die seiner
Meinung nach den Unterschied zwischen dem
Unglücksraben und dem Sonntagskind begründen.
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Briefe an dich selbst zum neuen Jahr
02.01.2007
So, das wäre wieder mal geschafft! Silvester ist
abgefeiert und das neue Jahr hat begonnen -
hoffentlich gut für dich? Die meisten haben
vermutlich eine zünftige Party veranstaltet und
vielleicht auch so einiges an Feuerwerk in den
Himmel gejagt, trotz des Regens, der zumindest in
einigen Teilen Deutschlands das Spektakel etwas
beeinträchtigt hat. Insgesamt ist der Jahreswechsel
ja traditionell für den Großteil von uns eine eher
laute, feucht-fröhliche Angelegenheit. Weiterlesen
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Glück ist lernbar!
11.12.2006
Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal über
die Kraft der Gedanken geschrieben, als ich dir das
Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung
erklärt habe. Heute gibt es eine Art „Fortsetzung“
dazu. Mittlerweile sind sich nämlich
Neurowissenschaftler und Psychologen darin einig,
dass auch die Frage, ob wir uns eher als glücklich
oder unglücklich erleben, ganz zentral durch unsere
Gedanken mit entschieden wird. Äußere Umstände
mögen unser Leben beeinflussen und sind natürlich
nicht unwichtig (es ist schwierig, sich glücklich
zu fühlen, wenn man sich am ersten Tag des lang
ersehnten Skiurlaubs das Bein bricht!), dennoch
spielt die Art und Weise, wie wir die Welt
wahrnehmen und mit dem, was wir in ihr vorfinden,
umgehen, eine viel wichtigere Rolle, als wir
westlichen Menschen es uns oft bewusst machen.
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...
Kennst du deine Lebensmotive?
28.11.2006
Die Bestimmung deines Persönlichkeitstyps auf
iPersonic hat dir ja schon einiges bewusst gemacht,
was dich als Individuum auszeichnet und wie du auf
andere wirkst. Vermutlich ging es dir aber so wie
den meisten von uns: In vielen Eigenschaften und
Verhaltensweisen hast du dich wiedererkannt und
zufrieden genickt, wenn du das zu deinem Typus
gehörende Profil durchgelesen hast. Bei anderen
hast du vielleicht dagegen den Kopf geschüttelt und
gedacht, dass sie nicht oder weniger auf dich
zutreffen. Wie schon hier
erklärt, kann das zum einen daran liegen, dass
die wenigsten Menschen einen Typus in
„Reinform“ repräsentieren; viele von uns sind
auch eine Mischung aus zwei Typen (das hast du
vielleicht dann gespürt, wenn du dich zwischen
zwei Fragealternativen beim Test nur sehr
schwer entscheiden konntest). Zum anderen ist
es natürlich so, dass dein
Persönlichkeitstypus zwar einen wichtigen
Einfluss darauf hat, wie du bist, dass aber
auch noch andere Umstände und Aspekte dazu
beigetragen haben, dich zu dem- oder
derjenigen zu machen, die oder der du heute
bist. Letzten Endes sind wir alle Individuen,
die mit unterschiedlichen Erziehungs- und
Umwelteinflüssen groß geworden sind, die
unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Leben
gesammelt haben, in unterschiedlichen
kulturellen Kontexten gelebt haben usw. Kurz
gesagt: natürlich bist du als Person insgesamt
mehr und noch vielschichtiger als das Profil
deines Typs auf iPersonic es wiedergeben kann.
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Wer leben will, muss sterben lernen
25.11.2006
Der voraussichtlich wärmste November seit
Aufzeichnung der Wetterdaten neigt sich schon
wieder seinem Ende entgegen. Hinsichtlich der
Temperaturen können die meisten von uns sich
wirklich nicht beklagen, war es doch vielerorts
möglich, mittags noch mal im Freien einen Kaffee zu
trinken und wenn die Wetterfrösche Recht haben,
erwarten die Privilegierten im Südwesten
Deutschlands am Wochenende noch mal sensationelle
20 Grad! Trotz gelegentlicher ausgiebiger
Regengüsse hie und da also wettertechnisch ein eher
Gute-Laune-November 2006. Das ist ja für diesen
Monat eher außergewöhnlich. Eine Umfrage des WDR im letzten
Jahr stellte fest, dass der November bei den
Deutschen der unbeliebteste Monat überhaupt
ist. Neben der Tatsache, dass er ja sonst eher
mit Nebel, Regen und Kälte aufwartet als in
diesem Jahr, mögen die Befragten auch die
Umstellung auf die Winterzeit und den damit
noch früheren Einbruch der Dunkelheit an den
ohnehin kurzen Tagen nicht. Und schließlich
trägt der elfte Monat des Jahres nicht von
ungefähr den Beinamen „Totenmonat“, beginnt er
doch mit gleich zwei (katholischen)
Gedenktagen für die Verstorbenen, nämlich
Allerheiligen und Allerseelen; letzten Sonntag
folgte dann der Volkstrauertag zur Erinnerung
der im Krieg Gefallenen und kommenden Sonntag
steht uns noch der Totensonntag bevor, der
evangelische Gedenktag für die Verstorbenen.
Selbst wer Friedhöfe beharrlich meidet und
über derartige kalendarisch verordnete
Traueranlässe forsch hinwegsieht, kommt nicht
darum herum, im November allerorten über
Zeichen der Vergänglichkeit und des Sterbens
zu stolpern - seien es nun die fallenden
Blätter der Bäume, die kahl werdenden
Sträucher oder die zunehmend verschwindende
Blumenpracht des Sommers. Es gehört schon viel
dazu, sich nicht irgendwann im Laufe dieses
Monats auch mal mit der eigenen Endlichkeit
konfrontiert zu sehen; und das ist ja für die
meisten Menschen kein sonderlich erfreulicher
Gedanke. Kein Wunder, dass dieser Monat in der
Beliebtheitsskala ganz unten rangiert; kein
Wunder, dass man versucht, mit Bräuchen wie
dem immer populäreren Halloween-Treiben oder
dem Beginn der Fasnacht am 11.11.
frech-fröhliche Gegengewichte gerade in dieser
düsteren Zeit zu schaffen. Weiterlesen
...
Trau dich!
12.11.2006
Zum Wochenende gibt es ein wirklich reizendes
kleines Video, über das man natürlich einfach
herzlich lachen kann, das aber auch durchaus auch
eine „Botschaft“ beinhalten kann, wenn man es recht
bedenkt. (Wenn du ein „Macher“ oder „Realist“ bist,
ist sie dir sicher ohnehin vertraut, aber auch als
„Denker“ oder „Idealist“ solltest du dich manchmal
an sie erinnern!). Das Filmchen zeigt ein
Wettrennen zwischen einem Strauß und einem Pinguin.
Der Ausgang ist leicht vorherzusehen - oder
vielleicht doch nicht?! Weiterlesen ...
Ich denke, also bin ich
08.11.2006
"Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
(aus dem Talmud)
Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
(aus dem Talmud)
Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...
13 Tipps gegen die drohende Herbst-Depression
01.11.2006
Also, jetzt ist es nicht mehr zu leugnen: Herbst
und Winter stehen vor der Tür. Heute ist der erste
November, Allerheiligen. Und wenn uns bisher die
warmen Sonnenstrahlen am Mittag und die milden
Nächte in dem Glauben gewiegt haben, dass der
Spätsommer dieses Jahr direkt in den Frühling
übergehen würde, so werden wir jetzt durch ein
nahendes Sturmtief eines Besseren belehrt. Auf der
Insel Norderney fegt derzeit der Wind mit 120 km/h
über den Strand; die Hamburger bereiten sich auf
eine schwere Sturmflut vor. In weiten Teilen
Deutschlands regnet es und ist quasi über Nacht
empfindlich kälter geworden. Zusätzlich sorgt die
Zeitumstellung dafür, dass es morgens vor
Arbeitsbeginn noch und abends beim Nachhausekommen
fast schon wieder dunkel ist. Die ersten Bäume sind
schon ganz kahl, bei den anderen ist zumindest die
Herbstfärbung nicht mehr zu übersehen.
Weiterlesen ...
Die große Wegkreuzung
18.10.2006
Eine Volksweisheit sagt: An den Kreuzungen des
Lebens stehen keine Wegweiser. Daran muss ich oft
denken, wenn ich in meiner Praxis Menschen
gegenübersitze, die vor wichtigen Entscheidungen in
ihrem Leben stehen und einfach nicht wissen,
welchen Weg sie einschlagen sollen. Und natürlich
auch dann, wenn ich selbst in der gleichen
Situation bin. Wir alle finden uns - früher oder
später, mehr oder weniger oft - immer wieder an
solchen Kreuzungen im Leben wieder, an denen wir
uns für eine Möglichkeit entscheiden und damit von
anderen Alternativen gleichzeitig verabschieden
müssen. Den Job wechseln oder lieber nicht? Die
Beziehung weiterführen oder einen Schlussstrich
ziehen? Ins Ausland gehen oder lieber in
Deutschland bleiben? Ein Kind bekommen oder doch
nicht? Welche Ausbildung, welches Studium wählen?
Und .. und .. und ... Weiterlesen
...
Kennst du deine Lebensgebote?
13.10.2006
Auf den Egoload-Seiten geht es ja unter vielerlei
Hinsicht immer wieder um dasselbe Thema: Wer bin
ich eigentlich? Was macht mich aus? Wie kann ich
diese Erkenntnisse nutzen, um mein Leben zu
verbessern und glücklicher zu gestalten? Der
Persönlichkeitstypentest und die zugehörigen
Egoloads sollen dir beispielsweise dabei helfen,
dich selbst besser einschätzen und verstehen zu
können. Neben grundsätzlichen Eigenschaften wie
extrovertiert oder introvertiert machen aber auch
persönliche, individuelle Erfahrungen einen guten
Teil von uns aus und bestimmen darüber, wie wir
unser Leben leben - manchmal zu unserem Vorteil,
manchmal zu unserem Nachteil. Es kann daher
hilfreich sein, sich einmal genauer anzuschauen,
welche Einflüsse aus der Vergangenheit das eigene
Leben heute noch prägen. Dann kann man nämlich ganz
bewusst entscheiden, ob man das so beibehalten
will, oder ob es vielleicht eine gute Idee wäre,
sich von manchen Einflüssen frei zu machen und eine
neue Richtung einzuschlagen. Weiterlesen
...