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Frische Ideen und Perspektiven mit der Micky-Maus-Methode

Das Neue Jahr hat begonnen, für die meisten von uns gehen spätestens nach dem Wochenende auch die Ferien oder der Urlaub zu Ende. So mancher wird sich in diesen Tagen mit einem oder mehreren guten Vorsätzen für 2008 gewappnet haben: mit dem Rauchen aufhören (speziell jetzt, da das Rauchverbot in Gaststätten auch in den Nachzügler-Ländern wie Rheinland-Pfalz in Sichtweite rückt, ein attraktiver Gedanke!), die überflüssigen Weihnachtspfunde wieder los werden, endlich regelmäßig Sport treiben, eine neue Stelle finden, ein Auslandsjahr einschieben, ein neues Hobby beginnen ... Und so mancher wird sich in ein paar Wochen oder Monaten vermutlich frustriert fragen, was eigentlich falsch gelaufen ist, weil er feststellt, dass den guten Vorsätzen nur ein äußerst kurzes Leben beschieden war: Man lässt sich immer noch vom unangenehmen Chef schikanieren, die Pfunde sind nicht nur immer noch da, sondern scheinen auch noch Freunde eingeladen zu haben, und die Sprachkurse in der Volkshochschule hat man zwar immerhin im Prospekt angestrichen, aber dabei ist es dann auch geblieben.
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Und ewig lockt das Weib ...

Hier ist ein sehr netter Werbespot eines Versicherungsunternehmens, das für selbständige Altersvorsorge bei Frauen wirbt: Der Regisseur lässt eine langbeinige, kurzberockte, attraktive Blondine lässig durch die Fußgängerzone schlendern, während die Kamera unbemerkt die Köpfe  der vorübergehenden Männer einfängt - die sich sämtlich wie an der Schnur gezogen in Richtung des reizvollen Blickfangs drehen! Und zwar keineswegs der allein spazierenden Männer, sondern derjenigen, die dabei eine Frau an der Seite, oft genug sogar im Arm haben!! Tja, liebe Frauen, sollte uns das nicht zu denken geben?!  Weiterlesen ...

Das Bier im Blumentopf: eine Parabel über Prioritäten, Zeitmanagement und die wirklich wichtigen Dinge im Leben

Manchmal stößt man beim Surfen im Netz ja auf wirklich schöne Fundstücke! Zu diesen gehört auch die nachstehende Parabel, über die ich dieser Tage gestolpert bin, und die ich dir keinesfalls vorenthalten will. Leider geht es mir bei ihr wie bei manchen dieser Internet-Selbstläufer, die an allen möglichen Stellen im Netz anzutreffen sind: ich kann den oder die AutorIn einfach nicht herausfinden. Lasse mich aber sehr gern aufklären, wenn ein/e LeserIn mir da weiterhelfen kann! 

Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier": 
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Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression

Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1. September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in Richtung Einstelligkeit streben und sich die Suchanfragen nach unserem Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen das drohende Stimmungstief angesichts der kalten Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst das Beste herausholen kannst, statt dich in der derzeitigen Diskussion über den Unterschied zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen. (Natürlich behalten auch die Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein Verfallsdatum!) Weiterlesen ...

Helfen macht glücklich! - Wie uns ehrenamtliches Engagement verändern kann

„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu anderer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.“

Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...

Genieß mal wieder!

Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach dem anderen zu schmökern und sämtliche Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen beschäftigt: die euthyme Therapie (= Genusstherapie)! Weiterlesen ...

Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten

Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut. Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen, die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen, wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat! Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und meine Produktivität war auch schon mal besser. Allerhöchste Zeit für einen Gartentag! Weiterlesen ...

Was du heute kannst besorgen ...

... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht? Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind. Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen die Aufschieberitis schon chronisch wird und im Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre ... Weiterlesen ...

To do or not to do ... Vom kreativen Umgang mit Zweifeln und Ambivalenzen

Zu manchen Zeiten habe ich das Gefühl, dass sich in der Arbeit mit Klienten bestimmte Themen irgendwie weiter in den Vordergrund drängen als andere. Derzeit sind es vor allem Entscheidungsfragen, innere Konflikte und daraus resultierende Handlungsblockaden, die viele Menschen umtreiben, mit denen ich arbeite. Die Inhalte sind dabei ganz unterschiedlich; das reicht von der Frage nach dem Umzug in eine andere Stadt über die Qual der Wahl zwischen zwei Studienfächern, die Entscheidung „bleiben oder gehen?“ in einer Beziehung bis hin zu der Überlegung „zweites Kind ja oder nein?“. Immer aber ist das - vorübergehende - Ergebnis dasselbe: die Unfähigkeit, angesichts zweier (nur auf den ersten Blick oder auch wirklich) gleichermaßen attraktiver oder unattraktiver Möglichkeiten zu einer Entscheidung und damit zu einer Handlung zu kommen. Weiterlesen ...

Charaktertugenden machen glücklich

In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Focus" gab es einen interessanten Artikel zu Forschungsergebnissen der so genannten "Positiven Psychologie". Dieser Zweig der Psychologie existiert erst seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts; einer seiner Gründer ist Martin Seligman, der in dem Artikel auch zu Wort kommt. Im Unterschied zu den meisten früheren Zweigen der Psychologie, die vor allem Probleme und seelische Störungen beim Menschen in den Blick nahmen, konzentriert sich die positive Psychologie gezielt auf die positiven Eigenschaften und Ressourcen des Menschen. Eine ihrer wichtigsten Fragestellungen ist: Was macht Menschen glücklich? Was gibt ihnen das Gefühl, dass ihr Leben lebenswert ist? Weiterlesen ...

Frühjahrsputz - Entrümpeln macht glücklich und setzt Energien frei!

Die Sonne lacht, alles grünt und blüht draußen, Ostern steht vor der Tür - die perfekte Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, oder? Damit meine ich heute aber gar nicht unbedingt den mit Wasser und Scheuerpulver, sondern eher eine Art „energetischen“ Frühjahrsputz im Sinne des Feng Shui. Nie gehört? Dann wird‘s jetzt aber Zeit! Du wirst sehen: es macht Spaß und lohnt sich in jeder Hinsicht! Weiterlesen ...

Stimmt deine Energiebilanz?

In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement. Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff - schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin zu den gut strukturierten Typen und bin mit reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die ich auch gerne mit Klienten mache, die sich gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren. Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn man Entscheidungen zu treffen hat oder Veränderungen anstehen. Weiterlesen ...

Frieden mit der Vergangenheit schließen, um frei für die Zukunft zu werden

Also, um hier gleich mal eins klar zu stellen: Ich bin beileibe keine Freundin des bekannten Familienaufstellers Bert Hellinger, auch wenn ich systemische Therapeutin bin und damit Familienaufstellungen zu meinem täglichen Handwerkszeug gehören. Was es an Hellinger aus meiner (und nicht nur meiner Sicht) alles auszusetzen gibt, damit könnte man Bücher füllen. Aber in einer Hinsicht hat der Mann nicht ganz unrecht, wenn er da immer von „Vater und Mutter ehren und achten“ schwatzt - dass es nämlich eine ganz wesentliche Voraussetzung für Zufriedenheit und Glück im Leben ist, dass man mit den eigenen Eltern in irgendeiner Form seinen Frieden macht und sie so akzeptiert, wie sie sind. Selbst dann (oder vielleicht auch gerade dann!), wenn man sie eigentlich am liebsten auf den Mond schießen würde für alles das, was sie alles falsch gemacht haben. Weiterlesen ...

Ihr Kinderlein kommet - aber bitte nicht in die Kinderkrippe!

Also, manchmal muss ich mir doch schon verwundert die Augen reiben, wenn ich mir so anschaue, wer denn so alles zu welchem Thema seinen Senf - und in welcher Form! - dazu geben muss. So ging es mir schon bei diversen Schwangerschaftsabbruch-Debatten, bei denen man zwischendrin den Eindruck bekam, die wortgewaltigsten Akteure auf der öffentlichen Bühne seien diejenigen, die ganz pragmatisch gesehen von einer ungewollten Schwangerschaft und deren gravierenden psychischen und sozialen Folgen eigentlich am wenigsten betroffen waren: Männer, und sehr oft auch vor allem Männer der katholischen Kirche. Konnte ich bei der Abtreibungsdebatte noch halbwegs nachvollziehen, dass sie sich berufen fühlten, Stellung zu beziehen (immerhin geht es hier auch um ein ethisches Problem), fehlt mir für den derzeitigen Rummel um den katholischen Bischof Walter Mixa, der gerade mit seinen Angriffen auf die Politik von Ursula von der Leyen allerorten für Aufregung sorgt, auch der letzte Funken an Verständnis. Erklärt der Mann doch allen Ernstes, deren Pläne zum längst überfälligen Ausbau der Kleinkinder-Betreuungsformen in Deutschland seien "schädlich für Kinder und Familien und einseitig auf eine aktive Förderung der Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern fixiert". Damit nicht genug, behauptet er im Brustton der Überzeugung auch noch, dass Kinder in den ersten Jahren keinesfalls außerhäusig untergebracht werden dürften, "weil sonst die Kinder ja geschädigt sind". Mixa sagte, nach Ansicht von Fachleuten seien Kinder aufgrund der Entwicklung ihrer Hirnzellen in den ersten drei Lebensjahren ganz wesentlich auf dieselben Bezugspersonen angewiesen. Weiterlesen ...

Was wäre gewesen, wenn ...?

Der Aufmacher der aktuellen „Psychologie Heute“ widmet sich einem interessanten Thema: dem kontrafaktischen Denken. Darunter versteht man alle diejenigen Gedanken, die sich um das drehen, was hätte sein können, wenn irgend etwas in der Vergangenheit anders gelaufen wäre, als es tatsächlich der Fall war: „Hätte ich diesen Job nicht angenommen, hätte ich meinen Mann nie kennen gelernt.“ - „Wäre ich nicht in diesen Zug eingestiegen, wäre ich nicht in diesen schrecklichen Unfall verwickelt worden.“ Weiterlesen ...

Glück ist, zu tun, was man gerne tut

Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser Folge (und natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai - zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen durchgekommen ...) Weiterlesen ...

Glück ist lernbar! Teil 2

Um das Thema Glück und die Frage danach, was man so alles tun kann, um das eigene Leben glücklicher und zufriedener zu gestalten, dreht sich ja auf unserer Egoload-Seite so ziemlich jeder Beitrag in irgendeiner Form. Einer, der das Thema Glück zu seinem Hauptforschungsgebiet gemacht hat, ist der amerikanische Psychologe Richard Wiseman. Er begann damit, zu untersuchen, was Menschen, die sich selbst als Glückspilze bezeichneten, von Menschen unterscheidet, die sich selbst als Pechvögel einstuften. Mittlerweile hat er Hunderte von Personen in verschiedenen Studien befragt und ist davon überzeugt, dass die vermeintlichen Glückspilze keineswegs einfach von einem wohlwollenden Schicksal begünstigt werden, sondern ganz instinktiv und meist unbewusst sehr aktiv durch bestimmte Verhaltensmuster dazu beitragen, dass ihnen irgendwie alles im Leben zu gelingen scheint. Hier sind die vier Prinzipien, die seiner Meinung nach den Unterschied zwischen dem Unglücksraben und dem Sonntagskind begründen. Weiterlesen ...

Briefe an dich selbst zum neuen Jahr

So, das wäre wieder mal geschafft! Silvester ist abgefeiert und das neue Jahr hat begonnen - hoffentlich gut für dich? Die meisten haben vermutlich eine zünftige Party veranstaltet und vielleicht auch so einiges an Feuerwerk in den Himmel gejagt, trotz des Regens, der zumindest in einigen Teilen Deutschlands das Spektakel etwas beeinträchtigt hat. Insgesamt ist der Jahreswechsel ja traditionell für den Großteil von uns eine eher laute, feucht-fröhliche Angelegenheit. Weiterlesen ...

Glück ist lernbar!

Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal über die Kraft der Gedanken geschrieben, als ich dir das Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung erklärt habe. Heute gibt es eine Art „Fortsetzung“ dazu. Mittlerweile sind sich nämlich Neurowissenschaftler und Psychologen darin einig, dass auch die Frage, ob wir uns eher als glücklich oder unglücklich erleben, ganz zentral durch unsere Gedanken mit entschieden wird. Äußere Umstände mögen unser Leben beeinflussen und sind natürlich nicht unwichtig (es ist schwierig, sich glücklich zu fühlen, wenn man sich am ersten Tag des lang ersehnten Skiurlaubs das Bein bricht!), dennoch spielt die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen und mit dem, was wir in ihr vorfinden, umgehen, eine viel wichtigere Rolle, als wir westlichen Menschen es uns oft bewusst machen. Weiterlesen ...

Kennst du deine Lebensmotive?

Die Bestimmung deines Persönlichkeitstyps auf iPersonic hat dir ja schon einiges bewusst gemacht, was dich als Individuum auszeichnet und wie du auf andere wirkst. Vermutlich ging es dir aber so wie den meisten von uns: In vielen Eigenschaften und Verhaltensweisen hast du dich wiedererkannt und zufrieden genickt, wenn du das zu deinem Typus gehörende Profil durchgelesen hast. Bei anderen hast du vielleicht dagegen den Kopf geschüttelt und gedacht, dass sie nicht oder weniger auf dich zutreffen. Wie schon hier erklärt, kann das zum einen daran liegen, dass die wenigsten Menschen einen Typus in „Reinform“ repräsentieren; viele von uns sind auch eine Mischung aus zwei Typen (das hast du vielleicht dann gespürt, wenn du dich zwischen zwei Fragealternativen beim Test nur sehr schwer entscheiden konntest). Zum anderen ist es natürlich so, dass dein Persönlichkeitstypus zwar einen wichtigen Einfluss darauf hat, wie du bist, dass aber auch noch andere Umstände und Aspekte dazu beigetragen haben, dich zu dem- oder derjenigen zu machen, die oder der du heute bist. Letzten Endes sind wir alle Individuen, die mit unterschiedlichen Erziehungs- und Umwelteinflüssen groß geworden sind, die unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt haben, in unterschiedlichen kulturellen Kontexten gelebt haben usw. Kurz gesagt: natürlich bist du als Person insgesamt mehr und noch vielschichtiger als das Profil deines Typs auf iPersonic es wiedergeben kann. Weiterlesen ...

Wer leben will, muss sterben lernen

Der voraussichtlich wärmste November seit Aufzeichnung der Wetterdaten neigt sich schon wieder seinem Ende entgegen. Hinsichtlich der Temperaturen können die meisten von uns sich wirklich nicht beklagen, war es doch vielerorts möglich, mittags noch mal im Freien einen Kaffee zu trinken und wenn die Wetterfrösche Recht haben, erwarten die Privilegierten im Südwesten Deutschlands am Wochenende noch mal sensationelle 20 Grad! Trotz gelegentlicher ausgiebiger Regengüsse hie und da also wettertechnisch ein eher Gute-Laune-November 2006. Das ist ja für diesen Monat eher außergewöhnlich. Eine Umfrage des WDR im letzten Jahr stellte fest, dass der November bei den Deutschen der unbeliebteste Monat überhaupt ist. Neben der Tatsache, dass er ja sonst eher mit Nebel, Regen und Kälte aufwartet als in diesem Jahr, mögen die Befragten auch die Umstellung auf die Winterzeit und den damit noch früheren Einbruch der Dunkelheit an den ohnehin kurzen Tagen nicht. Und schließlich trägt der elfte Monat des Jahres nicht von ungefähr den Beinamen „Totenmonat“, beginnt er doch mit gleich zwei (katholischen) Gedenktagen für die Verstorbenen, nämlich Allerheiligen und Allerseelen; letzten Sonntag folgte dann der Volkstrauertag zur Erinnerung der im Krieg Gefallenen und kommenden Sonntag steht uns noch der Totensonntag bevor, der evangelische Gedenktag für die Verstorbenen. Selbst wer Friedhöfe beharrlich meidet und über derartige kalendarisch verordnete Traueranlässe forsch hinwegsieht, kommt nicht darum herum, im November allerorten über Zeichen der Vergänglichkeit und des Sterbens zu stolpern - seien es nun die fallenden Blätter der Bäume, die kahl werdenden Sträucher oder die zunehmend verschwindende Blumenpracht des Sommers. Es gehört schon viel dazu, sich nicht irgendwann im Laufe dieses Monats auch mal mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert zu sehen; und das ist ja für die meisten Menschen kein sonderlich erfreulicher Gedanke. Kein Wunder, dass dieser Monat in der Beliebtheitsskala ganz unten rangiert; kein Wunder, dass man versucht, mit Bräuchen wie dem immer populäreren Halloween-Treiben oder dem Beginn der Fasnacht am 11.11. frech-fröhliche Gegengewichte gerade in dieser düsteren Zeit zu schaffen. Weiterlesen ...

Trau dich!

Zum Wochenende gibt es ein wirklich reizendes kleines Video, über das man natürlich einfach herzlich lachen kann, das aber auch durchaus auch eine „Botschaft“ beinhalten kann, wenn man es recht bedenkt. (Wenn du ein „Macher“ oder „Realist“ bist, ist sie dir sicher ohnehin vertraut, aber auch als „Denker“ oder „Idealist“ solltest du dich manchmal an sie erinnern!). Das Filmchen zeigt ein Wettrennen zwischen einem Strauß und einem Pinguin. Der Ausgang ist leicht vorherzusehen - oder vielleicht doch nicht?! Weiterlesen ...

Ich denke, also bin ich

"Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."


(aus dem Talmud)

Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...

13 Tipps gegen die drohende Herbst-Depression

Also, jetzt ist es nicht mehr zu leugnen: Herbst und Winter stehen vor der Tür. Heute ist der erste November, Allerheiligen. Und wenn uns bisher die warmen Sonnenstrahlen am Mittag und die milden Nächte in dem Glauben gewiegt haben, dass der Spätsommer dieses Jahr direkt in den Frühling übergehen würde, so werden wir jetzt durch ein nahendes Sturmtief eines Besseren belehrt. Auf der Insel Norderney fegt derzeit der Wind mit 120 km/h über den Strand; die Hamburger bereiten sich auf eine schwere Sturmflut vor. In weiten Teilen Deutschlands regnet es und ist quasi über Nacht empfindlich kälter geworden. Zusätzlich sorgt die Zeitumstellung dafür, dass es morgens vor Arbeitsbeginn noch und abends beim Nachhausekommen fast schon wieder dunkel ist. Die ersten Bäume sind schon ganz kahl, bei den anderen ist zumindest die Herbstfärbung nicht mehr zu übersehen. Weiterlesen ...

Die große Wegkreuzung

Eine Volksweisheit sagt: An den Kreuzungen des Lebens stehen keine Wegweiser. Daran muss ich oft denken, wenn ich in meiner Praxis Menschen gegenübersitze, die vor wichtigen Entscheidungen in ihrem Leben stehen und einfach nicht wissen, welchen Weg sie einschlagen sollen. Und natürlich auch dann, wenn ich selbst in der gleichen Situation bin. Wir alle finden uns - früher oder später, mehr oder weniger oft - immer wieder an solchen Kreuzungen im Leben wieder, an denen wir uns für eine Möglichkeit entscheiden und damit von anderen Alternativen gleichzeitig verabschieden müssen. Den Job wechseln oder lieber nicht? Die Beziehung weiterführen oder einen Schlussstrich ziehen? Ins Ausland gehen oder lieber in Deutschland bleiben? Ein Kind bekommen oder doch nicht? Welche Ausbildung, welches Studium wählen? Und .. und .. und ... Weiterlesen ...

Kennst du deine Lebensgebote?

Auf den Egoload-Seiten geht es ja unter vielerlei Hinsicht immer wieder um dasselbe Thema: Wer bin ich eigentlich? Was macht mich aus? Wie kann ich diese Erkenntnisse nutzen, um mein Leben zu verbessern und glücklicher zu gestalten? Der Persönlichkeitstypentest und die zugehörigen Egoloads sollen dir beispielsweise dabei helfen, dich selbst besser einschätzen und verstehen zu können. Neben grundsätzlichen Eigenschaften wie extrovertiert oder introvertiert machen aber auch persönliche, individuelle Erfahrungen einen guten Teil von uns aus und bestimmen darüber, wie wir unser Leben leben - manchmal zu unserem Vorteil, manchmal zu unserem Nachteil. Es kann daher hilfreich sein, sich einmal genauer anzuschauen, welche Einflüsse aus der Vergangenheit das eigene Leben heute noch prägen. Dann kann man nämlich ganz bewusst entscheiden, ob man das so beibehalten will, oder ob es vielleicht eine gute Idee wäre, sich von manchen Einflüssen frei zu machen und eine neue Richtung einzuschlagen. Weiterlesen ...