Work-Life-Balance
Ist Freizeit gleich Streitzeit?
25.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, wie waren die Osterfeiertage so für die
Paarbeziehung? Schön, entspannend, bereichernd,
lustvoll, fröhlich, harmonisch? Oder hat es wieder
mal - wie so oft im Urlaub - ordentlich geblitzt,
gekracht, gedonnert? In gut einem Viertel aller
Beziehungen ist Streit während des Urlaubs und
während freier Tage sozusagen das Standardprogramm,
in vier von fünf Beziehungen kommt er zumindest
häufig vor. Oft geht es dabei um Kleinigkeiten -
und im Nachhinein fragt man sich ärgerlich, warum
man sich bloß wieder die schönen Tage selbst mies
machen musste.
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Glücklich ist, wer den Sinn seines Lebens gefunden hat
11.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Der Inhalt an sich ist eigentlich schnell erzählt: Der Ich-Erzähler John, ein typischer gestresster Manager, verfährt sich auf dem Weg in den Urlaub beim Versuch, einen Stau zu umgehen, gründlich im Nirgendwo. Weit und breit kein Anzeichen menschlicher Zivilisation mehr, geschweige denn ein Wegweiser, der ihm Anhaltspunkte für die Weiterfahrt liefern würde. Kurz bevor ihm das Benzin endgültig ausgeht, landet er in einem kleinen Café mit dem seltsamen Namen „Café der Fragen“. Welche Fragen, das entdeckt er schnell auf der Speisekarte. Da steht nämlich auf der Rückseite gedruckt: „Dinge, über die Sie nachdenken können, während Sie warten: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“ Weiterlesen ...
Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr ...
13.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
„Wissen Sie“, hat eine Klientin neulich zu mir
gesagt, „wenn ich wirklich gewusst hätte, was da
alles auf mich zukommt, hätte ich mich
wahrscheinlich gegen Kinder entschieden. Seit die
Kinder da sind, haben mein Mann und ich praktisch
keinen Sex mehr - einer von uns beiden ist immer zu
müde! Oder die Stimmung ist daneben, weil wir uns
wieder mal über die Aufteilung der Hausarbeit
gestritten haben. Wenn ich im Büro bin, habe ich
ein schlechtes Gewissen, weil die Kleine jetzt, mit
einem Jahr, schon ganztags bei einer Tagesmutter
untergebracht ist. Und wenn ich sie am späten
Nachmittag abhole, habe ich wieder ein schlechtes
Gewissen - weil ich immer die erste bin, die geht,
während die Kollegen noch arbeiten und mir, auch
wenn keiner was sagt, das Gefühl geben, ich müsste
eigentlich auch noch bleiben. Am schlimmsten ist
es, wenn eins der Kinder krank ist und ich in der
Arbeit anrufen und mich abmelden muss. Natürlich
stehen mir Extra-Pflegetage zu, aber diese winzige
Schweigeminute, bevor mein Chef dann sagt ‚ja,
okay, Frau Soundso, dann weiß ich Bescheid‘ - ich
weiß doch, wie sich alle immer das Maul über diese
unzuverlässigen Mütter zerreißen, die dann
kurzfristig ausfallen, ich hab es doch früher oft
genug mitbekommen, bevor ich selber Kinder hatte.
Und wissen Sie, im Grunde verstehe ich es auch -
ich habe mich ja früher auch geärgert, wenn dann
ein wichtiges Projekt dadurch ins Schleudern kam
oder ich die Arbeit einer Kollegin plötzlich mit
erledigen musste, weil eins ihrer Kinder krank
wurde. Aber was soll ich denn machen? Ständig bin
ich irgendwie auf dem Sprung, und irgendwas kommt
immer zu kurz. Nie habe ich das Gefühl, wirklich
fertig zu sein. Und für mich selber bleibt
überhaupt keine Zeit mehr übrig - ich weiß gar
nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch von vorne
bis hinten durchgelesen habe.“
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Das Bier im Blumentopf: eine Parabel über Prioritäten, Zeitmanagement und die wirklich wichtigen Dinge im Leben
29.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Manchmal stößt man beim Surfen im Netz ja auf
wirklich schöne Fundstücke! Zu diesen gehört auch
die nachstehende Parabel, über die ich dieser Tage
gestolpert bin, und die ich dir keinesfalls
vorenthalten will. Leider geht es mir bei ihr wie
bei manchen dieser Internet-Selbstläufer, die an
allen möglichen Stellen im Netz anzutreffen sind:
ich kann den oder die AutorIn einfach nicht
herausfinden. Lasse mich aber sehr gern aufklären,
wenn ein/e LeserIn mir da weiterhelfen kann!
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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So findest du einen Beruf, der dich glücklich macht
27.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Mit unserem Berufswahl-Test und unserem
Job-Coach bieten wir auf
iPersonic ja wichtige Hilfsmittel für die
Suche nach dem
Traumberuf. Das dies auch bitter nötig ist
zeigt ein Artikel, über den ich vor einiger
Zeit auf Spiegel Online gestolpert bin. Dessen
Inhalt hat mich ziemlich schockiert:
"Jeder Dritte findet seine Arbeit
schrecklich" lautete die
Überschrift. Die Ergebnisse einer
repräsentativen Umfrage, durchgeführt im
Auftrag des DGB, machen nachdenklich:
- im Schnitt bezeichneten nur 12 % der 6168 Befragten ihre Arbeit als "gut"
- 54 % nannten sie "mittelmäßig"
- und 34 % sogar "schlecht"
Das Märchen vom spontanen Sex
13.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Letztes Jahr sind mir ein paar Untersuchungen
aufgefallen, die sich beide mit dem Zusammenhang
zwischen Alltagsstress und Sexualität in der
Partnerschaft beschäftigten (und die beide nicht
gerade ermutigend klangen): In England gaben damals
35 % aller befragten berufstätigen Frauen an, dass
sie keine Lust auf Sex hätten, weil ihr Alltag
ihnen zu viel Kraft nähme. Wenn sie nach dem Job
abends noch die Hausarbeit erledigt hätten, seien
sie für sexuelle Aktivitäten einfach zu müde. Diese
Ergebnisse kann man sicher leichten Herzens auf
deutsche Frauen übertragen, möchte ich meinen. Und
ich kenne so manche hauptberufliche Mutter, die -
gerade jetzt in der Ferienzeit! - wahrscheinlich
nach einem vollgepackten Tag mit den lieben Kleinen
auf dem Spielplatz, am Baggersee oder ähnlich
„erholsamem“ Zeitvertreib aus vollem Herzen
ebenfalls nicken würde. Aber auch deutschen Männern
scheint es nicht besser zu gehen, wie eine Umfrage
von „Brigitte Balance“ zeigte: Stress und
Erschöpfung haben ihre Lust in den letzten 30
Jahren kurz mal um mehr als 50 % gesenkt. 18 -
30jährige gaben 1976 z. B. noch an, 18 - 22mal im
Monat Sex zu haben; 2006 belief sich die Frequenz
bei ihnen nur noch auf 4 - 10mal monatlich. Der
Alltag scheint also bei Männlein und Weiblein
gleichermaßen als Liebeskiller zu wirken. Hat man
erst mal alles erledigt, was zu erledigen ist, ist
man selbst so dermaßen erledigt, dass man nur noch
seine Ruhe will und an schweißtreibendes Gerangel
zwischen den Laken nicht mehr zu denken ist.
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...
Urlaub vom Ich - was unsere Reisen über uns aussagen
08.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Na, schon im Urlaub gewesen diesen Sommer? Oder
steckst du gerade in den letzten Vorbereitungen
dafür? Gerade wir Deutschen gelten ja als sehr
reiselustiges Völkchen - im Vergleich zu den
Franzosen oder Italienern beispielsweise zieht es
uns deutlich häufiger ins Ausland; aber natürlich
fahren viele auch gerne in deutsche Urlaubsregionen
z. B. an Ost- oder Nordsee. Dafür nimmt man dann
jede Menge Aufwand in Kauf, vom Kofferpacken über
den Stau bis hin zu möglicherweise nötigen
Impfungen und Jet-lag - ganz zu schweigen von den
dadurch entstehenden Kosten. Spannend finde ich
persönlich, dass es ja - so, wie es
unterschiedliche Persönlichkeitstypen gibt - auch
unterschiedliche „Reisetypen“ zu geben scheint. Ein
befreundetes Pärchen von uns pflegt beispielsweise
ein- oder zweimal im Jahr Haus, Kinder und Tiere
der Oma und dem Au-Pair-Mädchen in die Hände zu
drücken und fliegt dann jeweils für eine Woche an
ein möglichst entferntes, möglichst exotisches
Urlaubsziel. Dort flitzen sie dann fünf oder sechs
Tage von einem Ort zum anderen (letztes Jahr war es
Namibia, dieses Jahr China), verbringen möglichst
jede Nacht in einem anderen Hotel und packen in
einen 24-Stunden-Tag Besichtigungen und Touren von
mindestens 36 Stunden hinein. Mir wird schon
schummrig von all der Aktivität, wenn ich mir nur
den anschließenden Reisebericht anhöre! Andere
Bekannte dagegen zieht es schon seit zwanzig Jahren
beharrlich in die immer gleiche Ferienwohnung im
immer gleichen Ostseebadeort. Meine Schwester
schließlich steigt am liebsten in ihren Wohnwagen
und fährt damit irgendwo an den Atlantik - mit
Kindern, Hund, Salzstreuer und allem, was man sonst
so braucht, zur Not übereinander gestapelt; dort
legt sie sich an den Strand und liest in drei
Wochen ungefähr hundertfünfzig Bücher ...
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Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
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Was du heute kannst besorgen ...
27.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so
ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht?
Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges
oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel
auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind.
Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur
Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen
die Aufschieberitis schon chronisch wird und im
Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander
bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für
die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und
manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine
Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie
hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff
zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann
das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre
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Stimmt deine Energiebilanz?
19.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr
unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement.
Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff -
schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin
zu den gut strukturierten Typen und bin mit
reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber
zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in
Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich
mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal
zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo
sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht
genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu
haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal
eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die
ich auch gerne mit Klienten mache, die sich
gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer
Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber
nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre
Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du
Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen
Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren.
Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn
man Entscheidungen zu treffen hat oder
Veränderungen anstehen. Weiterlesen
...
Burn-out - Nicht mit mir!
24.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile
längst fester Bestandteil unseres
Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht
wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der
kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie
stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms
fest:
- Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.
- Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.
- Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.