Von Plüschfröschen und Silberhochzeits-Scheidungspaaren

Als wir Anfang des Monats in Las Palmas unterwegs waren, habe ich mir im Vorbeigehen die erste Ausgabe des „Spiegel“ 2012 gekauft. Eigentlich weil mich das Titelthema - Optimismus - interessierte. Auf Seite 45 bin ich dann aber über eine Geschichte gestolpert, die mich wieder mal ins Grübeln gebracht hat. Überschrieben war sie mit „Der verlorene Sohn - Warum ein Ehepaar aus Bayern ein Kuscheltier bergen ließ“. Weiterlesen ...

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Ich bin kürzlich auf eine Geschichte gestoßen, die ich sehr berührend fand. Sie hat mit Weihnachten eigentlich an sich nichts zu tun, sie spielt auch nicht um die Weihnachtszeit herum. Es kommen auch weder heimatlose Kuscheltiere noch großäugige Waisenkinder darin vor, die auf wundersame Weise gerade noch rechtzeitig vor Heiligabend ein neues Zuhause finden. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - finde ich, dass sie den Geist von Weihnachten - das, was Weihnachten in meinen Augen eigentlich ausmachen könnte und sollte - ganz wunderbar einfängt. Sie ist aber noch viel mehr: sie ist ein Lehrstück darüber, wie unsere menschliche Antwort auf den Schmerz, das Leid und die Ungerechtigkeit des Lebens im besten Fall aussehen kann. Und wie ein Mensch aus einem Schicksal, das nur noch aus Unglück und Einsamkeit bestand, Wunderbares entstehen lassen kann, für sich und für unzählige andere. Wenn er bereit und entschlossen ist, über sich selbst hinaus zu wachsen. Weiterlesen ...

Die Angst vor der Angst vor dem Tod

Manchmal - ich habe es, glaube ich, in einem anderen Blogbeitrag schon einmal erwähnt - verfolgen mich bestimmte Themen im Alltag mit einer ungewöhnlichen Hartnäckigkeit. In den letzten Wochen war das das Thema Angst. Ständig bin ich wieder darüber gestolpert, in allen möglichen Variationen und Verkleidungen - in Büchern, in Filmen, in Gesprächen mit Klienten und Freunden. Wahrscheinlich ist es einfach selektive Wahrnehmung, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass Angst eines der dominantesten Themen (oder DAS dominanteste Thema?) für uns Menschen überhaupt ist. Und mit diesem Gefühl stehe ich, wie ich feststelle, nicht allein. Weiterlesen ...

Was ist Persönlichkeit?

Die Frage, was die menschliche Persönlichkeit ausmacht, wie sie entsteht und wie sie sich beschreiben lässt, beschäftigt Philosophen, Schriftsteller und Wissenschaftler bereits seit der Antike. Eines der ältesten Persönlichkeitsmodelle, die wir kennen, stammt von dem Arzt Hippokrates (460 bis 377 v. Chr.). Er teilte Menschen in die vier verschiedenen Temperamentstypen sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch und melancholisch ein und ordnete jedem davon nicht nur bestimmte Charaktereigenschaften, sondern auch die Neigung zu bestimmten Krankheiten zu. Weiterlesen ...

Neue Männer braucht das Land - oder doch erst mal neue Frauen?

Vor ein paar Tagen stolperte ich auf „Spiegel online“ über einen Artikel mit der Überschrift „Bügeln ist nicht Papas Ding“, der mal wieder den „Mythos neue Väter“ einem Realitätscheck unterzog. Kurz zusammengefasst lautete der Inhalt: im Westen nichts Neues. Wie eh und je sind Studien zufolge Haushalts- und Familienarbeit zum allergrößten Teil Frauensache, auch dann, wenn beide Partner Vollzeit arbeiten. Der viel beschworene „neue Mann“ bleibt nach der Geburt des Kindes zwar vielleicht ein paar Wochen, oder, wenn er ganz fortschrittlich ist, sogar ein halbes Jahr zu Hause; danach verbringt er im Durchschnitt aber sogar mehr (!) Zeit als vor der Geburt wieder im Job. Die eigentliche Verantwortung und Organisation des Familienalltags überlässt er erleichtert wieder seiner - mehr oder weniger davon begeisterten - Partnerin. Denn (so ein Zitat von Ex-Familienministerin Renate Schmidt): Die „Angst vor dem feuchten Textil, ob Windel, Wäsche oder Wischlappen“ ist bei Männern offensichtlich ungebrochen.
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Meine 10 Lebensregeln

Das Thema Glück beschäftigt mich hier auf iPersonic ja immer wieder in all seinen Facetten - und damit auch die Frage, ob es so etwas wie ein „Patentrezept“ fürs Glücklichsein gibt. Diejenigen Leser, die sich schon etwas ausführlicher mit ihrem Persönlichkeitstyp auseinandergesetzt haben (vielleicht sogar den LifeCoach für ihren Typus gelesen haben), wissen bereits, dass es DAS Rezept für ein glückliches Leben in dieser Form nicht geben kann. Dazu sind allein schon die Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse verschiedener Persönlichkeitstypen viel zu unterschiedlich - was einen extrovertierten Typus beispielsweise glücklich macht, kann für einen introvertierten den reinen Stress bedeuten und umgekehrt. So betrachtet, muss jeder Mensch für sich selbst herausfinden, welches die Bausteine für seinen ganz persönlichen Glückleitfaden im Leben sind. Weiterlesen ...

Warum wir einen Tag der Introvertierten brauchen

Dass Introvertierte in vieler Hinsicht gerade in unserer von Extrovertierten dominierten und gestalteten Gesellschaft ein schwereres Leben haben, weißt du schon, wenn du meine Beiträge zum Thema Introversion in der Vergangenheit gelesen hast. Neben einem erhöhten Gesundheitsrisiko in psychischer und physischer Hinsicht (beispielsweise für Erkrankungen wie Depressionen, affektive Störungen, Burnout und ähnlichem) sind sie auch gegen Belastungen oft weniger gut gewappnet als Extrovertierte: Stress verkraften sie schlechter und im Schnitt sind sie auch weniger lebenszufrieden als diese. Introvertierte neigen deshalb auch leichter zum Drogen-, Suchtmittel- oder Medikamentenmissbrauch und wählen in scheinbar aussichtslosen Lebenssituationen auch häufiger als Extrovertierte den Freitod als Ausweg. Weiterlesen ...

So finden Idealisten den Sinn ihres Lebens

Die obersten Ziele aller Idealisten (spontane Idealisten, verträumte Idealisten, harmoniebedürftige Idealisten und engagierte Idealisten) sind Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Wenn du zu den Idealisten gehörst (du kannst es mit unserem kostenlosen Persönlichkeitstest herausfinden), dann stellt das Dasein für dich eine einzige Suche nach tieferer Bedeutung dar: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist meine Bestimmung? Damit ist schon der wichtigste Pfeiler für dein ganz persönliches Glücksrezept genannt: Lebenssinn! Weiterlesen ...

Idealisten suchen eine Berufung, keinen Beruf

In der iPersonic Typologie gibt es vier Idealisten-Typen: den spontanen Idealisten, den verträumten Idealisten, den harmoniebedürftigen Idealisten sowie den engagierten Idealisten. Mit unserem kostenlosen Persönlichkeitstest kannst du herausfinden, ob du zu einem dieser vier Persönlichkeitstypen gehörst. Sofern du ein Idealist bist, kann auf Dauer nur eine berufliche Tätigkeit für dich befriedigend sein, die du für bedeutsam und lohnenswert hältst. Letzteres ist dabei keineswegs materiell gemeint! Da dein persönliches Wertesystem ausgeprägt und dein Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit in allen Lebensbereichen stark ist, solltest du unbedingt darauf achten, dass dieser Aspekt in deinem beruflichen Alltag Platz findet. Eine Tätigkeit, die du lediglich zum Broterwerb und ohne Überzeugung – oder noch schlimmer: gegen deine innerste Überzeugung! – ausübst, ist für dich ein zuverlässiger Unglücksgarant. Frage dich deshalb, ob dein Beruf dich diesbezüglich genügend befriedigt oder ob hier Veränderungsbedarf besteht. Weiterlesen ...

Introvertiert - und glücklich in der Liebe!

Neben dem Beruf ist für die meisten Menschen eine Partnerschaft der wichtigste Bestandteil ihres Lebens. Die Forschung zeigt, dass eine dauerhafte, glückliche Liebesbeziehung tatsächlich einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Schlüssel zur Lebenszufriedenheit ist. Instinktiv scheinen das die meisten von uns zu wissen, deshalb begeben sich auch - abgesehen von einigen wenigen sehr einzelgängerisch veranlagten Ausnahmen - die meisten Singles früher oder später irgendwann (wieder) auf die Suche nach einem (neuen) Partner. Introvertierte zögern damit allerdings häufig länger als Extrovertierte, zum einen deshalb, weil sie besser mit dem Alleinsein klarkommen und die Vorteile des Singledaseins aus diesem Grund oft höher schätzen als diese, zum anderen deshalb, weil es ihnen schwerer fällt, auf andere Menschen zuzugehen - und das ist natürlich die Voraussetzung schlechthin, wenn man einen neuen Partner sucht! Weiterlesen ...

Introvertiert - und glücklich im Beruf!

Es ist in vieler Hinsicht keine einfache Sache, als Introvertierter in unserer heutigen Gesellschaft zu leben. In unserer westlichen Kultur stehen die Qualitäten Extrovertierter auf den ersten Blick viel höher im Kurs als die der Introvertierten: Schnelligkeit, Wettbewerbsorientierung, soziale Kompetenz, Handlungsorientierung, Durchsetzungswillen, Kontaktfreude, Diskussionsfreude, Aktivität ... man könnte die Liste nahezu endlos fortsetzen. „Just do it!“ - mach‘s einfach! -: der Slogan der Sportfirma Nike bringt es auf den Punkt: Geh raus, beweg dich, handele! Und das bitteschön mit einem gehörigen Maß an Selbstbewusstsein, Optimismus, Offenheit und ruhig auch einer Prise Ellenbogeneinsatz. Dann bist du erfolgreich, beruflich wie privat. Dann steht die Welt dir offen, die Menschen bewundern dich und suchen deine Gesellschaft. Du bist der strahlende Mittelpunkt der Party, und niemand hat eine Chance, deine Leistungen im Job zu übersehen. Weil du nicht nur die Initiative ergreifst und schnelle Ergebnisse anstrebst, sondern auch den alten Spruch: „Klappern gehört zum Handwerk!“ kennst und beherzigst. Und weil du Kontakte und Seilschaften pflegst, was das Zeug hält, im realen Leben ebenso wie im virtuellen Raum von Social Networks. Weil du die Klaviatur der Extraversion beherrschst und nach den Vorgaben und Regeln der Gesellschaft auf ihnen spielst. Weiterlesen ...

Introversion - ein Gesundheitsrisiko?

Gehörst du zu den introvertierten unter unseren Persönlichkeitstypen? (Falls du dir noch nicht sicher bist, mach einfach unseren kostenlosen Persönlichkeitstest.) Wenn ja, dann bist du ein Mensch, der seine Batterien besser auflädt, wenn er Zeit für sich allein hat - eins der berühmten «stillen Wasser». Für andere ist es dann wahrscheinlich nicht so einfach, dich näher kennenzulernen, denn du lässt nur wenige Menschen wirklich an dich heran. Sicher bist du ein besserer Zuhörer als Redner und denkst lange nach, bevor du dich in einer Sache zu Wort meldest. Allzu viel Gesellschaft ermüdet dich, weshalb du wahrscheinlich wenige handverlesene Freunde bevorzugst. Du verkraftest soziale Kontakte - im Vergleich zu einem Extrovertierten - besser in homöopathischen Dosen. Rückzug und Alleinsein dagegen sind für dich elementare Energiequellen. Weiterlesen ...

Liebe und Loyalität - Ein Hauch von Ewigkeit

Im Zug, auf der Heimfahrt aus dem Urlaub, las ich vor einer Weile Pascal Merciers Roman "Nachtzug nach Lissabon". Und stieß dabei auf eine Textpassage zum Thema Liebe, über die ich seither immer wieder nachdenken muss. Weiterlesen ...

Liebe dich selbst ...

.. und es ist egal, wen Du heiratest!" lautet der zugegebenermaßen recht provokante Titel eines Ratgebers von Eva-Maria Zurhorst. Das Buch ist seit seinem Erscheinen nicht unumstritten - vor allem wegen seines starken spirituell-religiösen Anteils - aber eine Studie der Carnegie Mellon University scheint zumindest den Grundgedanken des Titels weiter zu untermauern. Weiterlesen ...

Hilfe, wir sind sexuell befreit!

"Vor 50 Jahren hat sich eine Frau noch Sorgen gemacht, wenn sie einen Orgasmus hatte. Heute macht sie sich Sorgen, wenn sie keinen hat", sagt Claudia Haarmann, ihres Zeichens Psychotherapeutin und Autorin des Buchs "Untenrum - Die Scham ist nicht vorbei". Ihre angesichts einer hoch sexualisierten Gesellschaft provozierende These: Von einer befreiten Sexualität sind wir Frauen noch weit entfernt. Eigentlich wissen wir selbst gar nicht wirklich, was wir im Bett wollen. Ja, woher sollen es denn dann die armen Männer wissen? Weiterlesen ...

Du sollst mir Blumen schenken, aber von Dir aus! - Das „Sei doch mal spontan!“-Paradoxon

Gestern hatten mein Mann und ich unseren Kennenlerntag. Solche Tage sind ja für Paare eigentlich ein guter Anlass, sich einen schönen Tag oder wenigstens Abend zu machen, sollte man meinen. Oft genug gehen sie aber auch gründlich daneben - z. B. wenn einer der Beteiligten (vorzugsweise der männliche Teil) den Tag entweder ganz vergisst, oder aber zumindest ohne Blumenstrauß oder das "richtige" Geschenk anrückt. "Wenn er mich wirklich lieben würde, dann würde er doch ..." Oder? Weiterlesen ...

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Missbrauchsskandal, Finanzkrise, Lügen in der Politik - Vertrauen ist in unserer Zeit Mangelware geworden. Wenn man seinem gewählten Volksvertreter, seinem Anlageberater, ja selbst seinem Priester nicht mehr uneingeschränkt vertrauen kann, wem denn dann überhaupt noch? Wer anderen vertraut, macht sich verletzlich. Und doch funktioniert das menschliche Zusammenleben nur dann, wenn wir bereit sind, das Risiko Vertrauen immer wieder neu einzugehen. Weiterlesen ...

Öffentlicher Heiratsantrag - ja oder nein?

Anfang Februar zappten wir gerade ein bisschen herum und landeten per Zufall in der Übertragung der Gala zur Verleihung der „Goldenen Kamera“. Und natürlich prompt an der Stelle, wo die Sportmoderatorin Monica Lierhaus - noch sichtlich gezeichnet von ihrer schweren Erkrankung - ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt live einen Heiratsantrag machte. Schnüff! Schluchz! Nachdem alle verfügbaren Taschentücher durchgeheult waren, habe ich mir dann schon noch mal grundsätzlich meine Gedanken in Ruhe zu dem Thema gemacht. Kommt es mir nur so vor, oder häuft sich diese Art der Heiratsanträge irgendwie in den letzten Jahren? Weiterlesen ...

Kleine Geheimnisse erhalten die Partnerschaft

"Wir haben keine Geheimnisse voreinander!" - "In einer guten Beziehung erzählt man dem anderen alles von sich." Solche und ähnliche Sätze hört man gerne von manchen Paaren. Und im ersten Augenblick denkt man vielleicht auch: Toll, wenn in einer Beziehung so viel Offenheit und Ehrlichkeit vorhanden ist! Vorsicht: Psychologen und Paartherapeuten kommen mehr und mehr zu dem Schluss, dass es gar nicht so gut ist, wenn Partner alles voneinander wissen. Ein bisschen Geheimnis sollte sich jeder bewahren. Aber welche Geheimnisse sind konstruktiv und tun der Beziehung gut - und welche wirken sich destruktiv aus und gefährden die Liebe? Weiterlesen ...

Die Partnersuche im Netz lohnt sich - besonders für Frauen ab 35

Soeben ist mein neues Buch "In 90 Tagen zum Traummann" erschienen. Der Ratgeber handelt von der Partnersuche im Internet. Meiner Meinung nach unterschätzen immer noch viele Frauen die Möglichkeit, über das Netz ihren Partner zu finden. Während meiner Recherchen zum Buch bin ich auf einige Vorurteile und Vorbehalte gestoßen, die ich in diesem Artikel gerne entkräften möchte. Weiterlesen ...

Länger und gesünder leben durch Freunde

Regelmäßige Leser meines Blogs wird es nicht überraschen: US-Forscher konnten jetzt noch einmal eindrucksvoll belegen, wie wichtig gelingende Sozialbeziehungen für uns Menschen sind. Sie fassten in einer Überblicksstudie (einer so genannten Metaanalyse) die Ergebnisse aus140 Untersuchungen mit insgesamt über 300.000 Probanden zusammen und errechneten daraus den Zusammenhang zwischen Sterblichkeitsrisiko und sozialer Aktivität der Untersuchten. Das Resultat: Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschen erhöhte sich um 50 %, wenn sie über einen guten Freundes- und Bekanntenkreis verfügten! Weiterlesen ...

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Missbrauchsskandal, Finanzkrise, Lügen in der Politik - Vertrauen ist in unserer Zeit Mangelware geworden. Wenn man seinem gewählten Volksvertreter, seinem Anlageberater, ja selbst seinem Priester nicht mehr uneingeschränkt vertrauen kann, wem denn dann überhaupt noch? Wer anderen vertraut, macht sich verletzlich. Und doch funktioniert das menschliche Zusammenleben nur dann, wenn wir bereit sind, das Risiko Vertrauen immer wieder neu einzugehen. Weiterlesen ...

Glücksfitness - mein neues Buch ist da!

Treue iPersonic-Leser wissen es schon: Wenn es mal wieder eine Weile lang sehr ruhig hier auf dem Blog ist, dann bedeutet das in aller Regel, dass ich gerade mit „Geburtswehen“ für ein neues Buch beschäftigt bin und deshalb nicht zum Blogschreiben komme.

Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...

Wie ändere ich mein Leben? Gute Vorsätze für das neue Jahr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu - und wie alle Jahre werden wohl auch 2009 an Silvester wieder einmal eine ganze Menge guter Vorsätze gefasst werden. Umfragen zufolge hat jeder zweite Deutsche zum Jahreswechsel Pläne, sein Leben in irgendeiner Weise zu verändern, um glücklicher und zufriedener zu werden. Dabei gibt es sogar eine seit etlichen Jahren ziemlich stabile Top-Ten-Liste an Ideen (laut Forsa-Institut): Mit „Stress vermeiden oder abbauen“ und „Mehr Zeit für Familie/Freunde“ liegen zwei typische Entschleunigungs-Ziele auf den beiden vordersten Rängen, auf Platz vier folgt dann noch „Mehr Zeit für sich selbst“. Unangefochten behaupten sich auch etliche Gesundheits-Vorsätze unter den Top Ten: „Mehr bewegen“, „Gesünder ernähren“, „Abnehmen“, „Weniger Alkohol trinken“ und „Rauchen aufgeben“ sind dabei die Klassiker. Daneben nehmen sich die Deutschen an Silvester gerne noch „Sparsamer sein“ und „Weniger fernsehen“ vor. Die jüngeren Befragten (unter 30 Jahren) sind übrigens besonders eifrig im Fassen guter Vorsätze! Weiterlesen ...

Geschenkestress zu Weihnachten?

Mitte November - Weihnachten scheint schon wieder mal vor der Tür zu stehen. Jedenfalls kann ich mich des Eindrucks (trotz strahlenden Altweibersommer-Wetters) nicht ganz erwehren, wenn ich so durch die Supermärkte gehe und schon wieder seit Wochen über Lebkuchen, Spekulatius und Glühwein stolpere! Nun auch noch im Netz: auf diversen Business-Blogs finden sich schon Einträge wie dieser hier: „September und Oktober sind die besten Monate für die Recherche zur demnächst anstehenden Weihnachtsgeschenke- Aktion für Kunden und Mitarbeiter.“ Weiterlesen ...

Salutogenese: warum es gesund ist, seinem Leben einen Sinn zu geben

Das Wort Salutogenese ist zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort salus (= Unverletzheit, Glück) und dem griechischen Wort génesis (= Entstehung). Es bedeutet also Gesundheitsentstehung und wurde von dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky in den 70er Jahren geprägt. Antonovsky suchte nach einer Erklärung für seine Beobachtung, dass viele Überlebende des Holocausts unter schwer wiegenden Spätfolgen zu leiden hatten (körperliche und seelische Erkrankungen), manche aber überhaupt keine solchen Symptome aufwiesen. Er wollte herausfinden, welche Faktoren ausschlaggebend dafür waren, ob ein Mensch dieselben Traumata besser oder schlechter verkraftete als ein anderer. Ihn interessierte also die Entstehung (bzw. Erhaltung) von Gesundheit - auch unter schwierigen und belastenden Bedingungen.
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Unzufrieden im Job?

Eine Pressemitteilung des Karriereportals monster.de im vergangenen Juli hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich erschreckt. Nur 21 % der befragten Deutschen äußerten nämlich darin, mit dem eigenen Beruf völlig zufrieden zu sein. Dagegen gaben 51 % der Befragten an, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnten, würden sie einen vollkommen anderen Berufsweg einschlagen. In unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz sah es nicht viel besser aus: Die Schweizer liegen gleichauf mit uns, bei den Österreichern waren es sogar 54 %, die sich nach einem komplett anderen Job sehnten. Letztere bilden auch das Schlusslicht, wenn es um Zufriedenheit im Berufsleben geht: nur 19 % von ihnen bezeichneten sich als absolut glücklich mit ihrer Tätigkeit. Weiterlesen ...

Deine persönliche Anleitung zum Glücklichsein

Kaum ein psychologischer Forschungszweig boomt so intensiv und erfährt so viel Aufmerksamkeit in den letzten Jahren wie die so genannte Positive Psychologie. In den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts fragte sich eine Gruppe von Psychologen, warum in der Psychologie eigentlich bisher zwar der Entstehung von psychischen Störungen und deren Beseitigung durch Therapien sehr viel, der Entstehung von psychischer Gesundheit und den Bedingungen, die diese fördern, aber sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden war. Diese Psychologen wollten dies ändern und begannen daher, sich zunehmend der Erforschung der Voraussetzungen von Glück, Zufriedenheit und seelischer Gesundheit zu widmen. Weiterlesen ...

Kennst du deine inneren Antreiber?

Ich bin während einer Weiterbildung kürzlich erstmals über das Konzept der so genannten „Inneren Antreiber“ gestolpert, das mich sofort ausgesprochen fasziniert hat. Dieses Konzept stammt aus der Transaktionsanalyse (eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit und ein aus dieser abgeleitetes psychotherapeutisches Verfahren). Die „Antreiber“ sind ein Modell für innere Steuerungsmuster, man könnte auch sagen für Motivatoren: sie steuern unser Denken, Fühlen und Verhalten. Wie viele unserer inneren Muster auch entstehen sie im Kindesalter; im Grunde genommen sind sie die Stimme äußerer Autoritäten (vor allem der Eltern, aber auch prägender Lebensumstände, beispielsweise des Kulturkreises, in dem wir leben), deren Ansprüche und Erwartungen an uns wir so sehr verinnerlichen, dass sie irgendwann integraler Bestandteil unseres Selbst werden. Weiterlesen ...

Online-Dating: Sicherheitstipps speziell für Frauen

Aktuell steht in Hamburg der 27jährige gelernte Trockenbauer Christian G. wegen zweifachen Mordes vor Gericht. Angeblich hat er in Internet-Kontaktbörsen über 300 Frauen kennengelernt, 150 von ihnen auch persönlich getroffen - und, wenn die Vorwürfe der Staatsanwalt zutreffen, zwei von ihnen bei einem Date heimtückisch ermordet. Der Fall erregt große öffentliche Aufmerksamkeit und wirft wieder einmal die Frage nach der Sicherheit speziell von Frauen beim Online-Dating auf. Sind diese Flirtangebote eine gute Möglichkeit, Mr. Right zu finden? Oder sollte frau besser die Finger von der virtuellen Partnersuche lassen? Weiterlesen ...