Von Plüschfröschen und Silberhochzeits-Scheidungspaaren
16.01.2012 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Als wir Anfang des Monats in Las Palmas unterwegs
waren, habe ich mir im Vorbeigehen die erste Ausgabe
des „Spiegel“ 2012 gekauft. Eigentlich weil mich das
Titelthema - Optimismus - interessierte. Auf Seite 45
bin ich dann aber über eine Geschichte gestolpert,
die mich wieder mal ins Grübeln gebracht hat.
Überschrieben war sie mit „Der verlorene Sohn - Warum
ein Ehepaar aus Bayern ein Kuscheltier bergen ließ“.
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Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
22.12.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Ich bin kürzlich auf eine Geschichte gestoßen, die
ich sehr berührend fand. Sie hat mit Weihnachten
eigentlich an sich nichts zu tun, sie spielt auch
nicht um die Weihnachtszeit herum. Es kommen auch
weder heimatlose Kuscheltiere noch großäugige
Waisenkinder darin vor, die auf wundersame Weise
gerade noch rechtzeitig vor Heiligabend ein neues
Zuhause finden. Trotzdem - oder vielleicht gerade
deshalb - finde ich, dass sie den Geist von
Weihnachten - das, was Weihnachten in meinen Augen
eigentlich ausmachen könnte und sollte - ganz
wunderbar einfängt. Sie ist aber noch viel mehr: sie
ist ein Lehrstück darüber, wie unsere menschliche
Antwort auf den Schmerz, das Leid und die
Ungerechtigkeit des Lebens im besten Fall aussehen
kann. Und wie ein Mensch aus einem Schicksal, das nur
noch aus Unglück und Einsamkeit bestand, Wunderbares
entstehen lassen kann, für sich und für unzählige
andere. Wenn er bereit und entschlossen ist, über
sich selbst hinaus zu wachsen.
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Die Angst vor der Angst vor dem Tod
14.12.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Manchmal - ich habe es, glaube ich, in einem anderen
Blogbeitrag schon einmal erwähnt - verfolgen mich
bestimmte Themen im Alltag mit einer ungewöhnlichen
Hartnäckigkeit. In den letzten Wochen war das das
Thema Angst. Ständig bin ich wieder darüber
gestolpert, in allen möglichen Variationen und
Verkleidungen - in Büchern, in Filmen, in Gesprächen
mit Klienten und Freunden. Wahrscheinlich ist es
einfach selektive Wahrnehmung, aber manchmal hatte
ich das Gefühl, dass Angst eines der dominantesten
Themen (oder DAS dominanteste Thema?) für uns
Menschen überhaupt ist. Und mit diesem Gefühl stehe
ich, wie ich feststelle, nicht allein.
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Was ist Persönlichkeit?
23.11.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Die Frage, was die menschliche Persönlichkeit
ausmacht, wie sie entsteht und wie sie sich
beschreiben lässt, beschäftigt Philosophen,
Schriftsteller und Wissenschaftler bereits seit der
Antike. Eines der ältesten Persönlichkeitsmodelle,
die wir kennen, stammt von dem Arzt Hippokrates (460 bis 377 v.
Chr.). Er teilte Menschen in die vier
verschiedenen Temperamentstypen sanguinisch,
phlegmatisch, cholerisch und
melancholisch ein und ordnete jedem
davon nicht nur bestimmte
Charaktereigenschaften, sondern auch die Neigung
zu bestimmten Krankheiten zu. Weiterlesen
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Neue Männer braucht das Land - oder doch erst mal neue Frauen?
18.11.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Vor ein paar Tagen stolperte ich auf „Spiegel online“
über einen Artikel mit der Überschrift „Bügeln ist nicht Papas Ding“,
der mal wieder den „Mythos neue Väter“ einem
Realitätscheck unterzog. Kurz zusammengefasst
lautete der Inhalt: im Westen nichts Neues.
Wie eh und je sind Studien zufolge
Haushalts- und Familienarbeit zum allergrößten
Teil Frauensache, auch dann, wenn beide Partner
Vollzeit arbeiten. Der viel beschworene
„neue Mann“ bleibt nach der Geburt des Kindes
zwar vielleicht ein paar Wochen, oder, wenn er
ganz fortschrittlich ist, sogar ein halbes Jahr
zu Hause; danach verbringt er im Durchschnitt
aber sogar mehr (!) Zeit als vor der Geburt
wieder im Job. Die eigentliche Verantwortung und
Organisation des Familienalltags überlässt er
erleichtert wieder seiner - mehr oder weniger
davon begeisterten - Partnerin. Denn (so ein
Zitat von Ex-Familienministerin Renate Schmidt):
Die „Angst vor dem feuchten Textil, ob Windel,
Wäsche oder Wischlappen“ ist bei Männern
offensichtlich ungebrochen.
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Meine 10 Lebensregeln
25.10.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Thema Glück
beschäftigt mich hier auf iPersonic ja immer
wieder in all seinen Facetten - und damit auch
die Frage, ob es so etwas wie ein „Patentrezept“
fürs Glücklichsein gibt. Diejenigen Leser, die
sich schon etwas ausführlicher mit ihrem
Persönlichkeitstyp auseinandergesetzt haben
(vielleicht sogar den LifeCoach für ihren
Typus gelesen haben), wissen bereits, dass
es DAS Rezept für ein glückliches Leben in
dieser Form nicht geben kann. Dazu sind allein
schon die Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse
verschiedener Persönlichkeitstypen viel zu
unterschiedlich - was einen extrovertierten
Typus beispielsweise glücklich macht, kann für
einen introvertierten den reinen Stress bedeuten
und umgekehrt. So betrachtet, muss jeder Mensch
für sich selbst herausfinden, welches die
Bausteine für seinen ganz persönlichen
Glückleitfaden im Leben sind. Weiterlesen
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Warum wir einen Tag der Introvertierten brauchen
23.09.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Dass Introvertierte in vieler Hinsicht gerade in
unserer von Extrovertierten dominierten und
gestalteten Gesellschaft ein schwereres Leben haben,
weißt du schon, wenn du meine Beiträge zum Thema
Introversion in der Vergangenheit gelesen
hast. Neben einem erhöhten
Gesundheitsrisiko in psychischer und
physischer Hinsicht (beispielsweise für
Erkrankungen wie Depressionen, affektive
Störungen, Burnout und ähnlichem) sind sie auch
gegen Belastungen oft weniger gut gewappnet als
Extrovertierte: Stress verkraften sie schlechter
und im Schnitt sind sie auch weniger
lebenszufrieden als diese. Introvertierte neigen
deshalb auch leichter zum Drogen-, Suchtmittel-
oder Medikamentenmissbrauch und wählen in
scheinbar aussichtslosen Lebenssituationen auch
häufiger als Extrovertierte den Freitod als
Ausweg.
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So finden Idealisten den Sinn ihres Lebens
Die obersten Ziele aller Idealisten (spontane
Idealisten, verträumte
Idealisten, harmoniebedürftige
Idealisten und engagierte
Idealisten) sind Selbstfindung und
Selbstverwirklichung. Wenn du zu den Idealisten
gehörst (du kannst es mit unserem kostenlosen
Persönlichkeitstest
herausfinden), dann stellt das Dasein für dich
eine einzige Suche nach tieferer Bedeutung dar:
Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?
Was ist meine Bestimmung? Damit ist schon der
wichtigste Pfeiler für dein ganz persönliches
Glücksrezept genannt: Lebenssinn!
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Idealisten suchen eine Berufung, keinen Beruf
In der iPersonic Typologie gibt es
vier Idealisten-Typen: den spontanen
Idealisten, den verträumten
Idealisten, den harmoniebedürftigen
Idealisten sowie den engagierten
Idealisten. Mit unserem kostenlosen Persönlichkeitstest kannst
du herausfinden, ob du zu einem dieser vier
Persönlichkeitstypen gehörst. Sofern du ein
Idealist bist, kann auf Dauer nur eine
berufliche Tätigkeit für dich befriedigend sein,
die du für bedeutsam und lohnenswert hältst.
Letzteres ist dabei keineswegs materiell
gemeint! Da dein persönliches Wertesystem
ausgeprägt und dein Bedürfnis nach
Sinnhaftigkeit in allen Lebensbereichen stark
ist, solltest du unbedingt darauf achten, dass
dieser Aspekt in deinem beruflichen Alltag Platz
findet. Eine Tätigkeit, die du lediglich zum
Broterwerb und ohne Überzeugung – oder noch
schlimmer: gegen deine innerste Überzeugung! –
ausübst, ist für dich ein zuverlässiger
Unglücksgarant. Frage dich deshalb, ob dein
Beruf dich diesbezüglich genügend befriedigt
oder ob hier Veränderungsbedarf besteht.
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Introvertiert - und glücklich in der Liebe!
Neben dem Beruf ist für die meisten Menschen eine
Partnerschaft der wichtigste Bestandteil ihres
Lebens. Die Forschung zeigt, dass eine dauerhafte,
glückliche Liebesbeziehung tatsächlich einer der
wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste
Schlüssel zur Lebenszufriedenheit ist. Instinktiv
scheinen das die meisten von uns zu wissen, deshalb
begeben sich auch - abgesehen von einigen wenigen
sehr einzelgängerisch veranlagten Ausnahmen - die
meisten Singles früher oder später irgendwann
(wieder) auf die Suche nach einem (neuen) Partner.
Introvertierte zögern damit allerdings häufig länger
als Extrovertierte, zum einen deshalb, weil sie
besser mit dem Alleinsein klarkommen und die Vorteile
des Singledaseins aus diesem Grund oft höher schätzen
als diese, zum anderen deshalb, weil es ihnen
schwerer fällt, auf andere Menschen zuzugehen - und
das ist natürlich die Voraussetzung schlechthin, wenn
man einen neuen Partner sucht!
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Introvertiert - und glücklich im Beruf!
Es ist in vieler Hinsicht keine einfache Sache, als
Introvertierter in unserer heutigen Gesellschaft zu
leben. In unserer westlichen Kultur stehen die
Qualitäten Extrovertierter auf den ersten Blick viel
höher im Kurs als die der Introvertierten:
Schnelligkeit, Wettbewerbsorientierung, soziale
Kompetenz, Handlungsorientierung,
Durchsetzungswillen, Kontaktfreude,
Diskussionsfreude, Aktivität ... man könnte die Liste
nahezu endlos fortsetzen. „Just do it!“ - mach‘s
einfach! -: der Slogan der Sportfirma Nike bringt es
auf den Punkt: Geh raus, beweg dich, handele! Und das
bitteschön mit einem gehörigen Maß an
Selbstbewusstsein, Optimismus, Offenheit und ruhig
auch einer Prise Ellenbogeneinsatz. Dann bist du
erfolgreich, beruflich wie privat. Dann steht die
Welt dir offen, die Menschen bewundern dich und
suchen deine Gesellschaft. Du bist der strahlende
Mittelpunkt der Party, und niemand hat eine Chance,
deine Leistungen im Job zu übersehen. Weil du nicht
nur die Initiative ergreifst und schnelle Ergebnisse
anstrebst, sondern auch den alten Spruch: „Klappern
gehört zum Handwerk!“ kennst und beherzigst. Und weil
du Kontakte und Seilschaften pflegst, was das Zeug
hält, im realen Leben ebenso wie im virtuellen Raum
von Social Networks. Weil du die Klaviatur der
Extraversion beherrschst und nach den Vorgaben und
Regeln der Gesellschaft auf ihnen spielst.
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Introversion - ein Gesundheitsrisiko?
19.06.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Gehörst du zu den introvertierten unter unseren
Persönlichkeitstypen? (Falls du dir noch nicht sicher
bist, mach einfach unseren kostenlosen
Persönlichkeitstest.) Wenn ja, dann bist du
ein Mensch, der seine Batterien besser auflädt,
wenn er Zeit für sich allein hat - eins der
berühmten «stillen Wasser». Für andere ist es
dann wahrscheinlich nicht so einfach, dich näher
kennenzulernen, denn du lässt nur wenige
Menschen wirklich an dich heran. Sicher bist du
ein besserer Zuhörer als Redner und denkst lange
nach, bevor du dich in einer Sache zu Wort
meldest. Allzu viel Gesellschaft ermüdet dich,
weshalb du wahrscheinlich wenige handverlesene
Freunde bevorzugst. Du verkraftest soziale
Kontakte - im Vergleich zu einem Extrovertierten
- besser in homöopathischen Dosen. Rückzug und
Alleinsein dagegen sind für dich elementare
Energiequellen.
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Liebe und Loyalität - Ein Hauch von Ewigkeit
21.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Im Zug, auf der Heimfahrt aus dem Urlaub, las ich vor
einer Weile Pascal Merciers Roman "Nachtzug nach
Lissabon". Und stieß dabei auf eine
Textpassage zum Thema Liebe, über die ich
seither immer wieder nachdenken muss.
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Liebe dich selbst ...
15.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
.. und es ist egal, wen Du heiratest!" lautet der
zugegebenermaßen recht provokante Titel eines
Ratgebers von Eva-Maria Zurhorst. Das Buch ist
seit seinem Erscheinen nicht unumstritten - vor allem
wegen seines starken spirituell-religiösen Anteils -
aber eine Studie der Carnegie Mellon University
scheint zumindest den Grundgedanken des Titels weiter
zu untermauern. Weiterlesen
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Hilfe, wir sind sexuell befreit!
07.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
"Vor 50 Jahren hat sich eine Frau noch Sorgen
gemacht, wenn sie einen Orgasmus hatte. Heute macht
sie sich Sorgen, wenn sie keinen hat", sagt Claudia
Haarmann, ihres Zeichens Psychotherapeutin und
Autorin des Buchs "Untenrum
- Die Scham ist nicht vorbei". Ihre
angesichts einer hoch sexualisierten
Gesellschaft provozierende These: Von einer
befreiten Sexualität sind wir Frauen noch weit
entfernt. Eigentlich wissen wir selbst gar nicht
wirklich, was wir im Bett wollen. Ja, woher
sollen es denn dann die armen Männer wissen?
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Du sollst mir Blumen schenken, aber von Dir aus! - Das „Sei doch mal spontan!“-Paradoxon
31.03.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Gestern hatten mein Mann und ich unseren
Kennenlerntag. Solche Tage sind ja für Paare
eigentlich ein guter Anlass, sich einen schönen Tag
oder wenigstens Abend zu machen, sollte man meinen.
Oft genug gehen sie aber auch gründlich daneben - z.
B. wenn einer der Beteiligten (vorzugsweise der
männliche Teil) den Tag entweder ganz vergisst, oder
aber zumindest ohne Blumenstrauß oder das "richtige"
Geschenk anrückt. "Wenn er mich wirklich lieben
würde, dann würde er doch ..." Oder?
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Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
24.03.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Missbrauchsskandal, Finanzkrise, Lügen in der Politik
- Vertrauen ist in unserer Zeit Mangelware geworden.
Wenn man seinem gewählten Volksvertreter, seinem
Anlageberater, ja selbst seinem Priester nicht mehr
uneingeschränkt vertrauen kann, wem denn dann
überhaupt noch? Wer anderen vertraut, macht sich
verletzlich. Und doch funktioniert das menschliche
Zusammenleben nur dann, wenn wir bereit sind, das
Risiko Vertrauen immer wieder neu einzugehen.
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Öffentlicher Heiratsantrag - ja oder nein?
15.03.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Anfang Februar zappten wir gerade ein bisschen herum
und landeten per Zufall in der Übertragung der Gala
zur Verleihung der „Goldenen Kamera“. Und natürlich
prompt an der Stelle, wo die Sportmoderatorin Monica
Lierhaus - noch sichtlich gezeichnet von ihrer
schweren Erkrankung - ihrem Lebensgefährten Rolf
Hellgardt live einen Heiratsantrag machte. Schnüff!
Schluchz! Nachdem alle verfügbaren Taschentücher
durchgeheult waren, habe ich mir dann schon noch mal
grundsätzlich meine Gedanken in Ruhe zu dem Thema
gemacht. Kommt es mir nur so vor, oder häuft sich
diese Art der Heiratsanträge irgendwie in den letzten
Jahren?
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Kleine Geheimnisse erhalten die Partnerschaft
01.09.2010 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
"Wir haben keine Geheimnisse voreinander!" - "In
einer guten Beziehung erzählt man dem anderen alles
von sich." Solche und ähnliche Sätze hört man gerne
von manchen Paaren. Und im ersten Augenblick denkt
man vielleicht auch: Toll, wenn in einer Beziehung so
viel Offenheit und Ehrlichkeit vorhanden ist!
Vorsicht: Psychologen und Paartherapeuten kommen mehr
und mehr zu dem Schluss, dass es gar nicht so gut
ist, wenn Partner alles voneinander wissen. Ein
bisschen Geheimnis sollte sich jeder bewahren.
Aber welche Geheimnisse sind konstruktiv und
tun der Beziehung gut - und welche wirken sich
destruktiv aus und gefährden die Liebe?
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Die Partnersuche im Netz lohnt sich - besonders für Frauen ab 35
17.08.2010 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Soeben ist mein neues Buch "In 90 Tagen zum Traummann"
erschienen. Der Ratgeber handelt von der
Partnersuche im Internet. Meiner Meinung nach
unterschätzen immer noch viele Frauen die
Möglichkeit, über das Netz ihren Partner zu
finden. Während meiner Recherchen zum Buch bin ich
auf einige Vorurteile und Vorbehalte gestoßen, die
ich in diesem Artikel gerne entkräften möchte.
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Länger und gesünder leben durch Freunde
Regelmäßige Leser meines Blogs wird es nicht
überraschen: US-Forscher konnten jetzt noch einmal
eindrucksvoll belegen, wie wichtig gelingende
Sozialbeziehungen für uns Menschen sind. Sie fassten
in einer Überblicksstudie (einer so genannten
Metaanalyse) die Ergebnisse aus140 Untersuchungen mit
insgesamt über 300.000 Probanden zusammen und
errechneten daraus den Zusammenhang zwischen
Sterblichkeitsrisiko und sozialer Aktivität der
Untersuchten. Das Resultat: Die
Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschen erhöhte
sich um 50 %, wenn sie über einen guten Freundes- und
Bekanntenkreis verfügten!
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Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
24.06.2010 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Missbrauchsskandal, Finanzkrise, Lügen in der Politik
- Vertrauen ist in unserer Zeit Mangelware geworden.
Wenn man seinem gewählten Volksvertreter, seinem
Anlageberater, ja selbst seinem Priester nicht mehr
uneingeschränkt vertrauen kann, wem denn dann
überhaupt noch? Wer anderen vertraut, macht sich
verletzlich. Und doch funktioniert das menschliche
Zusammenleben nur dann, wenn wir bereit sind, das
Risiko Vertrauen immer wieder neu einzugehen.
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Glücksfitness - mein neues Buch ist da!
22.04.2010 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Treue iPersonic-Leser wissen es schon: Wenn es mal
wieder eine Weile lang sehr ruhig hier auf dem Blog
ist, dann bedeutet das in aller Regel, dass ich
gerade mit „Geburtswehen“ für ein neues Buch
beschäftigt bin und deshalb nicht zum Blogschreiben
komme.
Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...
Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...
Wie ändere ich mein Leben? Gute Vorsätze für das neue Jahr
07.12.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Jahr neigt sich dem Ende zu - und wie alle Jahre
werden wohl auch 2009 an Silvester wieder einmal eine
ganze Menge guter Vorsätze gefasst werden. Umfragen
zufolge hat jeder zweite Deutsche zum Jahreswechsel
Pläne, sein Leben in irgendeiner Weise zu verändern,
um glücklicher und zufriedener zu werden. Dabei gibt
es sogar eine seit etlichen Jahren ziemlich stabile
Top-Ten-Liste an Ideen (laut Forsa-Institut): Mit
„Stress vermeiden oder abbauen“ und „Mehr Zeit für
Familie/Freunde“ liegen zwei typische
Entschleunigungs-Ziele auf den beiden vordersten
Rängen, auf Platz vier folgt dann noch „Mehr Zeit für
sich selbst“. Unangefochten behaupten sich auch
etliche Gesundheits-Vorsätze unter den Top Ten: „Mehr
bewegen“, „Gesünder ernähren“, „Abnehmen“, „Weniger
Alkohol trinken“ und „Rauchen aufgeben“ sind dabei
die Klassiker. Daneben nehmen sich die Deutschen an
Silvester gerne noch „Sparsamer sein“ und „Weniger
fernsehen“ vor. Die jüngeren Befragten (unter 30
Jahren) sind übrigens besonders eifrig im Fassen
guter Vorsätze!
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Geschenkestress zu Weihnachten?
20.11.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Mitte November - Weihnachten scheint schon wieder mal
vor der Tür zu stehen. Jedenfalls kann ich mich des
Eindrucks (trotz strahlenden Altweibersommer-Wetters)
nicht ganz erwehren, wenn ich so durch die
Supermärkte gehe und schon wieder seit Wochen über
Lebkuchen, Spekulatius und Glühwein stolpere! Nun
auch noch im Netz: auf diversen Business-Blogs finden
sich schon Einträge wie dieser hier: „September und
Oktober sind die besten Monate für die Recherche zur
demnächst anstehenden Weihnachtsgeschenke- Aktion für
Kunden und Mitarbeiter.“ Weiterlesen
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Salutogenese: warum es gesund ist, seinem Leben einen Sinn zu geben
13.10.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Wort Salutogenese ist
zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort salus
(= Unverletzheit, Glück) und dem griechischen
Wort génesis (= Entstehung). Es bedeutet also
Gesundheitsentstehung und wurde von dem
israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen
Aaron Antonovsky in den 70er Jahren geprägt.
Antonovsky suchte nach einer Erklärung für seine
Beobachtung, dass viele Überlebende des
Holocausts unter schwer wiegenden Spätfolgen zu
leiden hatten (körperliche und seelische
Erkrankungen), manche aber überhaupt keine
solchen Symptome aufwiesen. Er wollte
herausfinden, welche Faktoren ausschlaggebend
dafür waren, ob ein Mensch dieselben Traumata
besser oder schlechter verkraftete als ein
anderer. Ihn interessierte also die Entstehung
(bzw. Erhaltung) von Gesundheit - auch unter
schwierigen und belastenden Bedingungen.
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Unzufrieden im Job?
29.09.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Eine Pressemitteilung des
Karriereportals monster.de im vergangenen
Juli hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich
erschreckt. Nur 21 % der befragten
Deutschen äußerten nämlich darin, mit dem
eigenen Beruf völlig zufrieden zu sein.
Dagegen gaben 51 % der Befragten an, wenn sie
die Zeit zurückdrehen könnten, würden sie einen
vollkommen anderen Berufsweg einschlagen. In
unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz
sah es nicht viel besser aus: Die Schweizer
liegen gleichauf mit uns, bei den Österreichern
waren es sogar 54 %, die sich nach einem
komplett anderen Job sehnten. Letztere bilden
auch das Schlusslicht, wenn es um Zufriedenheit
im Berufsleben geht: nur 19 % von ihnen
bezeichneten sich als absolut glücklich mit
ihrer Tätigkeit. Weiterlesen
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Deine persönliche Anleitung zum Glücklichsein
11.08.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Kaum ein psychologischer Forschungszweig boomt so
intensiv und erfährt so viel Aufmerksamkeit in den
letzten Jahren wie die so genannte Positive
Psychologie. In den frühen 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts fragte sich eine Gruppe von Psychologen,
warum in der Psychologie eigentlich bisher zwar der
Entstehung von psychischen Störungen und deren
Beseitigung durch Therapien sehr viel, der Entstehung
von psychischer Gesundheit und den Bedingungen, die
diese fördern, aber sehr wenig Aufmerksamkeit
geschenkt worden war. Diese Psychologen wollten dies
ändern und begannen daher, sich zunehmend der
Erforschung der Voraussetzungen von Glück,
Zufriedenheit und seelischer Gesundheit zu widmen.
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Kennst du deine inneren Antreiber?
19.03.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Ich bin während einer Weiterbildung kürzlich erstmals
über das Konzept der so genannten „Inneren Antreiber“
gestolpert, das mich sofort ausgesprochen fasziniert
hat. Dieses Konzept stammt aus der
Transaktionsanalyse (eine Theorie der menschlichen
Persönlichkeit und ein aus dieser abgeleitetes
psychotherapeutisches Verfahren). Die „Antreiber“
sind ein Modell für innere Steuerungsmuster, man
könnte auch sagen für Motivatoren: sie steuern unser
Denken, Fühlen und Verhalten. Wie viele unserer
inneren Muster auch entstehen sie im Kindesalter; im
Grunde genommen sind sie die Stimme äußerer
Autoritäten (vor allem der Eltern, aber auch
prägender Lebensumstände, beispielsweise des
Kulturkreises, in dem wir leben), deren Ansprüche und
Erwartungen an uns wir so sehr verinnerlichen, dass
sie irgendwann integraler Bestandteil unseres Selbst
werden.
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Online-Dating: Sicherheitstipps speziell für Frauen
27.02.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Aktuell steht in Hamburg der 27jährige gelernte
Trockenbauer Christian G. wegen zweifachen Mordes vor
Gericht. Angeblich hat er in Internet-Kontaktbörsen
über 300 Frauen kennengelernt, 150 von ihnen auch
persönlich getroffen - und, wenn die Vorwürfe der
Staatsanwalt zutreffen, zwei von ihnen bei einem Date
heimtückisch ermordet. Der Fall erregt große
öffentliche Aufmerksamkeit und wirft wieder einmal
die Frage nach der Sicherheit speziell von Frauen
beim Online-Dating auf. Sind diese Flirtangebote eine
gute Möglichkeit, Mr. Right zu finden? Oder sollte
frau besser die Finger von der virtuellen
Partnersuche lassen?
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