Unzufrieden im Job?

Eine Pressemitteilung des Karriereportals monster.de im vergangenen Juli hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich erschreckt. Nur 21 % der befragten Deutschen äußerten nämlich darin, mit dem eigenen Beruf völlig zufrieden zu sein. Dagegen gaben 51 % der Befragten an, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnten, würden sie einen vollkommen anderen Berufsweg einschlagen. In unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz sah es nicht viel besser aus: Die Schweizer liegen gleichauf mit uns, bei den Österreichern waren es sogar 54 %, die sich nach einem komplett anderen Job sehnten. Letztere bilden auch das Schlusslicht, wenn es um Zufriedenheit im Berufsleben geht: nur 19 % von ihnen bezeichneten sich als absolut glücklich mit ihrer Tätigkeit. Weiterlesen ...

Die Macht des ersten Eindrucks

You never get a second chance to make a first impression! Wie wahr, wie wahr. Personalchefs und Jobtrainer liegen uns schon seit Jahren damit in den Ohren, wie sehr es beim Bewerbungsgespräch auf den Händedruck und den Augenkontakt schon bei der Begrüßung ankommt. Klar, dass der erste Eindruck auch beim Flirten eine Rolle spielt. Wie schnell allerdings beim Gegenüber das - zumindest vorläufige - "Urteil" gesprochen wird, zeigte deutlich eine Untersuchung der Princeton University. Ihr zufolge haben wir lediglich eine Zehntelsekunde Zeit, das Interesse unseres Gegenübers zu wecken. Danach könnten wir schon auf dem Flirt-Müllhaufen der Geschichte gelandet sein, wenn wir Pech haben. Oder die Chance auf den neuen Job versemmelt haben. Weiterlesen ...

So findest du einen Beruf, der dich glücklich macht

Mit unserem Berufswahl-Test und unserem Job-Coach bieten wir auf iPersonic ja wichtige Hilfsmittel für die Suche nach dem Traumberuf. Das dies auch bitter nötig ist zeigt ein Artikel, über den ich vor einiger Zeit auf Spiegel Online gestolpert bin. Dessen Inhalt hat mich ziemlich schockiert: "Jeder Dritte findet seine Arbeit schrecklich" lautete die Überschrift. Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, durchgeführt im Auftrag des DGB, machen nachdenklich: 
  • im Schnitt bezeichneten nur 12 % der 6168 Befragten ihre Arbeit als "gut"
  • 54 % nannten sie "mittelmäßig"
  • und 34 % sogar "schlecht"
Je nach Berufssparte schwankten die Zahlen etwas; besonders unzufrieden waren - wen wundert's - die befragten Hilfsarbeiter, unter denen kein einziger seine Arbeit als "gut" einstufte und 61 % auf die gestellte Frage mit "schlecht" antworteten. Auch Zeitarbeiter outeten sich als überdurchschnittlich unzufrieden. Dagegen sind Ingenieure und Angehörige der naturwissenschaftlichen Berufe mit 23 % überdurchschnittlich häufig mit ihrer Arbeit zufrieden und mit 21 % am seltensten unzufrieden.  Ihnen bescheinigt die Studie, dass das so ist, weil sie ein "hohes Maß an Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten, eine sinnhaltige Arbeit, wenige körperliche und emotionale Belastungen, ein angemessenes Einkommen samt einem hohen Grad beruflicher Zukunftssicherheit, ein unterstützendes, entwicklungs- und lernförderliches Arbeitsorganisations-Umfeld" haben. Weiterlesen ...

Die Krise zum Beruf gemacht - der perfekte Studiengang für Macher!

Vergangene Woche habe ich in der Zeitung eine Meldung über einen relativ neuen Studiengang der Universität Bonn entdeckt, bei dem ich spontan an alle Macher unter unseren Persönlichkeitstypen denken musste. Er nennt sich „Masterstudiengang Katastrophenvorsorge – Katastrophenmanagement (KaVoMa)“. Sicher nicht ganz einfach, sich da zu bewerben: es gibt überhaupt nur 30 Studienplätze (bisher zumindest) und neben einem Hochschulabschluss in entweder Geographie, Gesellschafts- und Verwaltungswissenschaften, Medizin, Ingenieurwissenschaften oder fachlich vergleichbaren Fächern muss man drei Jahre Berufserfahrung und Englischkenntnisse mitbringen. Und selbst dann muss man noch eine Prüfung zur studiengangbezogenen Eignung absolvieren. Wenn man aber erst mal „drin“ ist, ist es sicherlich der Traum aller Macher-Typen! Weiterlesen ...

Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression

Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die Finger bekommen und innerhalb eines Tages nahezu gefressen - ich konnte und wollte es nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank, oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über Depressionen ... aber du wirst es nicht glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht, dass das geht! Weiterlesen ...

Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 4)

Beim letzten Mal habe ich dir zum Thema Selbstvertrauen den Vorschlag gemacht, in dir selbst eine Art „liebevolle innere Instanz“ als Gegengewicht zu deinem „inneren Kritiker“ zu etablieren, die dir im ganz normalen Alltag, aber auch in Stress- und Frustzeiten dabei helfen soll, mit dir selbst etwas nachsichtiger und freundlicher umzugehen, als du es vielleicht im Regelfall tust. Denn die meisten Menschen mit einem eher geringen Selbstvertrauen sind sehr gut darin, sich selbst herunterzumachen und zu beschimpfen, aber sehr ungeübt darin, sich selbst zu motivieren und aufzubauen. Heute nun möchte ich dich einladen, noch einen Schritt weiter zu tun und dein Selbstbild insgesamt noch mal zu hinterfragen. Wenn ich mit meiner Vermutung nicht ganz daneben liege, bist du darin nämlich wahrscheinlich mit den düsteren Farben ein bisschen sehr großzügig gewesen und hast eine Menge Helles und Schönes einfach übersehen. Weiterlesen ...

Was du heute kannst besorgen ...

... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht? Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind. Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen die Aufschieberitis schon chronisch wird und im Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre ... Weiterlesen ...

Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 2)

Wie in Teil 1 versprochen, geht es heute nicht mehr um die möglichen Ursachen eines schwach ausgeprägten Selbstwertgefühls, sondern um hilfreiche Strategien, daran etwas zu verändern. Leider gibt es keine Zauberformel, mit der sich geringes Selbstvertrauen quasi über Nacht in ein gutes überführen ließe. Ich persönlich halte auch nicht viel von Wochenendseminaren, in denen innerhalb von ein paar Stunden per „Gehirnwäsche“ negatives Denken in positives umgewandelt werden soll. Unsere Denkprozesse sind das Resultat jahre- oder jahrzehntelanger Entwicklung und Programmierung, und diese Muster sind nun mal sehr tief in uns eingegraben. Sie zu verändern, kostet viel Disziplin, Mühe und Zeit (denn es hat ja auch viel Mühe und Zeit gebraucht, sie so fest in uns zu verankern!). Der wichtigste Appell an dich daher vorab: Bitte hab Geduld mit dir! Wenn du dir für den Anfang gleich zu viel vornimmst, dann enttäuscht bist, weil die Entwicklung nicht so schnell und radikal verläuft, wie du dir das vorgestellt hast, und dir selbst die Schuld daran gibst, steckst du schon mitten in einem völlig kontraproduktiven Prozess! Denn dann machst du dich innerlich ja schon wieder selbst nieder, statt endlich mal liebevoller und fairer mit dir umzugehen. Setz dir lieber kleine, gut erreichbare Ziele und gib nicht auf, selbst wenn du zwischendurch das Gefühl hast, nicht voranzukommen. Es lohnt sich bestimmt! Weiterlesen ...

Glück ist, zu tun, was man gerne tut

Da es auf iPersonic ja immer wieder um das Thema Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser Folge (und natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai - zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen durchgekommen ...) Weiterlesen ...

Kündigung mal ganz anders

Für den Fall, dass du mit Hilfe unserer neuen Inhalte zum Thema Job & Persönlichkeit zum Schluss gekommen bist, dass eine berufliche Veränderung für dich ansteht, hier eine wirklich witzige Inspiration, wie man seine Kündigung mal sehr viel kreativer als einfach auf einem Stück Papier in einem Umschlag einreichen kann. Weiterlesen ...

Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 1)

Vergangene Woche ist mir in den Gesprächen mit meinen Klienten mal wieder aufgefallen, wie viele ihrer Sorgen und Nöte sich an den Begriffen Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein festmachen ließen - oder vielmehr an dem Mangel daran. Ob das jetzt der junge Mann war, der so gerne sein Single-Dasein beenden würde, aber eigentlich kaum noch Hoffnung darauf hat, weil er an sich selbst so gar nichts Liebenswertes entdecken kann. Oder die Frau in den besten Jahren, deren Kinder aus dem Gröbsten raus sind, so dass einer Rückkehr in den Beruf nichts mehr im Wege steht - außer ihrer festen Überzeugung, dass sie einem Arbeitstag und seinen Anforderungen ganz bestimmt nicht gewachsen sein wird. Oder die bildhübsche Mittzwanzigerin, die eine lebenswichtige Operation viel zu lange hinausgeschoben hat, weil ihr der Gedanke an eine Narbe, die ihren ansonsten perfekten Körper in ihren Augen verunstalten würde, allzu schrecklich erschien. Irgendwie lief es immer auf dasselbe hinaus: „Ich mag mich nicht.“ „Ich bin nicht gut genug, so wie ich bin.“ „Ich bin wertlos, wenn ich nicht perfekt bin.“ „Ich bin unfähig.“ Weiterlesen ...

Bewerbungen: auf was man achten sollte

Vielleicht war ja unter deinen guten Vorsätzen für das Neue Jahr am Silvesterabend auch der, dir einen neuen Arbeitsplatz zu suchen? Dann wirf doch am besten mal einen Blick in die von uns ganz neu angelegten Seiten zum Thema Job, die du unter deinem Persönlichkeitstyp findest. Dort solltest du erste Impulse und Anregungen zum Thema „deine Arbeit und du“ entdecken können, die dich vielleicht motivieren, die anstehende Veränderung als wichtige Chance zu begreifen und die dir hoffentlich Ideen liefern, wie gerade du dich beruflich am besten weiterentwickeln kannst. Weiterlesen ...

Lang erwartet: Persönlichkeit und Job!

Wie schon länger auf unserer Seite angekündigt, gibt es nun eine zusätzliche Rubrik zu jedem Persönlichkeitstyp, die sich gezielt mit dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Beruf beschäftigt. Die Vorlieben und Neigungen, die die jeweiligen Typen auszeichnen, wirken sich nämlich auch mit darauf aus, was einem Spaß macht und was nicht, was einem vermutlich eher leicht und gut gelingt und was einem eher schwer fällt und einen anstrengt, wie man auf andere wirkt und wie man selbst andere wahrnimmt. Im Idealfall sollte dein Beruf - neben der Partnerschaft für die meisten Menschen die zweite tragende Säule des Lebens - dich glücklich machen (zumindest die meiste Zeit!). Deine Arbeit sollte dir nicht nur Energie rauben, sondern dir gleichzeitig auch Energie liefern, indem sie dich zufrieden macht, dir das Gefühl gibt, etwas Nützliches und Wichtiges zu tun und am „richtigen Platz“ zu sein. Mit die Glücklichsten unter uns sind wohl die, die - wenn sie von ihrem Beruf sprechen - eigentlich ihre Berufung meinen. Natürlich solltest du dich auch in einem Arbeitsumfeld bewegen, in dem du dich wohl fühlst, in dem du für deine Arbeit Anerkennung und Wertschätzung erfährst und wo du mit Kollegen und Vorgesetzten gut auskommst. Auch die Struktur deiner Arbeit sollte deinem Naturell entsprechen. Wer Ordnung und Regelmäßigkeit liebt, ist in eher chaotischen Settings fehl am Platz; wer einzelgängerisch veranlagt ist, wird in stark teamorientierten Aufgabenfeldern wohl weniger zufrieden sein. Weiterlesen ...

Burn-out - Nicht mit mir!

Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile längst fester Bestandteil unseres Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms fest:

  • Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.

  • Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.

  • Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.
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