Unzufrieden im Job?
29.09.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Eine Pressemitteilung des
Karriereportals monster.de im vergangenen
Juli hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich
erschreckt. Nur 21 % der befragten
Deutschen äußerten nämlich darin, mit dem
eigenen Beruf völlig zufrieden zu
sein. Dagegen gaben 51 % der
Befragten an, wenn sie die Zeit zurückdrehen
könnten, würden sie einen vollkommen anderen
Berufsweg einschlagen. In unseren
Nachbarländern Österreich und Schweiz sah es
nicht viel besser aus: Die Schweizer liegen
gleichauf mit uns, bei den Österreichern waren
es sogar 54 %, die sich nach einem komplett
anderen Job sehnten. Letztere bilden auch das
Schlusslicht, wenn es um Zufriedenheit im
Berufsleben geht: nur 19 % von ihnen
bezeichneten sich als absolut glücklich mit
ihrer Tätigkeit. Weiterlesen
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Die Macht des ersten Eindrucks
29.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
You never get a second chance to make a first
impression! Wie wahr, wie wahr. Personalchefs und
Jobtrainer liegen uns schon seit Jahren damit in
den Ohren, wie sehr es beim Bewerbungsgespräch auf
den Händedruck und den Augenkontakt schon bei der
Begrüßung ankommt. Klar, dass der erste Eindruck
auch beim Flirten eine Rolle spielt. Wie schnell
allerdings beim Gegenüber das - zumindest
vorläufige - "Urteil" gesprochen wird, zeigte
deutlich eine Untersuchung der Princeton
University. Ihr zufolge haben wir lediglich eine
Zehntelsekunde Zeit, das Interesse unseres
Gegenübers zu wecken. Danach könnten wir schon auf
dem Flirt-Müllhaufen der Geschichte gelandet sein,
wenn wir Pech haben. Oder die Chance auf den neuen
Job versemmelt haben. Weiterlesen
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So findest du einen Beruf, der dich glücklich macht
27.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Mit unserem Berufswahl-Test und unserem
Job-Coach bieten wir auf
iPersonic ja wichtige Hilfsmittel für die
Suche nach dem
Traumberuf. Das dies auch bitter nötig ist
zeigt ein Artikel, über den ich vor einiger
Zeit auf Spiegel Online gestolpert bin. Dessen
Inhalt hat mich ziemlich schockiert:
"Jeder Dritte findet seine Arbeit
schrecklich" lautete die
Überschrift. Die Ergebnisse einer
repräsentativen Umfrage, durchgeführt im
Auftrag des DGB, machen nachdenklich:
- im Schnitt bezeichneten nur 12 % der 6168 Befragten ihre Arbeit als "gut"
- 54 % nannten sie "mittelmäßig"
- und 34 % sogar "schlecht"
Die Krise zum Beruf gemacht - der perfekte Studiengang für Macher!
27.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Vergangene Woche habe ich in der Zeitung eine
Meldung über einen relativ neuen Studiengang der
Universität Bonn entdeckt, bei dem ich spontan an
alle Macher unter unseren Persönlichkeitstypen
denken musste. Er nennt sich „Masterstudiengang
Katastrophenvorsorge – Katastrophenmanagement
(KaVoMa)“. Sicher nicht ganz einfach, sich da zu
bewerben: es gibt überhaupt nur 30 Studienplätze
(bisher zumindest) und neben einem
Hochschulabschluss in entweder Geographie,
Gesellschafts- und Verwaltungswissenschaften,
Medizin, Ingenieurwissenschaften oder fachlich
vergleichbaren Fächern muss man drei Jahre
Berufserfahrung und Englischkenntnisse mitbringen.
Und selbst dann muss man noch eine Prüfung zur
studiengangbezogenen Eignung absolvieren. Wenn man
aber erst mal „drin“ ist, ist es sicherlich der
Traum aller Macher-Typen!
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Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression
Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von
Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die
Finger bekommen und innerhalb eines Tages
nahezu gefressen - ich konnte und wollte es
nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank,
oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über
Depressionen ... aber du wirst es nicht
glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem
eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch
über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht,
dass das geht!
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 4)
09.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Beim
letzten Mal habe ich dir zum Thema
Selbstvertrauen den Vorschlag gemacht, in dir
selbst eine Art „liebevolle innere Instanz“ als
Gegengewicht zu deinem „inneren Kritiker“ zu
etablieren, die dir im ganz normalen Alltag, aber
auch in Stress- und Frustzeiten dabei helfen soll,
mit dir selbst etwas nachsichtiger und freundlicher
umzugehen, als du es vielleicht im Regelfall tust.
Denn die meisten Menschen mit einem eher geringen
Selbstvertrauen sind sehr gut darin, sich selbst
herunterzumachen und zu beschimpfen, aber sehr
ungeübt darin, sich selbst zu motivieren und
aufzubauen. Heute nun möchte ich dich einladen,
noch einen Schritt weiter zu tun und dein
Selbstbild insgesamt noch mal zu hinterfragen. Wenn
ich mit meiner Vermutung nicht ganz daneben liege,
bist du darin nämlich wahrscheinlich mit den
düsteren Farben ein bisschen sehr großzügig gewesen
und hast eine Menge Helles und Schönes einfach
übersehen.
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Was du heute kannst besorgen ...
27.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so
ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht?
Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges
oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel
auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind.
Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur
Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen
die Aufschieberitis schon chronisch wird und im
Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander
bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für
die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und
manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine
Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie
hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff
zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann
das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 2)
07.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Wie in
Teil 1 versprochen, geht es heute nicht mehr um
die möglichen Ursachen eines schwach ausgeprägten
Selbstwertgefühls, sondern um hilfreiche
Strategien, daran etwas zu verändern. Leider gibt
es keine Zauberformel, mit der sich geringes
Selbstvertrauen quasi über Nacht in ein gutes
überführen ließe. Ich persönlich halte auch nicht
viel von Wochenendseminaren, in denen innerhalb von
ein paar Stunden per „Gehirnwäsche“ negatives
Denken in positives umgewandelt werden soll. Unsere
Denkprozesse sind das Resultat jahre- oder
jahrzehntelanger Entwicklung und Programmierung,
und diese Muster sind nun mal sehr tief in uns
eingegraben. Sie zu verändern, kostet viel
Disziplin, Mühe und Zeit (denn es hat ja auch viel
Mühe und Zeit gebraucht, sie so fest in uns zu
verankern!). Der wichtigste Appell an dich daher
vorab: Bitte hab Geduld mit dir! Wenn du dir für
den Anfang gleich zu viel vornimmst, dann
enttäuscht bist, weil die Entwicklung nicht so
schnell und radikal verläuft, wie du dir das
vorgestellt hast, und dir selbst die Schuld daran
gibst, steckst du schon mitten in einem völlig
kontraproduktiven Prozess! Denn dann machst du dich
innerlich ja schon wieder selbst nieder, statt
endlich mal liebevoller und fairer mit dir
umzugehen. Setz dir lieber kleine, gut erreichbare
Ziele und gib nicht auf, selbst wenn du
zwischendurch das Gefühl hast, nicht voranzukommen.
Es lohnt sich bestimmt!
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Glück ist, zu tun, was man gerne tut
Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema
Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser
Folge (und natürlich ohne Anspruch auf
Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen
zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige
Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an
dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für
deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály
Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal
von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht
sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai -
zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen
durchgekommen ...) Weiterlesen
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Kündigung mal ganz anders
18.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Für den Fall, dass du mit Hilfe unserer neuen
Inhalte zum Thema Job & Persönlichkeit zum
Schluss gekommen bist, dass eine berufliche
Veränderung für dich ansteht, hier eine wirklich
witzige Inspiration, wie man seine Kündigung mal
sehr viel kreativer als einfach auf einem Stück
Papier in einem Umschlag einreichen kann:
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 1)
17.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Vergangene Woche ist mir in den Gesprächen mit
meinen Klienten mal wieder aufgefallen, wie viele
ihrer Sorgen und Nöte sich an den Begriffen
Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwertgefühl
oder Selbstbewusstsein festmachen ließen - oder
vielmehr an dem Mangel daran. Ob das jetzt der
junge Mann war, der so gerne sein Single-Dasein
beenden würde, aber eigentlich kaum noch Hoffnung
darauf hat, weil er an sich selbst so gar nichts
Liebenswertes entdecken kann. Oder die Frau in den
besten Jahren, deren Kinder aus dem Gröbsten raus
sind, so dass einer Rückkehr in den Beruf nichts
mehr im Wege steht - außer ihrer festen
Überzeugung, dass sie einem Arbeitstag und seinen
Anforderungen ganz bestimmt nicht gewachsen sein
wird. Oder die bildhübsche Mittzwanzigerin, die
eine lebenswichtige Operation viel zu lange
hinausgeschoben hat, weil ihr der Gedanke an eine
Narbe, die ihren ansonsten perfekten Körper in
ihren Augen verunstalten würde, allzu schrecklich
erschien. Irgendwie lief es immer auf dasselbe
hinaus: „Ich mag mich nicht.“ „Ich bin nicht gut
genug, so wie ich bin.“ „Ich bin wertlos, wenn ich
nicht perfekt bin.“ „Ich bin unfähig.“
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Bewerbungen: auf was man achten sollte
09.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Vielleicht war ja unter deinen guten Vorsätzen für
das Neue Jahr am Silvesterabend auch der, dir einen
neuen Arbeitsplatz zu suchen? Dann wirf doch am
besten mal einen Blick in die von uns ganz neu
angelegten Seiten zum Thema Job, die du unter
deinem Persönlichkeitstyp findest. Dort solltest du
erste Impulse und Anregungen zum Thema „deine
Arbeit und du“ entdecken können, die dich
vielleicht motivieren, die anstehende Veränderung
als wichtige Chance zu begreifen und die dir
hoffentlich Ideen liefern, wie gerade du dich
beruflich am besten weiterentwickeln kannst.
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Lang erwartet: Persönlichkeit und Job!
05.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Wie schon länger auf unserer Seite angekündigt,
gibt es nun eine zusätzliche Rubrik zu jedem
Persönlichkeitstyp, die sich gezielt mit dem
Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Beruf
beschäftigt. Die Vorlieben und Neigungen, die die
jeweiligen Typen auszeichnen, wirken sich nämlich
auch mit darauf aus, was einem Spaß macht und was
nicht, was einem vermutlich eher leicht und gut
gelingt und was einem eher schwer fällt und einen
anstrengt, wie man auf andere wirkt und wie man
selbst andere wahrnimmt. Im Idealfall sollte dein
Beruf - neben der Partnerschaft für die meisten
Menschen die zweite tragende Säule des Lebens -
dich glücklich machen (zumindest die meiste Zeit!).
Deine Arbeit sollte dir nicht nur Energie rauben,
sondern dir gleichzeitig auch Energie liefern,
indem sie dich zufrieden macht, dir das Gefühl
gibt, etwas Nützliches und Wichtiges zu tun und am
„richtigen Platz“ zu sein. Mit die Glücklichsten
unter uns sind wohl die, die - wenn sie von ihrem
Beruf sprechen - eigentlich ihre Berufung meinen.
Natürlich solltest du dich auch in einem
Arbeitsumfeld bewegen, in dem du dich wohl fühlst,
in dem du für deine Arbeit Anerkennung und
Wertschätzung erfährst und wo du mit Kollegen und
Vorgesetzten gut auskommst. Auch die Struktur
deiner Arbeit sollte deinem Naturell entsprechen.
Wer Ordnung und Regelmäßigkeit liebt, ist in eher
chaotischen Settings fehl am Platz; wer
einzelgängerisch veranlagt ist, wird in stark
teamorientierten Aufgabenfeldern wohl weniger
zufrieden sein. Weiterlesen
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Burn-out - Nicht mit mir!
24.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile
längst fester Bestandteil unseres
Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht
wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der
kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie
stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms
fest:
- Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.
- Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.
- Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.