Kommunikation
Autismus als Ressource?
18.09.2008
An einem Samstagabend waren Walter Marino und sein
zwölfjähriger, autistischer Sohn Chris in der Ponce
Bucht südlich von Daytona Beach, im US-Bundesstaat
Florida, schwimmen, als plötzlich der Junge von
einer Strömung auf das offene Meer gezogen wurde.
Als Walter Marino seinen Sohn retten wollte, wurde
auch er weit vom Ufer weg getrieben. Angehörige der
beiden wählten sofort die Notrufnummer, doch ehe
die Rettungskräfte eintrafen, waren Vater und Sohn
schon außer Sicht. Man begann zwar sofort mit der
Suche nach ihnen, doch mit Einbruch der Dunkelheit
konnte die Suche erst Sonntagmorgen weiter gehen.
Vater und Sohn wurden etwa fünf Kilometer
auseinander getrieben, so dass der Junge seinen
Vater aus den Augen verlor. Weiterlesen
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Die Macht des ersten Eindrucks
29.01.2008
You never get a second chance to make a first
impression! Wie wahr, wie wahr. Personalchefs und
Jobtrainer liegen uns schon seit Jahren damit in
den Ohren, wie sehr es beim Bewerbungsgespräch auf
den Händedruck und den Augenkontakt schon bei der
Begrüßung ankommt. Klar, dass der erste Eindruck
auch beim Flirten eine Rolle spielt. Wie schnell
allerdings beim Gegenüber das - zumindest
vorläufige - "Urteil" gesprochen wird, zeigte
deutlich eine Untersuchung der Princeton
University. Ihr zufolge haben wir lediglich eine
Zehntelsekunde Zeit, das Interesse unseres
Gegenübers zu wecken. Danach könnten wir schon auf
dem Flirt-Müllhaufen der Geschichte gelandet sein,
wenn wir Pech haben. Oder die Chance auf den neuen
Job versemmelt haben. Weiterlesen
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Richtig zuhören, besser verstehen
02.03.2007
Erinnerst du dich noch an den
Blogeintrag zu den vier Seiten einer Nachricht?
Vielleicht hast du ja auch schon herausgefunden,
auf welchem der vier „Ohren“ du selbst am besten
hörst? Oder welche der vier Seiten dir am
wichtigsten ist, wenn du selbst eine Nachricht
„sendest“? Heute wollen wir uns ein bisschen
genauer anschauen, welche Konsequenzen es jeweils
haben kann, wenn man vorzugsweise auf einem der
vier Ohren hört. Je nachdem, welches der vier Ohren
das ist, kann man nämlich in Beziehungen zu anderen
wunderbar aneinander vorbei kommunizieren und im
schlimmsten Fall auch von einem Streit in den
nächsten schlittern. Umgekehrt kann es (vor allem
in Liebesbeziehungen, aber auch im ganz normalen
zwischenmenschlichen Alltag) sehr hilfreich sein,
speziell eins der vier Ohren ganz bewusst mehr in
den Vordergrund zu rücken. Weiterlesen
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Bloggen ist besser als Therapie ...
20.02.2007
... dachte sich die sensible Macherin Nadine in Berlin
gestern, und schrieb:
- Um zu einem Blog zu gelangen brauchst du keine Formulare und Anträge ausfüllen.
- Es gibt keine Wartezeiten bis zum Beginn eines Bloges.
- Vorberatungsgespräche entfallen.
- Es gibt keine Terminprobleme, dein Blog ist da wenn du ihn brauchst, egal zu welcher Uhrzeit.
- Du musst dich nicht für eine Therapieform entscheiden, bloggen kann man in der Gruppe, im eins zu eins Gespräch oder auch im liegen.
- Fahrtwege entfallen.
- Keine Kosten oder Praxisgebühren.
- Zwischenmenschliche Probleme wegen Äußerlichkeiten entfallen, - man sieht sich nicht.
- Wenn dir dein(e) TherapeutIn nicht passt kannst du schnell und problemlos wechseln.
- Du schreibst deinen eigenen Therapiereport und bleibst dabei anonym.
- Du kannst dir deine Selbsthilfegruppe selbst zusammenstellen.
- Falls dir mal ein Kommentar zu deiner Lage nicht gefällt, kannst du ihn einfach löschen.
- Es gibt keine minimal oder maximal Therapiedauer.
Am Anfang war eben nicht das Wort!
24.01.2007
Wenn wir an das Stichwort „Kommunikation“
denken, meinen wir in aller Regel das
gesprochene, vielleicht auch das geschriebene
Wort. Zwischen zwei Menschen ist das aber nur
eine der drei Ebenen der Kommunikation - und
bei weitem nicht die wichtigste! Schließlich
ist die Sprache evolutionsgeschichtlich
betrachtet eine relativ späte Erscheinung -
kommuniziert wurde schon erheblich früher!
Vielleicht hast du selbst auch schon die
Erfahrung gemacht, dass man mit einem Blick
oder einer Geste oft viel mehr ausdrücken
kann, als mit einem ellenlangen Sermon? Oder
du hast jemandem dabei zugehört, wie er dir
wortreich irgendetwas versicherte, dir dabei
aber im Stillen gedacht: „der lügt doch wie
gedruckt!“ ? Dann kennst du die beiden anderen
Kanäle bereits, auf denen Kommunikation
zwischen Menschen noch stattfindet, und um die
es heute vor allem gehen soll. Weiterlesen
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Von der Kunst des Neinsagens - 2. Teil
16.12.2006
Vor einiger Zeit hast du auf unserem Blog ja schon
einen ersten
Text zu diesem Thema lesen können. Dabei
ging es in erster Linie um mögliche
Hintergründe, die dazu führen, dass es manchen
Menschen schwerer als anderen fällt, sich
gegenüber unberechtigten Forderungen
abzugrenzen und die eigenen Bedürfnisse
durchzusetzen. Heute nun soll es vor allem um
Möglichkeiten gehen, wie du - falls du selbst
für dich festgestellt hast, dass auch du zu
oft „ja“ und zu selten „nein“ sagst - erste
Schritte in Richtung einer Veränderung
unternehmen kannst. Weiterlesen
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Von der Kunst des Neinsagens
23.11.2006
Einige der von uns beschriebenen Persönlichkeitstypen sind
sehr viel harmoniebedürftiger als andere.
Generell betrachtet kann man sagen, dass es
vor allem die Realisten und
die Idealisten sind, die sich
schwer damit tun, wenn der Haussegen mal
schief hängt. Auch wenn es innerhalb dieser
beiden Gruppen noch Abstufungen diesbezüglich
gibt, und auch wenn natürlich auch die
Denker und die
Macher im Regelfall nicht
dauernd auf Streit aus sind. Realisten und
Idealisten sind meist diejenigen, die in der
Familie und am Arbeitsplatz am glücklichsten
sind, wenn sich alle um sie herum wohl fühlen
und gut verstehen, die viel dafür tun, Streit
zu schlichten und Wogen zu glätten und die
unglücklich und verletzt reagieren, wenn
andauernde Spannungen oder auch mal ein echtes
Donnerwetter die Atmosphäre durcheinander
wirbeln. Wenn du zu einer der beiden
Typengruppen gehörst, hast du dich vielleicht
auch schon mal gefragt, woher es kommt, dass
dir Harmonie so wichtig ist - und wo es besser
wäre, wenn du dir ein etwas "dickeres Fell"
zulegen könntest oder gelegentlich etwas
energischer deine Grenzen verteidigen würdest.
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Meine Welt + deine Welt = unsere Welt?!
10.11.2006
In diesem Beitrag geht es heute um
Wahrnehmungsprozesse und um die Frage, wie objektiv
diese sind. Anders (und mit den Worten Paul
Watzlawicks) gefragt: "Wie wirklich ist die
Wirklichkeit?"
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Persönlichkeitsmerkmale und ihr Einfluss auf menschliche Interaktionskreisläufe
05.11.2006
Heute geht es wieder um unterschiedliche
Persönlichkeitsstile, dieses Mal liegt der Fokus
speziell auf dem Merkmal "extrovertiert" bzw.
"introvertiert". Wenn du deinen Typus mit unserem Test
bestimmt hast, dann weißt du ja, ob du zu
den extrovertierten oder den introvertierten
Typen zählst:
- extrovertiert: energischer Macher, lässiger Macher, zielstrebiger Realist, fürsorglicher Realist, spontaner Idealist, engagierter Idealist, innovativer Denker, ehrgeiziger Denker
- introvertiert: individualistischer Macher, sensibler Macher, verlässlicher Realist, gutmütiger Realist, verträumter Idealist, harmoniebedürftiger Idealist, analytischer Denker, unabhängiger Denker
Ich sage was, was du nicht hörst ... oder umgekehrt!
25.10.2006
So, wie es unterschiedliche Persönlichkeitstypen
gibt, gibt es natürlich auch unterschiedliche
Kommunikationsstile. Ein extrovertierter Mensch
erzählt viel und leicht von sich, schließt schnell
Kontakte und hat in der Regel auch kein Problem,
viele Informationen aufzunehmen. Ein
introvertierter Mensch dagegen ist zurückhaltender,
gibt wenig von sich preis und zieht sich eher
zurück, wenn ihm die Außenreize zu viel werden. Im
Laufe der Zeit werden wir uns hier im Blog nach und
nach mit den kommunikativen Besonderheiten der
einzelnen Typen auseinandersetzen. Dahinter stecken
zwei Ziele: Erstens kann es hilfreich sein, zu
erkennen, wie jemand bevorzugt kommuniziert - dann
kann man sich selbst auf dessen jeweilige Art
einstellen und hat eine größere Chance auf einen
guten Austausch. Zweitens ist es natürlich auch
interessant, die eigenen Stärken und Schwächen in
der Kommunikation mal zu hinterfragen - und
eventuell ein bisschen daran zu feilen, um die
eigenen Ziele im Alltag besser zu erreichen und im
Umgang mit anderen souveräner zu werden.
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