Selbstvertrauen
Selbstvertrauen lernen (Teil 5) - wie man mit Misserfolgen umgeht
12.02.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Heute soll es mal wieder um eins der
Lieblingsthemen unserer Leserinnen und Leser gehen:
Selbstvertrauen! In den Teilen
1,
2,
3 und
4 zu diesem Thema hast du ja schon einiges
erfahren, was dir hoffentlich hilft, ein bisschen
freundlicher mit dir selbst umzugehen und dadurch
mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. In diesem Teil
möchte ich dir nun ein Konzept vorstellen, das von
den Psychologen Peterson, Buchanan und Seligman
entwickelt wurde und das möglicherweise ebenfalls
eine Menge damit zu tun hat, wenn dein
Selbstwertgefühl nicht gerade ausgeprägt ist: den
so genannten "pessimistischen Attributionsstil".
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Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression
Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von
Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die
Finger bekommen und innerhalb eines Tages
nahezu gefressen - ich konnte und wollte es
nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank,
oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über
Depressionen ... aber du wirst es nicht
glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem
eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch
über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht,
dass das geht!
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 4)
09.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Beim
letzten Mal habe ich dir zum Thema
Selbstvertrauen den Vorschlag gemacht, in dir
selbst eine Art „liebevolle innere Instanz“ als
Gegengewicht zu deinem „inneren Kritiker“ zu
etablieren, die dir im ganz normalen Alltag, aber
auch in Stress- und Frustzeiten dabei helfen soll,
mit dir selbst etwas nachsichtiger und freundlicher
umzugehen, als du es vielleicht im Regelfall tust.
Denn die meisten Menschen mit einem eher geringen
Selbstvertrauen sind sehr gut darin, sich selbst
herunterzumachen und zu beschimpfen, aber sehr
ungeübt darin, sich selbst zu motivieren und
aufzubauen. Heute nun möchte ich dich einladen,
noch einen Schritt weiter zu tun und dein
Selbstbild insgesamt noch mal zu hinterfragen. Wenn
ich mit meiner Vermutung nicht ganz daneben liege,
bist du darin nämlich wahrscheinlich mit den
düsteren Farben ein bisschen sehr großzügig gewesen
und hast eine Menge Helles und Schönes einfach
übersehen.
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 3)
23.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Heute geht es wieder mal um eins meiner
Lieblingsthemen hier im Blog: das Thema
Selbstvertrauen.
Teil 1 zu diesem Thema befasste sich mit
möglichen Ursachen für ein mangelndes
Selbstvertrauen, in
Teil 2 hast du schon erste Tipps dafür
bekommen, wie du einen eventuellen negativen
inneren Dialog mit dir selbst in Frage stellen und
durch einen hilfreicheren ersetzen kannst. In
diesem Beitrag nun möchte ich versuchen, dir
„Schützenhilfe“ dabei zu geben, im Alltag ein
bisschen netter mit dir selbst umzugehen.
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Hindernisse willkommen! Die Sportart Parkour begeistert immer mehr Menschen
15.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Eine neue Freizeitbeschäftigung erobert so nach und
nach Deutschland - und wenn ich mir ihre
Grundregeln so anschaue, könnte ich mir vorstellen,
dass sie für so manchen Macher unter unseren Lesern
äußerst reizvoll ist. Was nicht heißen soll,
dass du, wenn du zu einer der drei anderen
Typen-Kategorien gehörst, nicht auch mal
drüber nachdenken kannst! Neben Action und
sportlicher Herausforderung gehören nämlich
auch Improvisationstalent und Köpfchen zu
ihren Voraussetzungen, und davon haben einige
Denker und Idealisten ja ebenfalls eine Menge
zu bieten! Die Sache selbst nennt sich
Parkour, die Sportler, die sie ausüben,
bezeichnen sich selbst als Traceure.
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Ein Blick in den Kopf einer magersüchtigen jungen Frau
05.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog schon mal
über das Thema Magersucht
geschrieben. Dieser Tage bin ich im
Internet auf einen wirklich tollen Videoclip
zu dieser Problematik gestoßen, den ich
deshalb auch unbedingt hier verlinken will.
Der Clip lässt einen auf ungemein
eindringliche Weise einen Augenblick in den
Kopf einer betroffenen jungen Frau blicken -
mir zumindest hat er eine Gänsehaut über den
Rücken gejagt, obwohl ich mit dem
Krankheitsbild natürlich theoretisch vertraut
bin und auch mit Klientinnen gearbeitet habe,
die damit zu kämpfen hatten. Der Begriff der
„Körperschemastörung“ - man könnte auch sagen:
der Störung des Körperbildes - war mir
geläufig und ich wusste, dass er von den
diagnostischen Instrumenten ICD-10 bzw. DSM-IV
auch als eine Voraussetzung für eine Anorexie
angeführt wird. Unter einer
Körperschemastörung versteht man, dass
Betroffene sich selbst, wenn sie sich
anschauen, als dick wahrnehmen, auch wenn sie
objektiv betrachtet bereits untergewichtig
sind. Hautfalten erscheinen ihnen wie
Fettpolster, und lässt man eine von Magersucht
betroffene Frau die Umrisse ihres Körpers
aufzeichnen, kommt eine Silhouette dabei
heraus, die meilenweit von der Realität
entfernt ist. Das wusste ich alles - aber was
es für die Betroffene
wirklich bedeutet, das kann
ich mir, glaube ich, jetzt besser vorstellen.
Ich wünschte mir, dass möglichst viele
Angehörige und Freunde von betroffenen Frauen
diesen Clip sehen, dann würden sie verstehen,
wie sinnlos der Patientinnen gegenüber so oft
geäußerte Satz: „Nun iss doch endlich mal was
Vernünftiges!“ angesichts dieser subjektiven
Realität sein muss.
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 2)
07.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Wie in
Teil 1 versprochen, geht es heute nicht mehr um
die möglichen Ursachen eines schwach ausgeprägten
Selbstwertgefühls, sondern um hilfreiche
Strategien, daran etwas zu verändern. Leider gibt
es keine Zauberformel, mit der sich geringes
Selbstvertrauen quasi über Nacht in ein gutes
überführen ließe. Ich persönlich halte auch nicht
viel von Wochenendseminaren, in denen innerhalb von
ein paar Stunden per „Gehirnwäsche“ negatives
Denken in positives umgewandelt werden soll. Unsere
Denkprozesse sind das Resultat jahre- oder
jahrzehntelanger Entwicklung und Programmierung,
und diese Muster sind nun mal sehr tief in uns
eingegraben. Sie zu verändern, kostet viel
Disziplin, Mühe und Zeit (denn es hat ja auch viel
Mühe und Zeit gebraucht, sie so fest in uns zu
verankern!). Der wichtigste Appell an dich daher
vorab: Bitte hab Geduld mit dir! Wenn du dir für
den Anfang gleich zu viel vornimmst, dann
enttäuscht bist, weil die Entwicklung nicht so
schnell und radikal verläuft, wie du dir das
vorgestellt hast, und dir selbst die Schuld daran
gibst, steckst du schon mitten in einem völlig
kontraproduktiven Prozess! Denn dann machst du dich
innerlich ja schon wieder selbst nieder, statt
endlich mal liebevoller und fairer mit dir
umzugehen. Setz dir lieber kleine, gut erreichbare
Ziele und gib nicht auf, selbst wenn du
zwischendurch das Gefühl hast, nicht voranzukommen.
Es lohnt sich bestimmt!
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Kein Forum für die Magersucht
16.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle bereits
darüber berichtet, dass Spanien
dem Schlankheitswahn in der Mode den Kampf
angesagt hatte und zu dünne Models dort
nicht mehr auf die Laufstege dürfen. Jetzt
haben die Iberer zusätzlich zu dieser ohnehin
schon begrüßenswerten Maßnahme noch einen
drauf gesetzt und sich zu einer ziemlich
mutigen Zensur-Aktion im Internet
entschlossen. Im Netz der Netze gibt es
nämlich etliche hundert Websiten, die
Magersucht als erstrebenswertes Ziel und
speziellen Lebensstil verherrlichen. Und ein
erheblicher Teil davon meint das keineswegs
ironisch oder scherzhaft (was angesichts der
Todesrate unter Magersüchtigen ohnehin
geschmacklos genug wäre!), sondern völlig
ernst. Pro-Ana- oder Pro-Mia-Seiten nennen
sich solche Foren gerne: „Ana“ als Kosewort
für Anorexie, also Magersucht; „Mia“ für
Bulimie, also Fress-Brech-Sucht. Weiterlesen
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Briefe an dich selbst zum neuen Jahr
02.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
So, das wäre wieder mal geschafft! Silvester ist
abgefeiert und das neue Jahr hat begonnen -
hoffentlich gut für dich? Die meisten haben
vermutlich eine zünftige Party veranstaltet und
vielleicht auch so einiges an Feuerwerk in den
Himmel gejagt, trotz des Regens, der zumindest in
einigen Teilen Deutschlands das Spektakel etwas
beeinträchtigt hat. Insgesamt ist der Jahreswechsel
ja traditionell für den Großteil von uns eine eher
laute, feucht-fröhliche Angelegenheit. Weiterlesen
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Von der Kunst des Neinsagens - 2. Teil
16.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
Vor einiger Zeit hast du auf unserem Blog ja schon
einen ersten
Text zu diesem Thema lesen können. Dabei
ging es in erster Linie um mögliche
Hintergründe, die dazu führen, dass es manchen
Menschen schwerer als anderen fällt, sich
gegenüber unberechtigten Forderungen
abzugrenzen und die eigenen Bedürfnisse
durchzusetzen. Heute nun soll es vor allem um
Möglichkeiten gehen, wie du - falls du selbst
für dich festgestellt hast, dass auch du zu
oft „ja“ und zu selten „nein“ sagst - erste
Schritte in Richtung einer Veränderung
unternehmen kannst. Weiterlesen
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Wenn die Seele hungert
06.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Neulich hat mich eine Zeitungsmeldung sehr gefreut:
Spanien sagt dem Schlankheitswahn den Kampf an! Auf
der Madrider Modewoche "Pasarela Cibeles" dürfen zu
dünne Models nicht mehr über den Laufsteg tigern.
Fast 30 - 40 % der Models, die noch letztes Jahr an
der Modenschau teilnahmen, sind dieses Jahr
gesperrt. Das Auswahlkriterium ist der BMI (Body
Mass Index), der bei mindestens 18 liegen muss.
Dünnere Models müssen zuhause bleiben. Die
Begründung: Zu schlanke Models seien ein schlechtes
Vorbild vor allem für Jugendliche und animierten
zur Magersucht. Weiterlesen
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Von der Kunst des Neinsagens
23.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
Einige der von uns beschriebenen Persönlichkeitstypen sind
sehr viel harmoniebedürftiger als andere.
Generell betrachtet kann man sagen, dass es
vor allem die Realisten und
die Idealisten sind, die sich
schwer damit tun, wenn der Haussegen mal
schief hängt. Auch wenn es innerhalb dieser
beiden Gruppen noch Abstufungen diesbezüglich
gibt, und auch wenn natürlich auch die
Denker und die
Macher im Regelfall nicht
dauernd auf Streit aus sind. Realisten und
Idealisten sind meist diejenigen, die in der
Familie und am Arbeitsplatz am glücklichsten
sind, wenn sich alle um sie herum wohl fühlen
und gut verstehen, die viel dafür tun, Streit
zu schlichten und Wogen zu glätten und die
unglücklich und verletzt reagieren, wenn
andauernde Spannungen oder auch mal ein echtes
Donnerwetter die Atmosphäre durcheinander
wirbeln. Wenn du zu einer der beiden
Typengruppen gehörst, hast du dich vielleicht
auch schon mal gefragt, woher es kommt, dass
dir Harmonie so wichtig ist - und wo es besser
wäre, wenn du dir ein etwas "dickeres Fell"
zulegen könntest oder gelegentlich etwas
energischer deine Grenzen verteidigen würdest.
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Trau dich!
12.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Zum Wochenende gibt es ein wirklich reizendes
kleines Video, über das man natürlich einfach
herzlich lachen kann, das aber auch durchaus auch
eine „Botschaft“ beinhalten kann, wenn man es recht
bedenkt. (Wenn du ein „Macher“ oder „Realist“ bist,
ist sie dir sicher ohnehin vertraut, aber auch als
„Denker“ oder „Idealist“ solltest du dich manchmal
an sie erinnern!). Das Filmchen zeigt ein
Wettrennen zwischen einem Strauß und einem Pinguin.
Der Ausgang ist leicht vorherzusehen - oder
vielleicht doch nicht?! Weiterlesen ...
Burn-out - Nicht mit mir!
24.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile
längst fester Bestandteil unseres
Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht
wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der
kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie
stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms
fest:
- Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.
- Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.
- Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.