Zufriedenheit
Selbstvertrauen lernen (Teil 5) - wie man mit Misserfolgen umgeht
12.02.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Heute soll es mal wieder um eins der
Lieblingsthemen unserer Leserinnen und Leser gehen:
Selbstvertrauen! In den Teilen
1,
2,
3 und
4 zu diesem Thema hast du ja schon einiges
erfahren, was dir hoffentlich hilft, ein bisschen
freundlicher mit dir selbst umzugehen und dadurch
mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. In diesem Teil
möchte ich dir nun ein Konzept vorstellen, das von
den Psychologen Peterson, Buchanan und Seligman
entwickelt wurde und das möglicherweise ebenfalls
eine Menge damit zu tun hat, wenn dein
Selbstwertgefühl nicht gerade ausgeprägt ist: den
so genannten "pessimistischen Attributionsstil".
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Schön dank Photoshop - wie die perfekte Frau am Computer entsteht
03.02.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Dieser Tage fiel mir die Januar-Ausgabe des
„Douglas-Magazins“ in die Hände. Cover-Foto: eine
Portraitaufnahme von Julianne Moore. Zum Glück
stand‘s mit dabei - sonst hätte ich sie nämlich
überhaupt nicht erkannt, obwohl ich sie als
Schauspielerin sehr gerne mag und daher durchaus
weiß, wie sie aussieht! Überhaupt geht mir das in
letzter Zeit öfter so, dass auf irgendwelchen
Zeitschriften-Titelblättern prominente Frauen
abgebildet sind, die ich erst (wenn überhaupt) auf
den zweiten oder dritten Blick identifizieren kann.
Mit Courteney Cox Arquette (der „Monica“ aus der
Serie „Friends“) ging es mir neulich ähnlich. Und
dabei ist die eigentlich regelmäßiger Gast auf
meinem Bildschirm, weil ich die Serie ultrakomisch
finde! Schon ein bisschen erschreckend, wenn ich
dann die Bildunterschrift lese und denke: „Wie
jetzt? DIE soll das sein?!“
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Glücklich ist, wer den Sinn seines Lebens gefunden hat
11.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Der Inhalt an sich ist eigentlich schnell erzählt: Der Ich-Erzähler John, ein typischer gestresster Manager, verfährt sich auf dem Weg in den Urlaub beim Versuch, einen Stau zu umgehen, gründlich im Nirgendwo. Weit und breit kein Anzeichen menschlicher Zivilisation mehr, geschweige denn ein Wegweiser, der ihm Anhaltspunkte für die Weiterfahrt liefern würde. Kurz bevor ihm das Benzin endgültig ausgeht, landet er in einem kleinen Café mit dem seltsamen Namen „Café der Fragen“. Welche Fragen, das entdeckt er schnell auf der Speisekarte. Da steht nämlich auf der Rückseite gedruckt: „Dinge, über die Sie nachdenken können, während Sie warten: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“ Weiterlesen ...
Frische Ideen und Perspektiven mit der Micky-Maus-Methode
07.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Das Neue Jahr hat begonnen, für die meisten von uns
gehen spätestens nach dem Wochenende auch die
Ferien oder der Urlaub zu Ende. So mancher wird
sich in diesen Tagen mit einem oder mehreren guten
Vorsätzen für 2008 gewappnet haben: mit dem Rauchen
aufhören (speziell jetzt, da das Rauchverbot in
Gaststätten auch in den Nachzügler-Ländern wie
Rheinland-Pfalz in Sichtweite rückt, ein
attraktiver Gedanke!), die überflüssigen
Weihnachtspfunde wieder los werden, endlich
regelmäßig Sport treiben, eine neue Stelle finden,
ein Auslandsjahr einschieben, ein neues Hobby
beginnen ... Und so mancher wird sich in ein paar
Wochen oder Monaten vermutlich frustriert fragen,
was eigentlich falsch gelaufen ist, weil er
feststellt, dass den guten Vorsätzen nur ein
äußerst kurzes Leben beschieden war: Man lässt sich
immer noch vom unangenehmen Chef schikanieren, die
Pfunde sind nicht nur immer noch da, sondern
scheinen auch noch Freunde eingeladen zu haben, und
die Sprachkurse in der Volkshochschule hat man zwar
immerhin im Prospekt angestrichen, aber dabei ist
es dann auch geblieben.
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Das Bier im Blumentopf: eine Parabel über Prioritäten, Zeitmanagement und die wirklich wichtigen Dinge im Leben
29.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Manchmal stößt man beim Surfen im Netz ja auf
wirklich schöne Fundstücke! Zu diesen gehört auch
die nachstehende Parabel, über die ich dieser Tage
gestolpert bin, und die ich dir keinesfalls
vorenthalten will. Leider geht es mir bei ihr wie
bei manchen dieser Internet-Selbstläufer, die an
allen möglichen Stellen im Netz anzutreffen sind:
ich kann den oder die AutorIn einfach nicht
herausfinden. Lasse mich aber sehr gern aufklären,
wenn ein/e LeserIn mir da weiterhelfen kann!
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Glückstipp der Woche: Probleme machen glücklich!
Ja, doch, du hast richtig gelesen: Probleme machen
glücklich! Was auf den ersten Blick wie ein
Widerspruch aussieht, erweist sich in der
psychologischen Forschung als ebenso simple wie
wichtige Wahrheit. Wer in seinem Leben auf
keinerlei Widerstände oder Schwierigkeiten stößt,
hat nämlich auch keine Chance auf einen ganz
zentralen Baustein des Glücklichseins: das Gefühl
nämlich, sich einem Problem gestellt und es
erfolgreich gemeistert zu haben. "Bewältigte
Probleme machen glücklich", sagt der Göttinger
Hirnforscher Gerald Hüther. "Ein Glücksgefühl
entsteht nämlich immer dann, wenn sich eine im
Gehirn ausbreitende Unruhe und Erregung in Ruhe und
Harmonie verwandelt." Wichtig dabei ist, dass man
den Eindruck hat, man selbst habe das Problem in
den Griff bekommen, d. h. am größten ist das
Glücksgefühl dann, wenn man das eigene Handeln als
wirksam erlebt hat. So freuen wir uns natürlich
auch, wenn jemand anders des Weges kommt und für
uns die knifflige Aufgabe aus der Welt schafft -
aber wenn wir es selbst hinbekommen haben, ist der
Glückseffekt viel größer und nachhaltiger. Das hat
mit dem Belohnungssystem in unserem Gehirn zu tun.
Eine Hauptrolle dabei spielt - wieder mal! -
vermutlich der Botenstoff Dopamin, der vermehrt
ausgeschüttet wird, wenn du dich mit einem Problem
auseinandersetzt und dich dabei auf diesen
speziellen Sachverhalt konzentrieren musst. Schon
das erzeugt ein angenehmes Gefühl (vielleicht
erinnerst du dich aus meinem Artikel "Glück
ist zu tun, was man gern tut" an den
Begriff des "Flow"). Die Erwartung, dass du
vielleicht - hoffentlich - mit deinem Tun
Erfolg haben wirst, sorgt zusätzlich für die
Freisetzung körpereigener Opioide, die die
positiven Emotionen weiter verstärken. Hast du
dann mit deiner Problemlösung tatsächlich
Erfolg gehabt, stellt sich mit dem Triumph ein
wirklich intensives, nachhaltiges Hochgefühl
ein.
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Glückstipp der Woche: Dankbarkeit macht glücklich!
Letztes Wochenende wurde ja in den meisten
kirchlichen Gemeinden das Erntedankfest gefeiert.
Hier bei uns auf dem Land, aber auch in den Städten
geben sich alle dann immer viel Mühe, den Altarraum
mit Früchten, Gemüsen und Blumen wunderschön zu
schmücken. Ein wirklich schöner Brauch, finde ich,
denn er durchbricht wenigstens einmal im Jahr die
Selbstverständlichkeit, mit der wir tagein, tagaus
in Supermärkte und Geschäfte marschieren und uns -
in der Regel ohne großes Nachdenken - das besorgen,
was wir so zum Leben brauchen. Dass wir dabei im
weltweiten Vergleich richtig gut versorgt sind,
machen wir uns selten bewusst. Sehr spannend fand
ich vor einiger Zeit zu diesem Thema auch die Fotos
von Peter Menzel. Unter dem Titel "What the world eats"
fotografierte er Familien rund um den Globus
inmitten der Lebensmittel, die sie innerhalb
einer Woche zu konsumieren pflegen. Was einem
beim Betrachten der Fotos (neben den natürlich
immensen Unterschieden in dem, was an Geld
ausgegeben werden kann) ins Auge sticht, ist
auch die Zusammenstellung der Lebensmittel,
die einem schlagartig klar macht, dass es eben
nicht selbstverständlich
ist, über eine so große Auswahl und Vielfalt
an Nahrung verfügen zu können wie wir das in
der Regel tun. Das fällt einem besonders bei
den Familien aus dem Tschad, aus Ecuador oder
Bhutani auf.
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Glückstipp der Woche: Lächeln macht glücklich!
"Lachen ist die beste Medizin", sagt der Volksmund,
und er hat Recht damit. In dem Augenblick, in dem
du zu lächeln oder zu lachen beginnst, passiert in
deinem Körper eine ganze Menge Positives: dein
Herzschlag beschleunigt sich leicht, deine
Durchblutung wird verbessert, die Muskeln an deinen
Extremitäten entspannen sich, Endorphine werden
ausgeschüttet. Dein Immunsystem wird gestärkt, der
Sauerstoffgehalt in deinem Blut steigt an, der
Gehalt an Stresshormonen in deinem Blut (Adrenalin
und Kortisol) dagegen sinkt ab. Selbst das
Schmerzempfinden wird verringert. Beim Lachen
bewegst du in deinem Gesicht 17 Muskeln -
beispielsweise den Jochbeinmuskel, der deine
Mundwinkel nach oben zieht oder den
Augenbrauenmuskel, der sich entspannt und die
Brauen absinken lässt. Am wichtigsten für ein
"echtes" Lachen oder Lächeln ist aber der
Augenringmuskel: Nur, wenn er sich zusammenzieht,
empfinden wir wirkliche Freude oder angenehme
Gefühle. Erkennbar ist das daran, dass wir die
Augen etwas zusammenkneifen, Lachfalten in den
Augenwinkeln auftauchen und die oberen Hälften der
Wangen etwas nach oben wandern. Der Forscher Paul
Ekman konnte bei vergleichenden Studien insgesamt
19 verschiedene Weisen des Lächelns ausmachen -
angefangen von einem verlegenen Lächeln über ein
etwas gequältes Lächeln, das wir zeigen, wenn
wir mühsam über einen schlechten Witz lachen bis
hin zum falschen Lächeln aus reiner Höflichkeit der
ungeliebten Kollegin gegenüber. Aber 18 dieser
Lächeln bewirken hinsichtlich der positiven
Körpereffekte nichts oder kaum etwas - nur beim
echten Lächeln, dem so genannten Duchenne-Lächeln
(benannt nach einem französischen Physiologen)
treten sie wirklich ein.
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So findest du einen Beruf, der dich glücklich macht
27.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Mit unserem Berufswahl-Test und unserem
Job-Coach bieten wir auf
iPersonic ja wichtige Hilfsmittel für die
Suche nach dem
Traumberuf. Das dies auch bitter nötig ist
zeigt ein Artikel, über den ich vor einiger
Zeit auf Spiegel Online gestolpert bin. Dessen
Inhalt hat mich ziemlich schockiert:
"Jeder Dritte findet seine Arbeit
schrecklich" lautete die
Überschrift. Die Ergebnisse einer
repräsentativen Umfrage, durchgeführt im
Auftrag des DGB, machen nachdenklich:
- im Schnitt bezeichneten nur 12 % der 6168 Befragten ihre Arbeit als "gut"
- 54 % nannten sie "mittelmäßig"
- und 34 % sogar "schlecht"
Glückstipp der Woche: Bewegung macht glücklich
Zum Wochenende gibt es heute eine Neueinführung auf
Egoload: Ab sofort bekommst du in regelmäßigen
Abständen jeweils unterschiedliche Glückstipps, die
sich an den neuesten Ergebnissen der
Glücksforschung orientieren und dir sagen, wie du
das, was die Damen und Herren Wissenschaftler in
ihren Labors gefunden haben, ganz konkret in
deinem alltäglichen Leben umsetzen kannst, um
glücklicher zu werden. Los geht es heute mit einem
Tipp, den ich mir selber oft genug hinter die Ohren
schreiben kann (ich bin nämlich ein Sport- und
Bewegungsmuffel!): Bewegung macht
glücklich! Weiterlesen
...
Helfen macht glücklich! - Wie uns ehrenamtliches Engagement verändern kann
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu
anderer Glück, denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigene Herz zurück.“
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Tiere als Therapeuten: wie Katze, Hund und Co. der Seele gut tun
18.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Ich gebe es zu: ich bin voreingenommen. Tiere haben
in meinem eigenen Leben schon immer eine große
Rolle gespielt, und ein Dasein ohne mindestens eine
Katze in meinem Haushalt kann ich mir schon lange
nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich kommt es auch
daher, dass ich in der Arbeit mit Klienten
gelegentlich auf vierbeinige Helfer zurückgreife,
wenn es sich anbietet - und zwar mit ausgesprochen
guten Erfolgen.
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Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 4)
09.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Beim
letzten Mal habe ich dir zum Thema
Selbstvertrauen den Vorschlag gemacht, in dir
selbst eine Art „liebevolle innere Instanz“ als
Gegengewicht zu deinem „inneren Kritiker“ zu
etablieren, die dir im ganz normalen Alltag, aber
auch in Stress- und Frustzeiten dabei helfen soll,
mit dir selbst etwas nachsichtiger und freundlicher
umzugehen, als du es vielleicht im Regelfall tust.
Denn die meisten Menschen mit einem eher geringen
Selbstvertrauen sind sehr gut darin, sich selbst
herunterzumachen und zu beschimpfen, aber sehr
ungeübt darin, sich selbst zu motivieren und
aufzubauen. Heute nun möchte ich dich einladen,
noch einen Schritt weiter zu tun und dein
Selbstbild insgesamt noch mal zu hinterfragen. Wenn
ich mit meiner Vermutung nicht ganz daneben liege,
bist du darin nämlich wahrscheinlich mit den
düsteren Farben ein bisschen sehr großzügig gewesen
und hast eine Menge Helles und Schönes einfach
übersehen.
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Was du heute kannst besorgen ...
27.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so
ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht?
Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges
oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel
auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind.
Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur
Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen
die Aufschieberitis schon chronisch wird und im
Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander
bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für
die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und
manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine
Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie
hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff
zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann
das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre
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...
To do or not to do ... Vom kreativen Umgang mit Zweifeln und Ambivalenzen
15.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Zu manchen Zeiten habe ich das Gefühl, dass sich in
der Arbeit mit Klienten bestimmte Themen irgendwie
weiter in den Vordergrund drängen als andere.
Derzeit sind es vor allem Entscheidungsfragen,
innere Konflikte und daraus resultierende
Handlungsblockaden, die viele Menschen umtreiben,
mit denen ich arbeite. Die Inhalte sind dabei ganz
unterschiedlich; das reicht von der Frage nach dem
Umzug in eine andere Stadt über die Qual der Wahl
zwischen zwei Studienfächern, die Entscheidung
„bleiben oder gehen?“ in einer Beziehung bis hin zu
der Überlegung „zweites Kind ja oder nein?“. Immer
aber ist das - vorübergehende - Ergebnis dasselbe:
die Unfähigkeit, angesichts zweier (nur auf den
ersten Blick oder auch wirklich) gleichermaßen
attraktiver oder unattraktiver Möglichkeiten zu
einer Entscheidung und damit zu einer Handlung zu
kommen.
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Charaktertugenden machen glücklich
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Focus" gab
es einen interessanten Artikel zu
Forschungsergebnissen der so genannten "Positiven
Psychologie". Dieser Zweig der Psychologie
existiert erst seit den 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts; einer seiner Gründer ist Martin
Seligman, der in dem Artikel auch zu Wort kommt. Im
Unterschied zu den meisten früheren Zweigen der
Psychologie, die vor allem Probleme und seelische
Störungen beim Menschen in den Blick nahmen,
konzentriert sich die positive Psychologie gezielt
auf die positiven Eigenschaften und Ressourcen des
Menschen. Eine ihrer wichtigsten Fragestellungen
ist: Was macht Menschen glücklich? Was gibt ihnen
das Gefühl, dass ihr Leben lebenswert ist?
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...
Frühjahrsputz - Entrümpeln macht glücklich und setzt Energien frei!
03.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Die Sonne lacht, alles grünt und blüht draußen,
Ostern steht vor der Tür - die perfekte Zeit für
einen gründlichen Frühjahrsputz, oder? Damit meine
ich heute aber gar nicht unbedingt den mit Wasser
und Scheuerpulver, sondern eher eine Art
„energetischen“ Frühjahrsputz im Sinne des Feng
Shui. Nie gehört? Dann wird‘s jetzt aber Zeit! Du
wirst sehen: es macht Spaß und lohnt sich in jeder
Hinsicht!
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 3)
23.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Heute geht es wieder mal um eins meiner
Lieblingsthemen hier im Blog: das Thema
Selbstvertrauen.
Teil 1 zu diesem Thema befasste sich mit
möglichen Ursachen für ein mangelndes
Selbstvertrauen, in
Teil 2 hast du schon erste Tipps dafür
bekommen, wie du einen eventuellen negativen
inneren Dialog mit dir selbst in Frage stellen und
durch einen hilfreicheren ersetzen kannst. In
diesem Beitrag nun möchte ich versuchen, dir
„Schützenhilfe“ dabei zu geben, im Alltag ein
bisschen netter mit dir selbst umzugehen.
Weiterlesen ...
Stimmt deine Energiebilanz?
19.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr
unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement.
Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff -
schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin
zu den gut strukturierten Typen und bin mit
reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber
zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in
Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich
mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal
zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo
sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht
genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu
haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal
eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die
ich auch gerne mit Klienten mache, die sich
gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer
Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber
nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre
Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du
Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen
Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren.
Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn
man Entscheidungen zu treffen hat oder
Veränderungen anstehen. Weiterlesen
...
Frieden mit der Vergangenheit schließen, um frei für die Zukunft zu werden
13.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, um hier gleich mal eins klar zu stellen: Ich
bin beileibe keine Freundin des bekannten
Familienaufstellers Bert Hellinger, auch wenn ich
systemische Therapeutin bin und damit
Familienaufstellungen zu meinem täglichen
Handwerkszeug gehören. Was es an Hellinger aus
meiner (und nicht nur meiner Sicht) alles
auszusetzen gibt, damit könnte man Bücher füllen.
Aber in einer Hinsicht hat der Mann nicht ganz
unrecht, wenn er da immer von „Vater und Mutter
ehren und achten“ schwatzt - dass es nämlich eine
ganz wesentliche Voraussetzung für Zufriedenheit
und Glück im Leben ist, dass man mit den eigenen
Eltern in irgendeiner Form seinen Frieden macht und
sie so akzeptiert, wie sie sind. Selbst dann (oder
vielleicht auch gerade dann!), wenn man sie
eigentlich am liebsten auf den Mond schießen würde
für alles das, was sie alles falsch gemacht haben.
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Was wäre gewesen, wenn ...?
12.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Der Aufmacher der aktuellen „Psychologie Heute“
widmet sich einem interessanten Thema: dem
kontrafaktischen Denken. Darunter versteht man alle
diejenigen Gedanken, die sich um das drehen, was
hätte sein können, wenn irgend etwas in der
Vergangenheit anders gelaufen wäre, als es
tatsächlich der Fall war: „Hätte ich diesen Job
nicht angenommen, hätte ich meinen Mann nie kennen
gelernt.“ - „Wäre ich nicht in diesen Zug
eingestiegen, wäre ich nicht in diesen
schrecklichen Unfall verwickelt worden.“
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...
Gutes Streiten - schlechtes Streiten
06.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Neben dem Beruf ist für viele von uns die
Partnerschaft die zweite tragende Säule des Lebens
und entscheidet mit darüber, ob wir eher glücklich
und zufrieden oder eher unglücklich und frustriert
sind. So ein gemeinsames Wochenende wie das gerade
vergangene kann man ja als Paar sehr
unterschiedlich gestalten .. und entsprechend
unterschiedlich wird dann vermutlich auch der Start
in die neue Arbeitswoche heute Morgen ausgefallen
sein. Wie war es denn bei dir? Eher harmonisch,
ausgeglichen, Energie spendend, inspirierend,
erholsam, aktiv? Oder ist es bei dir so wie bei
vielen: man freut sich eigentlich auf die
gemeinsame freie Zeit am Wochenende, aber irgendwie
rutscht man doch immer wieder in einen dummen
Streit wegen irgendwelcher Kleinigkeiten hinein und
verdirbt sich damit einen Teil der Entspannung?
Dann bist du keine Ausnahme: In gut einem Viertel
aller Beziehungen ist Streit während des Urlaubs
und während freier Tage der Regelfall; in vier von
fünf Beziehungen kommt er zumindest häufig vor.
Weiterlesen
...
Glück ist, zu tun, was man gerne tut
Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema
Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser
Folge (und natürlich ohne Anspruch auf
Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen
zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige
Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an
dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für
deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály
Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal
von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht
sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai -
zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen
durchgekommen ...) Weiterlesen
...
LIEBE-Installation leicht gemacht!
29.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Leider habe ich trotz einiger Recherche immer noch
nicht rausfinden können, wer der Autor des
nachfolgenden Textes ist, der seit einiger Zeit im
Internet kursiert (für Hinweise wäre ich also sehr
dankbar!). Nichtsdestotrotz muss ich ihn unbedingt
hier auf Egoload posten, denn er enthält jede Menge
schöne Gedanken für alle, die vielleicht derzeit
auf der Suche nach einer neuen Liebe sind .. oder
die ihrer „alten“ Liebe ein Update gönnen wollen
... Weiterlesen
...
Glück ist lernbar! Teil 2
Um das Thema Glück und die Frage danach, was man so
alles tun kann, um das eigene Leben glücklicher und
zufriedener zu gestalten, dreht sich ja auf unserer
Egoload-Seite so ziemlich jeder Beitrag in
irgendeiner Form. Einer, der das Thema Glück zu
seinem Hauptforschungsgebiet gemacht hat, ist der
amerikanische Psychologe Richard Wiseman. Er begann
damit, zu untersuchen, was Menschen, die sich
selbst als Glückspilze bezeichneten, von Menschen
unterscheidet, die sich selbst als Pechvögel
einstuften. Mittlerweile hat er Hunderte von
Personen in verschiedenen Studien befragt und ist
davon überzeugt, dass die vermeintlichen
Glückspilze keineswegs einfach von einem
wohlwollenden Schicksal begünstigt werden, sondern
ganz instinktiv und meist unbewusst sehr aktiv
durch bestimmte Verhaltensmuster dazu beitragen,
dass ihnen irgendwie alles im Leben zu gelingen
scheint. Hier sind die vier Prinzipien, die seiner
Meinung nach den Unterschied zwischen dem
Unglücksraben und dem Sonntagskind begründen.
Weiterlesen
...
Glück ist lernbar!
Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal über
die Kraft der Gedanken geschrieben, als ich dir das
Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung
erklärt habe. Heute gibt es eine Art „Fortsetzung“
dazu. Mittlerweile sind sich nämlich
Neurowissenschaftler und Psychologen darin einig,
dass auch die Frage, ob wir uns eher als glücklich
oder unglücklich erleben, ganz zentral durch unsere
Gedanken mit entschieden wird. Äußere Umstände
mögen unser Leben beeinflussen und sind natürlich
nicht unwichtig (es ist schwierig, sich glücklich
zu fühlen, wenn man sich am ersten Tag des lang
ersehnten Skiurlaubs das Bein bricht!), dennoch
spielt die Art und Weise, wie wir die Welt
wahrnehmen und mit dem, was wir in ihr vorfinden,
umgehen, eine viel wichtigere Rolle, als wir
westlichen Menschen es uns oft bewusst machen.
Weiterlesen
...