Lebensgestaltung
Meine 10 Lebensregeln
25.10.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Thema
Glück beschäftigt mich hier auf iPersonic
ja immer wieder in all seinen Facetten - und
damit auch die Frage, ob es so etwas wie ein
„Patentrezept“ fürs Glücklichsein gibt.
Diejenigen Leser, die sich schon etwas
ausführlicher mit ihrem Persönlichkeitstyp
auseinandergesetzt haben (vielleicht sogar den
LifeCoach für ihren
Typus gelesen haben), wissen bereits, dass
es DAS Rezept für ein glückliches Leben in
dieser Form nicht geben kann. Dazu sind allein
schon die Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse
verschiedener Persönlichkeitstypen viel zu
unterschiedlich - was einen extrovertierten
Typus beispielsweise glücklich macht, kann für
einen introvertierten den reinen Stress
bedeuten und umgekehrt. So betrachtet, muss
jeder Mensch für sich selbst herausfinden,
welches die Bausteine für seinen ganz
persönlichen Glückleitfaden im Leben sind.
Weiterlesen
...
Liebe und Loyalität - Ein Hauch von Ewigkeit
21.04.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Im Zug, auf der Heimfahrt aus dem Urlaub, las ich
vor einer Weile Pascal Merciers Roman "Nachtzug nach
Lissabon". Und stieß dabei auf eine
Textpassage zum Thema Liebe, über die ich
seither immer wieder nachdenken muss.
Weiterlesen ...
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser
24.03.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Missbrauchsskandal, Finanzkrise, Lügen in der
Politik - Vertrauen ist in unserer Zeit Mangelware
geworden. Wenn man seinem gewählten Volksvertreter,
seinem Anlageberater, ja selbst seinem Priester
nicht mehr uneingeschränkt vertrauen kann, wem denn
dann überhaupt noch? Wer anderen vertraut, macht
sich verletzlich. Und doch funktioniert das
menschliche Zusammenleben nur dann, wenn wir bereit
sind, das Risiko Vertrauen immer wieder neu
einzugehen. Weiterlesen
...
Länger und gesünder leben durch Freunde
Regelmäßige Leser meines Blogs wird es nicht
überraschen: US-Forscher konnten jetzt noch einmal
eindrucksvoll belegen, wie wichtig gelingende
Sozialbeziehungen für uns Menschen sind. Sie
fassten in einer Überblicksstudie (einer so
genannten Metaanalyse) die Ergebnisse aus140
Untersuchungen mit insgesamt über 300.000 Probanden
zusammen und errechneten daraus den Zusammenhang
zwischen Sterblichkeitsrisiko und sozialer
Aktivität der Untersuchten. Das Resultat: Die
Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschen erhöhte
sich um 50 %, wenn sie über einen guten Freundes-
und Bekanntenkreis verfügten!
Weiterlesen ...
Glücksfitness - mein neues Buch ist da!
22.04.2010 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Treue iPersonic-Leser wissen es schon: Wenn es mal
wieder eine Weile lang sehr ruhig hier auf dem Blog
ist, dann bedeutet das in aller Regel, dass ich
gerade mit „Geburtswehen“ für ein neues Buch
beschäftigt bin und deshalb nicht zum Blogschreiben
komme.
Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...
Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...
Wie ändere ich mein Leben? Gute Vorsätze für das neue Jahr
07.12.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Jahr neigt sich dem Ende zu - und wie alle
Jahre werden wohl auch 2009 an Silvester wieder
einmal eine ganze Menge guter Vorsätze gefasst
werden. Umfragen zufolge hat jeder zweite Deutsche
zum Jahreswechsel Pläne, sein Leben in irgendeiner
Weise zu verändern, um glücklicher und zufriedener
zu werden. Dabei gibt es sogar eine seit etlichen
Jahren ziemlich stabile Top-Ten-Liste an Ideen
(laut Forsa-Institut): Mit „Stress vermeiden oder
abbauen“ und „Mehr Zeit für Familie/Freunde“ liegen
zwei typische Entschleunigungs-Ziele auf den beiden
vordersten Rängen, auf Platz vier folgt dann noch
„Mehr Zeit für sich selbst“. Unangefochten
behaupten sich auch etliche Gesundheits-Vorsätze
unter den Top Ten: „Mehr bewegen“, „Gesünder
ernähren“, „Abnehmen“, „Weniger Alkohol trinken“
und „Rauchen aufgeben“ sind dabei die Klassiker.
Daneben nehmen sich die Deutschen an Silvester
gerne noch „Sparsamer sein“ und „Weniger fernsehen“
vor. Die jüngeren Befragten (unter 30 Jahren) sind
übrigens besonders eifrig im Fassen guter Vorsätze!
Weiterlesen ...
Salutogenese: warum es gesund ist, seinem Leben einen Sinn zu geben
13.10.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Das Wort Salutogenese ist
zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort
salus (= Unverletzheit, Glück) und dem
griechischen Wort génesis (= Entstehung). Es
bedeutet also Gesundheitsentstehung und wurde
von dem israelisch-amerikanischen
Medizinsoziologen Aaron Antonovsky in den 70er
Jahren geprägt. Antonovsky suchte nach einer
Erklärung für seine Beobachtung, dass viele
Überlebende des Holocausts unter schwer
wiegenden Spätfolgen zu leiden hatten
(körperliche und seelische Erkrankungen),
manche aber überhaupt keine solchen Symptome
aufwiesen. Er wollte herausfinden, welche
Faktoren ausschlaggebend dafür waren, ob ein
Mensch dieselben Traumata besser oder
schlechter verkraftete als ein anderer. Ihn
interessierte also die Entstehung (bzw.
Erhaltung) von Gesundheit - auch unter
schwierigen und belastenden Bedingungen.
Weiterlesen ...
Weiterlesen ...
Unzufrieden im Job?
29.09.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Eine Pressemitteilung des
Karriereportals monster.de im vergangenen
Juli hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich
erschreckt. Nur 21 % der befragten
Deutschen äußerten nämlich darin, mit dem
eigenen Beruf völlig zufrieden zu
sein. Dagegen gaben 51 % der
Befragten an, wenn sie die Zeit zurückdrehen
könnten, würden sie einen vollkommen anderen
Berufsweg einschlagen. In unseren
Nachbarländern Österreich und Schweiz sah es
nicht viel besser aus: Die Schweizer liegen
gleichauf mit uns, bei den Österreichern waren
es sogar 54 %, die sich nach einem komplett
anderen Job sehnten. Letztere bilden auch das
Schlusslicht, wenn es um Zufriedenheit im
Berufsleben geht: nur 19 % von ihnen
bezeichneten sich als absolut glücklich mit
ihrer Tätigkeit. Weiterlesen
...
Deine persönliche Anleitung zum Glücklichsein
11.08.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Kaum ein psychologischer Forschungszweig boomt so
intensiv und erfährt so viel Aufmerksamkeit in den
letzten Jahren wie die so genannte Positive
Psychologie. In den frühen 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts fragte sich eine Gruppe von
Psychologen, warum in der Psychologie eigentlich
bisher zwar der Entstehung von psychischen
Störungen und deren Beseitigung durch Therapien
sehr viel, der Entstehung von psychischer
Gesundheit und den Bedingungen, die diese fördern,
aber sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden
war. Diese Psychologen wollten dies ändern und
begannen daher, sich zunehmend der Erforschung der
Voraussetzungen von Glück, Zufriedenheit und
seelischer Gesundheit zu widmen.
Weiterlesen ...
World of Warcraft - Wichtige Info für Eltern!
05.07.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Als Ergänzung zu den beiden vorhergehenden Artikeln
zu diesem Thema möchte ich eine wichtige
Information nachschieben, auf die mich
Egoload-Leser Markus hingewiesen hat (vielen Dank
noch mal an dieser Stelle dafür!): World of
Warcraft wurde (übrigens schon vor drei Jahren!) um
die elterliche Freigabefunktion erweitert, um
Eltern die Möglichkeit zu geben, die Spielzeit
ihrer Kinder besser zu beaufsichtigen. Eltern
können über einen Zeitplan festlegen, wann ihre
Kinder sich in das Spiel einloggen dürfen und wann
nicht. Damit können sie die Spielzeiten ihrer
Kinder genau festlegen: Sobald die elterliche
Freigabe aktiviert und ein Zeitplan eingerichtet
wurde, können die Kinder nur noch zu den von ihren
Eltern vorgegebenen Zeiten spielen. Versucht das
Kind, sich außerhalb dieser Zeit einzuloggen,
funktioniert das nicht.
Weiterlesen ...
Ist Freizeit gleich Streitzeit?
25.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, wie waren die Osterfeiertage so für die
Paarbeziehung? Schön, entspannend, bereichernd,
lustvoll, fröhlich, harmonisch? Oder hat es wieder
mal - wie so oft im Urlaub - ordentlich geblitzt,
gekracht, gedonnert? In gut einem Viertel aller
Beziehungen ist Streit während des Urlaubs und
während freier Tage sozusagen das Standardprogramm,
in vier von fünf Beziehungen kommt er zumindest
häufig vor. Oft geht es dabei um Kleinigkeiten -
und im Nachhinein fragt man sich ärgerlich, warum
man sich bloß wieder die schönen Tage selbst mies
machen musste.
Weiterlesen ...
Frische Ideen und Perspektiven mit der Micky-Maus-Methode
07.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Das Neue Jahr hat begonnen, für die meisten von uns
gehen spätestens nach dem Wochenende auch die
Ferien oder der Urlaub zu Ende. So mancher wird
sich in diesen Tagen mit einem oder mehreren guten
Vorsätzen für 2008 gewappnet haben: mit dem Rauchen
aufhören (speziell jetzt, da das Rauchverbot in
Gaststätten auch in den Nachzügler-Ländern wie
Rheinland-Pfalz in Sichtweite rückt, ein
attraktiver Gedanke!), die überflüssigen
Weihnachtspfunde wieder los werden, endlich
regelmäßig Sport treiben, eine neue Stelle finden,
ein Auslandsjahr einschieben, ein neues Hobby
beginnen ... Und so mancher wird sich in ein paar
Wochen oder Monaten vermutlich frustriert fragen,
was eigentlich falsch gelaufen ist, weil er
feststellt, dass den guten Vorsätzen nur ein
äußerst kurzes Leben beschieden war: Man lässt sich
immer noch vom unangenehmen Chef schikanieren, die
Pfunde sind nicht nur immer noch da, sondern
scheinen auch noch Freunde eingeladen zu haben, und
die Sprachkurse in der Volkshochschule hat man zwar
immerhin im Prospekt angestrichen, aber dabei ist
es dann auch geblieben.
Weiterlesen ...
Weiterlesen ...
Und ewig lockt das Weib ...
15.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Hier ist ein sehr netter Werbespot eines
Versicherungsunternehmens, das für selbständige
Altersvorsorge bei Frauen wirbt: Der Regisseur
lässt eine langbeinige, kurzberockte, attraktive
Blondine lässig durch die Fußgängerzone schlendern,
während die Kamera unbemerkt die Köpfe der
vorübergehenden Männer einfängt - die sich sämtlich
wie an der Schnur gezogen in Richtung des
reizvollen Blickfangs drehen! Und zwar keineswegs
der allein spazierenden
Männer, sondern derjenigen, die dabei eine Frau an
der Seite, oft genug sogar im Arm haben!! Tja,
liebe Frauen, sollte uns das nicht zu denken
geben?! Weiterlesen
...
Das Bier im Blumentopf: eine Parabel über Prioritäten, Zeitmanagement und die wirklich wichtigen Dinge im Leben
29.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Manchmal stößt man beim Surfen im Netz ja auf
wirklich schöne Fundstücke! Zu diesen gehört auch
die nachstehende Parabel, über die ich dieser Tage
gestolpert bin, und die ich dir keinesfalls
vorenthalten will. Leider geht es mir bei ihr wie
bei manchen dieser Internet-Selbstläufer, die an
allen möglichen Stellen im Netz anzutreffen sind:
ich kann den oder die AutorIn einfach nicht
herausfinden. Lasse mich aber sehr gern aufklären,
wenn ein/e LeserIn mir da weiterhelfen kann!
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
Weiterlesen ...
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
Weiterlesen ...
Glückstipp der Woche: Dankbarkeit macht glücklich!
Letztes Wochenende wurde ja in den meisten
kirchlichen Gemeinden das Erntedankfest gefeiert.
Hier bei uns auf dem Land, aber auch in den Städten
geben sich alle dann immer viel Mühe, den Altarraum
mit Früchten, Gemüsen und Blumen wunderschön zu
schmücken. Ein wirklich schöner Brauch, finde ich,
denn er durchbricht wenigstens einmal im Jahr die
Selbstverständlichkeit, mit der wir tagein, tagaus
in Supermärkte und Geschäfte marschieren und uns -
in der Regel ohne großes Nachdenken - das besorgen,
was wir so zum Leben brauchen. Dass wir dabei im
weltweiten Vergleich richtig gut versorgt sind,
machen wir uns selten bewusst. Sehr spannend fand
ich vor einiger Zeit zu diesem Thema auch die Fotos
von Peter Menzel. Unter dem Titel "What the world eats"
fotografierte er Familien rund um den Globus
inmitten der Lebensmittel, die sie innerhalb
einer Woche zu konsumieren pflegen. Was einem
beim Betrachten der Fotos (neben den natürlich
immensen Unterschieden in dem, was an Geld
ausgegeben werden kann) ins Auge sticht, ist
auch die Zusammenstellung der Lebensmittel,
die einem schlagartig klar macht, dass es eben
nicht selbstverständlich
ist, über eine so große Auswahl und Vielfalt
an Nahrung verfügen zu können wie wir das in
der Regel tun. Das fällt einem besonders bei
den Familien aus dem Tschad, aus Ecuador oder
Bhutani auf.
Weiterlesen ...
So findest du einen Beruf, der dich glücklich macht
27.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Mit unserem Berufswahl-Test und unserem
Job-Coach bieten wir auf
iPersonic ja wichtige Hilfsmittel für die
Suche nach dem
Traumberuf. Das dies auch bitter nötig ist
zeigt ein Artikel, über den ich vor einiger
Zeit auf Spiegel Online gestolpert bin. Dessen
Inhalt hat mich ziemlich schockiert:
"Jeder Dritte findet seine Arbeit
schrecklich" lautete die
Überschrift. Die Ergebnisse einer
repräsentativen Umfrage, durchgeführt im
Auftrag des DGB, machen nachdenklich:
- im Schnitt bezeichneten nur 12 % der 6168 Befragten ihre Arbeit als "gut"
- 54 % nannten sie "mittelmäßig"
- und 34 % sogar "schlecht"
Glückstipp der Woche: Bewegung macht glücklich
Zum Wochenende gibt es heute eine Neueinführung auf
Egoload: Ab sofort bekommst du in regelmäßigen
Abständen jeweils unterschiedliche Glückstipps, die
sich an den neuesten Ergebnissen der
Glücksforschung orientieren und dir sagen, wie du
das, was die Damen und Herren Wissenschaftler in
ihren Labors gefunden haben, ganz konkret in
deinem alltäglichen Leben umsetzen kannst, um
glücklicher zu werden. Los geht es heute mit einem
Tipp, den ich mir selber oft genug hinter die Ohren
schreiben kann (ich bin nämlich ein Sport- und
Bewegungsmuffel!): Bewegung macht
glücklich! Weiterlesen
...
Rollenspielsucht - Wenn World of Warcraft zur Droge wird
Gestern hat mich eine E-Mail erreicht, die sich mit
einem Thema beschäftigt, dass auch in meiner Praxis
zunehmend mehr Raum einnimmt:
Online-Rollenspielsucht. Bisher haben
Computerspiele und ihre negativen Auswirkungen auf
manche Kinder und Jugendlichen ja meist dann Furore
gemacht, wenn mal wieder ein Amoklauf an einer
Schule stattgefunden hatte und heftige
Ursache-Wirkungs-Diskussionen hinsichtlich des
Zusammenhangs zwischen gewalttätigen
Computerspielen und der Bereitschaft, auch in der
Realität andere Menschen zu töten, durch die
Medienwelt rauschten. Für ein paar Wochen wurden
dann immer alle möglichen Experten dazu befragt,
strengere Kontrollen für den Verkauf und Vertrieb
solcher Spiele gefordert, Indexlisten und
Zensurmöglichkeiten diskutiert,
Untersuchungsergebnisse veröffentlicht ... und dann
wurde es irgendwann wieder ruhig um das Thema, weil
ein aktuelleres Geschehen die Schlagzeilen füllte.
Übersehen oder zumindest verharmlost wird bei
dieser ganzen Debatte um den Zusammenhang zwischen
Gewalt im Alltag und Computerspielen allerdings
gerne ein weniger spektakulärer Aspekt dieser
Freizeitbeschäftigung am Rechner: nämlich die
Internetspielsucht ganz allgemein. Denn
selbstverständlich ist es (zum Glück!) nur ein
verschwindend geringer Prozentsatz der Spielenden,
der irgendwann auch im wirklichen Leben zur Waffe
greift und irgendwo ein reales Blutbad anrichtet -
aber wie groß ist wohl mittlerweile die Zahl
derjenigen, die da draußen heimlich, still und
leise mehr und mehr in die virtuelle Welt abdriften
und irgendwann den Weg zurück in die Realität gar
nicht mehr finden können?
Weiterlesen ...
Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression
09.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1.
September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns
gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei
uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in
Richtung Einstelligkeit streben und sich die
Suchanfragen nach unserem
Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder
zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die
Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen
das drohende Stimmungstief angesichts der kalten
Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr
verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe
neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst
das Beste herausholen kannst, statt dich in der
derzeitigen Diskussion über den Unterschied
zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu
warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für
Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu
kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für
Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen.
(Natürlich behalten auch die
Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst
ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein
Verfallsdatum!)
Weiterlesen ...
Helfen macht glücklich! - Wie uns ehrenamtliches Engagement verändern kann
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu
anderer Glück, denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigene Herz zurück.“
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Urlaub vom Ich - was unsere Reisen über uns aussagen
08.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Na, schon im Urlaub gewesen diesen Sommer? Oder
steckst du gerade in den letzten Vorbereitungen
dafür? Gerade wir Deutschen gelten ja als sehr
reiselustiges Völkchen - im Vergleich zu den
Franzosen oder Italienern beispielsweise zieht es
uns deutlich häufiger ins Ausland; aber natürlich
fahren viele auch gerne in deutsche Urlaubsregionen
z. B. an Ost- oder Nordsee. Dafür nimmt man dann
jede Menge Aufwand in Kauf, vom Kofferpacken über
den Stau bis hin zu möglicherweise nötigen
Impfungen und Jet-lag - ganz zu schweigen von den
dadurch entstehenden Kosten. Spannend finde ich
persönlich, dass es ja - so, wie es
unterschiedliche Persönlichkeitstypen gibt - auch
unterschiedliche „Reisetypen“ zu geben scheint. Ein
befreundetes Pärchen von uns pflegt beispielsweise
ein- oder zweimal im Jahr Haus, Kinder und Tiere
der Oma und dem Au-Pair-Mädchen in die Hände zu
drücken und fliegt dann jeweils für eine Woche an
ein möglichst entferntes, möglichst exotisches
Urlaubsziel. Dort flitzen sie dann fünf oder sechs
Tage von einem Ort zum anderen (letztes Jahr war es
Namibia, dieses Jahr China), verbringen möglichst
jede Nacht in einem anderen Hotel und packen in
einen 24-Stunden-Tag Besichtigungen und Touren von
mindestens 36 Stunden hinein. Mir wird schon
schummrig von all der Aktivität, wenn ich mir nur
den anschließenden Reisebericht anhöre! Andere
Bekannte dagegen zieht es schon seit zwanzig Jahren
beharrlich in die immer gleiche Ferienwohnung im
immer gleichen Ostseebadeort. Meine Schwester
schließlich steigt am liebsten in ihren Wohnwagen
und fährt damit irgendwo an den Atlantik - mit
Kindern, Hund, Salzstreuer und allem, was man sonst
so braucht, zur Not übereinander gestapelt; dort
legt sie sich an den Strand und liest in drei
Wochen ungefähr hundertfünfzig Bücher ...
Weiterlesen ...
Tiere als Therapeuten: wie Katze, Hund und Co. der Seele gut tun
18.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Ich gebe es zu: ich bin voreingenommen. Tiere haben
in meinem eigenen Leben schon immer eine große
Rolle gespielt, und ein Dasein ohne mindestens eine
Katze in meinem Haushalt kann ich mir schon lange
nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich kommt es auch
daher, dass ich in der Arbeit mit Klienten
gelegentlich auf vierbeinige Helfer zurückgreife,
wenn es sich anbietet - und zwar mit ausgesprochen
guten Erfolgen.
Weiterlesen ...
Genieß mal wieder!
Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die
ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und
zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich
seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub
gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück
am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine
Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien
faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach
dem anderen zu schmökern und sämtliche
Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und
runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal
durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von
schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit
ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für
eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar
eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen
beschäftigt: die euthyme Therapie (=
Genusstherapie)! Weiterlesen
...
Heiraten? Oder lieber nicht?
19.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Auch, wenn der Wonnemonat Mai sich vergangene Woche
leicht unterkühlt und verregnet präsentierte: die
Zeitschriftenständer quellen wie jedes Jahr um
diese Zeit über vor Magazinen, bei denen es das
Thema Hochzeit auf die Titelseite geschafft hat.
Von „Cosmopolitan“ bis „Petra“ - alle schreiben mal
wieder über den schönsten Tag im Leben, was ihn
ausmacht, wie man ihn am besten gestaltet, und wie
man „ihn“ geschickt dazu bringt, die magische Frage
zu stellen (oder diese auch als Frau am besten
gleich selber stellt). Und dann haben wir ja dieses
Jahr auch noch das schöne Datum am 7.7.2007 vor
uns: Schnapszahl, Samstag, der ideale Termin für
die Feier, damit selbst der wirrköpfigste Bräutigam
in den nächsten fünfzig Jahren den Hochzeitstag
nicht vergisst! Die Standesämter schieben
Sonderschichten, auch wenn die Statistiker warnend
den Finger heben, denn bei Paaren, die an einem
Schnapszahl-Datum heiraten, besteht (rein
statistisch betrachtet, versteht sich!), ein
besonders hohes Trennungsrisiko. Normale Ehen
halten durchschnittlich 8 - 9 Jahre,
Schnapszahl-Ehen aber nur 3 - 4 Jahre. Aber wen
interessieren schon solche Werte, wenn der Himmel
voller Geigen hängt und die Frage „champagner oder
rein weiß?“ immer noch nicht endgültig entschieden
ist? Weiterlesen
...
Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
Weiterlesen ...
Was du heute kannst besorgen ...
27.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so
ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht?
Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges
oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel
auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind.
Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur
Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen
die Aufschieberitis schon chronisch wird und im
Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander
bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für
die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und
manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine
Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie
hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff
zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann
das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre
... Weiterlesen
...
Bloggen bringt Freunde
16.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Vor einiger Zeit habe ich ja schon ein paar Worte
zu den (möglichen) positiven
Effekten des Bloggens geschrieben. Dabei
ging es vor allem um Aspekte, die die
Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen
Bloggers betrafen. Nun haben wir auf Egoload
eine kleine Studie durchgeführt und über 300
Blogs ausgewertet, deren Verfasser mit unserem
Persönlichkeitstest ihren Typ bestimmt und
geclaimt hatten. Interessanterweise zeigte
sich dabei, dass bestimmte Typen häufiger
unter den Bloggern zu finden sind als andere.
Man könnte pointiert sagen: Die Blogosphäre
stellt die (normale) Verteilung der
Persönlichkeits-Typen in der Gesamtbevölkerung
praktisch auf den Kopf. Idealisten z. B. sind
in der Gesamtbevölkerung sehr schwach
vertreten - und herrschen in der Blogosphäre
deutlich vor. Realisten wiederum, die
eigentlich fast die Hälfte der Bevölkerung
stellen, sind unter den Bloggern mit Abstand
am schwächsten vertreten. Das ist die
wesentlichste Diskrepanz. Es gibt unter den
Bloggern zwar auch mehr Denker als in der
Gesamtbevölkerung. Die vertauschten Rollen
zwischen Realisten und Idealisten sind jedoch
am auffallendsten. Weiterlesen
...
To do or not to do ... Vom kreativen Umgang mit Zweifeln und Ambivalenzen
15.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Zu manchen Zeiten habe ich das Gefühl, dass sich in
der Arbeit mit Klienten bestimmte Themen irgendwie
weiter in den Vordergrund drängen als andere.
Derzeit sind es vor allem Entscheidungsfragen,
innere Konflikte und daraus resultierende
Handlungsblockaden, die viele Menschen umtreiben,
mit denen ich arbeite. Die Inhalte sind dabei ganz
unterschiedlich; das reicht von der Frage nach dem
Umzug in eine andere Stadt über die Qual der Wahl
zwischen zwei Studienfächern, die Entscheidung
„bleiben oder gehen?“ in einer Beziehung bis hin zu
der Überlegung „zweites Kind ja oder nein?“. Immer
aber ist das - vorübergehende - Ergebnis dasselbe:
die Unfähigkeit, angesichts zweier (nur auf den
ersten Blick oder auch wirklich) gleichermaßen
attraktiver oder unattraktiver Möglichkeiten zu
einer Entscheidung und damit zu einer Handlung zu
kommen.
Weiterlesen ...
Charaktertugenden machen glücklich
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Focus" gab
es einen interessanten Artikel zu
Forschungsergebnissen der so genannten "Positiven
Psychologie". Dieser Zweig der Psychologie
existiert erst seit den 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts; einer seiner Gründer ist Martin
Seligman, der in dem Artikel auch zu Wort kommt. Im
Unterschied zu den meisten früheren Zweigen der
Psychologie, die vor allem Probleme und seelische
Störungen beim Menschen in den Blick nahmen,
konzentriert sich die positive Psychologie gezielt
auf die positiven Eigenschaften und Ressourcen des
Menschen. Eine ihrer wichtigsten Fragestellungen
ist: Was macht Menschen glücklich? Was gibt ihnen
das Gefühl, dass ihr Leben lebenswert ist?
Weiterlesen
...
Liebesritual Essen
06.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Wer in einer Beziehung lebt (oder schon mal gelebt
hat), weiß es wahrscheinlich: Rituale sind ein
wichtiger Bestandteil der Liebe. Sie stärken das
Wir-Gefühl und geben den Partnern Gelegenheit, sich
immer wieder gegenseitig ihrer Partnerschaft und
Zuneigung zu versichern. Das tut der Liebe einfach
gut! Das Schöne an Ritualen ist, dass sie jedes
Paar für sich neu erfinden und gestalten kann.
Manche feiern jedes Jahr den Tag, an dem sie sich
kennen gelernt haben, andere fahren immer wieder an
denselben Ort, dasselbe Hotel und dasselbe Zimmer,
in dem sie ihren ersten gemeinsamen Urlaub
verbracht haben. Vielleicht bringt er ihr morgens
immer die erste Tasse Kaffee ans Bett, oder das
Fernbeziehungspaar beginnt jedes gemeinsame
Wochenende mit einem Freitagabend bei Käse und
Rotwein und erzählt sich dabei gegenseitig von der
vergangenen Woche. Viele Rituale spiegeln auch die
persönliche Geschichte des Paares wider und sind
daher sehr individuell und für Außenstehende gar
nicht unbedingt bedeutsam oder verständlich. Ich
erinnere mich z. B., dass mein Vater meiner Mutter
zeitlebens an einem Datum, von dem ich wusste, dass
es nicht ihr Hochzeitstag war, morgens eine Rose
schenkte, und ich mich darüber wunderte. Erst lange
nach seinem Tod erzählte sie mir mal, dass das der
Tag war, an dem ihre Liebesbeziehung fünfzig Jahre
zuvor begonnen hatte... Weiterlesen
...
Frühjahrsputz - Entrümpeln macht glücklich und setzt Energien frei!
03.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Die Sonne lacht, alles grünt und blüht draußen,
Ostern steht vor der Tür - die perfekte Zeit für
einen gründlichen Frühjahrsputz, oder? Damit meine
ich heute aber gar nicht unbedingt den mit Wasser
und Scheuerpulver, sondern eher eine Art
„energetischen“ Frühjahrsputz im Sinne des Feng
Shui. Nie gehört? Dann wird‘s jetzt aber Zeit! Du
wirst sehen: es macht Spaß und lohnt sich in jeder
Hinsicht!
Weiterlesen ...
Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 3)
23.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Heute geht es wieder mal um eins meiner
Lieblingsthemen hier im Blog: das Thema
Selbstvertrauen.
Teil 1 zu diesem Thema befasste sich mit
möglichen Ursachen für ein mangelndes
Selbstvertrauen, in
Teil 2 hast du schon erste Tipps dafür
bekommen, wie du einen eventuellen negativen
inneren Dialog mit dir selbst in Frage stellen und
durch einen hilfreicheren ersetzen kannst. In
diesem Beitrag nun möchte ich versuchen, dir
„Schützenhilfe“ dabei zu geben, im Alltag ein
bisschen netter mit dir selbst umzugehen.
Weiterlesen ...
Stimmt deine Energiebilanz?
19.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr
unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement.
Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff -
schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin
zu den gut strukturierten Typen und bin mit
reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber
zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in
Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich
mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal
zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo
sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht
genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu
haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal
eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die
ich auch gerne mit Klienten mache, die sich
gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer
Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber
nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre
Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du
Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen
Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren.
Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn
man Entscheidungen zu treffen hat oder
Veränderungen anstehen. Weiterlesen
...
Hindernisse willkommen! Die Sportart Parkour begeistert immer mehr Menschen
15.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Eine neue Freizeitbeschäftigung erobert so nach und
nach Deutschland - und wenn ich mir ihre
Grundregeln so anschaue, könnte ich mir vorstellen,
dass sie für so manchen Macher unter unseren Lesern
äußerst reizvoll ist. Was nicht heißen soll,
dass du, wenn du zu einer der drei anderen
Typen-Kategorien gehörst, nicht auch mal
drüber nachdenken kannst! Neben Action und
sportlicher Herausforderung gehören nämlich
auch Improvisationstalent und Köpfchen zu
ihren Voraussetzungen, und davon haben einige
Denker und Idealisten ja ebenfalls eine Menge
zu bieten! Die Sache selbst nennt sich
Parkour, die Sportler, die sie ausüben,
bezeichnen sich selbst als Traceure.
Weiterlesen ...
Frieden mit der Vergangenheit schließen, um frei für die Zukunft zu werden
13.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, um hier gleich mal eins klar zu stellen: Ich
bin beileibe keine Freundin des bekannten
Familienaufstellers Bert Hellinger, auch wenn ich
systemische Therapeutin bin und damit
Familienaufstellungen zu meinem täglichen
Handwerkszeug gehören. Was es an Hellinger aus
meiner (und nicht nur meiner Sicht) alles
auszusetzen gibt, damit könnte man Bücher füllen.
Aber in einer Hinsicht hat der Mann nicht ganz
unrecht, wenn er da immer von „Vater und Mutter
ehren und achten“ schwatzt - dass es nämlich eine
ganz wesentliche Voraussetzung für Zufriedenheit
und Glück im Leben ist, dass man mit den eigenen
Eltern in irgendeiner Form seinen Frieden macht und
sie so akzeptiert, wie sie sind. Selbst dann (oder
vielleicht auch gerade dann!), wenn man sie
eigentlich am liebsten auf den Mond schießen würde
für alles das, was sie alles falsch gemacht haben.
Weiterlesen ...
Paar zu werden ist nicht schwer, Paar zu bleiben (heute) dagegen sehr
12.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
In der aktuellen Ausgabe der „Psychologie Heute“
werden die Ergebnisse einer amerikanischen Studie
vorgestellt, die sich mit den Beziehungswünschen
und Lebensplänen von Singles unter 40 Jahren
befasst. Das (eigentlich wenig überraschende)
Ergebnis: Es ist heutzutage ganz schön schwierig,
aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und
Erwartungen und traditionelle Wünsche nach
lebenslanger exklusiver Bindung an einen Partner
unter einen Hut zu bringen. Besonders problematisch
sind nach den Erkenntnissen der Autoren folgende
Punkte.
Weiterlesen ...
Weiterlesen ...
Die Krise als Chance zur Entwicklung: Lebensaufgaben verstehen und annehmen
28.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Ich lese gerade in einem schönen Buch von Elisabeth
Lukas, einer Schülerin des Wiener Psychiaters und
Logotherapie-Begründers Viktor E. Frankl. „Auf den Stufen des Lebens“
heißt es. Stufen einmal deshalb, weil die
Fallgeschichten darin sich vor allem mit
Situationen beschäftigen, die für Menschen
Krisen bedeuten. Oft sind es
Schicksalsschläge, z. B. schwere
Verlusterlebnisse oder auch Krankheiten,
manchmal auch Krisen, die mit
Lebensentscheidungen verknüpft sind.
Weiterlesen ...
Weiterlesen ...
Dr. Jekyll und Mr. Right - Worauf Frauen beim Online-Dating achten sollten
26.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Daniel Ancenaux hatte im Online-Chat eine ungeheuer
interessante und sensible Frau kennen gelernt, mit
der er ein halbes Jahr intensiv flirtete. Unter dem
Nickname "Sweet Juliette" schrieb sie ihm
romantische und leidenschaftliche Emails und selbst
verfasste Gedichte, die ihn immer mehr davon
überzeugten, seine Traumfrau endlich gefunden zu
haben. Als "The Prince of Pleasure" - so sein
eigener Nickname - seine Angebetete schließlich um
ein Foto bat, haute es ihn fast um: Nicht nur klug,
sensibel und einfühlsam war seine "Juliette",
sondern auch noch schön und super sexy! Nun hielt
es den "Prinzen" aber nicht länger auf seinem
Computersessel! Er verabredete sich mit seinem
Flirt zu einem abendlichen Treffen an einem
entlegenen Strand. Sie sagte zu. Voller Vorfreude
eilte Daniel zu seinem Rendezvous - und fiel fast
in Ohnmacht, als sich seine dort wartende Flamme
umdrehte: Sie war seine 52 Jahre alte Mutter
Nicole! Das Foto, so stellte sich heraus, hatte sie
aus einem Männermagazin ausgeschnitten und
eingescannt. Auch sie hatte nicht die leiseste
Ahnung gehabt, dass ihr Traumprinz in Wirklichkeit
ihr eigener Sohn war...
Weiterlesen ...
Ihr Kinderlein kommet - aber bitte nicht in die Kinderkrippe!
23.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, manchmal muss ich mir doch schon verwundert
die Augen reiben, wenn ich mir so anschaue, wer
denn so alles zu welchem Thema seinen Senf - und in
welcher Form! - dazu geben muss. So ging es mir
schon bei diversen
Schwangerschaftsabbruch-Debatten, bei denen man
zwischendrin den Eindruck bekam, die
wortgewaltigsten Akteure auf der öffentlichen Bühne
seien diejenigen, die ganz pragmatisch gesehen von
einer ungewollten Schwangerschaft und deren
gravierenden psychischen und sozialen Folgen
eigentlich am wenigsten betroffen waren: Männer,
und sehr oft auch vor allem Männer der katholischen
Kirche. Konnte ich bei der Abtreibungsdebatte noch
halbwegs nachvollziehen, dass sie sich berufen
fühlten, Stellung zu beziehen (immerhin geht es
hier auch um ein ethisches Problem), fehlt mir für
den derzeitigen Rummel um den katholischen Bischof
Walter Mixa, der gerade mit seinen Angriffen auf
die Politik von Ursula von der Leyen allerorten für
Aufregung sorgt, auch der letzte Funken an
Verständnis. Erklärt der Mann doch allen Ernstes,
deren Pläne zum längst überfälligen Ausbau der
Kleinkinder-Betreuungsformen in Deutschland seien
"schädlich für Kinder und Familien und einseitig
auf eine aktive Förderung der Erwerbstätigkeit von
Müttern mit Kleinkindern fixiert". Damit nicht
genug, behauptet er im Brustton der Überzeugung
auch noch, dass Kinder in den ersten Jahren
keinesfalls außerhäusig untergebracht werden
dürften, "weil sonst die Kinder ja geschädigt
sind". Mixa sagte, nach Ansicht von Fachleuten
seien Kinder aufgrund der Entwicklung ihrer
Hirnzellen in den ersten drei Lebensjahren ganz
wesentlich auf dieselben Bezugspersonen angewiesen.
Weiterlesen ...
Bloggen ist besser als Therapie ...
20.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
... dachte sich die sensible Macherin Nadine in Berlin
gestern, und schrieb:
- Um zu einem Blog zu gelangen brauchst du keine Formulare und Anträge ausfüllen.
- Es gibt keine Wartezeiten bis zum Beginn eines Bloges.
- Vorberatungsgespräche entfallen.
- Es gibt keine Terminprobleme, dein Blog ist da wenn du ihn brauchst, egal zu welcher Uhrzeit.
- Du musst dich nicht für eine Therapieform entscheiden, bloggen kann man in der Gruppe, im eins zu eins Gespräch oder auch im liegen.
- Fahrtwege entfallen.
- Keine Kosten oder Praxisgebühren.
- Zwischenmenschliche Probleme wegen Äußerlichkeiten entfallen, - man sieht sich nicht.
- Wenn dir dein(e) TherapeutIn nicht passt kannst du schnell und problemlos wechseln.
- Du schreibst deinen eigenen Therapiereport und bleibst dabei anonym.
- Du kannst dir deine Selbsthilfegruppe selbst zusammenstellen.
- Falls dir mal ein Kommentar zu deiner Lage nicht gefällt, kannst du ihn einfach löschen.
- Es gibt keine minimal oder maximal Therapiedauer.
Ein Tagebuch für die Liebe
15.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Heute möchte ich eine nette Idee vorstellen, die
ich bei Jennifer
Louden geklaut habe und gerne in meinen
Paartherapien einsetze. Wenn du Lust hast und
gerade in einer Beziehung lebst, kannst du sie
ja mal ausprobieren. Sie eignet sich sehr gut
für heikle Themen, Punkte, bei denen man sich
regelmäßig miteinander streitet oder auch für
Perioden, in denen man sich wenig sieht und
deshalb wenig Zeit zum Reden hat. Man kann sie
aber auch wunderbar für sich nutzen, ohne
große Probleme in der Beziehung zu haben,
einfach als zusätzliches Kommunikationsmittel
mit dem Partner, als eine Art
Beziehungsdokumentation oder auch nur aus Spaß
an der Freude. Weiterlesen
...
Was wäre gewesen, wenn ...?
12.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Der Aufmacher der aktuellen „Psychologie Heute“
widmet sich einem interessanten Thema: dem
kontrafaktischen Denken. Darunter versteht man alle
diejenigen Gedanken, die sich um das drehen, was
hätte sein können, wenn irgend etwas in der
Vergangenheit anders gelaufen wäre, als es
tatsächlich der Fall war: „Hätte ich diesen Job
nicht angenommen, hätte ich meinen Mann nie kennen
gelernt.“ - „Wäre ich nicht in diesen Zug
eingestiegen, wäre ich nicht in diesen
schrecklichen Unfall verwickelt worden.“
Weiterlesen
...
Glück ist, zu tun, was man gerne tut
Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema
Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser
Folge (und natürlich ohne Anspruch auf
Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen
zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige
Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an
dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für
deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály
Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal
von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht
sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai -
zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen
durchgekommen ...) Weiterlesen
...
Glück ist lernbar! Teil 2
Um das Thema Glück und die Frage danach, was man so
alles tun kann, um das eigene Leben glücklicher und
zufriedener zu gestalten, dreht sich ja auf unserer
Egoload-Seite so ziemlich jeder Beitrag in
irgendeiner Form. Einer, der das Thema Glück zu
seinem Hauptforschungsgebiet gemacht hat, ist der
amerikanische Psychologe Richard Wiseman. Er begann
damit, zu untersuchen, was Menschen, die sich
selbst als Glückspilze bezeichneten, von Menschen
unterscheidet, die sich selbst als Pechvögel
einstuften. Mittlerweile hat er Hunderte von
Personen in verschiedenen Studien befragt und ist
davon überzeugt, dass die vermeintlichen
Glückspilze keineswegs einfach von einem
wohlwollenden Schicksal begünstigt werden, sondern
ganz instinktiv und meist unbewusst sehr aktiv
durch bestimmte Verhaltensmuster dazu beitragen,
dass ihnen irgendwie alles im Leben zu gelingen
scheint. Hier sind die vier Prinzipien, die seiner
Meinung nach den Unterschied zwischen dem
Unglücksraben und dem Sonntagskind begründen.
Weiterlesen
...
Bewerbungen: auf was man achten sollte
09.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Vielleicht war ja unter deinen guten Vorsätzen für
das Neue Jahr am Silvesterabend auch der, dir einen
neuen Arbeitsplatz zu suchen? Dann wirf doch am
besten mal einen Blick in die von uns ganz neu
angelegten Seiten zum Thema Job, die du unter
deinem Persönlichkeitstyp findest. Dort solltest du
erste Impulse und Anregungen zum Thema „deine
Arbeit und du“ entdecken können, die dich
vielleicht motivieren, die anstehende Veränderung
als wichtige Chance zu begreifen und die dir
hoffentlich Ideen liefern, wie gerade du dich
beruflich am besten weiterentwickeln kannst.
Weiterlesen
...
Lang erwartet: Persönlichkeit und Job!
05.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Wie schon länger auf unserer Seite angekündigt,
gibt es nun eine zusätzliche Rubrik zu jedem
Persönlichkeitstyp, die sich gezielt mit dem
Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Beruf
beschäftigt. Die Vorlieben und Neigungen, die die
jeweiligen Typen auszeichnen, wirken sich nämlich
auch mit darauf aus, was einem Spaß macht und was
nicht, was einem vermutlich eher leicht und gut
gelingt und was einem eher schwer fällt und einen
anstrengt, wie man auf andere wirkt und wie man
selbst andere wahrnimmt. Im Idealfall sollte dein
Beruf - neben der Partnerschaft für die meisten
Menschen die zweite tragende Säule des Lebens -
dich glücklich machen (zumindest die meiste Zeit!).
Deine Arbeit sollte dir nicht nur Energie rauben,
sondern dir gleichzeitig auch Energie liefern,
indem sie dich zufrieden macht, dir das Gefühl
gibt, etwas Nützliches und Wichtiges zu tun und am
„richtigen Platz“ zu sein. Mit die Glücklichsten
unter uns sind wohl die, die - wenn sie von ihrem
Beruf sprechen - eigentlich ihre Berufung meinen.
Natürlich solltest du dich auch in einem
Arbeitsumfeld bewegen, in dem du dich wohl fühlst,
in dem du für deine Arbeit Anerkennung und
Wertschätzung erfährst und wo du mit Kollegen und
Vorgesetzten gut auskommst. Auch die Struktur
deiner Arbeit sollte deinem Naturell entsprechen.
Wer Ordnung und Regelmäßigkeit liebt, ist in eher
chaotischen Settings fehl am Platz; wer
einzelgängerisch veranlagt ist, wird in stark
teamorientierten Aufgabenfeldern wohl weniger
zufrieden sein. Weiterlesen
...
Briefe an dich selbst zum neuen Jahr
02.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
So, das wäre wieder mal geschafft! Silvester ist
abgefeiert und das neue Jahr hat begonnen -
hoffentlich gut für dich? Die meisten haben
vermutlich eine zünftige Party veranstaltet und
vielleicht auch so einiges an Feuerwerk in den
Himmel gejagt, trotz des Regens, der zumindest in
einigen Teilen Deutschlands das Spektakel etwas
beeinträchtigt hat. Insgesamt ist der Jahreswechsel
ja traditionell für den Großteil von uns eine eher
laute, feucht-fröhliche Angelegenheit. Weiterlesen
...
Mein blinder Fleck
21.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Auf Egoload geht es ja immer wieder um die Frage
nach der eigenen Persönlichkeit und Identität und
darum, wie wir selbst und andere uns wahrnehmen.
Dabei ist es eine spannende Frage, ob und inwieweit
wir uns selbst eigentlich wirklich gut einschätzen
können. Wo sehen wir uns selbst wirklich so, wie
wir sind, bzw. so, wie wir auf andere wirken? Und
wo können wir uns selbst vielleicht nicht oder
nicht so gut wahrnehmen? Weiterlesen
...
Von der Kunst des Neinsagens - 2. Teil
16.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
Vor einiger Zeit hast du auf unserem Blog ja schon
einen ersten
Text zu diesem Thema lesen können. Dabei
ging es in erster Linie um mögliche
Hintergründe, die dazu führen, dass es manchen
Menschen schwerer als anderen fällt, sich
gegenüber unberechtigten Forderungen
abzugrenzen und die eigenen Bedürfnisse
durchzusetzen. Heute nun soll es vor allem um
Möglichkeiten gehen, wie du - falls du selbst
für dich festgestellt hast, dass auch du zu
oft „ja“ und zu selten „nein“ sagst - erste
Schritte in Richtung einer Veränderung
unternehmen kannst. Weiterlesen
...
Glück ist lernbar!
Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal über
die Kraft der Gedanken geschrieben, als ich dir das
Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung
erklärt habe. Heute gibt es eine Art „Fortsetzung“
dazu. Mittlerweile sind sich nämlich
Neurowissenschaftler und Psychologen darin einig,
dass auch die Frage, ob wir uns eher als glücklich
oder unglücklich erleben, ganz zentral durch unsere
Gedanken mit entschieden wird. Äußere Umstände
mögen unser Leben beeinflussen und sind natürlich
nicht unwichtig (es ist schwierig, sich glücklich
zu fühlen, wenn man sich am ersten Tag des lang
ersehnten Skiurlaubs das Bein bricht!), dennoch
spielt die Art und Weise, wie wir die Welt
wahrnehmen und mit dem, was wir in ihr vorfinden,
umgehen, eine viel wichtigere Rolle, als wir
westlichen Menschen es uns oft bewusst machen.
Weiterlesen
...
Kennst du deine Lebensmotive?
28.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Die Bestimmung deines Persönlichkeitstyps auf
iPersonic hat dir ja schon einiges bewusst gemacht,
was dich als Individuum auszeichnet und wie du auf
andere wirkst. Vermutlich ging es dir aber so wie
den meisten von uns: In vielen Eigenschaften und
Verhaltensweisen hast du dich wiedererkannt und
zufrieden genickt, wenn du das zu deinem Typus
gehörende Profil durchgelesen hast. Bei anderen
hast du vielleicht dagegen den Kopf geschüttelt und
gedacht, dass sie nicht oder weniger auf dich
zutreffen. Wie schon hier
erklärt, kann das zum einen daran liegen, dass
die wenigsten Menschen einen Typus in
„Reinform“ repräsentieren; viele von uns sind
auch eine Mischung aus zwei Typen (das hast du
vielleicht dann gespürt, wenn du dich zwischen
zwei Fragealternativen beim Test nur sehr
schwer entscheiden konntest). Zum anderen ist
es natürlich so, dass dein
Persönlichkeitstypus zwar einen wichtigen
Einfluss darauf hat, wie du bist, dass aber
auch noch andere Umstände und Aspekte dazu
beigetragen haben, dich zu dem- oder
derjenigen zu machen, die oder der du heute
bist. Letzten Endes sind wir alle Individuen,
die mit unterschiedlichen Erziehungs- und
Umwelteinflüssen groß geworden sind, die
unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Leben
gesammelt haben, in unterschiedlichen
kulturellen Kontexten gelebt haben usw. Kurz
gesagt: natürlich bist du als Person insgesamt
mehr und noch vielschichtiger als das Profil
deines Typs auf iPersonic es wiedergeben kann.
Weiterlesen
...
Wer leben will, muss sterben lernen
25.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Der voraussichtlich wärmste November seit
Aufzeichnung der Wetterdaten neigt sich schon
wieder seinem Ende entgegen. Hinsichtlich der
Temperaturen können die meisten von uns sich
wirklich nicht beklagen, war es doch vielerorts
möglich, mittags noch mal im Freien einen Kaffee zu
trinken und wenn die Wetterfrösche Recht haben,
erwarten die Privilegierten im Südwesten
Deutschlands am Wochenende noch mal sensationelle
20 Grad! Trotz gelegentlicher ausgiebiger
Regengüsse hie und da also wettertechnisch ein eher
Gute-Laune-November 2006. Das ist ja für diesen
Monat eher außergewöhnlich. Eine Umfrage des WDR im letzten
Jahr stellte fest, dass der November bei den
Deutschen der unbeliebteste Monat überhaupt
ist. Neben der Tatsache, dass er ja sonst eher
mit Nebel, Regen und Kälte aufwartet als in
diesem Jahr, mögen die Befragten auch die
Umstellung auf die Winterzeit und den damit
noch früheren Einbruch der Dunkelheit an den
ohnehin kurzen Tagen nicht. Und schließlich
trägt der elfte Monat des Jahres nicht von
ungefähr den Beinamen „Totenmonat“, beginnt er
doch mit gleich zwei (katholischen)
Gedenktagen für die Verstorbenen, nämlich
Allerheiligen und Allerseelen; letzten Sonntag
folgte dann der Volkstrauertag zur Erinnerung
der im Krieg Gefallenen und kommenden Sonntag
steht uns noch der Totensonntag bevor, der
evangelische Gedenktag für die Verstorbenen.
Selbst wer Friedhöfe beharrlich meidet und
über derartige kalendarisch verordnete
Traueranlässe forsch hinwegsieht, kommt nicht
darum herum, im November allerorten über
Zeichen der Vergänglichkeit und des Sterbens
zu stolpern - seien es nun die fallenden
Blätter der Bäume, die kahl werdenden
Sträucher oder die zunehmend verschwindende
Blumenpracht des Sommers. Es gehört schon viel
dazu, sich nicht irgendwann im Laufe dieses
Monats auch mal mit der eigenen Endlichkeit
konfrontiert zu sehen; und das ist ja für die
meisten Menschen kein sonderlich erfreulicher
Gedanke. Kein Wunder, dass dieser Monat in der
Beliebtheitsskala ganz unten rangiert; kein
Wunder, dass man versucht, mit Bräuchen wie
dem immer populäreren Halloween-Treiben oder
dem Beginn der Fasnacht am 11.11.
frech-fröhliche Gegengewichte gerade in dieser
düsteren Zeit zu schaffen. Weiterlesen
...
Von der Kunst des Neinsagens
23.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
Einige der von uns beschriebenen Persönlichkeitstypen sind
sehr viel harmoniebedürftiger als andere.
Generell betrachtet kann man sagen, dass es
vor allem die Realisten und
die Idealisten sind, die sich
schwer damit tun, wenn der Haussegen mal
schief hängt. Auch wenn es innerhalb dieser
beiden Gruppen noch Abstufungen diesbezüglich
gibt, und auch wenn natürlich auch die
Denker und die
Macher im Regelfall nicht
dauernd auf Streit aus sind. Realisten und
Idealisten sind meist diejenigen, die in der
Familie und am Arbeitsplatz am glücklichsten
sind, wenn sich alle um sie herum wohl fühlen
und gut verstehen, die viel dafür tun, Streit
zu schlichten und Wogen zu glätten und die
unglücklich und verletzt reagieren, wenn
andauernde Spannungen oder auch mal ein echtes
Donnerwetter die Atmosphäre durcheinander
wirbeln. Wenn du zu einer der beiden
Typengruppen gehörst, hast du dich vielleicht
auch schon mal gefragt, woher es kommt, dass
dir Harmonie so wichtig ist - und wo es besser
wäre, wenn du dir ein etwas "dickeres Fell"
zulegen könntest oder gelegentlich etwas
energischer deine Grenzen verteidigen würdest.
Weiterlesen
...
Nobody is perfect - Gott sei Dank!
14.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Das Thema Zielsetzung und Zielerreichung ist wohl
für alle Menschen ein wichtiges; für drei unserer
vier großen Typengruppen ist es besonders
bedeutsam: die Denker, die
Realisten und die
Idealisten. Diese drei Gruppen
neigen - allerdings aus jeweils leicht
unterschiedlichen Gründen - eher zum
Perfektionismus und zu ständiger Unzufriedenheit
mit dem jeweils Erreichten. Das kann teilweise ein
nützlicher Antrieb sein, sich selbst und seine
Pläne immer weiter zu verwirklichen, wenn sich der
Mechanismus allerdings gegen einen selber wendet,
läuft man Gefahr, zum "Hamster im Laufrad" zu
werden und sich entweder im beruflichen oder im
privaten (schlimmstenfalls auch in beiden) Bereich
kontinuierlich zu überfordern. Frustration,
Erschöpfung und Burn-out können die Folge sein.
Bist du ein Macher, hast du mit
diesem Thema vermutlich weniger Probleme - die
meisten Menschen deiner Persönlichkeitsstruktur
haben ein sehr gutes Gespür für
Aufwand-Nutzen-Rechnungen bzw. für den Punkt, an
dem man es besser gut sein lässt. Vielleicht kannst
aber auch du die eine oder andere Anregung aus
diesem Blogbeitrag für dich nutzen - entscheide
selbst! Weiterlesen
...
Trau dich!
12.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Zum Wochenende gibt es ein wirklich reizendes
kleines Video, über das man natürlich einfach
herzlich lachen kann, das aber auch durchaus auch
eine „Botschaft“ beinhalten kann, wenn man es recht
bedenkt. (Wenn du ein „Macher“ oder „Realist“ bist,
ist sie dir sicher ohnehin vertraut, aber auch als
„Denker“ oder „Idealist“ solltest du dich manchmal
an sie erinnern!). Das Filmchen zeigt ein
Wettrennen zwischen einem Strauß und einem Pinguin.
Der Ausgang ist leicht vorherzusehen - oder
vielleicht doch nicht?! Weiterlesen ...
Meine Welt + deine Welt = unsere Welt?!
10.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
In diesem Beitrag geht es heute um
Wahrnehmungsprozesse und um die Frage, wie objektiv
diese sind. Anders (und mit den Worten Paul
Watzlawicks) gefragt: "Wie wirklich ist die
Wirklichkeit?"
Weiterlesen ...
Ich denke, also bin ich
08.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
"Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
(aus dem Talmud)
Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
(aus dem Talmud)
Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...
Entdecke deine Stärken!
03.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Wie du weißt, zeichnen sich unsere 16 Persönlichkeitstypen
durch ganz unterschiedliche Vorlieben und
Abneigungen aus und verfügen natürlich auch
über verschiedene Stärken (und
Entwicklungsmöglichkeiten, aber das ist heute
nicht unser Thema). Die „Denker“ zum Beispiel
sind hervorragende Analytiker, die mit
abstrakten und komplexen Sachverhalten
besonders gut umgehen können und für die
selbst schwierigste Problemlösungen ein
Kinderspiel sind. Die „Idealisten“ verfügen
meist über besondere Kreativität und
sprühendes Charisma, so dass sie oft begnadete
Künstler und mitreißende Gesprächspartner
sind. „Macher“ wiederum kann man um ihre
unerschöpfliche Energie und ihren Tatendrang
einfach nur beneiden, ebenso wie um ihren
unkomplizierten Pragmatismus, der ihnen in
stürmischen Zeiten gute Dienste leistet. Und
niemand verfügt über so viel
Durchhaltevermögen und Entschlossenheit
hinsichtlich seiner Ziele wie die „Realisten“,
die außerdem mit viel gesundem
Menschenverstand gesegnet sind. Weiterlesen
...
13 Tipps gegen die drohende Herbst-Depression
01.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, jetzt ist es nicht mehr zu leugnen: Herbst
und Winter stehen vor der Tür. Heute ist der erste
November, Allerheiligen. Und wenn uns bisher die
warmen Sonnenstrahlen am Mittag und die milden
Nächte in dem Glauben gewiegt haben, dass der
Spätsommer dieses Jahr direkt in den Frühling
übergehen würde, so werden wir jetzt durch ein
nahendes Sturmtief eines Besseren belehrt. Auf der
Insel Norderney fegt derzeit der Wind mit 120 km/h
über den Strand; die Hamburger bereiten sich auf
eine schwere Sturmflut vor. In weiten Teilen
Deutschlands regnet es und ist quasi über Nacht
empfindlich kälter geworden. Zusätzlich sorgt die
Zeitumstellung dafür, dass es morgens vor
Arbeitsbeginn noch und abends beim Nachhausekommen
fast schon wieder dunkel ist. Die ersten Bäume sind
schon ganz kahl, bei den anderen ist zumindest die
Herbstfärbung nicht mehr zu übersehen.
Weiterlesen ...
Das Kind im Manne
23.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Wohnst du in der Nähe von Kassel? Bist du eine
Frau? Und ist dein Freund oder Partner vielleicht
ein verlässlicher Realist, ein
individualistischer, ein
lässiger oder ein energischer Macher? Dann
haben wir jetzt eine prima
Weihnachtsgeschenk-Idee für dich! Weiterlesen
...
Die große Wegkreuzung
18.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Eine Volksweisheit sagt: An den Kreuzungen des
Lebens stehen keine Wegweiser. Daran muss ich oft
denken, wenn ich in meiner Praxis Menschen
gegenübersitze, die vor wichtigen Entscheidungen in
ihrem Leben stehen und einfach nicht wissen,
welchen Weg sie einschlagen sollen. Und natürlich
auch dann, wenn ich selbst in der gleichen
Situation bin. Wir alle finden uns - früher oder
später, mehr oder weniger oft - immer wieder an
solchen Kreuzungen im Leben wieder, an denen wir
uns für eine Möglichkeit entscheiden und damit von
anderen Alternativen gleichzeitig verabschieden
müssen. Den Job wechseln oder lieber nicht? Die
Beziehung weiterführen oder einen Schlussstrich
ziehen? Ins Ausland gehen oder lieber in
Deutschland bleiben? Ein Kind bekommen oder doch
nicht? Welche Ausbildung, welches Studium wählen?
Und .. und .. und ... Weiterlesen
...
Kennst du deine Lebensgebote?
13.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Auf den Egoload-Seiten geht es ja unter vielerlei
Hinsicht immer wieder um dasselbe Thema: Wer bin
ich eigentlich? Was macht mich aus? Wie kann ich
diese Erkenntnisse nutzen, um mein Leben zu
verbessern und glücklicher zu gestalten? Der
Persönlichkeitstypentest und die zugehörigen
Egoloads sollen dir beispielsweise dabei helfen,
dich selbst besser einschätzen und verstehen zu
können. Neben grundsätzlichen Eigenschaften wie
extrovertiert oder introvertiert machen aber auch
persönliche, individuelle Erfahrungen einen guten
Teil von uns aus und bestimmen darüber, wie wir
unser Leben leben - manchmal zu unserem Vorteil,
manchmal zu unserem Nachteil. Es kann daher
hilfreich sein, sich einmal genauer anzuschauen,
welche Einflüsse aus der Vergangenheit das eigene
Leben heute noch prägen. Dann kann man nämlich ganz
bewusst entscheiden, ob man das so beibehalten
will, oder ob es vielleicht eine gute Idee wäre,
sich von manchen Einflüssen frei zu machen und eine
neue Richtung einzuschlagen. Weiterlesen
...
Nimm mich, wie ich bin
11.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
... steht bei manchen Möbelhäusern auf den
Aufklebern der Möbelstücke, die man verbilligt in
der Fundgruben-Ecke findet, weil sie kleinere
Macken haben oder mal als Ausstellungsstück gedient
haben. Die kann man dann auch nicht umtauschen,
weil man zu Hause feststellt, dass einen die
Schramme am linken Tischbein doch mehr stört, als
man eigentlich dachte. Manchmal wünschte ich, die
Menschen würden sich bei der Partnerwahl auch vorab
ein paar Gedanken mehr über die Schrammen des
anderen machen - und nicht immer denken, „ein
bisschen Politur drüber, dann wird das schon!“
Weiterlesen
...