Geschenkestress zu Weihnachten?
20.11.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Mitte November - Weihnachten scheint schon wieder
mal vor der Tür zu stehen. Jedenfalls kann ich mich
des Eindrucks (trotz strahlenden
Altweibersommer-Wetters) nicht ganz erwehren, wenn
ich so durch die Supermärkte gehe und schon wieder
seit Wochen über Lebkuchen, Spekulatius und
Glühwein stolpere! Nun auch noch im Netz: auf
diversen Business-Blogs finden sich schon Einträge
wie dieser hier: „September und Oktober sind die
besten Monate für die Recherche zur demnächst
anstehenden Weihnachtsgeschenke- Aktion für Kunden
und Mitarbeiter.“ Weiterlesen
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Kennst du deine inneren Antreiber?
19.03.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Ich bin während einer Weiterbildung kürzlich
erstmals über das Konzept der so genannten „Inneren
Antreiber“ gestolpert, das mich sofort
ausgesprochen fasziniert hat. Dieses Konzept stammt
aus der Transaktionsanalyse (eine Theorie der
menschlichen Persönlichkeit und ein aus dieser
abgeleitetes psychotherapeutisches Verfahren). Die
„Antreiber“ sind ein Modell für innere
Steuerungsmuster, man könnte auch sagen für
Motivatoren: sie steuern unser Denken, Fühlen und
Verhalten. Wie viele unserer inneren Muster auch
entstehen sie im Kindesalter; im Grunde genommen
sind sie die Stimme äußerer Autoritäten (vor allem
der Eltern, aber auch prägender Lebensumstände,
beispielsweise des Kulturkreises, in dem wir
leben), deren Ansprüche und Erwartungen an uns wir
so sehr verinnerlichen, dass sie irgendwann
integraler Bestandteil unseres Selbst werden.
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Gewalt gegen Frauen - Wer hilft, wenn die Beziehung eskaliert?
04.04.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Vergangene Woche hatte ich Urlaub; meine Praxis war
geschlossen. Ich buddelte gerade vergnügt im Garten
herum, als es an der Tür klingelte. Da ich dachte,
es sei vielleicht eine angekündigte Paketlieferung,
machte ich auf. Es waren aber zwei junge Frauen,
eine davon tränenüberströmt, die unbedingt mit mir
reden wollten. Meine hilflosen Verweise auf meine
erdbeschmierten Gartenklamotten und die Tatsache,
dass ich eigentlich im Urlaub sei, nutzten nichts.
Also zog ich die Handschuhe aus und hörte mir ihre
Geschichte an.
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Ist Freizeit gleich Streitzeit?
25.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, wie waren die Osterfeiertage so für die
Paarbeziehung? Schön, entspannend, bereichernd,
lustvoll, fröhlich, harmonisch? Oder hat es wieder
mal - wie so oft im Urlaub - ordentlich geblitzt,
gekracht, gedonnert? In gut einem Viertel aller
Beziehungen ist Streit während des Urlaubs und
während freier Tage sozusagen das Standardprogramm,
in vier von fünf Beziehungen kommt er zumindest
häufig vor. Oft geht es dabei um Kleinigkeiten -
und im Nachhinein fragt man sich ärgerlich, warum
man sich bloß wieder die schönen Tage selbst mies
machen musste.
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Mehr Sex durch Meister Proper!
14.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Liebe Ehemänner - seid ihr unzufrieden mit eurem
Sexualleben? Verschanzt sich eure Partnerin
zunehmend häufiger hinter den klassischen
Kopfschmerzen, wenn ihr euch ihr in eindeutiger
Absicht nähert? Prickelt es in jeder herkömmlichen
Mineralwasserflasche deutlich mehr als in eurem
ehelichen Schlafgemach? Entlocken der besten
Ehefrau von allen Kuschelrock-Songs und Duftkerzen
keine schmachtenden Blicke mehr, sondern nur noch
genervte? Versagen selbst bewährte
Verführerstrategien wie Rosensträuße, Nerzmäntel
und Brillantringe angesichts der abweisenden Miene
eurer Liebsten? Weiterlesen
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Liebeskiller Kind?
06.03.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Familie
"Liebeskiller Kind?" fragte die Zeitschrift
„emotion“ in ihrer August-Ausgabe 2006 provokativ
auf dem Titelblatt. Der entsprechende Artikel
befasste sich mit der Frage nach den Auswirkungen,
die das erste Baby auf Beziehungen hat. Es zeigte
sich nämlich damals in einer Studie, dass auch bei
Paaren, die vorher beide berufstätig waren und für
Gleichberechtigung eintraten, nach der Geburt die
"Traditionalisierungsfalle" zuschnappte - sie
bleibt daheim und kümmert sich um Kind und
Haushalt, er schafft das Geld ran. Das passiert
übrigens auch bei Paaren, die mit den allerbesten
Vorsätzen in die neue Lebensphase starten, wie eine
Bamberger Langzeit-Untersuchung belegte. Zu Beginn
der Eheschließung hatte nur ein Viertel der Frauen
angegeben, eine "traditionale Arbeitsteilung" zu
praktizieren (sprich: kochen, spülen, aufräumen,
putzen, waschen sind Frauenarbeiten!); mehr als 40
% starteten mit einer "partnerschaftlichen"
Aufteilung in die Ehe. Nach 14 Jahren waren bei
zwei Drittel der Paaren die Aufgaben wieder so
verteilt wie zu Großmutters Zeiten - unabhängig
davon, ob beide arbeiteten oder nur einer.
Wichtigster Einschnitt hinsichtlich der Veränderung
auch in dieser Studie: die Geburt des ersten Kindes
- genau ab diesem Zeitpunkt zogen sich die Männer
drastisch aus der Hausarbeit zurück, obwohl diese
natürlich deutlich mehr wurde. Einkommen oder
Bildung der Partner spielten dabei übrigens keine
Rolle. Logischer Effekt - längst festgestellt in
zahllosen Studien: die Ehezufriedenheit sinkt nach
der Geburt des ersten Babys teilweise sehr
drastisch ab. Die Paare streiten häufiger, die
Qualität der Kommunikation insgesamt verschlechtert
sich, Zärtlichkeiten und Sexualität werden
selten. Weiterlesen
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Glücklich ist, wer den Sinn seines Lebens gefunden hat
11.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glück
Der Inhalt an sich ist eigentlich schnell erzählt: Der Ich-Erzähler John, ein typischer gestresster Manager, verfährt sich auf dem Weg in den Urlaub beim Versuch, einen Stau zu umgehen, gründlich im Nirgendwo. Weit und breit kein Anzeichen menschlicher Zivilisation mehr, geschweige denn ein Wegweiser, der ihm Anhaltspunkte für die Weiterfahrt liefern würde. Kurz bevor ihm das Benzin endgültig ausgeht, landet er in einem kleinen Café mit dem seltsamen Namen „Café der Fragen“. Welche Fragen, das entdeckt er schnell auf der Speisekarte. Da steht nämlich auf der Rückseite gedruckt: „Dinge, über die Sie nachdenken können, während Sie warten: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“ Weiterlesen ...
Wie findet man passende Weihnachtsgeschenke ohne Stress?
02.12.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Glückstipp
der Woche
So, fix ist es mal wieder gegangen mit diesem Jahr!
Heute steht doch tatsächlich schon der erste Advent
ins Haus! Und da der 24. Dezember dieses Jahr auf
einen Montag fällt (und somit zwischen dem vierten
Advent und dem Heiligen Abend auch nicht mehr der
allerkleinste Zeit-Puffer besteht), besteht die
Gefahr, dass der Geschenkeeinkauf dieses Jahr echt
stressig wird. Es sei denn, man gehört zu jenen
wohl organisierten und ordentlichen Zeitgenossen,
die die ersten Weihnachtsgeschenke bereits
preisgünstig im Sommerschlussverkauf erwerben. Die
haben natürlich keine solchen Sorgen in den
nächsten Wochen.
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Das Bier im Blumentopf: eine Parabel über Prioritäten, Zeitmanagement und die wirklich wichtigen Dinge im Leben
29.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Manchmal stößt man beim Surfen im Netz ja auf
wirklich schöne Fundstücke! Zu diesen gehört auch
die nachstehende Parabel, über die ich dieser Tage
gestolpert bin, und die ich dir keinesfalls
vorenthalten will. Leider geht es mir bei ihr wie
bei manchen dieser Internet-Selbstläufer, die an
allen möglichen Stellen im Netz anzutreffen sind:
ich kann den oder die AutorIn einfach nicht
herausfinden. Lasse mich aber sehr gern aufklären,
wenn ein/e LeserIn mir da weiterhelfen kann!
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier":
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Das Märchen vom spontanen Sex
13.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Letztes Jahr sind mir ein paar Untersuchungen
aufgefallen, die sich beide mit dem Zusammenhang
zwischen Alltagsstress und Sexualität in der
Partnerschaft beschäftigten (und die beide nicht
gerade ermutigend klangen): In England gaben damals
35 % aller befragten berufstätigen Frauen an, dass
sie keine Lust auf Sex hätten, weil ihr Alltag
ihnen zu viel Kraft nähme. Wenn sie nach dem Job
abends noch die Hausarbeit erledigt hätten, seien
sie für sexuelle Aktivitäten einfach zu müde. Diese
Ergebnisse kann man sicher leichten Herzens auf
deutsche Frauen übertragen, möchte ich meinen. Und
ich kenne so manche hauptberufliche Mutter, die -
gerade jetzt in der Ferienzeit! - wahrscheinlich
nach einem vollgepackten Tag mit den lieben Kleinen
auf dem Spielplatz, am Baggersee oder ähnlich
„erholsamem“ Zeitvertreib aus vollem Herzen
ebenfalls nicken würde. Aber auch deutschen Männern
scheint es nicht besser zu gehen, wie eine Umfrage
von „Brigitte Balance“ zeigte: Stress und
Erschöpfung haben ihre Lust in den letzten 30
Jahren kurz mal um mehr als 50 % gesenkt. 18 -
30jährige gaben 1976 z. B. noch an, 18 - 22mal im
Monat Sex zu haben; 2006 belief sich die Frequenz
bei ihnen nur noch auf 4 - 10mal monatlich. Der
Alltag scheint also bei Männlein und Weiblein
gleichermaßen als Liebeskiller zu wirken. Hat man
erst mal alles erledigt, was zu erledigen ist, ist
man selbst so dermaßen erledigt, dass man nur noch
seine Ruhe will und an schweißtreibendes Gerangel
zwischen den Laken nicht mehr zu denken ist.
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Panikattacken - was man über Angststörungen wissen sollte
30.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Ein Thema, das bei mir im Praxisalltag gerade mal
wieder vermehrt auftaucht, habe ich (zu meinem
eigenen Erstaunen!) bisher noch gar nicht hier im
Blog behandelt: Angststörungen. Was mir dabei
persönlich immer wieder auffällt, ist die Tatsache,
dass diese psychische Erkrankung sehr oft nicht
oder falsch diagnostiziert wird, wenn die Klienten
ihren Arzt aufsuchen. Stattdessen bekommen sie sehr
oft Antidepressiva in die Hand gedrückt oder - wenn
es ein eher naturheilkundlich orientierter Arzt ist
- Johanniskraut oder dergleichen empfohlen.
Eigentlich dachte ich, das sei einfach ein
zufälliges Phänomen bei mir in der Praxis, aber wie
ich in der neuen emotion (http://www.emotion.de/)
gelesen habe, ist es das scheinbar nicht. Da wird
nämlich ein Professor für Psychosomatik an der Uni
Witten zitiert, der sagt, dass es im Durchschnitt
sieben (!!) Jahre bis zur richtigen Behandlung
dauert und - noch verblüffender für mich - dass
„sogar Psychiater lieber eine Depression als eine
Angststörung diagnostizieren“. Dabei sind
Angststörungen bei Frauen die am häufigsten
auftretende psychische Erkrankung und insgesamt
wird bei 15 % aller Deutschen irgendwann im Laufe
ihres Lebens mal eine Angsterkrankung festgestellt.
Alles andere als ein exotisches Krankheitsbild
also. Und höchste Zeit für mich, mal ein paar
Blogbeiträge zum Thema online zu stellen, habe ich
beschlossen!
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Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression
Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von
Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die
Finger bekommen und innerhalb eines Tages
nahezu gefressen - ich konnte und wollte es
nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank,
oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über
Depressionen ... aber du wirst es nicht
glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem
eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch
über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht,
dass das geht!
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Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
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Stress und Partnerschaft (Teil 1)
05.05.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Na, hattest du auch einen Brückentag am Montag und
damit ein Vier-Tage-Wochenende? Wenn du zu den
Glücklichen gehörtest, dann hast du jetzt
hoffentlich gerade vier schöne, sonnige und
entspannte Tage mit deinem Partner hinter dir.
Heute Morgen hat die meisten von uns der Alltag
wieder, und damit sind die üblichen Stressoren für
die Partnerschaft zurück: ein anstrengender,
zeitraubender Arbeitsalltag, fordernde Kinder,
unterschiedliche Bedürfnisse und Befindlichkeiten
der Partner, Ärger mit Kollegen und/oder Verwandten
und dann noch die kleinen Widrigkeiten wie die
kaputte Waschmaschine, der verpasste Termin, die
lärmenden Nachbarn, der Stau auf dem Heimweg, die
verlorene Geldbörse .... Weiterlesen
...
Was du heute kannst besorgen ...
27.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
... das reicht bestimmt auch übermorgen ... Oder so
ähnlich. Wer von uns kennt diese Gedanken nicht?
Zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes, Lästiges
oder Langweiliges handelt und wenn zu allem Übel
auch noch reizvollere Alternativen im Angebot sind.
Kein Problem, wenn das mal passiert, aber nicht zur
Regel wird. Allerdings gibt es Menschen, bei denen
die Aufschieberitis schon chronisch wird und im
Extremfall sogar ihr ganzes Leben durcheinander
bringt. Prokrastination lautet der Fachausdruck für
die Tendenz, Dinge ständig zu verschleppen; und
manche Leute müssen deswegen tatsächlich eine
Psychotherapie machen, weil sie es einfach nie
hinbekommen, ihre Aufgaben rechtzeitig in Angriff
zu nehmen oder auch abzuschließen. Da dauert dann
das Schreiben an der Diplomarbeit schon mal Jahre
... Weiterlesen
...
Stimmt deine Energiebilanz?
19.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr
unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement.
Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff -
schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin
zu den gut strukturierten Typen und bin mit
reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber
zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in
Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich
mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal
zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo
sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht
genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu
haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal
eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die
ich auch gerne mit Klienten mache, die sich
gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer
Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber
nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre
Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du
Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen
Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren.
Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn
man Entscheidungen zu treffen hat oder
Veränderungen anstehen. Weiterlesen
...
Die Liebe und ihr(e) Henker - 5 Tipps, um auch die beste Beziehung schnell zu ruinieren
07.03.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Den Paarforscher John Gottman kennst du ja
vielleicht schon aus meinem Blog-Beitrag "Gutes
Streiten, schlechtes Streiten". Darin ging
es um die von ihm gefundene 5:1-Streitformel
von glücklichen Paaren. Gottman sind aber
natürlich auch jede Menge unglückliche Paare
bei seinen Untersuchungen begegnet - ein Glück
für uns, denn auf diese Weise gelang es ihm,
im Laufe der Zeit fünf Verhaltensweisen
herauszukristallisieren, die er selbst die
„apokalyptischen Reiter“ getauft hat. Die
apokalyptischen Reiter sind alles
Kommunikationsmuster, die - seinen Ergebnissen
zufolge - so zerstörerisch auf selbst gute
Beziehungen einwirken, dass deren Untergang
fast schon vorprogrammiert ist, wenn man ihnen
freien Lauf lässt. Wenn du in einer
Partnerschaft lebst - oder das irgendwann
(wieder) mal vorhast - ist es also sicher ganz
nützlich, diese finsteren Gesellen kurz mal
ins Auge zu fassen, damit du weißt, wer euer
Feind ist. Auf diese Weise kannst du die
Untergangsboten hoffentlich rechtzeitig
entlarven und des Platzes verweisen!
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 2)
07.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Wie in
Teil 1 versprochen, geht es heute nicht mehr um
die möglichen Ursachen eines schwach ausgeprägten
Selbstwertgefühls, sondern um hilfreiche
Strategien, daran etwas zu verändern. Leider gibt
es keine Zauberformel, mit der sich geringes
Selbstvertrauen quasi über Nacht in ein gutes
überführen ließe. Ich persönlich halte auch nicht
viel von Wochenendseminaren, in denen innerhalb von
ein paar Stunden per „Gehirnwäsche“ negatives
Denken in positives umgewandelt werden soll. Unsere
Denkprozesse sind das Resultat jahre- oder
jahrzehntelanger Entwicklung und Programmierung,
und diese Muster sind nun mal sehr tief in uns
eingegraben. Sie zu verändern, kostet viel
Disziplin, Mühe und Zeit (denn es hat ja auch viel
Mühe und Zeit gebraucht, sie so fest in uns zu
verankern!). Der wichtigste Appell an dich daher
vorab: Bitte hab Geduld mit dir! Wenn du dir für
den Anfang gleich zu viel vornimmst, dann
enttäuscht bist, weil die Entwicklung nicht so
schnell und radikal verläuft, wie du dir das
vorgestellt hast, und dir selbst die Schuld daran
gibst, steckst du schon mitten in einem völlig
kontraproduktiven Prozess! Denn dann machst du dich
innerlich ja schon wieder selbst nieder, statt
endlich mal liebevoller und fairer mit dir
umzugehen. Setz dir lieber kleine, gut erreichbare
Ziele und gib nicht auf, selbst wenn du
zwischendurch das Gefühl hast, nicht voranzukommen.
Es lohnt sich bestimmt!
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Gutes Streiten - schlechtes Streiten
06.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Neben dem Beruf ist für viele von uns die
Partnerschaft die zweite tragende Säule des Lebens
und entscheidet mit darüber, ob wir eher glücklich
und zufrieden oder eher unglücklich und frustriert
sind. So ein gemeinsames Wochenende wie das gerade
vergangene kann man ja als Paar sehr
unterschiedlich gestalten .. und entsprechend
unterschiedlich wird dann vermutlich auch der Start
in die neue Arbeitswoche heute Morgen ausgefallen
sein. Wie war es denn bei dir? Eher harmonisch,
ausgeglichen, Energie spendend, inspirierend,
erholsam, aktiv? Oder ist es bei dir so wie bei
vielen: man freut sich eigentlich auf die
gemeinsame freie Zeit am Wochenende, aber irgendwie
rutscht man doch immer wieder in einen dummen
Streit wegen irgendwelcher Kleinigkeiten hinein und
verdirbt sich damit einen Teil der Entspannung?
Dann bist du keine Ausnahme: In gut einem Viertel
aller Beziehungen ist Streit während des Urlaubs
und während freier Tage der Regelfall; in vier von
fünf Beziehungen kommt er zumindest häufig vor.
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Selbstvertrauen - sich selbst vertrauen lernen (Teil 1)
17.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Vergangene Woche ist mir in den Gesprächen mit
meinen Klienten mal wieder aufgefallen, wie viele
ihrer Sorgen und Nöte sich an den Begriffen
Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstwertgefühl
oder Selbstbewusstsein festmachen ließen - oder
vielmehr an dem Mangel daran. Ob das jetzt der
junge Mann war, der so gerne sein Single-Dasein
beenden würde, aber eigentlich kaum noch Hoffnung
darauf hat, weil er an sich selbst so gar nichts
Liebenswertes entdecken kann. Oder die Frau in den
besten Jahren, deren Kinder aus dem Gröbsten raus
sind, so dass einer Rückkehr in den Beruf nichts
mehr im Wege steht - außer ihrer festen
Überzeugung, dass sie einem Arbeitstag und seinen
Anforderungen ganz bestimmt nicht gewachsen sein
wird. Oder die bildhübsche Mittzwanzigerin, die
eine lebenswichtige Operation viel zu lange
hinausgeschoben hat, weil ihr der Gedanke an eine
Narbe, die ihren ansonsten perfekten Körper in
ihren Augen verunstalten würde, allzu schrecklich
erschien. Irgendwie lief es immer auf dasselbe
hinaus: „Ich mag mich nicht.“ „Ich bin nicht gut
genug, so wie ich bin.“ „Ich bin wertlos, wenn ich
nicht perfekt bin.“ „Ich bin unfähig.“
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Bitte hört, was ich nicht sage!
07.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Gestern Morgen war ja die halbe Republik in
ziemlicher Aufregung: Nach der Online-Drohung eines
Jugendlichen, am Nikolaustag einen Amoklauf in
seiner Schule zu starten, holten besorgte Eltern
ihre Kinder aus dem Unterricht oder ließen sie
gleich ganz zu Hause; die Polizei war mit zahllosen
Einsatzkräften unterwegs, um in Frage kommende
Schulen zu sichern und die Medien überschlugen sich
wieder mal mit Kommentaren zum Zusammenhang
zwischen gewalttätigen Computerspielen und
jugendlichen Amokläufern. Später am Tag dann die
vorläufige „Entwarnung“ - ein bis dahin
verschwundener 18jähriger, der als Verfasser der
Nachricht in Frage kam, war tot in einem Waldstück
nahe seines Elternhauses im badischen Meißenheim
aufgefunden worden. Er hatte sich mit der Pistole
seines Großvaters, die er aus dem elterlichen
Waffenschrank entwendet hatte, erschossen. Ein paar
Vollidioten betätigen sich derzeit als
Trittbrettfahrer und haschen mit angeblich nicht
ernst gemeinten Amok-Drohungen nach der
öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Wogen kochen hoch
und höher - was tun, wenn das Bildungssystem unter
den Attacken weiterer Scherzbolde ins Wanken gerät
und der ordnungsgemäße Unterricht nicht mehr
ungestört stattfinden kann, wie soll man künftig
ernst gemeinte Drohungen von den Mails
gelangweilter Freizeitcowboys unterscheiden, muss
man Egoshooter-Computerspiele doch vielleicht
schneller auf den Index setzen etc. etc. Viele
Fragen, wenig Antworten, alle sicherlich wichtig
und brennend, kein Zweifel. Weiterlesen
...
Körper und Seele in Einklang bringen
20.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Körper und Seele sind nicht unabhängig voneinander,
sondern beeinflussen einander gegenseitig. Du
kennst das sicher auch von dir selbst: Wenn du
krank bist, dich schwach und müde fühlst, ist auch
deine Stimmung eher niedergeschlagen und du fühlst
dich eventuellen Problemsituationen weniger
gewachsen als in gesundem Zustand. Umgekehrt findet
das, was deine Seele bewegt, auch seinen
unmittelbaren Ausdruck in deinem Körper: Bist du
glücklich oder stolz, wird deine Haltung vermutlich
eher aufrecht sein, du trägst den Kopf hoch und
wirkst auf andere größer. Traurigkeit oder Scham
dagegen drücken uns im buchstäblichen Sinne zu
Boden: Wir krümmen uns zusammen, lassen die
Schultern und den Kopf hängen, werden irgendwie
kleiner. So weit, so alltäglich. Weiterlesen
...
Mehr innere Ruhe durch Herzkohärenz
30.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Angst, Freude, Trauer .. Alle unsere Emotionen
haben ihren Sitz in einem Teil unseres Gehirns, den
man als limbisches System bezeichnet. Dieser Teil
des Gehirns ist entwicklungsgeschichtlich
betrachtet sehr viel älter als der Neocortex, also
der Teil, den wir als Sitz unseres Bewusstseins und
Denkens kennen. Und er funktioniert weitgehend
autonom, d. h. er unterliegt nicht unserem direkten
willentlichen Zugriff. Das macht auch durchaus
Sinn, denn Emotionen - beispielsweise Angst - haben
eine lebenserhaltende Funktion: Vor einer Schlange
Reißaus zu nehmen, hat zweifellos vielen unserer
Vorfahren das Leben gerettet. Deshalb arbeitet das
limbische System auch blitzschnell und quasi auf
der Überholspur am Neocortex vorbei. Ein
wahrgenommener Außenreiz wird emotional bewertet -
gut, schlecht, gefährlich, ungefährlich - ehe der
Neocortex überhaupt die Chance bekommt, sich mit
ihm auseinander zu setzen. Das stellte das
Überleben in kritischen Situationen sicher: Nicht
lange nachdenken, sondern rennen, wenn es darauf
ankommt! Weiterlesen
...