Wahrnehmungspsychologie
Schön dank Photoshop - wie die perfekte Frau am Computer entsteht
03.02.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Dieser Tage fiel mir die Januar-Ausgabe des
„Douglas-Magazins“ in die Hände. Cover-Foto: eine
Portraitaufnahme von Julianne Moore. Zum Glück
stand‘s mit dabei - sonst hätte ich sie nämlich
überhaupt nicht erkannt, obwohl ich sie als
Schauspielerin sehr gerne mag und daher durchaus
weiß, wie sie aussieht! Überhaupt geht mir das in
letzter Zeit öfter so, dass auf irgendwelchen
Zeitschriften-Titelblättern prominente Frauen
abgebildet sind, die ich erst (wenn überhaupt) auf
den zweiten oder dritten Blick identifizieren kann.
Mit Courteney Cox Arquette (der „Monica“ aus der
Serie „Friends“) ging es mir neulich ähnlich. Und
dabei ist die eigentlich regelmäßiger Gast auf
meinem Bildschirm, weil ich die Serie ultrakomisch
finde! Schon ein bisschen erschreckend, wenn ich
dann die Bildunterschrift lese und denke: „Wie
jetzt? DIE soll das sein?!“
Weiterlesen ...
Die Macht des ersten Eindrucks
29.01.2008 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
You never get a second chance to make a first
impression! Wie wahr, wie wahr. Personalchefs und
Jobtrainer liegen uns schon seit Jahren damit in
den Ohren, wie sehr es beim Bewerbungsgespräch auf
den Händedruck und den Augenkontakt schon bei der
Begrüßung ankommt. Klar, dass der erste Eindruck
auch beim Flirten eine Rolle spielt. Wie schnell
allerdings beim Gegenüber das - zumindest
vorläufige - "Urteil" gesprochen wird, zeigte
deutlich eine Untersuchung der Princeton
University. Ihr zufolge haben wir lediglich eine
Zehntelsekunde Zeit, das Interesse unseres
Gegenübers zu wecken. Danach könnten wir schon auf
dem Flirt-Müllhaufen der Geschichte gelandet sein,
wenn wir Pech haben. Oder die Chance auf den neuen
Job versemmelt haben. Weiterlesen
...
Mythos schlägt Fakten - Warum Verschwörungstheorien funktionieren
17.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Psychologie
Facts
Vielleicht hast du diese Woche ja auch im ZDF die
Dokumentation zum Jahrestag der Anschläge des 11.
September 2001 verfolgt. Praktisch unmittelbar nach
den Attentaten tauchten damals die ersten
Verschwörungstheorien jenseits der offiziellen
Version der Ereignisse auf. In Zweifel gezogen
werden in ihnen bis heute alle möglichen Aspekte
des Geschehens: Passen die auf den Filmbildern zu
sehenden Schäden am Pentagon tatsächlich zum Crash
einer Boeing in das Gebäude - oder war‘s doch eher
eine Cruise Missile, die da eingeschlagen ist? Ist
Flug 93 wirklich nach einem Handgemenge zwischen
Passagieren und Entführern abgestürzt - oder wurde
das Flugzeug von Abfangjägern abgeschossen? Ist das
WTC-Gebäude 7 infolge der Flugzeugeinschläge in die
Twin Towers eingestürzt - oder wurde es
kontrolliert gesprengt, um Beweise für ein dort
stationiertes amerikanisches Befehlszentrum der
Anschläge zu vernichten? Die Spekulationen sind
schier endlos; laufen aber alle letzten Endes
darauf hinaus, dass in Wirklichkeit die
US-Regierung entweder als Urheber oder zumindest
als Mitwisser der Anschläge hinter dem Ganzen
steckt. Vermutete Motivationen dafür reichen von
einer Vorbereitung bzw. Rechtfertigung späterer
militärischer Aktivitäten der USA (getarnt als
Bekämpfung des Terrorismus) bis hin zu
wirtschaftlichen Interessen. Schließlich ist Krieg
immer und zuallererst ein Milliardengeschäft ...
Weiterlesen ...
Was wäre gewesen, wenn ...?
12.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Der Aufmacher der aktuellen „Psychologie Heute“
widmet sich einem interessanten Thema: dem
kontrafaktischen Denken. Darunter versteht man alle
diejenigen Gedanken, die sich um das drehen, was
hätte sein können, wenn irgend etwas in der
Vergangenheit anders gelaufen wäre, als es
tatsächlich der Fall war: „Hätte ich diesen Job
nicht angenommen, hätte ich meinen Mann nie kennen
gelernt.“ - „Wäre ich nicht in diesen Zug
eingestiegen, wäre ich nicht in diesen
schrecklichen Unfall verwickelt worden.“
Weiterlesen
...
Am Anfang war eben nicht das Wort!
24.01.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
Wenn wir an das Stichwort „Kommunikation“
denken, meinen wir in aller Regel das
gesprochene, vielleicht auch das geschriebene
Wort. Zwischen zwei Menschen ist das aber nur
eine der drei Ebenen der Kommunikation - und
bei weitem nicht die wichtigste! Schließlich
ist die Sprache evolutionsgeschichtlich
betrachtet eine relativ späte Erscheinung -
kommuniziert wurde schon erheblich früher!
Vielleicht hast du selbst auch schon die
Erfahrung gemacht, dass man mit einem Blick
oder einer Geste oft viel mehr ausdrücken
kann, als mit einem ellenlangen Sermon? Oder
du hast jemandem dabei zugehört, wie er dir
wortreich irgendetwas versicherte, dir dabei
aber im Stillen gedacht: „der lügt doch wie
gedruckt!“ ? Dann kennst du die beiden anderen
Kanäle bereits, auf denen Kommunikation
zwischen Menschen noch stattfindet, und um die
es heute vor allem gehen soll. Weiterlesen
...
Glück ist lernbar! Teil 2
Um das Thema Glück und die Frage danach, was man so
alles tun kann, um das eigene Leben glücklicher und
zufriedener zu gestalten, dreht sich ja auf unserer
Egoload-Seite so ziemlich jeder Beitrag in
irgendeiner Form. Einer, der das Thema Glück zu
seinem Hauptforschungsgebiet gemacht hat, ist der
amerikanische Psychologe Richard Wiseman. Er begann
damit, zu untersuchen, was Menschen, die sich
selbst als Glückspilze bezeichneten, von Menschen
unterscheidet, die sich selbst als Pechvögel
einstuften. Mittlerweile hat er Hunderte von
Personen in verschiedenen Studien befragt und ist
davon überzeugt, dass die vermeintlichen
Glückspilze keineswegs einfach von einem
wohlwollenden Schicksal begünstigt werden, sondern
ganz instinktiv und meist unbewusst sehr aktiv
durch bestimmte Verhaltensmuster dazu beitragen,
dass ihnen irgendwie alles im Leben zu gelingen
scheint. Hier sind die vier Prinzipien, die seiner
Meinung nach den Unterschied zwischen dem
Unglücksraben und dem Sonntagskind begründen.
Weiterlesen
...
Glück ist lernbar!
Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal über
die Kraft der Gedanken geschrieben, als ich dir das
Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung
erklärt habe. Heute gibt es eine Art „Fortsetzung“
dazu. Mittlerweile sind sich nämlich
Neurowissenschaftler und Psychologen darin einig,
dass auch die Frage, ob wir uns eher als glücklich
oder unglücklich erleben, ganz zentral durch unsere
Gedanken mit entschieden wird. Äußere Umstände
mögen unser Leben beeinflussen und sind natürlich
nicht unwichtig (es ist schwierig, sich glücklich
zu fühlen, wenn man sich am ersten Tag des lang
ersehnten Skiurlaubs das Bein bricht!), dennoch
spielt die Art und Weise, wie wir die Welt
wahrnehmen und mit dem, was wir in ihr vorfinden,
umgehen, eine viel wichtigere Rolle, als wir
westlichen Menschen es uns oft bewusst machen.
Weiterlesen
...
Meine Welt + deine Welt = unsere Welt?!
10.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
In diesem Beitrag geht es heute um
Wahrnehmungsprozesse und um die Frage, wie objektiv
diese sind. Anders (und mit den Worten Paul
Watzlawicks) gefragt: "Wie wirklich ist die
Wirklichkeit?"
Weiterlesen ...
Ich denke, also bin ich
08.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
"Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
(aus dem Talmud)
Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal."
(aus dem Talmud)
Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich dir ein bisschen was über die Kraft deiner Gedanken erzählen. Nein, keine Angst: es wird nicht plötzlich esoterisch auf Egoload - ich will nicht behaupten, du könntest mit ihrer Hilfe Löffel verbiegen oder unglaubliche Reichtümer ohne weitere Anstrengungen anhäufen! Trotzdem haben deine Gedanken einen sehr realen Einfluss auf dein tägliches Leben, und das oft, ohne dass es dir sonderlich bewusst ist. Weiterlesen ...
Intuition - das Wissen aus dem Bauch
26.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Acht unserer sechzehn Persönlichkeitstypen
bevorzugen auf der Wahrnehmungsdimension die
Intuition vor der Empfindung (also der
konkreten Sinneswahrnehmung): alle "Denker"
(analytischer, innovativer, unabhängiger und ehrgeiziger) und alle
"Idealisten" (spontaner, engagierter, verträumter und harmoniebedürftiger). Was
aber bedeutet das eigentlich genau für ihren
Umgang mit der Welt? Weiterlesen
...
The one and only - oder doch nicht?
04.10.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Liebe
Das Thema Liebe und Partnerschaft ist - neben dem
Beruf - für die meisten Menschen das zentralste in
ihrem Leben. Nie waren die Erwartungen an die Liebe
höher als heute. Unsere Beziehung soll uns einfach
alles geben, was wir uns wünschen. Einen Ausgleich
für die Kälte unsere heutigen Zeit, die hohen
Anforderungen in Beruf und Alltag, und natürlich
soll sie dauern. Für immer und ewig – Romeo und
Julia, Julia Roberts und Richard Gere, Kate Winslet
und Leonardo di Caprio. Weiterlesen
...