Meine 10 Lebensregeln
25.10.2011
Das Thema
Glück beschäftigt mich hier auf iPersonic
ja immer wieder in all seinen Facetten - und
damit auch die Frage, ob es so etwas wie ein
„Patentrezept“ fürs Glücklichsein gibt.
Diejenigen Leser, die sich schon etwas
ausführlicher mit ihrem Persönlichkeitstyp
auseinandergesetzt haben (vielleicht sogar den
LifeCoach für ihren
Typus gelesen haben), wissen bereits, dass
es DAS Rezept für ein glückliches Leben in
dieser Form nicht geben kann. Dazu sind allein
schon die Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse
verschiedener Persönlichkeitstypen viel zu
unterschiedlich - was einen extrovertierten
Typus beispielsweise glücklich macht, kann für
einen introvertierten den reinen Stress
bedeuten und umgekehrt. So betrachtet, muss
jeder Mensch für sich selbst herausfinden,
welches die Bausteine für seinen ganz
persönlichen Glückleitfaden im Leben sind.
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Länger und gesünder leben durch Freunde
05.08.2010
Regelmäßige Leser meines Blogs wird es nicht
überraschen: US-Forscher konnten jetzt noch einmal
eindrucksvoll belegen, wie wichtig gelingende
Sozialbeziehungen für uns Menschen sind. Sie
fassten in einer Überblicksstudie (einer so
genannten Metaanalyse) die Ergebnisse aus140
Untersuchungen mit insgesamt über 300.000 Probanden
zusammen und errechneten daraus den Zusammenhang
zwischen Sterblichkeitsrisiko und sozialer
Aktivität der Untersuchten. Das Resultat: Die
Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschen erhöhte
sich um 50 %, wenn sie über einen guten Freundes-
und Bekanntenkreis verfügten!
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Glücksfitness - mein neues Buch ist da!
22.04.2010
Treue iPersonic-Leser wissen es schon: Wenn es mal
wieder eine Weile lang sehr ruhig hier auf dem Blog
ist, dann bedeutet das in aller Regel, dass ich
gerade mit „Geburtswehen“ für ein neues Buch
beschäftigt bin und deshalb nicht zum Blogschreiben
komme.
Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...
Aber jetzt hat die Saure-Gurken-Zeit ein Ende, denn das neue Buch ist fertig und verfügbar! Es trägt den schönen Titel „Glücksfitness - Das individuelle Training für mehr Lebensfreude“ und ist im Orell Füssli-Verlag erschienen. Weiterlesen ...
Wie ändere ich mein Leben? Gute Vorsätze für das neue Jahr
07.12.2009
Das Jahr neigt sich dem Ende zu - und wie alle
Jahre werden wohl auch 2009 an Silvester wieder
einmal eine ganze Menge guter Vorsätze gefasst
werden. Umfragen zufolge hat jeder zweite Deutsche
zum Jahreswechsel Pläne, sein Leben in irgendeiner
Weise zu verändern, um glücklicher und zufriedener
zu werden. Dabei gibt es sogar eine seit etlichen
Jahren ziemlich stabile Top-Ten-Liste an Ideen
(laut Forsa-Institut): Mit „Stress vermeiden oder
abbauen“ und „Mehr Zeit für Familie/Freunde“ liegen
zwei typische Entschleunigungs-Ziele auf den beiden
vordersten Rängen, auf Platz vier folgt dann noch
„Mehr Zeit für sich selbst“. Unangefochten
behaupten sich auch etliche Gesundheits-Vorsätze
unter den Top Ten: „Mehr bewegen“, „Gesünder
ernähren“, „Abnehmen“, „Weniger Alkohol trinken“
und „Rauchen aufgeben“ sind dabei die Klassiker.
Daneben nehmen sich die Deutschen an Silvester
gerne noch „Sparsamer sein“ und „Weniger fernsehen“
vor. Die jüngeren Befragten (unter 30 Jahren) sind
übrigens besonders eifrig im Fassen guter Vorsätze!
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Salutogenese: warum es gesund ist, seinem Leben einen Sinn zu geben
13.10.2009
Das Wort Salutogenese ist
zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort
salus (= Unverletzheit, Glück) und dem
griechischen Wort génesis (= Entstehung). Es
bedeutet also Gesundheitsentstehung und wurde
von dem israelisch-amerikanischen
Medizinsoziologen Aaron Antonovsky in den 70er
Jahren geprägt. Antonovsky suchte nach einer
Erklärung für seine Beobachtung, dass viele
Überlebende des Holocausts unter schwer
wiegenden Spätfolgen zu leiden hatten
(körperliche und seelische Erkrankungen),
manche aber überhaupt keine solchen Symptome
aufwiesen. Er wollte herausfinden, welche
Faktoren ausschlaggebend dafür waren, ob ein
Mensch dieselben Traumata besser oder
schlechter verkraftete als ein anderer. Ihn
interessierte also die Entstehung (bzw.
Erhaltung) von Gesundheit - auch unter
schwierigen und belastenden Bedingungen.
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Deine persönliche Anleitung zum Glücklichsein
11.08.2009
Kaum ein psychologischer Forschungszweig boomt so
intensiv und erfährt so viel Aufmerksamkeit in den
letzten Jahren wie die so genannte Positive
Psychologie. In den frühen 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts fragte sich eine Gruppe von
Psychologen, warum in der Psychologie eigentlich
bisher zwar der Entstehung von psychischen
Störungen und deren Beseitigung durch Therapien
sehr viel, der Entstehung von psychischer
Gesundheit und den Bedingungen, die diese fördern,
aber sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden
war. Diese Psychologen wollten dies ändern und
begannen daher, sich zunehmend der Erforschung der
Voraussetzungen von Glück, Zufriedenheit und
seelischer Gesundheit zu widmen.
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Das Glück kompakt - 40 Tipps, um glücklicher zu leben
04.02.2009
In dieser "Checkliste" findest du die 40
wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Glück stichwortartig
zusammengefasst. Über die eingebauten Links
kannst du von jedem einzelnen dieser Punkte
aus schnell und direkt zu weiterführenden
Artikeln, die sich ausführlicher mit diesem
Aspekt des Glücks beschäftigen,
weiterspringen.
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Die 10 besten Filme zum Thema Glück
08.04.2008
Das Thema Glück
liegt mir ja bekanntermaßen sehr am Herzen.
Der schnellste Weg zum Glück auf iPersonic
führt über "Das
Glück kompakt - 40 Tipps, um glücklicher zu
leben". Von dort aus sind zahlreiche
ergänzende Artikel verlinkt, durch die man
sein sich sein Glückswissen individuell
anlesen kann. Es gibt aber natürlich auch
andere Wege, um etwas über das Glück zu
lernen. Filme zum Beispiel. Ich bin mal in
mich gegangen und habe eine kleine Liste
zusammengestellt. Hier also meine 10 liebsten
Filme zum Thema Glück. Weiterlesen
...
Glücklich ist, wer den Sinn seines Lebens gefunden hat
11.01.2008
Der Inhalt an sich ist eigentlich schnell erzählt: Der Ich-Erzähler John, ein typischer gestresster Manager, verfährt sich auf dem Weg in den Urlaub beim Versuch, einen Stau zu umgehen, gründlich im Nirgendwo. Weit und breit kein Anzeichen menschlicher Zivilisation mehr, geschweige denn ein Wegweiser, der ihm Anhaltspunkte für die Weiterfahrt liefern würde. Kurz bevor ihm das Benzin endgültig ausgeht, landet er in einem kleinen Café mit dem seltsamen Namen „Café der Fragen“. Welche Fragen, das entdeckt er schnell auf der Speisekarte. Da steht nämlich auf der Rückseite gedruckt: „Dinge, über die Sie nachdenken können, während Sie warten: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?“ Weiterlesen ...
Wie glücklich bist du? Mach den Glückstest!
06.11.2007
Regelmäßige Leser von iPersonic wissen es schon
länger: dein Glück liegt uns am Herzen!
Übergeordnetes Ziel all unserer Beiträge auf dieser
Seite - ob das nun der Persönlichkeitstest,
unsere persönlichen Ratgeber zu
verschiedenen Themen oder Einträge in
diesem Psychologie-Blog sind - ist
es immer, dir Ideen und Möglichkeiten an die
Hand zu geben, dein eigenes Leben noch ein
kleines Stückchen glücklicher und zufriedener
zu gestalten.
Jetzt haben wir uns eine weitere Möglichkeit einfallen lassen, uns mit dem Thema Glück auseinanderzusetzen: unseren neuen Glückstest nämlich. Du findest ihn ab sofort hier! Er wird dich in etwa so viel Zeit kosten wie der Persönlichkeitstest (möglicherweise sogar weniger) und beantwortet dir die Frage, für wie glücklich du dich selbst hältst. Du siehst dabei auch, ob dein Glücks-Index im Vergleich zu anderen eher im Durchschnitt liegt, oder ob du vielleicht glücklicher oder unglücklicher bist als die meisten anderen Menschen. Die Fragen des Tests sind angelehnt an das so genannte Oxford Happiness Inventory, ein psychologisches Instrument zur Messung der persönlichen Lebenszufriedenheit, das in vielen Untersuchungen zum Einsatz kommt. Weiterlesen ...
Jetzt haben wir uns eine weitere Möglichkeit einfallen lassen, uns mit dem Thema Glück auseinanderzusetzen: unseren neuen Glückstest nämlich. Du findest ihn ab sofort hier! Er wird dich in etwa so viel Zeit kosten wie der Persönlichkeitstest (möglicherweise sogar weniger) und beantwortet dir die Frage, für wie glücklich du dich selbst hältst. Du siehst dabei auch, ob dein Glücks-Index im Vergleich zu anderen eher im Durchschnitt liegt, oder ob du vielleicht glücklicher oder unglücklicher bist als die meisten anderen Menschen. Die Fragen des Tests sind angelehnt an das so genannte Oxford Happiness Inventory, ein psychologisches Instrument zur Messung der persönlichen Lebenszufriedenheit, das in vielen Untersuchungen zum Einsatz kommt. Weiterlesen ...
Glückstipp der Woche: Probleme machen glücklich!
26.10.2007
Ja, doch, du hast richtig gelesen: Probleme machen
glücklich! Was auf den ersten Blick wie ein
Widerspruch aussieht, erweist sich in der
psychologischen Forschung als ebenso simple wie
wichtige Wahrheit. Wer in seinem Leben auf
keinerlei Widerstände oder Schwierigkeiten stößt,
hat nämlich auch keine Chance auf einen ganz
zentralen Baustein des Glücklichseins: das Gefühl
nämlich, sich einem Problem gestellt und es
erfolgreich gemeistert zu haben. "Bewältigte
Probleme machen glücklich", sagt der Göttinger
Hirnforscher Gerald Hüther. "Ein Glücksgefühl
entsteht nämlich immer dann, wenn sich eine im
Gehirn ausbreitende Unruhe und Erregung in Ruhe und
Harmonie verwandelt." Wichtig dabei ist, dass man
den Eindruck hat, man selbst habe das Problem in
den Griff bekommen, d. h. am größten ist das
Glücksgefühl dann, wenn man das eigene Handeln als
wirksam erlebt hat. So freuen wir uns natürlich
auch, wenn jemand anders des Weges kommt und für
uns die knifflige Aufgabe aus der Welt schafft -
aber wenn wir es selbst hinbekommen haben, ist der
Glückseffekt viel größer und nachhaltiger. Das hat
mit dem Belohnungssystem in unserem Gehirn zu tun.
Eine Hauptrolle dabei spielt - wieder mal! -
vermutlich der Botenstoff Dopamin, der vermehrt
ausgeschüttet wird, wenn du dich mit einem Problem
auseinandersetzt und dich dabei auf diesen
speziellen Sachverhalt konzentrieren musst. Schon
das erzeugt ein angenehmes Gefühl (vielleicht
erinnerst du dich aus meinem Artikel "Glück
ist zu tun, was man gern tut" an den
Begriff des "Flow"). Die Erwartung, dass du
vielleicht - hoffentlich - mit deinem Tun
Erfolg haben wirst, sorgt zusätzlich für die
Freisetzung körpereigener Opioide, die die
positiven Emotionen weiter verstärken. Hast du
dann mit deiner Problemlösung tatsächlich
Erfolg gehabt, stellt sich mit dem Triumph ein
wirklich intensives, nachhaltiges Hochgefühl
ein.
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Glückstipp der Woche: Berührung macht glücklich!
14.10.2007
Eines unserer wichtigsten menschlichen
Urbedürfnisse ist das nach Körper- und Hautkontakt.
Nicht umsonst wird das Neugeborene noch vor dem
Durchtrennen der Nabelschnur seiner Mutter auf den
Bauch gelegt - neben der Notwendigkeit des Trinkens
und Atmens ist die liebevolle Berührung durch einen
anderen Menschen für uns das erste und elementarste
Verlangen, sobald wir auf die Welt kommen. Dem
Stauferkönig Friedrich II. wird nachgesagt, dass er
auf der Suche nach einer menschlichen "Ursprache"
Säuglinge um das Jahr 1300 von der Außenwelt
isoliert von Ammen aufziehen lassen wollte. Die
Ammen hatten die strenge Anweisung, die Kinder zwar
zu füttern und zu waschen, durften aber keinesfalls
mit ihnen sprechen oder sonstigen Kontakt
aufnehmen, natürlich auch nicht mit ihnen schmusen.
Auf diese Weise wollte Friedrich erforschen, welche
Worte die Kinder ohne Anleitung von außen als
erstes sprechen würden. Die Säuglinge starben
jedoch nach kurzer Zeit, obwohl ihre physischen
Bedürfnisse in vollem Umfang erfüllt waren. Auch
wenn dieses angebliche Experiment historisch als
nicht ganz gesichert gelten kann (und aus auf der
Hand liegenden Gründen natürlich nie wiederholt
wurde!), weiß man heute definitiv, dass
Berührungen, Streicheln und Hautkontakt äußerst
wichtig - wenn nicht gar überlebenswichtig - für
Babys und Kinder sind. Werden wir erwachsen, kommt
uns dieses Bewusstsein für die Wichtigkeit von
Berührungen manchmal leider etwas abhanden. Dabei
sind Streicheleinheiten ein so einfaches Mittel,
sich glücklich zu fühlen!
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Glückstipp der Woche: Dankbarkeit macht glücklich!
05.10.2007
Letztes Wochenende wurde ja in den meisten
kirchlichen Gemeinden das Erntedankfest gefeiert.
Hier bei uns auf dem Land, aber auch in den Städten
geben sich alle dann immer viel Mühe, den Altarraum
mit Früchten, Gemüsen und Blumen wunderschön zu
schmücken. Ein wirklich schöner Brauch, finde ich,
denn er durchbricht wenigstens einmal im Jahr die
Selbstverständlichkeit, mit der wir tagein, tagaus
in Supermärkte und Geschäfte marschieren und uns -
in der Regel ohne großes Nachdenken - das besorgen,
was wir so zum Leben brauchen. Dass wir dabei im
weltweiten Vergleich richtig gut versorgt sind,
machen wir uns selten bewusst. Sehr spannend fand
ich vor einiger Zeit zu diesem Thema auch die Fotos
von Peter Menzel. Unter dem Titel "What the world eats"
fotografierte er Familien rund um den Globus
inmitten der Lebensmittel, die sie innerhalb
einer Woche zu konsumieren pflegen. Was einem
beim Betrachten der Fotos (neben den natürlich
immensen Unterschieden in dem, was an Geld
ausgegeben werden kann) ins Auge sticht, ist
auch die Zusammenstellung der Lebensmittel,
die einem schlagartig klar macht, dass es eben
nicht selbstverständlich
ist, über eine so große Auswahl und Vielfalt
an Nahrung verfügen zu können wie wir das in
der Regel tun. Das fällt einem besonders bei
den Familien aus dem Tschad, aus Ecuador oder
Bhutani auf.
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Glückstipp der Woche: Lächeln macht glücklich!
28.09.2007
"Lachen ist die beste Medizin", sagt der Volksmund,
und er hat Recht damit. In dem Augenblick, in dem
du zu lächeln oder zu lachen beginnst, passiert in
deinem Körper eine ganze Menge Positives: dein
Herzschlag beschleunigt sich leicht, deine
Durchblutung wird verbessert, die Muskeln an deinen
Extremitäten entspannen sich, Endorphine werden
ausgeschüttet. Dein Immunsystem wird gestärkt, der
Sauerstoffgehalt in deinem Blut steigt an, der
Gehalt an Stresshormonen in deinem Blut (Adrenalin
und Kortisol) dagegen sinkt ab. Selbst das
Schmerzempfinden wird verringert. Beim Lachen
bewegst du in deinem Gesicht 17 Muskeln -
beispielsweise den Jochbeinmuskel, der deine
Mundwinkel nach oben zieht oder den
Augenbrauenmuskel, der sich entspannt und die
Brauen absinken lässt. Am wichtigsten für ein
"echtes" Lachen oder Lächeln ist aber der
Augenringmuskel: Nur, wenn er sich zusammenzieht,
empfinden wir wirkliche Freude oder angenehme
Gefühle. Erkennbar ist das daran, dass wir die
Augen etwas zusammenkneifen, Lachfalten in den
Augenwinkeln auftauchen und die oberen Hälften der
Wangen etwas nach oben wandern. Der Forscher Paul
Ekman konnte bei vergleichenden Studien insgesamt
19 verschiedene Weisen des Lächelns ausmachen -
angefangen von einem verlegenen Lächeln über ein
etwas gequältes Lächeln, das wir zeigen, wenn
wir mühsam über einen schlechten Witz lachen bis
hin zum falschen Lächeln aus reiner Höflichkeit der
ungeliebten Kollegin gegenüber. Aber 18 dieser
Lächeln bewirken hinsichtlich der positiven
Körpereffekte nichts oder kaum etwas - nur beim
echten Lächeln, dem so genannten Duchenne-Lächeln
(benannt nach einem französischen Physiologen)
treten sie wirklich ein.
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Glückstipp der Woche: Bewegung macht glücklich
21.09.2007
Zum Wochenende gibt es heute eine Neueinführung auf
Egoload: Ab sofort bekommst du in regelmäßigen
Abständen jeweils unterschiedliche Glückstipps, die
sich an den neuesten Ergebnissen der
Glücksforschung orientieren und dir sagen, wie du
das, was die Damen und Herren Wissenschaftler in
ihren Labors gefunden haben, ganz konkret in
deinem alltäglichen Leben umsetzen kannst, um
glücklicher zu werden. Los geht es heute mit einem
Tipp, den ich mir selber oft genug hinter die Ohren
schreiben kann (ich bin nämlich ein Sport- und
Bewegungsmuffel!): Bewegung macht
glücklich! Weiterlesen
...
Helfen macht glücklich! - Wie uns ehrenamtliches Engagement verändern kann
04.09.2007
„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu
anderer Glück, denn die Freude, die wir geben,
kehrt ins eigene Herz zurück.“
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Diesen kleinen Sinnspruch - zweifellos kein Meisterwerk der Weltliteratur, aber dafür einfach zu merken! - schrieben wir uns neben anderen mehr oder weniger anspruchsvollen Ergüssen vor dreißig Jahren gerne gegenseitig in unsere Poesiealben. (Gibt‘s die eigentlich so noch? Oder sind sie ganz von den Diddl-, HelloKitty- und sonstigen Freundschaftsbüchern abgelöst worden?) Bei mir war es meine Klassenkameradin Daniela, die ihn in kindlich-runder Schönschreibschrift und mit bunten Herzchen und Sonnen verziert liebevoll hinein malte. Wahrscheinlich haben wir uns damals nicht allzu viel dabei gedacht, aber aus heutiger Perspektive betrachtet, fasst das Sprüchlein doch tatsächlich eine ganz wichtige Erkenntnis der Glücksforschung kurz und bündig zusammen: Wenn wir anderen helfen, ist das nicht nur für diese gut, sondern ganz besonders auch für uns selbst. Schon in den 90er Jahren wiesen Forscher der Universität Michigan in einer Studie an über tausend Personen nach, dass Personen, die sich freiwillig in irgendeiner Form für andere Menschen engagierten, sich besonders glücklich und wohl fühlten. Das schlägt sich offenbar sogar in unserer Lebenserwartung nieder: Die freiwilligen Helfer hatten eine um 40 % höhere Chance auf ein langes Leben als jene Probanden, die sich nicht für andere einsetzten! Auch in einer Studie des englischen Sozialpsychologen Michael Argyle zum Thema Freizeitgestaltung gaben die Befragten fast einhellig an, dass ihnen ehrenamtliches Engagement die größte Freude von allen Beschäftigungen bereite (höher punkten konnte nur noch das Tanzen). Warum ist das so? Weiterlesen ...
Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression
18.06.2007
Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von
Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die
Finger bekommen und innerhalb eines Tages
nahezu gefressen - ich konnte und wollte es
nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank,
oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über
Depressionen ... aber du wirst es nicht
glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem
eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch
über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht,
dass das geht!
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Genieß mal wieder!
30.05.2007
Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die
ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und
zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich
seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub
gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück
am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine
Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien
faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach
dem anderen zu schmökern und sämtliche
Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und
runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal
durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von
schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit
ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für
eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar
eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen
beschäftigt: die euthyme Therapie (=
Genusstherapie)! Weiterlesen
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Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten
17.05.2007
Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut.
Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen,
die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war
schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen,
wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif
bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat!
Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und
meine Produktivität war auch schon mal besser.
Allerhöchste Zeit für einen Gartentag!
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Charaktertugenden machen glücklich
11.04.2007
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Focus" gab
es einen interessanten Artikel zu
Forschungsergebnissen der so genannten "Positiven
Psychologie". Dieser Zweig der Psychologie
existiert erst seit den 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts; einer seiner Gründer ist Martin
Seligman, der in dem Artikel auch zu Wort kommt. Im
Unterschied zu den meisten früheren Zweigen der
Psychologie, die vor allem Probleme und seelische
Störungen beim Menschen in den Blick nahmen,
konzentriert sich die positive Psychologie gezielt
auf die positiven Eigenschaften und Ressourcen des
Menschen. Eine ihrer wichtigsten Fragestellungen
ist: Was macht Menschen glücklich? Was gibt ihnen
das Gefühl, dass ihr Leben lebenswert ist?
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Glück ist, zu tun, was man gerne tut
02.02.2007
Da es auf Egoload ja immer wieder um das Thema
Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser
Folge (und natürlich ohne Anspruch auf
Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen
zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige
Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an
dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für
deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály
Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal
von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht
sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai -
zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen
durchgekommen ...) Weiterlesen
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Glück ist lernbar! Teil 2
22.01.2007
Um das Thema Glück und die Frage danach, was man so
alles tun kann, um das eigene Leben glücklicher und
zufriedener zu gestalten, dreht sich ja auf unserer
Egoload-Seite so ziemlich jeder Beitrag in
irgendeiner Form. Einer, der das Thema Glück zu
seinem Hauptforschungsgebiet gemacht hat, ist der
amerikanische Psychologe Richard Wiseman. Er begann
damit, zu untersuchen, was Menschen, die sich
selbst als Glückspilze bezeichneten, von Menschen
unterscheidet, die sich selbst als Pechvögel
einstuften. Mittlerweile hat er Hunderte von
Personen in verschiedenen Studien befragt und ist
davon überzeugt, dass die vermeintlichen
Glückspilze keineswegs einfach von einem
wohlwollenden Schicksal begünstigt werden, sondern
ganz instinktiv und meist unbewusst sehr aktiv
durch bestimmte Verhaltensmuster dazu beitragen,
dass ihnen irgendwie alles im Leben zu gelingen
scheint. Hier sind die vier Prinzipien, die seiner
Meinung nach den Unterschied zwischen dem
Unglücksraben und dem Sonntagskind begründen.
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Glück ist lernbar!
11.12.2006
Vor einiger Zeit habe ich hier ja schon mal über
die Kraft der Gedanken geschrieben, als ich dir das
Konzept der sich selbst erfüllenden Prophezeiung
erklärt habe. Heute gibt es eine Art „Fortsetzung“
dazu. Mittlerweile sind sich nämlich
Neurowissenschaftler und Psychologen darin einig,
dass auch die Frage, ob wir uns eher als glücklich
oder unglücklich erleben, ganz zentral durch unsere
Gedanken mit entschieden wird. Äußere Umstände
mögen unser Leben beeinflussen und sind natürlich
nicht unwichtig (es ist schwierig, sich glücklich
zu fühlen, wenn man sich am ersten Tag des lang
ersehnten Skiurlaubs das Bein bricht!), dennoch
spielt die Art und Weise, wie wir die Welt
wahrnehmen und mit dem, was wir in ihr vorfinden,
umgehen, eine viel wichtigere Rolle, als wir
westlichen Menschen es uns oft bewusst machen.
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...