Lebenskrisen
Die Angst vor der Angst vor dem Tod
14.12.2011
Manchmal - ich habe es, glaube ich, in einem
anderen Blogbeitrag schon einmal erwähnt -
verfolgen mich bestimmte Themen im Alltag mit einer
ungewöhnlichen Hartnäckigkeit. In den letzten
Wochen war das das Thema Angst. Ständig bin ich
wieder darüber gestolpert, in allen möglichen
Variationen und Verkleidungen - in Büchern, in
Filmen, in Gesprächen mit Klienten und Freunden.
Wahrscheinlich ist es einfach selektive
Wahrnehmung, aber manchmal hatte ich das Gefühl,
dass Angst eines der dominantesten Themen (oder DAS
dominanteste Thema?) für uns Menschen überhaupt
ist. Und mit diesem Gefühl stehe ich, wie ich
feststelle, nicht allein. Weiterlesen
...
Panikattacken - Wie man mit ihnen umgehen kann
23.06.2008
Nachdem meine Leserin Karin mich über die
Kommentarfunktion so nett gestupst hat, kommt nun
hier endlich der lang versprochene zweite Teil zum
Thema Panikattacken. Diesmal soll es
schwerpunktmäßig darum gehen, wie man ihnen
begegnen kann. Vorab aber auf jeden Fall noch mal
der Hinweis, dass dieser Artikel natürlich keine
Therapie ersetzen kann! Die darin vorgestellten
Ansätze und Übungen sollen lediglich als Anregung
dienen - was davon dir selbst für dich nützlich
erscheint und du gerne ausprobieren würdest, bleibt
dir völlig überlassen.
Weiterlesen ...
Die Kinder psychisch kranker Eltern
18.01.2008
Am Dienstag lief auf ARTE mal wieder ein
interessanter Themenabend: „Himmelhoch jauchzend, zu Tode
betrübt - Volkskrankheit Depression“. In
zwei Beiträgen wurde viel interessantes und
aktuelles Wissen zu den psychischen
Erkrankungen Depression und bipolare Störung
(hierbei wechselt die Befindlichkeit des
Betroffenen zwischen manischen und depressiven
Phasen) vermittelt. Wer sich für diese
Themenbereiche interessiert, den Sendetermin
aber verpasst hat, dem sei das Videoportal
ARTE+7 ans Herz gelegt, das es ermöglicht,
sich die Beiträge noch bis zum 22.1. kostenlos im Internet
anzusehen. Weiterlesen
...
Sexueller Missbrauch - Die Narben auf der Seele
28.11.2007
Ein Thema habe ich hier im Blog bisher noch nicht
aufgegriffen, obwohl es eigentlich eines ist, das
mir sehr am Herzen liegt und mich auch in der
Arbeit immer wieder begleitet: die Folgen sexualisierter
Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In den
letzten Wochen hat es sich aber mal wieder
sehr in den Vordergrund gedrängt; einmal
deshalb, weil unsere Notruf- und
Beratungsstelle für Frauen in Landau
15jähriges Jubiläum hatte und wir aus diesem
Anlass die bekannte Traumatherapeutin Michaela
Huber als Gastreferentin eingeladen hatten,
und zum anderen deshalb, weil mich über
Egoload zwei Frauen angeschrieben haben, die
zu diesem Thema Unterstützung suchten. Also
ist es offensichtlich an der Zeit, darüber zu
bloggen ... wahrscheinlich sogar mehrmals.
Weiterlesen ...
Ich will nicht mehr leben
23.04.2007
Dieser Kommentar zu einem meiner Blogeinträge
letzte Woche war der Anstoß dafür, dass ich heute
noch einmal etwas zum Thema Selbstmord auf dieser
Seite schreiben möchte. Schon länger ist uns
aufgefallen, dass viele Zugriffe auf dieses Blog
über Sucheinträge erfolgen, die - direkt oder
indirekt - etwas mit dem Thema Suizid zu tun haben.
Wenn du auch zu denjenigen gehörst, die sich
entweder gerade aktuell oder vielleicht auch immer
wieder mal mit Gedanken an einen Freitod tragen,
wenn du vielleicht gerade in einer Lebenskrise
steckst und überlegst, ob Selbstmord nicht eine
mögliche Lösung dafür wäre, dann möchte ich dir
heute ein paar (hoffentlich hilfreiche!)
Überlegungen mitgeben.
Weiterlesen ...
Weiterlesen ...
Die Krise als Chance zur Entwicklung: Lebensaufgaben verstehen und annehmen
28.02.2007
Ich lese gerade in einem schönen Buch von Elisabeth
Lukas, einer Schülerin des Wiener Psychiaters und
Logotherapie-Begründers Viktor E. Frankl. „Auf den Stufen des Lebens“
heißt es. Stufen einmal deshalb, weil die
Fallgeschichten darin sich vor allem mit
Situationen beschäftigen, die für Menschen
Krisen bedeuten. Oft sind es
Schicksalsschläge, z. B. schwere
Verlusterlebnisse oder auch Krankheiten,
manchmal auch Krisen, die mit
Lebensentscheidungen verknüpft sind.
Weiterlesen ...
Weiterlesen ...
Bitte hört, was ich nicht sage!
07.12.2006
Gestern Morgen war ja die halbe Republik in
ziemlicher Aufregung: Nach der Online-Drohung eines
Jugendlichen, am Nikolaustag einen Amoklauf in
seiner Schule zu starten, holten besorgte Eltern
ihre Kinder aus dem Unterricht oder ließen sie
gleich ganz zu Hause; die Polizei war mit zahllosen
Einsatzkräften unterwegs, um in Frage kommende
Schulen zu sichern und die Medien überschlugen sich
wieder mal mit Kommentaren zum Zusammenhang
zwischen gewalttätigen Computerspielen und
jugendlichen Amokläufern. Später am Tag dann die
vorläufige „Entwarnung“ - ein bis dahin
verschwundener 18jähriger, der als Verfasser der
Nachricht in Frage kam, war tot in einem Waldstück
nahe seines Elternhauses im badischen Meißenheim
aufgefunden worden. Er hatte sich mit der Pistole
seines Großvaters, die er aus dem elterlichen
Waffenschrank entwendet hatte, erschossen. Ein paar
Vollidioten betätigen sich derzeit als
Trittbrettfahrer und haschen mit angeblich nicht
ernst gemeinten Amok-Drohungen nach der
öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Wogen kochen hoch
und höher - was tun, wenn das Bildungssystem unter
den Attacken weiterer Scherzbolde ins Wanken gerät
und der ordnungsgemäße Unterricht nicht mehr
ungestört stattfinden kann, wie soll man künftig
ernst gemeinte Drohungen von den Mails
gelangweilter Freizeitcowboys unterscheiden, muss
man Egoshooter-Computerspiele doch vielleicht
schneller auf den Index setzen etc. etc. Viele
Fragen, wenig Antworten, alle sicherlich wichtig
und brennend, kein Zweifel. Weiterlesen
...