Glückstipp der Woche
Wie findet man passende Weihnachtsgeschenke ohne Stress?
02.12.2007
So, fix ist es mal wieder gegangen mit diesem Jahr!
Heute steht doch tatsächlich schon der erste Advent
ins Haus! Und da der 24. Dezember dieses Jahr auf
einen Montag fällt (und somit zwischen dem vierten
Advent und dem Heiligen Abend auch nicht mehr der
allerkleinste Zeit-Puffer besteht), besteht die
Gefahr, dass der Geschenkeeinkauf dieses Jahr echt
stressig wird. Es sei denn, man gehört zu jenen
wohl organisierten und ordentlichen Zeitgenossen,
die die ersten Weihnachtsgeschenke bereits
preisgünstig im Sommerschlussverkauf erwerben. Die
haben natürlich keine solchen Sorgen in den
nächsten Wochen.
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Glückstipp der Woche: Probleme machen glücklich!
26.10.2007
Ja, doch, du hast richtig gelesen: Probleme machen
glücklich! Was auf den ersten Blick wie ein
Widerspruch aussieht, erweist sich in der
psychologischen Forschung als ebenso simple wie
wichtige Wahrheit. Wer in seinem Leben auf
keinerlei Widerstände oder Schwierigkeiten stößt,
hat nämlich auch keine Chance auf einen ganz
zentralen Baustein des Glücklichseins: das Gefühl
nämlich, sich einem Problem gestellt und es
erfolgreich gemeistert zu haben. "Bewältigte
Probleme machen glücklich", sagt der Göttinger
Hirnforscher Gerald Hüther. "Ein Glücksgefühl
entsteht nämlich immer dann, wenn sich eine im
Gehirn ausbreitende Unruhe und Erregung in Ruhe und
Harmonie verwandelt." Wichtig dabei ist, dass man
den Eindruck hat, man selbst habe das Problem in
den Griff bekommen, d. h. am größten ist das
Glücksgefühl dann, wenn man das eigene Handeln als
wirksam erlebt hat. So freuen wir uns natürlich
auch, wenn jemand anders des Weges kommt und für
uns die knifflige Aufgabe aus der Welt schafft -
aber wenn wir es selbst hinbekommen haben, ist der
Glückseffekt viel größer und nachhaltiger. Das hat
mit dem Belohnungssystem in unserem Gehirn zu tun.
Eine Hauptrolle dabei spielt - wieder mal! -
vermutlich der Botenstoff Dopamin, der vermehrt
ausgeschüttet wird, wenn du dich mit einem Problem
auseinandersetzt und dich dabei auf diesen
speziellen Sachverhalt konzentrieren musst. Schon
das erzeugt ein angenehmes Gefühl (vielleicht
erinnerst du dich aus meinem Artikel "Glück
ist zu tun, was man gern tut" an den
Begriff des "Flow"). Die Erwartung, dass du
vielleicht - hoffentlich - mit deinem Tun
Erfolg haben wirst, sorgt zusätzlich für die
Freisetzung körpereigener Opioide, die die
positiven Emotionen weiter verstärken. Hast du
dann mit deiner Problemlösung tatsächlich
Erfolg gehabt, stellt sich mit dem Triumph ein
wirklich intensives, nachhaltiges Hochgefühl
ein.
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Glückstipp der Woche: Berührung macht glücklich!
14.10.2007
Eines unserer wichtigsten menschlichen
Urbedürfnisse ist das nach Körper- und Hautkontakt.
Nicht umsonst wird das Neugeborene noch vor dem
Durchtrennen der Nabelschnur seiner Mutter auf den
Bauch gelegt - neben der Notwendigkeit des Trinkens
und Atmens ist die liebevolle Berührung durch einen
anderen Menschen für uns das erste und elementarste
Verlangen, sobald wir auf die Welt kommen. Dem
Stauferkönig Friedrich II. wird nachgesagt, dass er
auf der Suche nach einer menschlichen "Ursprache"
Säuglinge um das Jahr 1300 von der Außenwelt
isoliert von Ammen aufziehen lassen wollte. Die
Ammen hatten die strenge Anweisung, die Kinder zwar
zu füttern und zu waschen, durften aber keinesfalls
mit ihnen sprechen oder sonstigen Kontakt
aufnehmen, natürlich auch nicht mit ihnen schmusen.
Auf diese Weise wollte Friedrich erforschen, welche
Worte die Kinder ohne Anleitung von außen als
erstes sprechen würden. Die Säuglinge starben
jedoch nach kurzer Zeit, obwohl ihre physischen
Bedürfnisse in vollem Umfang erfüllt waren. Auch
wenn dieses angebliche Experiment historisch als
nicht ganz gesichert gelten kann (und aus auf der
Hand liegenden Gründen natürlich nie wiederholt
wurde!), weiß man heute definitiv, dass
Berührungen, Streicheln und Hautkontakt äußerst
wichtig - wenn nicht gar überlebenswichtig - für
Babys und Kinder sind. Werden wir erwachsen, kommt
uns dieses Bewusstsein für die Wichtigkeit von
Berührungen manchmal leider etwas abhanden. Dabei
sind Streicheleinheiten ein so einfaches Mittel,
sich glücklich zu fühlen!
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Glückstipp der Woche: Dankbarkeit macht glücklich!
05.10.2007
Letztes Wochenende wurde ja in den meisten
kirchlichen Gemeinden das Erntedankfest gefeiert.
Hier bei uns auf dem Land, aber auch in den Städten
geben sich alle dann immer viel Mühe, den Altarraum
mit Früchten, Gemüsen und Blumen wunderschön zu
schmücken. Ein wirklich schöner Brauch, finde ich,
denn er durchbricht wenigstens einmal im Jahr die
Selbstverständlichkeit, mit der wir tagein, tagaus
in Supermärkte und Geschäfte marschieren und uns -
in der Regel ohne großes Nachdenken - das besorgen,
was wir so zum Leben brauchen. Dass wir dabei im
weltweiten Vergleich richtig gut versorgt sind,
machen wir uns selten bewusst. Sehr spannend fand
ich vor einiger Zeit zu diesem Thema auch die Fotos
von Peter Menzel. Unter dem Titel "What the world eats"
fotografierte er Familien rund um den Globus
inmitten der Lebensmittel, die sie innerhalb
einer Woche zu konsumieren pflegen. Was einem
beim Betrachten der Fotos (neben den natürlich
immensen Unterschieden in dem, was an Geld
ausgegeben werden kann) ins Auge sticht, ist
auch die Zusammenstellung der Lebensmittel,
die einem schlagartig klar macht, dass es eben
nicht selbstverständlich
ist, über eine so große Auswahl und Vielfalt
an Nahrung verfügen zu können wie wir das in
der Regel tun. Das fällt einem besonders bei
den Familien aus dem Tschad, aus Ecuador oder
Bhutani auf.
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Glückstipp der Woche: Lächeln macht glücklich!
28.09.2007
"Lachen ist die beste Medizin", sagt der Volksmund,
und er hat Recht damit. In dem Augenblick, in dem
du zu lächeln oder zu lachen beginnst, passiert in
deinem Körper eine ganze Menge Positives: dein
Herzschlag beschleunigt sich leicht, deine
Durchblutung wird verbessert, die Muskeln an deinen
Extremitäten entspannen sich, Endorphine werden
ausgeschüttet. Dein Immunsystem wird gestärkt, der
Sauerstoffgehalt in deinem Blut steigt an, der
Gehalt an Stresshormonen in deinem Blut (Adrenalin
und Kortisol) dagegen sinkt ab. Selbst das
Schmerzempfinden wird verringert. Beim Lachen
bewegst du in deinem Gesicht 17 Muskeln -
beispielsweise den Jochbeinmuskel, der deine
Mundwinkel nach oben zieht oder den
Augenbrauenmuskel, der sich entspannt und die
Brauen absinken lässt. Am wichtigsten für ein
"echtes" Lachen oder Lächeln ist aber der
Augenringmuskel: Nur, wenn er sich zusammenzieht,
empfinden wir wirkliche Freude oder angenehme
Gefühle. Erkennbar ist das daran, dass wir die
Augen etwas zusammenkneifen, Lachfalten in den
Augenwinkeln auftauchen und die oberen Hälften der
Wangen etwas nach oben wandern. Der Forscher Paul
Ekman konnte bei vergleichenden Studien insgesamt
19 verschiedene Weisen des Lächelns ausmachen -
angefangen von einem verlegenen Lächeln über ein
etwas gequältes Lächeln, das wir zeigen, wenn
wir mühsam über einen schlechten Witz lachen bis
hin zum falschen Lächeln aus reiner Höflichkeit der
ungeliebten Kollegin gegenüber. Aber 18 dieser
Lächeln bewirken hinsichtlich der positiven
Körpereffekte nichts oder kaum etwas - nur beim
echten Lächeln, dem so genannten Duchenne-Lächeln
(benannt nach einem französischen Physiologen)
treten sie wirklich ein.
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Glückstipp der Woche: Bewegung macht glücklich
21.09.2007
Zum Wochenende gibt es heute eine Neueinführung auf
Egoload: Ab sofort bekommst du in regelmäßigen
Abständen jeweils unterschiedliche Glückstipps, die
sich an den neuesten Ergebnissen der
Glücksforschung orientieren und dir sagen, wie du
das, was die Damen und Herren Wissenschaftler in
ihren Labors gefunden haben, ganz konkret in
deinem alltäglichen Leben umsetzen kannst, um
glücklicher zu werden. Los geht es heute mit einem
Tipp, den ich mir selber oft genug hinter die Ohren
schreiben kann (ich bin nämlich ein Sport- und
Bewegungsmuffel!): Bewegung macht
glücklich! Weiterlesen
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