Depression
Introversion - ein Gesundheitsrisiko?
19.06.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Gehörst du zu den introvertierten unter unseren
Persönlichkeitstypen? (Falls du dir noch nicht
sicher bist, mach einfach unseren kostenlosen
Persönlichkeitstest.) Wenn ja, dann bist
du ein Mensch, der seine Batterien besser
auflädt, wenn er Zeit für sich allein hat -
eins der berühmten «stillen Wasser». Für
andere ist es dann wahrscheinlich nicht so
einfach, dich näher kennenzulernen, denn du
lässt nur wenige Menschen wirklich an dich
heran. Sicher bist du ein besserer Zuhörer als
Redner und denkst lange nach, bevor du dich in
einer Sache zu Wort meldest. Allzu viel
Gesellschaft ermüdet dich, weshalb du
wahrscheinlich wenige handverlesene Freunde
bevorzugst. Du verkraftest soziale Kontakte -
im Vergleich zu einem Extrovertierten - besser
in homöopathischen Dosen. Rückzug und
Alleinsein dagegen sind für dich elementare
Energiequellen. Weiterlesen
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Sexueller Missbrauch - Die Narben auf der Seele
28.11.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Ein Thema habe ich hier im Blog bisher noch nicht
aufgegriffen, obwohl es eigentlich eines ist, das
mir sehr am Herzen liegt und mich auch in der
Arbeit immer wieder begleitet: die Folgen sexualisierter
Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In den
letzten Wochen hat es sich aber mal wieder
sehr in den Vordergrund gedrängt; einmal
deshalb, weil unsere Notruf- und
Beratungsstelle für Frauen in Landau
15jähriges Jubiläum hatte und wir aus diesem
Anlass die bekannte Traumatherapeutin Michaela
Huber als Gastreferentin eingeladen hatten,
und zum anderen deshalb, weil mich über
Egoload zwei Frauen angeschrieben haben, die
zu diesem Thema Unterstützung suchten. Also
ist es offensichtlich an der Zeit, darüber zu
bloggen ... wahrscheinlich sogar mehrmals.
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Tiere als Therapeuten: wie Katze, Hund und Co. der Seele gut tun
18.07.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Gesundheit
Ich gebe es zu: ich bin voreingenommen. Tiere haben
in meinem eigenen Leben schon immer eine große
Rolle gespielt, und ein Dasein ohne mindestens eine
Katze in meinem Haushalt kann ich mir schon lange
nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich kommt es auch
daher, dass ich in der Arbeit mit Klienten
gelegentlich auf vierbeinige Helfer zurückgreife,
wenn es sich anbietet - und zwar mit ausgesprochen
guten Erfolgen.
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Ich will nicht mehr leben
23.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Dieser Kommentar zu einem meiner Blogeinträge
letzte Woche war der Anstoß dafür, dass ich heute
noch einmal etwas zum Thema Selbstmord auf dieser
Seite schreiben möchte. Schon länger ist uns
aufgefallen, dass viele Zugriffe auf dieses Blog
über Sucheinträge erfolgen, die - direkt oder
indirekt - etwas mit dem Thema Suizid zu tun haben.
Wenn du auch zu denjenigen gehörst, die sich
entweder gerade aktuell oder vielleicht auch immer
wieder mal mit Gedanken an einen Freitod tragen,
wenn du vielleicht gerade in einer Lebenskrise
steckst und überlegst, ob Selbstmord nicht eine
mögliche Lösung dafür wäre, dann möchte ich dir
heute ein paar (hoffentlich hilfreiche!)
Überlegungen mitgeben.
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Die Krise als Chance zur Entwicklung: Lebensaufgaben verstehen und annehmen
28.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Ich lese gerade in einem schönen Buch von Elisabeth
Lukas, einer Schülerin des Wiener Psychiaters und
Logotherapie-Begründers Viktor E. Frankl. „Auf den Stufen des Lebens“
heißt es. Stufen einmal deshalb, weil die
Fallgeschichten darin sich vor allem mit
Situationen beschäftigen, die für Menschen
Krisen bedeuten. Oft sind es
Schicksalsschläge, z. B. schwere
Verlusterlebnisse oder auch Krankheiten,
manchmal auch Krisen, die mit
Lebensentscheidungen verknüpft sind.
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Bitte hört, was ich nicht sage!
07.12.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebenskrisen
Gestern Morgen war ja die halbe Republik in
ziemlicher Aufregung: Nach der Online-Drohung eines
Jugendlichen, am Nikolaustag einen Amoklauf in
seiner Schule zu starten, holten besorgte Eltern
ihre Kinder aus dem Unterricht oder ließen sie
gleich ganz zu Hause; die Polizei war mit zahllosen
Einsatzkräften unterwegs, um in Frage kommende
Schulen zu sichern und die Medien überschlugen sich
wieder mal mit Kommentaren zum Zusammenhang
zwischen gewalttätigen Computerspielen und
jugendlichen Amokläufern. Später am Tag dann die
vorläufige „Entwarnung“ - ein bis dahin
verschwundener 18jähriger, der als Verfasser der
Nachricht in Frage kam, war tot in einem Waldstück
nahe seines Elternhauses im badischen Meißenheim
aufgefunden worden. Er hatte sich mit der Pistole
seines Großvaters, die er aus dem elterlichen
Waffenschrank entwendet hatte, erschossen. Ein paar
Vollidioten betätigen sich derzeit als
Trittbrettfahrer und haschen mit angeblich nicht
ernst gemeinten Amok-Drohungen nach der
öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Wogen kochen hoch
und höher - was tun, wenn das Bildungssystem unter
den Attacken weiterer Scherzbolde ins Wanken gerät
und der ordnungsgemäße Unterricht nicht mehr
ungestört stattfinden kann, wie soll man künftig
ernst gemeinte Drohungen von den Mails
gelangweilter Freizeitcowboys unterscheiden, muss
man Egoshooter-Computerspiele doch vielleicht
schneller auf den Index setzen etc. etc. Viele
Fragen, wenig Antworten, alle sicherlich wichtig
und brennend, kein Zweifel. Weiterlesen
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13 Tipps gegen die drohende Herbst-Depression
01.11.2006 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Also, jetzt ist es nicht mehr zu leugnen: Herbst
und Winter stehen vor der Tür. Heute ist der erste
November, Allerheiligen. Und wenn uns bisher die
warmen Sonnenstrahlen am Mittag und die milden
Nächte in dem Glauben gewiegt haben, dass der
Spätsommer dieses Jahr direkt in den Frühling
übergehen würde, so werden wir jetzt durch ein
nahendes Sturmtief eines Besseren belehrt. Auf der
Insel Norderney fegt derzeit der Wind mit 120 km/h
über den Strand; die Hamburger bereiten sich auf
eine schwere Sturmflut vor. In weiten Teilen
Deutschlands regnet es und ist quasi über Nacht
empfindlich kälter geworden. Zusätzlich sorgt die
Zeitumstellung dafür, dass es morgens vor
Arbeitsbeginn noch und abends beim Nachhausekommen
fast schon wieder dunkel ist. Die ersten Bäume sind
schon ganz kahl, bei den anderen ist zumindest die
Herbstfärbung nicht mehr zu übersehen.
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