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10 Energieräuber, ohne die du besser lebst

Man kann ja über Facebook & Co. sagen, was man will, aber ab und zu stolpert man wirklich über hübsche Fundstücke, die man sonst vielleicht nie für sich entdeckt hätte. Ich zum Beispiel habe auf der Website einer spanischen Freundin kürzlich eine Liste von 10 Energieräubern entdeckt, als deren Urheber der Dalai Lama angegeben war, und die mir sehr gefallen hat. Wieder mal so ein Moment, an dem ich dachte, dass Psychologie und Spiritualität doch oft auf unterschiedlichen Wegen letzten Endes zu denselben Erkenntnissen kommen. Die nachfolgende Liste stammt also vom Dalai Lama (ich habe sie aus dem Spanischen frei übersetzt) - die Kommentare zum jeweiligen Punkt von mir. Weiterlesen ...

13 neue Tipps gegen die drohende Herbstdepression!

Wie alle Jahre um diese Zeit beginnen sich in diesen Wochen wieder einmal die Suchanfragen nach unserem Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression zu häufen. Kein Wunder: Der Sommer ist eindeutig vorbei, Herbst und Winter mit ihren langen, dunklen Nächten und oft leider auch trüben Tagen stehen vor der Tür. Die Nächte sind bereits empfindlich kühl. Noch zwei Wochen, dann steht uns die Zeitumstellung auf die Winterzeit wieder ins Haus und mit ihr ein noch früherer Einbruch der Abenddämmerung. Der Lichtmangel in diesen Monaten schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Jeder vierte Deutsche klagt in Untersuchungen über gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und Heißhunger auf Süßes während des Herbstes und Winters. SAD - seasonal affective disorder - nennen Psychologen diese jahreszeitabhängige depressive Verstimmung. Höchste Zeit also, mit ein paar neuen Tipps von uns gegen das drohende Stimmungstief angesichts der dunkel-kalten Jahreszeit anzugehen! Weiterlesen ...

Meine 10 Lebensregeln

Das Thema Glück beschäftigt mich hier auf iPersonic ja immer wieder in all seinen Facetten - und damit auch die Frage, ob es so etwas wie ein „Patentrezept“ fürs Glücklichsein gibt. Diejenigen Leser, die sich schon etwas ausführlicher mit ihrem Persönlichkeitstyp auseinandergesetzt haben (vielleicht sogar den LifeCoach für ihren Typus gelesen haben), wissen bereits, dass es DAS Rezept für ein glückliches Leben in dieser Form nicht geben kann. Dazu sind allein schon die Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse verschiedener Persönlichkeitstypen viel zu unterschiedlich - was einen extrovertierten Typus beispielsweise glücklich macht, kann für einen introvertierten den reinen Stress bedeuten und umgekehrt. So betrachtet, muss jeder Mensch für sich selbst herausfinden, welches die Bausteine für seinen ganz persönlichen Glückleitfaden im Leben sind. Weiterlesen ...

Warum wir einen Tag der Introvertierten brauchen

Dass Introvertierte in vieler Hinsicht gerade in unserer von Extrovertierten dominierten und gestalteten Gesellschaft ein schwereres Leben haben, weißt du schon, wenn du meine Beiträge zum Thema Introversion in der Vergangenheit gelesen hast. Neben einem erhöhten Gesundheitsrisiko in psychischer und physischer Hinsicht (beispielsweise für Erkrankungen wie Depressionen, affektive Störungen, Burnout und ähnlichem) sind sie auch gegen Belastungen oft weniger gut gewappnet als Extrovertierte: Stress verkraften sie schlechter und im Schnitt sind sie auch weniger lebenszufrieden als diese. Introvertierte neigen deshalb auch leichter zum Drogen-, Suchtmittel- oder Medikamentenmissbrauch und wählen in scheinbar aussichtslosen Lebenssituationen auch häufiger als Extrovertierte den Freitod als Ausweg. Weiterlesen ...

Länger und gesünder leben durch Freunde

Regelmäßige Leser meines Blogs wird es nicht überraschen: US-Forscher konnten jetzt noch einmal eindrucksvoll belegen, wie wichtig gelingende Sozialbeziehungen für uns Menschen sind. Sie fassten in einer Überblicksstudie (einer so genannten Metaanalyse) die Ergebnisse aus140 Untersuchungen mit insgesamt über 300.000 Probanden zusammen und errechneten daraus den Zusammenhang zwischen Sterblichkeitsrisiko und sozialer Aktivität der Untersuchten. Das Resultat: Die Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschen erhöhte sich um 50 %, wenn sie über einen guten Freundes- und Bekanntenkreis verfügten! Weiterlesen ...

Salutogenese: warum es gesund ist, seinem Leben einen Sinn zu geben

Das Wort Salutogenese ist zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort salus (= Unverletzheit, Glück) und dem griechischen Wort génesis (= Entstehung). Es bedeutet also Gesundheitsentstehung und wurde von dem israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky in den 70er Jahren geprägt. Antonovsky suchte nach einer Erklärung für seine Beobachtung, dass viele Überlebende des Holocausts unter schwer wiegenden Spätfolgen zu leiden hatten (körperliche und seelische Erkrankungen), manche aber überhaupt keine solchen Symptome aufwiesen. Er wollte herausfinden, welche Faktoren ausschlaggebend dafür waren, ob ein Mensch dieselben Traumata besser oder schlechter verkraftete als ein anderer. Ihn interessierte also die Entstehung (bzw. Erhaltung) von Gesundheit - auch unter schwierigen und belastenden Bedingungen.
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Panikattacken - was man über Angststörungen wissen sollte

Ein Thema, das bei mir im Praxisalltag gerade mal wieder vermehrt auftaucht, habe ich (zu meinem eigenen Erstaunen!) bisher noch gar nicht hier im Blog behandelt: Angststörungen. Was mir dabei persönlich immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass diese psychische Erkrankung sehr oft nicht oder falsch diagnostiziert wird, wenn die Klienten ihren Arzt aufsuchen. Stattdessen bekommen sie sehr oft Antidepressiva in die Hand gedrückt oder - wenn es ein eher naturheilkundlich orientierter Arzt ist - Johanniskraut oder dergleichen empfohlen. Eigentlich dachte ich, das sei einfach ein zufälliges Phänomen bei mir in der Praxis, aber wie ich in der neuen emotion (http://www.emotion.de/) gelesen habe, ist es das scheinbar nicht. Da wird nämlich ein Professor für Psychosomatik an der Uni Witten zitiert, der sagt, dass es im Durchschnitt sieben (!!) Jahre bis zur richtigen Behandlung dauert und - noch verblüffender für mich - dass „sogar Psychiater lieber eine Depression als eine Angststörung diagnostizieren“. Dabei sind Angststörungen bei Frauen die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung und insgesamt wird bei 15 % aller Deutschen irgendwann im Laufe ihres Lebens mal eine Angsterkrankung festgestellt. Alles andere als ein exotisches Krankheitsbild also. Und höchste Zeit für mich, mal ein paar Blogbeiträge zum Thema online zu stellen, habe ich beschlossen! Weiterlesen ...

Tiere als Therapeuten: wie Katze, Hund und Co. der Seele gut tun

Ich gebe es zu: ich bin voreingenommen. Tiere haben in meinem eigenen Leben schon immer eine große Rolle gespielt, und ein Dasein ohne mindestens eine Katze in meinem Haushalt kann ich mir schon lange nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich kommt es auch daher, dass ich in der Arbeit mit Klienten gelegentlich auf vierbeinige Helfer zurückgreife, wenn es sich anbietet - und zwar mit ausgesprochen guten Erfolgen. Weiterlesen ...

Träume sind Schäume? Anregungen zur Trauminterpretation

Ein Thema, mit dem Klienten gerne in die Psychotherapie kommen, sind Träume. Viele Menschen sind davon überzeugt, dass sie irgendeine (tiefere) Bedeutung haben, die sie unbedingt entschlüsseln wollen, weil sie sich davon wichtige Informationen versprechen. Andere wiederum behaupten steif und fest, sie würden nie träumen. Und wieder andere gehören zu den so genannten luziden Träumern - sie sind sich während des Traums darüber bewusst, dass sie träumen bzw. können den Trauminhalt teilweise auch nach ihren Wünschen manipulieren. Gehörst du auch zu denjenigen, die sich ab und zu fragen, was diese merkwürdigen Bilder in der vergangenen Nacht dir nun wieder sagen wollten? Weiterlesen ...

Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression

Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die Finger bekommen und innerhalb eines Tages nahezu gefressen - ich konnte und wollte es nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank, oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über Depressionen ... aber du wirst es nicht glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht, dass das geht! Weiterlesen ...

Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt! (2)

Die erste Frage, die du dir bei der Suche nach einem Therapeuten stellen solltest, ist die nach der Schwere der Problematik. Je nachdem, wie heftig die Symptome sind, unter denen du leidest, ist auch deine Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigt; oft hat das auch damit zu tun, dass man zu lange gezögert hat, überhaupt Hilfe in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich ist zwar eine ambulante Therapie erst mal das Mittel der Wahl, aber wenn du das Gefühl hast, du kommst mit den ganz normalen alltäglichen Dingen um dich herum bereits nicht oder kaum noch zurecht und vor allem dann, wenn du sehr stark unter suizidalen Gedanken leidest (also sehr oft und sehr konkret über Selbstmord nachdenkst), ist eine stationäre Therapie auf jeden Fall vorzuziehen. Damit bist du erst mal in einem geschützten Umfeld, in dem du dich um nichts außer dir selbst kümmern musst. Beim Finden eines stationären Therapieplatzes kann dir dein Hausarzt helfen. An eine stationäre Therapie schließt sich im Idealfall meist eine ambulante Therapie an, da in den meist 4 Wochen Klinik nur erste Weichenstellungen stattfinden können. Weiterlesen ...

Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt!

Wer hierzulande mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, hat meist gleich noch ein paar weitere Probleme am Hals, stelle ich in meiner Praxis immer wieder fest. Das fängt mit der Erkenntnis, dass es so wohl doch nicht weitergehen kann, an und hört mit der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz noch lange nicht auf. Deshalb heute hier mal ein Blog zu ein paar ganz grundsätzlichen Fragen rund um das Thema Psychotherapie. Weiterlesen ...

Genieß mal wieder!

Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach dem anderen zu schmökern und sämtliche Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen beschäftigt: die euthyme Therapie (= Genusstherapie)! Weiterlesen ...

Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten

Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut. Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen, die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen, wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat! Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und meine Produktivität war auch schon mal besser. Allerhöchste Zeit für einen Gartentag! Weiterlesen ...

Liebesritual Essen

Wer in einer Beziehung lebt (oder schon mal gelebt hat), weiß es wahrscheinlich: Rituale sind ein wichtiger Bestandteil der Liebe. Sie stärken das Wir-Gefühl und geben den Partnern Gelegenheit, sich immer wieder gegenseitig ihrer Partnerschaft und Zuneigung zu versichern. Das tut der Liebe einfach gut! Das Schöne an Ritualen ist, dass sie jedes Paar für sich neu erfinden und gestalten kann. Manche feiern jedes Jahr den Tag, an dem sie sich kennen gelernt haben, andere fahren immer wieder an denselben Ort, dasselbe Hotel und dasselbe Zimmer, in dem sie ihren ersten gemeinsamen Urlaub verbracht haben. Vielleicht bringt er ihr morgens immer die erste Tasse Kaffee ans Bett, oder das Fernbeziehungspaar beginnt jedes gemeinsame Wochenende mit einem Freitagabend bei Käse und Rotwein und erzählt sich dabei gegenseitig von der vergangenen Woche. Viele Rituale spiegeln auch die persönliche Geschichte des Paares wider und sind daher sehr individuell und für Außenstehende gar nicht unbedingt bedeutsam oder verständlich. Ich erinnere mich z. B., dass mein Vater meiner Mutter zeitlebens an einem Datum, von dem ich wusste, dass es nicht ihr Hochzeitstag war, morgens eine Rose schenkte, und ich mich darüber wunderte. Erst lange nach seinem Tod erzählte sie mir mal, dass das der Tag war, an dem ihre Liebesbeziehung fünfzig Jahre zuvor begonnen hatte... Weiterlesen ...

Frühjahrsputz - Entrümpeln macht glücklich und setzt Energien frei!

Die Sonne lacht, alles grünt und blüht draußen, Ostern steht vor der Tür - die perfekte Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, oder? Damit meine ich heute aber gar nicht unbedingt den mit Wasser und Scheuerpulver, sondern eher eine Art „energetischen“ Frühjahrsputz im Sinne des Feng Shui. Nie gehört? Dann wird‘s jetzt aber Zeit! Du wirst sehen: es macht Spaß und lohnt sich in jeder Hinsicht! Weiterlesen ...

Ein Blick in den Kopf einer magersüchtigen jungen Frau

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog schon mal über das Thema Magersucht geschrieben. Dieser Tage bin ich im Internet auf einen wirklich tollen Videoclip zu dieser Problematik gestoßen, den ich deshalb auch unbedingt hier verlinken will. Der Clip lässt einen auf ungemein eindringliche Weise einen Augenblick in den Kopf einer betroffenen jungen Frau blicken - mir zumindest hat er eine Gänsehaut über den Rücken gejagt, obwohl ich mit dem Krankheitsbild natürlich theoretisch vertraut bin und auch mit Klientinnen gearbeitet habe, die damit zu kämpfen hatten. Der Begriff der „Körperschemastörung“ - man könnte auch sagen: der Störung des Körperbildes - war mir geläufig und ich wusste, dass er von den diagnostischen Instrumenten ICD-10 bzw. DSM-IV auch als eine Voraussetzung für eine Anorexie angeführt wird. Unter einer Körperschemastörung versteht man, dass Betroffene sich selbst, wenn sie sich anschauen, als dick wahrnehmen, auch wenn sie objektiv betrachtet bereits untergewichtig sind. Hautfalten erscheinen ihnen wie Fettpolster, und lässt man eine von Magersucht betroffene Frau die Umrisse ihres Körpers aufzeichnen, kommt eine Silhouette dabei heraus, die meilenweit von der Realität entfernt ist. Das wusste ich alles - aber was es für die Betroffene wirklich bedeutet, das kann ich mir, glaube ich, jetzt besser vorstellen. Ich wünschte mir, dass möglichst viele Angehörige und Freunde von betroffenen Frauen diesen Clip sehen, dann würden sie verstehen, wie sinnlos der Patientinnen gegenüber so oft geäußerte Satz: „Nun iss doch endlich mal was Vernünftiges!“ angesichts dieser subjektiven Realität sein muss.
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Kein Forum für die Magersucht

Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle bereits darüber berichtet, dass Spanien dem Schlankheitswahn in der Mode den Kampf angesagt hatte und zu dünne Models dort nicht mehr auf die Laufstege dürfen. Jetzt haben die Iberer zusätzlich zu dieser ohnehin schon begrüßenswerten Maßnahme noch einen drauf gesetzt und sich zu einer ziemlich mutigen Zensur-Aktion im Internet entschlossen. Im Netz der Netze gibt es nämlich etliche hundert Websiten, die Magersucht als erstrebenswertes Ziel und speziellen Lebensstil verherrlichen. Und ein erheblicher Teil davon meint das keineswegs ironisch oder scherzhaft (was angesichts der Todesrate unter Magersüchtigen ohnehin geschmacklos genug wäre!), sondern völlig ernst. Pro-Ana- oder Pro-Mia-Seiten nennen sich solche Foren gerne: „Ana“ als Kosewort für Anorexie, also Magersucht; „Mia“ für Bulimie, also Fress-Brech-Sucht. Weiterlesen ...

Wenn die Seele hungert

Neulich hat mich eine Zeitungsmeldung sehr gefreut: Spanien sagt dem Schlankheitswahn den Kampf an! Auf der Madrider Modewoche "Pasarela Cibeles" dürfen zu dünne Models nicht mehr über den Laufsteg tigern. Fast 30 - 40 % der Models, die noch letztes Jahr an der Modenschau teilnahmen, sind dieses Jahr gesperrt. Das Auswahlkriterium ist der BMI (Body Mass Index), der bei mindestens 18 liegen muss. Dünnere Models müssen zuhause bleiben. Die Begründung: Zu schlanke Models seien ein schlechtes Vorbild vor allem für Jugendliche und animierten zur Magersucht.  Weiterlesen ...

Wir sind die Roboter ...

.. sang die Gruppe "Kraftwerk" schon 1976 auf ihrem Album "Die Mensch-Maschine". Ganz schön visionär vor dreißig Jahren. Mittlerweile sind wir auf dem besten Weg zur Mensch-Maschine. Früher oder später werden die technischen Geräte uns sagen, was wir wann zu tun haben. Eigentlich tun sie es ja schon bei allen möglichen Gelegenheiten. Zum Beispiel das freundliche Navigationssystem im Auto, das einen auffordert: "Nach hundert Metern bitte rechts abbiegen!" Oder, noch etwas simpler, mein Trockner, der mich mit höchst aufdringlichem Piepsen in die Waschküche beordert, wenn er fertig ist, damit ich gefälligst die Wäsche da raus nehme, bevor sie zu knittern anfängt. Ich muss gestehen, so nützlich ich das alles finde, weckt das alles in mir doch gelegentlich eine gewisse Reaktanz. So einen irrationalen Impuls, grade zum Trotz nach hundert Metern eben nicht rechts, sondern links abzubiegen. Nur, um dem System mal zu zeigen, dass ich hier noch immer das Sagen habe. Albern, ich weiß. Erinnert mich auch an meine Mutter, als sie vor ewigen Zeiten die erste sprechende Minolta-Kamera zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Das gute Stück sagte bei Bedarf Sätze wie: "Bitte Blitz einschalten!", wenn die Lichtverhältnisse ungünstig waren. Eine Zeitlang quäkte sie bei jedem Bild, das geschossen wurde: "Bitte Film einlegen!" Meine Mutter war hell empört und behauptete, sie habe natürlich einen Film eingelegt, sie sei ja nicht doof, das Gerät müsse kaputt sein, und beschimpfte die Kamera jedes Mal, wenn diese wieder beharrlich: "Bitte Film einlegen!" forderte. Bis meine Schwester dann doch mal - nur sicherheitshalber - nachschaute. Natürlich war kein Film drin. Die arme Kamera. Diskutieren konnte sie halt doch nicht mit meiner Mutter.  Weiterlesen ...

Körper und Seele in Einklang bringen

Körper und Seele sind nicht unabhängig voneinander, sondern beeinflussen einander gegenseitig. Du kennst das sicher auch von dir selbst: Wenn du krank bist, dich schwach und müde fühlst, ist auch deine Stimmung eher niedergeschlagen und du fühlst dich eventuellen Problemsituationen weniger gewachsen als in gesundem Zustand. Umgekehrt findet das, was deine Seele bewegt, auch seinen unmittelbaren Ausdruck in deinem Körper: Bist du glücklich oder stolz, wird deine Haltung vermutlich eher aufrecht sein, du trägst den Kopf hoch und wirkst auf andere größer. Traurigkeit oder Scham dagegen drücken uns im buchstäblichen Sinne zu Boden: Wir krümmen uns zusammen, lassen die Schultern und den Kopf hängen, werden irgendwie kleiner. So weit, so alltäglich. Weiterlesen ...

13 Tipps gegen die drohende Herbst-Depression

Also, jetzt ist es nicht mehr zu leugnen: Herbst und Winter stehen vor der Tür. Heute ist der erste November, Allerheiligen. Und wenn uns bisher die warmen Sonnenstrahlen am Mittag und die milden Nächte in dem Glauben gewiegt haben, dass der Spätsommer dieses Jahr direkt in den Frühling übergehen würde, so werden wir jetzt durch ein nahendes Sturmtief eines Besseren belehrt. Auf der Insel Norderney fegt derzeit der Wind mit 120 km/h über den Strand; die Hamburger bereiten sich auf eine schwere Sturmflut vor. In weiten Teilen Deutschlands regnet es und ist quasi über Nacht empfindlich kälter geworden. Zusätzlich sorgt die Zeitumstellung dafür, dass es morgens vor Arbeitsbeginn noch und abends beim Nachhausekommen fast schon wieder dunkel ist. Die ersten Bäume sind schon ganz kahl, bei den anderen ist zumindest die Herbstfärbung nicht mehr zu übersehen. Weiterlesen ...

Mehr innere Ruhe durch Herzkohärenz

Angst, Freude, Trauer .. Alle unsere Emotionen haben ihren Sitz in einem Teil unseres Gehirns, den man als limbisches System bezeichnet. Dieser Teil des Gehirns ist entwicklungsgeschichtlich betrachtet sehr viel älter als der Neocortex, also der Teil, den wir als Sitz unseres Bewusstseins und Denkens kennen. Und er funktioniert weitgehend autonom, d. h. er unterliegt nicht unserem direkten willentlichen Zugriff. Das macht auch durchaus Sinn, denn Emotionen - beispielsweise Angst - haben eine lebenserhaltende Funktion: Vor einer Schlange Reißaus zu nehmen, hat zweifellos vielen unserer Vorfahren das Leben gerettet. Deshalb arbeitet das limbische System auch blitzschnell und quasi auf der Überholspur am Neocortex vorbei. Ein wahrgenommener Außenreiz wird emotional bewertet - gut, schlecht, gefährlich, ungefährlich - ehe der Neocortex überhaupt die Chance bekommt, sich mit ihm auseinander zu setzen. Das stellte das Überleben in kritischen Situationen sicher: Nicht lange nachdenken, sondern rennen, wenn es darauf ankommt! Weiterlesen ...

Abwarten und Tee trinken!

Der Ratschlag unserer Mütter, wir sollten bei Schwierigkeiten und Problemen erst mal abwarten und Tee trinken, bekommt durch eine Studie des University College in London eine ganz neue Bedeutung. Darin wurde nämlich nachgewiesen, dass täglich mindestens vier Tassen Schwarztee tatsächlich beim Stressabbau helfen! Es ist noch nicht ganz klar, welche Inhaltsstoffe des Schwarztees genau für diesen Effekt verantwortlich sind - im Gespräch sind derzeit Polyphenole, Flavonoide und spezielle Eiweißbausteine. In jedem Fall schafft es der Tee, dass das Stresshormon Cortisol, das in unangenehmen Situationen vom Körper ausgeschüttet wird, sehr viel schneller wieder abgebaut wird. Das ist wichtig, denn das in der Nebennierenrinde gebildete Cortisol wirkt immunsuppressiv - macht also anfälliger für Krankheiten - und beeinflusst bei langfristigem Vorhandensein auch den Stoffwechsel ungünstig. Außerdem wurden bei den Versuchsteilnehmern, die echten Tee tranken (die anderen bekamen nur ein Imitat, wussten das aber nicht), weniger Blutplättchen in den angespannten Situationen aktiviert. Diese spielen eine Rolle bei der Entstehung von Herzinfarkten; sie sind nämlich für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich. Weiterlesen ...