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Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression

Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die Finger bekommen und innerhalb eines Tages nahezu gefressen - ich konnte und wollte es nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank, oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über Depressionen ... aber du wirst es nicht glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht, dass das geht! Weiterlesen ...

Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt! (2)

Die erste Frage, die du dir bei der Suche nach einem Therapeuten stellen solltest, ist die nach der Schwere der Problematik. Je nachdem, wie heftig die Symptome sind, unter denen du leidest, ist auch deine Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigt; oft hat das auch damit zu tun, dass man zu lange gezögert hat, überhaupt Hilfe in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich ist zwar eine ambulante Therapie erst mal das Mittel der Wahl, aber wenn du das Gefühl hast, du kommst mit den ganz normalen alltäglichen Dingen um dich herum bereits nicht oder kaum noch zurecht und vor allem dann, wenn du sehr stark unter suizidalen Gedanken leidest (also sehr oft und sehr konkret über Selbstmord nachdenkst), ist eine stationäre Therapie auf jeden Fall vorzuziehen. Damit bist du erst mal in einem geschützten Umfeld, in dem du dich um nichts außer dir selbst kümmern musst. Beim Finden eines stationären Therapieplatzes kann dir dein Hausarzt helfen. An eine stationäre Therapie schließt sich im Idealfall meist eine ambulante Therapie an, da in den meist 4 Wochen Klinik nur erste Weichenstellungen stattfinden können. Weiterlesen ...

Zum Psychologen? Ich bin doch nicht verrückt!

Wer hierzulande mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, hat meist gleich noch ein paar weitere Probleme am Hals, stelle ich in meiner Praxis immer wieder fest. Das fängt mit der Erkenntnis, dass es so wohl doch nicht weitergehen kann, an und hört mit der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz noch lange nicht auf. Deshalb heute hier mal ein Blog zu ein paar ganz grundsätzlichen Fragen rund um das Thema Psychotherapie. Weiterlesen ...

Ein Blick in den Kopf einer magersüchtigen jungen Frau

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog schon mal über das Thema Magersucht geschrieben. Dieser Tage bin ich im Internet auf einen wirklich tollen Videoclip zu dieser Problematik gestoßen, den ich deshalb auch unbedingt hier verlinken will. Der Clip lässt einen auf ungemein eindringliche Weise einen Augenblick in den Kopf einer betroffenen jungen Frau blicken - mir zumindest hat er eine Gänsehaut über den Rücken gejagt, obwohl ich mit dem Krankheitsbild natürlich theoretisch vertraut bin und auch mit Klientinnen gearbeitet habe, die damit zu kämpfen hatten. Der Begriff der „Körperschemastörung“ - man könnte auch sagen: der Störung des Körperbildes - war mir geläufig und ich wusste, dass er von den diagnostischen Instrumenten ICD-10 bzw. DSM-IV auch als eine Voraussetzung für eine Anorexie angeführt wird. Unter einer Körperschemastörung versteht man, dass Betroffene sich selbst, wenn sie sich anschauen, als dick wahrnehmen, auch wenn sie objektiv betrachtet bereits untergewichtig sind. Hautfalten erscheinen ihnen wie Fettpolster, und lässt man eine von Magersucht betroffene Frau die Umrisse ihres Körpers aufzeichnen, kommt eine Silhouette dabei heraus, die meilenweit von der Realität entfernt ist. Das wusste ich alles - aber was es für die Betroffene wirklich bedeutet, das kann ich mir, glaube ich, jetzt besser vorstellen. Ich wünschte mir, dass möglichst viele Angehörige und Freunde von betroffenen Frauen diesen Clip sehen, dann würden sie verstehen, wie sinnlos der Patientinnen gegenüber so oft geäußerte Satz: „Nun iss doch endlich mal was Vernünftiges!“ angesichts dieser subjektiven Realität sein muss.
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Kein Forum für die Magersucht

Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle bereits darüber berichtet, dass Spanien dem Schlankheitswahn in der Mode den Kampf angesagt hatte und zu dünne Models dort nicht mehr auf die Laufstege dürfen. Jetzt haben die Iberer zusätzlich zu dieser ohnehin schon begrüßenswerten Maßnahme noch einen drauf gesetzt und sich zu einer ziemlich mutigen Zensur-Aktion im Internet entschlossen. Im Netz der Netze gibt es nämlich etliche hundert Websiten, die Magersucht als erstrebenswertes Ziel und speziellen Lebensstil verherrlichen. Und ein erheblicher Teil davon meint das keineswegs ironisch oder scherzhaft (was angesichts der Todesrate unter Magersüchtigen ohnehin geschmacklos genug wäre!), sondern völlig ernst. Pro-Ana- oder Pro-Mia-Seiten nennen sich solche Foren gerne: „Ana“ als Kosewort für Anorexie, also Magersucht; „Mia“ für Bulimie, also Fress-Brech-Sucht. Weiterlesen ...

Wenn die Seele hungert

Neulich hat mich eine Zeitungsmeldung sehr gefreut: Spanien sagt dem Schlankheitswahn den Kampf an! Auf der Madrider Modewoche "Pasarela Cibeles" dürfen zu dünne Models nicht mehr über den Laufsteg tigern. Fast 30 - 40 % der Models, die noch letztes Jahr an der Modenschau teilnahmen, sind dieses Jahr gesperrt. Das Auswahlkriterium ist der BMI (Body Mass Index), der bei mindestens 18 liegen muss. Dünnere Models müssen zuhause bleiben. Die Begründung: Zu schlanke Models seien ein schlechtes Vorbild vor allem für Jugendliche und animierten zur Magersucht.  Weiterlesen ...

Burn-out - Nicht mit mir!

Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile längst fester Bestandteil unseres Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms fest:

  • Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.

  • Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.

  • Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.
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