So zähmst du deine inneren Antreiber

Vielleicht erinnerst du dich an den Blogbeitrag, in dem ich dir die fünf Inneren Antreiber vorgestellt habe, die der Transaktionsanalytiker Taibi Kahler als typisch für die Selbststeuerung von Menschen definiert hat. Heute soll es darum gehen, wie du deine persönlichen inneren Antreiber für den Fall, dass sie es mit dem An-treiben bei dir gerne mal etwas über-treiben, in ihre Schranken weisen kannst. Weiterlesen ...

Frederick sammelt Sonnenstrahlen - Du auch?

Diese letzten Tage waren bei uns - August hin oder her - einfach keine Hochsommertage mehr. Nachts gehen die Temperaturen schon wieder deutlich zurück; man merkt es morgens, wenn die Scheiben beschlagen sind und unsere Katzen unzufrieden die Pfötchen schütteln, weil die Wiese bei ihrem Morgenspaziergang noch ganz nass vom Tau ist. Unsere Linde produziert tatsächlich schon vereinzelte gelbe Blätter, und in den Weinbergen rund um unser Dorf sind die ersten Wingertschütze in Betrieb genommen worden, um die Stare mit ihrem Geknalle davon abzuhalten, ihre eigene Weinlese durchzuführen. Abends wird es schon wieder deutlich früher dunkel - die langen, warmen Abende, an denen man im T-Shirt bis weit in die Nacht draußen saß ohne zu frösteln, sind vorbei. Ich glaube, ich kann mir nicht länger etwas vormachen: der Herbst ist in greifbare Nähe gerückt. Weiterlesen ...

Ist Freizeit gleich Streitzeit?

Na, wie waren die Osterfeiertage so für die Paarbeziehung? Schön, entspannend, bereichernd, lustvoll, fröhlich, harmonisch? Oder hat es wieder mal - wie so oft im Urlaub - ordentlich geblitzt, gekracht, gedonnert? In gut einem Viertel aller Beziehungen ist Streit während des Urlaubs und während freier Tage sozusagen das Standardprogramm, in vier von fünf Beziehungen kommt er zumindest häufig vor. Oft geht es dabei um Kleinigkeiten - und im Nachhinein fragt man sich ärgerlich, warum man sich bloß wieder die schönen Tage selbst mies machen musste. Weiterlesen ...

Wie findet man passende Weihnachtsgeschenke ohne Stress?

So, fix ist es mal wieder gegangen mit diesem Jahr! Heute steht doch tatsächlich schon der erste Advent ins Haus! Und da der 24. Dezember dieses Jahr auf einen Montag fällt (und somit zwischen dem vierten Advent und dem Heiligen Abend auch nicht mehr der allerkleinste Zeit-Puffer besteht), besteht die Gefahr, dass der Geschenkeeinkauf dieses Jahr echt stressig wird. Es sei denn, man gehört zu jenen wohl organisierten und ordentlichen Zeitgenossen, die die ersten Weihnachtsgeschenke bereits preisgünstig im Sommerschlussverkauf erwerben. Die haben natürlich keine solchen Sorgen in den nächsten Wochen.
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Glückstipp der Woche: Probleme machen glücklich!

Ja, doch, du hast richtig gelesen: Probleme machen glücklich! Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aussieht, erweist sich in der psychologischen Forschung als ebenso simple wie wichtige Wahrheit. Wer in seinem Leben auf keinerlei Widerstände oder Schwierigkeiten stößt, hat nämlich auch keine Chance auf einen ganz zentralen Baustein des Glücklichseins: das Gefühl nämlich, sich einem Problem gestellt und es erfolgreich gemeistert zu haben. "Bewältigte Probleme machen glücklich", sagt der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther. "Ein Glücksgefühl entsteht nämlich immer dann, wenn sich eine im Gehirn ausbreitende Unruhe und Erregung in Ruhe und Harmonie verwandelt." Wichtig dabei ist, dass man den Eindruck hat, man selbst habe das Problem in den Griff bekommen, d. h. am größten ist das Glücksgefühl dann, wenn man das eigene Handeln als wirksam erlebt hat. So freuen wir uns natürlich auch, wenn jemand anders des Weges kommt und für uns die knifflige Aufgabe aus der Welt schafft - aber wenn wir es selbst hinbekommen haben, ist der Glückseffekt viel größer und nachhaltiger. Das hat mit dem Belohnungssystem in unserem Gehirn zu tun. Eine Hauptrolle dabei spielt - wieder mal! - vermutlich der Botenstoff Dopamin, der vermehrt ausgeschüttet wird, wenn du dich mit einem Problem auseinandersetzt und dich dabei auf diesen speziellen Sachverhalt konzentrieren musst. Schon das erzeugt ein angenehmes Gefühl (vielleicht erinnerst du dich aus meinem Artikel "Glück ist zu tun, was man gern tut" an den Begriff des "Flow"). Die Erwartung, dass du vielleicht - hoffentlich - mit deinem Tun Erfolg haben wirst, sorgt zusätzlich für die Freisetzung körpereigener Opioide, die die positiven Emotionen weiter verstärken. Hast du dann mit deiner Problemlösung tatsächlich Erfolg gehabt, stellt sich mit dem Triumph ein wirklich intensives, nachhaltiges Hochgefühl ein. Weiterlesen ...

Glückstipp der Woche: Lächeln macht glücklich!

"Lachen ist die beste Medizin", sagt der Volksmund, und er hat Recht damit. In dem Augenblick, in dem du zu lächeln oder zu lachen beginnst, passiert in deinem Körper eine ganze Menge Positives: dein Herzschlag beschleunigt sich leicht, deine Durchblutung wird verbessert, die Muskeln an deinen Extremitäten entspannen sich, Endorphine werden ausgeschüttet. Dein Immunsystem wird gestärkt, der Sauerstoffgehalt in deinem Blut steigt an, der Gehalt an Stresshormonen in deinem Blut (Adrenalin und Kortisol) dagegen sinkt ab. Selbst das Schmerzempfinden wird verringert. Beim Lachen bewegst du in deinem Gesicht 17 Muskeln - beispielsweise den Jochbeinmuskel, der deine Mundwinkel nach oben zieht oder den Augenbrauenmuskel, der sich entspannt und die Brauen absinken lässt. Am wichtigsten für ein "echtes" Lachen oder Lächeln ist aber der Augenringmuskel: Nur, wenn er sich zusammenzieht, empfinden wir wirkliche Freude oder angenehme Gefühle. Erkennbar ist das daran, dass wir die Augen etwas zusammenkneifen, Lachfalten in den Augenwinkeln auftauchen und die oberen Hälften der Wangen etwas nach oben wandern. Der Forscher Paul Ekman konnte bei vergleichenden Studien insgesamt 19 verschiedene Weisen des Lächelns ausmachen - angefangen von einem verlegenen Lächeln über ein etwas gequältes Lächeln, das wir  zeigen, wenn wir mühsam über einen schlechten Witz lachen bis hin zum falschen Lächeln aus reiner Höflichkeit der ungeliebten Kollegin gegenüber. Aber 18 dieser Lächeln bewirken hinsichtlich der positiven Körpereffekte nichts oder kaum etwas - nur beim echten Lächeln, dem so genannten Duchenne-Lächeln (benannt nach einem französischen Physiologen) treten sie wirklich ein.  Weiterlesen ...

Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression

Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1. September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in Richtung Einstelligkeit streben und sich die Suchanfragen nach unserem Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen das drohende Stimmungstief angesichts der kalten Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst das Beste herausholen kannst, statt dich in der derzeitigen Diskussion über den Unterschied zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen. (Natürlich behalten auch die Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein Verfallsdatum!) Weiterlesen ...

Panikattacken - was man über Angststörungen wissen sollte

Ein Thema, das bei mir im Praxisalltag gerade mal wieder vermehrt auftaucht, habe ich (zu meinem eigenen Erstaunen!) bisher noch gar nicht hier im Blog behandelt: Angststörungen. Was mir dabei persönlich immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass diese psychische Erkrankung sehr oft nicht oder falsch diagnostiziert wird, wenn die Klienten ihren Arzt aufsuchen. Stattdessen bekommen sie sehr oft Antidepressiva in die Hand gedrückt oder - wenn es ein eher naturheilkundlich orientierter Arzt ist - Johanniskraut oder dergleichen empfohlen. Eigentlich dachte ich, das sei einfach ein zufälliges Phänomen bei mir in der Praxis, aber wie ich in der neuen emotion (http://www.emotion.de/) gelesen habe, ist es das scheinbar nicht. Da wird nämlich ein Professor für Psychosomatik an der Uni Witten zitiert, der sagt, dass es im Durchschnitt sieben (!!) Jahre bis zur richtigen Behandlung dauert und - noch verblüffender für mich - dass „sogar Psychiater lieber eine Depression als eine Angststörung diagnostizieren“. Dabei sind Angststörungen bei Frauen die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung und insgesamt wird bei 15 % aller Deutschen irgendwann im Laufe ihres Lebens mal eine Angsterkrankung festgestellt. Alles andere als ein exotisches Krankheitsbild also. Und höchste Zeit für mich, mal ein paar Blogbeiträge zum Thema online zu stellen, habe ich beschlossen! Weiterlesen ...

Tiere als Therapeuten: wie Katze, Hund und Co. der Seele gut tun

Ich gebe es zu: ich bin voreingenommen. Tiere haben in meinem eigenen Leben schon immer eine große Rolle gespielt, und ein Dasein ohne mindestens eine Katze in meinem Haushalt kann ich mir schon lange nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich kommt es auch daher, dass ich in der Arbeit mit Klienten gelegentlich auf vierbeinige Helfer zurückgreife, wenn es sich anbietet - und zwar mit ausgesprochen guten Erfolgen. Weiterlesen ...

Die Seele frei lachen - Ein etwas anderes Buch zum Thema Depression

Im Urlaub habe ich ein wirklich schönes Buch ("Eine echt verrückte Story" von Ned Vizzini) um Thema Depressionen in die Finger bekommen und innerhalb eines Tages nahezu gefressen - ich konnte und wollte es nicht mehr weglegen. Klingt ziemlich krank, oder? Liest im Urlaub auch noch Zeugs über Depressionen ... aber du wirst es nicht glauben, ich habe bei der Lektüre vor allem eins getan: gelacht! Und das bei einem Buch über dieses Thema; ich hätte nicht gedacht, dass das geht! Weiterlesen ...

Genieß mal wieder!

Vielleicht hast du dich schon gewundert, dass die ganze letzte Woche von mir hier nichts zu hören und zu lesen war, aber wir haben uns doch tatsächlich seit langer Zeit mal wieder ein paar Tage Urlaub gegönnt und sind jetzt frisch erholt wieder zurück am Start. Ich habe es so richtig genossen, mal eine Woche überhaupt nichts zu tun, außer in Italien faul in der Sonne herumzuliegen, einen Krimi nach dem anderen zu schmökern und sämtliche Pastagerichte, die so im Angebot waren, rauf und runter zu futtern. Dabei ging mir ein paar Mal durch den Kopf, wie wichtig das Genießen von schönen Dingen doch für die seelische Gesundheit ist. Und das soll jetzt nicht nur eine Ausrede für eine Woche Arbeitsverweigerung sein - es gibt sogar eine ganze Therapieform, die sich mit dem Genießen beschäftigt: die euthyme Therapie (= Genusstherapie)! Weiterlesen ...

Erde an Seele! oder: die Therapie im Garten

Letzte Woche ging es mir persönlich gar nicht gut. Ich hatte ein paar knifflige Therapien am Laufen, die mich ungewöhnlich anstrengten. Meine Mutter war schwer krank und ich machte mir jede Menge Sorgen, wie alles weitergehen sollte. Und urlaubs(über)reif bin ich sowieso schon seit mindestens einem Monat! Ich war genervt, unzufrieden, schlief schlecht und meine Produktivität war auch schon mal besser. Allerhöchste Zeit für einen Gartentag! Weiterlesen ...

Stimmt deine Energiebilanz?

In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement. Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff - schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin zu den gut strukturierten Typen und bin mit reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die ich auch gerne mit Klienten mache, die sich gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren. Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn man Entscheidungen zu treffen hat oder Veränderungen anstehen. Weiterlesen ...

Glück ist, zu tun, was man gerne tut

Da es auf iPersonic ja immer wieder um das Thema Glück und Glücklichsein gehen soll, werden in loser Folge (und natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) so nach und nach viele Stimmen zitiert werden, die zu diesen Themen wichtige Erkenntnisse liefern können. Heute soll es an dieser Stelle um einen Psychologen mit dem für deutsche Zungen mörderischen Namen Mihály Csikszentmihályi gehen. (Der Mensch stammt nun mal von Ungarn ab; wer‘s versuchen will: er spricht sich wohl in etwa aus wie tschik-sent-mi-hai - zumindest sind wir damit beim Psychologieexamen durchgekommen ...) Weiterlesen ...

Körper und Seele in Einklang bringen

Körper und Seele sind nicht unabhängig voneinander, sondern beeinflussen einander gegenseitig. Du kennst das sicher auch von dir selbst: Wenn du krank bist, dich schwach und müde fühlst, ist auch deine Stimmung eher niedergeschlagen und du fühlst dich eventuellen Problemsituationen weniger gewachsen als in gesundem Zustand. Umgekehrt findet das, was deine Seele bewegt, auch seinen unmittelbaren Ausdruck in deinem Körper: Bist du glücklich oder stolz, wird deine Haltung vermutlich eher aufrecht sein, du trägst den Kopf hoch und wirkst auf andere größer. Traurigkeit oder Scham dagegen drücken uns im buchstäblichen Sinne zu Boden: Wir krümmen uns zusammen, lassen die Schultern und den Kopf hängen, werden irgendwie kleiner. So weit, so alltäglich. Weiterlesen ...

Mehr innere Ruhe durch Herzkohärenz

Angst, Freude, Trauer .. Alle unsere Emotionen haben ihren Sitz in einem Teil unseres Gehirns, den man als limbisches System bezeichnet. Dieser Teil des Gehirns ist entwicklungsgeschichtlich betrachtet sehr viel älter als der Neocortex, also der Teil, den wir als Sitz unseres Bewusstseins und Denkens kennen. Und er funktioniert weitgehend autonom, d. h. er unterliegt nicht unserem direkten willentlichen Zugriff. Das macht auch durchaus Sinn, denn Emotionen - beispielsweise Angst - haben eine lebenserhaltende Funktion: Vor einer Schlange Reißaus zu nehmen, hat zweifellos vielen unserer Vorfahren das Leben gerettet. Deshalb arbeitet das limbische System auch blitzschnell und quasi auf der Überholspur am Neocortex vorbei. Ein wahrgenommener Außenreiz wird emotional bewertet - gut, schlecht, gefährlich, ungefährlich - ehe der Neocortex überhaupt die Chance bekommt, sich mit ihm auseinander zu setzen. Das stellte das Überleben in kritischen Situationen sicher: Nicht lange nachdenken, sondern rennen, wenn es darauf ankommt! Weiterlesen ...

Burn-out - Nicht mit mir!

Der Begriff Burn-out(-Syndrom) ist mittlerweile längst fester Bestandteil unseres Alltagswortschatzes geworden. Erstmals untersucht wurde dieses Syndrom bereits 1976 von der kalifornischen Psychologin Christina Maslach. Sie stellte drei zentrale Komponenten des Syndroms fest:

  • Emotionale Erschöpfung: Das Gefühl, durch beruflichen Kontakt mit anderen Menschen erschöpft und ausgelaugt zu sein.

  • Depersonalisierung: Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit, Desinteresse an Menschen, Arbeitsprozessen und -ergebnissen.

  • Reduzierte Leistungsfähigkeit: Das Gefühl, die Arbeit nicht mehr gut und erfolgreich ausführen zu können.
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Abwarten und Tee trinken!

Der Ratschlag unserer Mütter, wir sollten bei Schwierigkeiten und Problemen erst mal abwarten und Tee trinken, bekommt durch eine Studie des University College in London eine ganz neue Bedeutung. Darin wurde nämlich nachgewiesen, dass täglich mindestens vier Tassen Schwarztee tatsächlich beim Stressabbau helfen! Es ist noch nicht ganz klar, welche Inhaltsstoffe des Schwarztees genau für diesen Effekt verantwortlich sind - im Gespräch sind derzeit Polyphenole, Flavonoide und spezielle Eiweißbausteine. In jedem Fall schafft es der Tee, dass das Stresshormon Cortisol, das in unangenehmen Situationen vom Körper ausgeschüttet wird, sehr viel schneller wieder abgebaut wird. Das ist wichtig, denn das in der Nebennierenrinde gebildete Cortisol wirkt immunsuppressiv - macht also anfälliger für Krankheiten - und beeinflusst bei langfristigem Vorhandensein auch den Stoffwechsel ungünstig. Außerdem wurden bei den Versuchsteilnehmern, die echten Tee tranken (die anderen bekamen nur ein Imitat, wussten das aber nicht), weniger Blutplättchen in den angespannten Situationen aktiviert. Diese spielen eine Rolle bei der Entstehung von Herzinfarkten; sie sind nämlich für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich. Weiterlesen ...

Abwarten und Tee trinken!

Der Ratschlag unserer Mütter, wir sollten bei Schwierigkeiten und Problemen erst mal abwarten und Tee trinken, bekommt durch eine Studie des University College in London eine ganz neue Bedeutung. Darin wurde nämlich nachgewiesen, dass täglich mindestens vier Tassen Schwarztee tatsächlich beim Stressabbau helfen! Es ist noch nicht ganz klar, welche Inhaltsstoffe des Schwarztees genau für diesen Effekt verantwortlich sind - im Gespräch sind derzeit Polyphenole, Flavonoide und spezielle Eiweißbausteine. In jedem Fall schafft es der Tee, dass das Stresshormon Cortisol, das in unangenehmen Situationen vom Körper ausgeschüttet wird, sehr viel schneller wieder abgebaut wird. Das ist wichtig, denn das in der Nebennierenrinde gebildete Cortisol wirkt immunsuppressiv - macht also anfälliger für Krankheiten - und beeinflusst bei langfristigem Vorhandensein auch den Stoffwechsel ungünstig. Außerdem wurden bei den Versuchsteilnehmern, die echten Tee tranken (die anderen bekamen nur ein Imitat, wussten das aber nicht), weniger Blutplättchen in den angespannten Situationen aktiviert. Diese spielen eine Rolle bei der Entstehung von Herzinfarkten; sie sind nämlich für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich. Weiterlesen ...