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Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression

Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1. September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in Richtung Einstelligkeit streben und sich die Suchanfragen nach unserem Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen das drohende Stimmungstief angesichts der kalten Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst das Beste herausholen kannst, statt dich in der derzeitigen Diskussion über den Unterschied zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen. (Natürlich behalten auch die Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein Verfallsdatum!)

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Los geht‘s:



  • September und Oktober sind die beste Zeit, um mit jeder Menge Blumenzwiebeln für ein buntes Frühjahr 2008 vorzusorgen! Dazu braucht man nicht unbedingt einen Garten (obwohl es natürlich einen besonderen Spaß macht, wie ein Eichhörnchen in allen möglichen Ecken hier Blumenzwiebeln zu verbuddeln, zu vergessen, was man wo gepflanzt hat und sich im nächsten Frühjahr von den grünen Spitzen allerorten überraschen zu lassen). Ein Balkon oder Treppenaufgang reicht aber schon! Kästen oder Töpfe mit Erde befüllen, Zwiebeln darin nach Wunsch anordnen - fertig! Am hübschesten wird es, wenn man nach dem „Sandwich-System“ bepflanzt und die Zwiebeln in Schichten übereinander eingräbt: Ganz nach unten kommen die dicken Zwiebeln (z. B. Narzissen), darüber dann mittelgroße (z. B. Tulpen) und ganz obenauf die kleinen (z. B. Krokusse, Schneeglöckchen oder Winterling). Wichtig ist auch ein geschützter Platz - durchfrieren sollte der Topf oder Kasten möglichst nicht ganz im Winter. Deshalb besser ein bisschen Vlies, Noppenfolie oder Jute drumherum wickeln, wenn es sehr kalt wird (vor allem Letzteres kann sehr hübsch aussehen, wenn man auch noch eine bunte Schleife drum bindet!). Wer sich den Winter über nicht die nackte Erde im Topf ansehen möchte, kann problemlos noch frostharte Pflanzen wie Erika, Silberblatt, Hornveilchen oder auch Schönfrucht oder Ilex darüber setzen. Wenn die Zwiebeln im Frühjahr treiben, entfernt man die Winterbepflanzung einfach, damit sie Platz haben. Du hast weder einen geschützten Hauseingang noch einen Balkon zu bieten? Macht nichts - dann holst du dir die Blumenpracht einfach gleich in die Wohnung! Mit den Zwiebeln funktioniert das, indem du ihnen Winter vorgaukelst: Setze in eine Schale mit einem guten Wasserabzug die gewünschten Zwiebeln so dicht, dass sie sich gerade nicht berühren und stell das Ganze dann an einen kühlen, aber frostfreien, dunklen Raum (nicht über 9 °C). Die Erde muss jetzt für drei Monate feucht, aber keinesfalls nass gehalten werden. Wenn sich die ersten Triebe zeigen, kannst du die Schale in die warme Wohnung holen und dich über das Frühlingserwachen mitten im Winter freuen!

  • A propos Blumen: Auch wenn du keine Lust aufs Buddeln oder Zweifel an deinem grünen Daumen hast, ist jetzt eine prima Zeit für bunte Herbststräuße, die es überall günstig gibt: Astern, Chrysanthemen und Dahlien haben jetzt Hochkonjunktur, aber auch aus Beerenzweigen und Herbstlaub lassen sich tolle Arrangements binden. Meine Favoriten dabei sind ja Sand- und Feuerdornzweige - da reicht eigentlich schon ein einzelner Zweig in einer ausgefallenen Vase; höchstens noch ein oder zwei Zierkürbisse daneben, das sieht wunderschön aus! In der Pfalz haben wir hier ja das Privileg, auch Artischockenblüten um diese Jahreszeit für die Vase kaufen zu können, die etwas ganz Besonderes sind ... schau dich mal bei dir um, vielleicht hast du ja auch bei dir irgendwo das Glück!

  • Als Kind habe ich es grenzenlos geliebt, wenn mein Vater im Herbst mit mir und meinen Freunden im Garten oder irgendwo auf einem Feldstück in der Nähe ein Feuer machte und mit uns Kartoffeln röstete, die wir dann gleich an Ort und Stelle verdrückten. Alternativ zur Butter oder Kräuterbutter passt natürlich auch Sauerrahm fabelhaft dazu. Wenn du es noch nie probiert hast, wirst du überrascht sein, wie unglaublich intensiv eine Kartoffel schmecken kann - wirklich kein Vergleich zur klassischen „Baked Potatoe“ aus dem Ofen! Mal ganz abgesehen von der Lagerfeuerromantik, die natürlich den halben Spaß dabei ausmacht ...

  • Und wenn wir schon bei Kartoffeln sind: Wenn du es lieber in etwas größerem Rahmen haben willst, schau dich doch mal nach Kartoffelfesten in deiner Region um! Die gibt es mittlerweile um diese Jahreszeit in allen möglichen Gegenden. Oft gehört auch ein Kartoffelfeuer dazu, in jedem Fall gibt es jede Menge leckere Gerichte und Infos rund um die tolle Knolle. Von Dietzenbach bis Lauterbach, von Weierweiler, von Augsburg bis Böhl-Iggelheim findest du hierfür Termine im Netz. Der ganz ursprüngliche Tag für ein Kartoffelfeuer war früher übrigens der Lukastag am 18. Oktober, an dem traditionell die letzten Kartoffeln geerntet wurden. Direkt auf dem Acker verbrannte man dann das welke Kartoffellaub - und was lag näher, als bei dieser Gelegenheit gleich ein paar der frisch ausgegrabenen Knollen darin zu braten?

  • Zu idyllisch? Lieber ein bisschen mehr Action auf dem Fest? Dann denk doch mal über einen Trip zum Oktoberfest nach München nach! Diejenigen, die davon begeistert sind, können sich einen Herbstbeginn ohne gar nicht mehr vorstellen. Natürlich ist es nicht jedermanns Sache - aber warum nicht mal ausprobieren? Zumindest kann man hinterher qualifiziert darüber mitschimpfen, was die Maß dieses Jahr wieder gekostet hat ... Der Startschuss fällt am 22.09.2007 - hier findest du die offizielle Homepage zum Fest.

  • Überall hat die Saison für Wildgerichte, Muscheln und Sushi so richtig begonnen! Gönn dir jetzt entweder einmal einen Besuch in einem spezialisierten Restaurant, wo du etwas richtig Gutes diesbezüglich vorgesetzt bekommst, oder versuche dich ruhig selbst mal an diesen Zutaten. Das kommt erstens billiger und macht zweitens einen Heidenspaß! Sehr schön gemacht für Sushi-Einsteiger sind z. B. die Bücher "Das Sushi Kochbuch" oder der "Sushi Küchenratgeber". Wer‘s lieber „wild“ hat, kann es mal mit "Total Wild" probieren (ein echter Geheimtipp sogar unter Jägersleuten!). Und wer sich an die Muscheln wagen will, findet auf www.chefkoch.de jede Menge leckere und einfach nachzukochende Vorschläge. Mein persönlicher Favorit: Muscheln in Sahnesauce.

  • Für Rot-, Reh- und Damwild ist übrigens auch jetzt im Herbst die Brunftzeit angesagt. Wer Bambi und Konsorten also lieber in Aktion als auf dem Teller erleben möchte, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, jetzt eins der zahlreichen Wildgehege in Deutschland zu besuchen - die Brunftschreie der miteinander um die Ricken konkurrierenden Hirsche sind wirklich sehr beeindruckend. Unter Zoo-infos.de finden sich Adressen und Besonderheiten aller Wildparks in der BRD (rechts oben „Wildparks“ auswählen!). Natürlich lassen sich auch andere Tiere in diesen Parks ganz aus der Nähe beobachten, oft kann man sie sogar streicheln und füttern.

  • Der Herbst ist auch eine gute Jahreszeit, um Kino, Theater und Konzertsaal wieder zu entdecken! Vorbei die Zeiten, wo man angesichts der vorab gekauften Open-Air-Karten nervös auf die Wetterkarte starren musste! Dafür starten die meisten Kultureinrichtungen jetzt im September mit neuem Schwung und neuem Programm in die nächsten Monate. Vielleicht eine gute Gelegenheit, es doch mal mit einem Theater- oder Konzertabo zu versuchen? Aber auch im Kino laufen gerade einige wirklich sehenswerte Filme: „Tuyas Hochzeit“, „Zusammen ist man weniger allein“ (ein Muss für alle unsere Idealisten!), das „Bourne-Ultimatum“ (für die Macher) oder „Hairspray“ zum Seele-Freilachen. Und für unsere Couch-Potatoes, die am Abend eines langen Tages lieber Cocooning zuhause betreiben, gibt es ja immer noch das praktische DVD-Ausleih-Abo von Amazon: Je nach Bedarf kann man für wenig Geld 2, 3, 4 oder 6 DVDs pro Monat abonnieren, die man bequem per Post nach Hause geschickt bekommt und einfach portofrei wieder in den nächsten Briefkasten steckt, wenn man sie gesehen hat. Besonders spannend dabei ist der Überraschungseffekt, weil man nie vorab weiß, was von der eigenen Wunschliste wohl als nächstes bei einem eintrifft - das geht nämlich nach Verfügbarkeit. Für mehr Infos einfach hier klicken.

  • Du hast noch ein paar Tage Resturlaub übrig, aber keine gute Idee, wie du sie verplanen sollst? Wie wäre es mal mit Norwegen? Hier locken verschiedene Naturparks gerade im Herbst mit spannenden Touren: Moschusochsen aus nächster Nähe beobachten in der Dovrefejell-Region (und endlich wissen, wo das eigene Duftwässerchen seinen Ursprung hat!), geführte Beeren- oder Pilzsammeltouren für Kochbegeisterte und Fluss-Rafting für Einsteiger und Fortgeschrittene sind ebenso im Programm wie Lachsfischen. Zu weit weg? Dann vielleicht lieber nach Kärnten: entweder zum Durchfuttern auf den vielen Herbstfesten dort bei Käse, Polenta, Speck und Most, oder auch etwas sportlicher zum Wandern, Biken oder Nordic Walken. Oder zum Almenland-Herbst in die Steiermark ... solche Trips kann man schon über ein verlängertes Wochenende gut machen!

  • Lust auf ein bisschen Poesie? Dann zünde doch ein paar Duftkerzen an, kuschle dich mit einer Decke in deinen Lieblingssessel und nimm mal wieder einen Gedichtband zur Hand! Gerade rund um den Herbst gibt es einige wunderschöne deutsche Gedichte, die die Seele anrühren können. Eduard Mörikes „Septembermorgen“ zum Beispiel: Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. Mehr davon, aber gerade kein Gedichtbuch greifbar? Kein Problem, klick einfach hier.

  • Die Geselligkeit sollte jetzt aber auch auf keinen Fall zu kurz kommen! Nachdem die Grillsaison offenbar vorbei ist (außer für die ganz Harten, die das Wintergrillen für sich entdeckt haben!), empfiehlt sich jetzt mal wieder ein schöner Spieleabend mit ein paar guten Freunden. Ob man sich an die Klassiker wie die „Siedler von Catan“, „Carcassonne“, „Activity!“ oder „Nobody is perfect“ halten oder es mal mit was Neuem probieren will, ist dabei fast egal. Gute-Laune-Garanten sind diese Abende allemal. Lustig für die Runden jenseits der Dreißig: die Ravensburger-Spielreihe „Weißt du noch ..?

  • Eine schöne Idee für alle Weinliebhaber, die sich gerne mal intensiver und aktiver mit der Herkunft des edlen Tropfens auseinandersetzen würden: ist jetzt im Herbst auch ein Weinberg-Kurzurlaub! Hier finden sich Tipps für unterschiedliche Angebote, einmal für einen (oder mehrere) Tage Winzer zu spielen, bei der Weinlese zu helfen (die dieses Jahr übrigens so früh wie noch nie begonnen hat!), beim Keltern dabei zu sein und dem Winzer mal so richtig in den Keller zu schauen. Natürlich darf man auch fertige Produkte genießen, sonst wär‘s ja nur der halbe Spaß!

  • Übrigens beginnen jetzt auch wieder in vielen Tanzschulen neue Kurse. Auch eine gute Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen und der Stimmung einen positiven Kick zu verpassen! Tanzen ist in seinen Auswirkungen auf Körper und Seele kaum zu überbieten: Beweglichkeit, Motorik und Koordinationsvermögen werden gleichermaßen trainiert wie Konzentration und Gedächtnis. Ganz nebenbei findet man auch noch zu einer besseren Körperhaltung und verbrennt genauso viele Kalorien wie beim Joggen, aber auf wesentlich gelenkschonendere Weise. Tanzen kann sogar Fettstoffwechselstörungen oder andere Stoffwechselerkrankungen lindern und gilt als ausgezeichnetes Mittel zum Stressabbau. Und jetzt noch an alle zögerlichen Männer der Geheimtipp: Frauen LIEBEN Männer, die tanzen können!! Darf ich also bitten?


So, das waren also auch dieses Jahr wieder 13 neue Vorschläge, dem Herbst seine allerbesten Seiten abzugewinnen, statt dem Sommer hinterherzutrauern! Ich hoffe, du hast auch für dich etwas darunter entdecken können, das dir den Herbst sympathisch macht!

„Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht in der Suche nach neuen Landschaften, sondern in einer neuen Art zu sehen.“ (Marcel Proust)

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