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Stimmt deine Energiebilanz?

In den letzten zwei Wochen war ich wieder mal sehr unzufrieden mit mir und meinem Zeitmanagement. Normalerweise habe ich das ganz gut im Griff - schließlich gehöre ich als fürsorgliche Realistin zu den gut strukturierten Typen und bin mit reichlich Organisationstalent ausgestattet - aber zwischendrin erwische ich mich doch immer wieder in Phasen, wo ich nicht das geschafft kriege, was ich mir vorgenommen habe, oder wo ich wieder mal zeitliche Abstriche in Bereichen gemacht habe, wo sie mir nicht gut tun. Ich hatte das Gefühl, nicht genug Energie und Zeit für die Dinge übrig zu haben, die mir wichtig waren. Also habe ich mir mal eine Übung zur Standortbestimmung verordnet, die ich auch gerne mit Klienten mache, die sich gestresst und gehetzt fühlen, die mit ihrer Lebensgestaltung irgendwie unzufrieden sind, aber nicht genau sagen können, weshalb, oder die ihre Prioritäten im Leben überdenken wollen. Wenn du Lust hast und vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation, kannst du sie ja mal ausprobieren. Übrigens kann sie auch ganz hilfreich sein, wenn man Entscheidungen zu treffen hat oder Veränderungen anstehen.

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Zeichne dir dazu einfach einen Kreis auf ein Blatt Papier. Der Kreis stellt hundert Prozent deiner derzeitigen Lebensenergie dar, also alles, was du an Zeit, Aktivität, Energie usw. zur Verfügung hast.

Jetzt ruf dir den für deine Fragestellung passenden Zeitabschnitt aus der Vergangenheit noch mal ins Gedächtnis - bei mir waren es besagte zwei Wochen, es können aber auch drei Monate oder ein ganzes Jahr sein, je nachdem, wie lange deine Unzufriedenheit schon anhält.

Und jetzt teile den Kreis in Segmente ein, die deiner Energieverteilung auf verschiedene Lebensbereiche innerhalb dieser Periode entsprechen / entsprochen haben: Worauf du viel Zeit und Energie verwendest, das bekommt also ein großes Kuchenstück, was nur wenig Zeit und Energie abbekommen hat, ein kleines. Mögliche Felder sind dabei: Arbeit, Freunde, Partner, Kinder, Haushalt, Hobbys, Sport, Zeit für dich allein, Genießen ..... was auch immer in deinem Leben halt eine Rolle spielt. Wenn es dir hilft, die Sache anschaulicher zu gestalten, kannst du die einzelnen Segmente auch mit unterschiedlichen Farben gestalten. Lass dir dabei Zeit - im Regelfall schafft man es nicht im ersten Anlauf, den Kuchen wirklich hinzubekommen. Meistens vergisst man erst mal ein oder zwei Kuchenstücke, oder man stellt mittendrin fest, dass man ihn schon voll hat und noch Dinge fehlen (was auch so einiges aussagt!) und muss von vorne anfangen. Und manchmal ist man dann zwar fertig, stellt aber beim Anschauen des Ergebnisses fest, dass das so nicht stimmt und man noch mal alles umschmeißen muss. Das ist kein Problem und gehört einfach dazu.

Wenn du deinen Energiekuchen schließlich zu deiner Zufriedenheit fertig hast und meinst, dass er den Ist-Zustand deines Lebens ganz gut widerspiegelt, kann es dir helfen, dir folgende Fragen zu stellen:
  • Wie fühle ich mich, wenn ich den Kuchen anschaue? Gut, schlecht, zufrieden, unzufrieden, hilflos, überfordert, unterfordert ...

  • Welche Segmente sind in meinem Kreis für mein Gefühl eigentlich zu groß, welche hätte ich gerne größer?

Dann zeichnest du einen zweiten Kuchen - deinen Wunschkuchen. Erst mal ganz unabhängig von irgendwelchen faktischen Gegebenheiten, einfach so, wie du den Kuchen gerne hättest, wenn du ganz freie Wahl hättest. Lass dir auch dafür genügend Zeit. Wenn du fertig bist, kannst du dir folgende Fragen zu deinem Wunschkuchen stellen:
  • Was müsste ich in meinem Leben alles ändern, um von meinem Ist- zu meinem Wunsch-Kuchen zu gelangen?

  • Was würde passieren, wenn ich anfangen würde, mein Leben mehr auf meinen Wunschkuchen hin umzugestalten? Mit welchen positiven Reaktionen, aber auch mit welchen Hindernissen von außen muss ich rechnen?

  • Inwiefern stehen meine eigenen Ansprüche, Überzeugungen, Werte usw. mir bei der Realisierung meines Wunschkuchens im Weg? Von welchen davon müsste ich mich verabschieden oder sie zumindest modifizieren, damit ich meinen Wunschkuchen in Angriff nehmen könnte? Will ich das?

  • Welchen ersten kleinen Schritt in Richtung Wunschkuchen könnte ich mir vorstellen, diese Woche noch in Angriff zu nehmen?

Diese Übung kann manchmal wirklich überraschende Ergebnisse zutage fördern, weil wir uns im Alltag oft gar nicht bewusst machen, wo unsere „Energiefresser“ überall sitzen und in welchem Ausmaß sie unsere Batterien belasten. Eine regelmäßige Überprüfung der Energieverteilung lohnt sich daher auf jeden Fall - selbst wenn du am Schluss zu dem Ergebnis kommst, dass alles gut so ist, wie es ist, wirst du dich dann mit deinen täglichen Belastungen wohler fühlen, weil du dich dann bewusst für sie entschieden hast und dich nicht von ihnen überwältigt fühlst.
Und wenn du Lust hast, kannst du noch einen Schritt weiter gehen und deinen Partner mit in die Übung einbeziehen! Je nachdem, was dich interessiert, gibt es dafür unterschiedliche Variationen:
  • Lass ihn/sie deinen Energiekreis aus seiner Sicht zeichnen - ohne ihm dein Bild vorab gezeigt zu haben. Das kann spannend sein, denn manchmal haben andere einen ganz anderen - oft genug realistischeren! - Eindruck von dem, wie wir unsere Zeit verbringen, als wir selbst.

  • Lass ihn/sie seinen eigenen Energiekreis zeichnen - ebenfalls ohne ihm dein Bild vorab zu zeigen. Und natürlich seinen eigenen Wunschkreis. Dann legt eure Bilder nebeneinander und tauscht euch darüber aus. Wie sieht es mit dem Kuchenstück für „Partnerschaft“ in den jeweiligen Kuchen aus? Seid ihr euch einig darüber, wie groß es derzeit ist, bzw. wie groß es am besten sein sollte, damit ihr euch beide wohl fühlt? Und wenn nicht: woran könnte das liegen?

Mir hat die Übung mal wieder ganz gut geholfen zu erkennen, wo ich mich in der letzten Zeit verzettelt hatte und was deutlich zu kurz gekommen war. Glücklicherweise hab ich es auch ziemlich schnell geschafft, das abzuändern - und fühle mich auch schon wieder sehr viel energiegeladener als vorher! Jetzt schaff ich auch, was ich mir vornehme, ohne dafür den Treff mit der Freundin oder die Stunde Gartenarbeit ausfallen zu lassen. Tut mir richtig gut - ich würde mich freuen, wenn es bei dir ähnliche Effekte gäbe!

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