Blogging
Von A-Bloggern und dem "long tail"
23.10.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Egoload gibt es nun seit einem Jahr. Seitdem haben
250.000 Menschen unseren Persönlichkeitstest
gemacht. So auch viele Tausend Blogger.
Darunter waren einige "Blog-Promis",
sogenannte A-Blogger. Hier einige
Beispiele:
- MC Winkel ist ein engagierter Idealist
- Anke Groener ist eine harmoniebedürftige Idealistin
- Don Dahlmann ist ein verträumter Idealist
- Nilzenburger ist ein spontaner Idealist
- Nerdcore ist ein verträumter Idealist
Bloggen bringt Freunde
16.04.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Vor einiger Zeit habe ich ja schon ein paar Worte
zu den (möglichen) positiven
Effekten des Bloggens geschrieben. Dabei
ging es vor allem um Aspekte, die die
Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen
Bloggers betrafen. Nun haben wir auf Egoload
eine kleine Studie durchgeführt und über 300
Blogs ausgewertet, deren Verfasser mit unserem
Persönlichkeitstest ihren Typ bestimmt und
geclaimt hatten. Interessanterweise zeigte
sich dabei, dass bestimmte Typen häufiger
unter den Bloggern zu finden sind als andere.
Man könnte pointiert sagen: Die Blogosphäre
stellt die (normale) Verteilung der
Persönlichkeits-Typen in der Gesamtbevölkerung
praktisch auf den Kopf. Idealisten z. B. sind
in der Gesamtbevölkerung sehr schwach
vertreten - und herrschen in der Blogosphäre
deutlich vor. Realisten wiederum, die
eigentlich fast die Hälfte der Bevölkerung
stellen, sind unter den Bloggern mit Abstand
am schwächsten vertreten. Das ist die
wesentlichste Diskrepanz. Es gibt unter den
Bloggern zwar auch mehr Denker als in der
Gesamtbevölkerung. Die vertauschten Rollen
zwischen Realisten und Idealisten sind jedoch
am auffallendsten. Weiterlesen
...
Bloggen ist besser als Therapie ...
20.02.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Kommunikation
... dachte sich die sensible Macherin Nadine in Berlin
gestern, und schrieb:
- Um zu einem Blog zu gelangen brauchst du keine Formulare und Anträge ausfüllen.
- Es gibt keine Wartezeiten bis zum Beginn eines Bloges.
- Vorberatungsgespräche entfallen.
- Es gibt keine Terminprobleme, dein Blog ist da wenn du ihn brauchst, egal zu welcher Uhrzeit.
- Du musst dich nicht für eine Therapieform entscheiden, bloggen kann man in der Gruppe, im eins zu eins Gespräch oder auch im liegen.
- Fahrtwege entfallen.
- Keine Kosten oder Praxisgebühren.
- Zwischenmenschliche Probleme wegen Äußerlichkeiten entfallen, - man sieht sich nicht.
- Wenn dir dein(e) TherapeutIn nicht passt kannst du schnell und problemlos wechseln.
- Du schreibst deinen eigenen Therapiereport und bleibst dabei anonym.
- Du kannst dir deine Selbsthilfegruppe selbst zusammenstellen.
- Falls dir mal ein Kommentar zu deiner Lage nicht gefällt, kannst du ihn einfach löschen.
- Es gibt keine minimal oder maximal Therapiedauer.