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Liebe Ehemänner - seid ihr unzufrieden mit eurem Sexualleben? Verschanzt sich eure Partnerin zunehmend häufiger hinter den klassischen Kopfschmerzen, wenn ihr euch ihr in eindeutiger Absicht nähert? Prickelt es in jeder herkömmlichen Mineralwasserflasche deutlich mehr als in eurem ehelichen Schlafgemach? Entlocken der besten Ehefrau von allen Kuschelrock-Songs und Duftkerzen keine schmachtenden Blicke mehr, sondern nur noch genervte? Versagen selbst bewährte Verführerstrategien wie Rosensträuße, Nerzmäntel und Brillantringe angesichts der abweisenden Miene eurer Liebsten?

Keine Sorge - die Rettung ist viel näher als ihr denkt! Und viel günstiger! Sie findet sich im heimischen Putzschrank und der familieneigenen Waschküche, und das gratis (wenn man mal von ein bisschen Zeit und Schweiß absieht). Denn eine aktuelle Studie der Riverside-Universität in Kalifornien, durchgeführt von einem Forscherteam um den Psychologen Joshua Coleman hat jetzt gezeigt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem vom Mann übernommenen Anteil an der Hausarbeit und der ehelichen Zufriedenheit in der Partnerschaft gibt. Oder - etwas deutlicher ausgedrückt -: Putzende, waschende und kochende Männer werden von ihren Partnerinnen dafür durch mehr und besseren Sex belohnt! Je mehr sich ein Mann an der Hausarbeit beteiligte, stellten die Psychologen fest, desto stärker fühlte sich seine Frau sexuell von ihm angezogen.

Überrascht? Eigentlich müsstet ihr das nicht sein, liebe Männer. Schon in der Vergangenheit haben zahlreiche Studien immer wieder belegt, dass der zweithäufigste Scheidungsgrund für Frauen der ist, dass sie sich mit Haushalt und Kindern allein gelassen fühlen. Warum Frauen heutzutage gerade darauf so sensibel reagieren, hat sicher etwas mit ihrem veränderten Rollenverständnis zu tun. In allzu vielen Partnerschaften sieht die praktische Umsetzung des Emanzipationsgedankens leider derzeit noch so aus, dass sein Beitrag zum Familienleben dem entspricht, was schon sein Vater und Großvater zu leisten bereit waren: Er absolviert einen Zehn-Stunden-Arbeitstag, kommt nach Hause und legt die Füße hoch, denn er hat ja soeben dafür gesorgt, dass das Familieneinkommen gesichert wurde. Sein Anteil ist in seinen Augen damit erfüllt. Sie „darf“ zwar im Unterschied zu früher arbeiten gehen und sich selbst verwirklichen, bekommt aber im Gegenzug von der anfallenden Hausarbeit nichts oder kaum etwas abgenommen.

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Besonders verschärft sich diese Situation in der Regel nach der Geburt des ersten Kindes. Ergebnis: er erbringt 100 % Leistung im Job und 0 % im Haushalt. Sie erbringt 100 % Leistung im Haushalt und - je nach Konstrukt - noch mal 50 % bis 100 % im Job. Dass dabei entweder 150 oder 200 % rauskommen, und dass das weder auf Dauer leistbar noch fair ist, kann jeder Grundschüler ausrechnen. Und um zu begreifen, dass das ganz schnell zu einer miesen Stimmung in der Partnerschaft führt, braucht man wahrlich kein Psychologiestudium, oder? Schließlich geht es hier keineswegs um eine Kleinigkeit, die man nicht so aufbauschen sollte, sondern um einen ganz handfesten Machtkampf innerhalb der Beziehung: Wessen Arbeit ist wichtiger oder weniger wichtig? Wer bestimmt die Regeln hinsichtlich so alltäglicher Fragen wie z. B. die nach dem notwendigen Sauberkeits- und Ordnungsgrad in der Wohnung und wer setzt sie wie und möglicherweise auf wessen Kosten durch? Wer entscheidet darüber, wie gemeinsame und getrennte Freizeit zu gestalten ist (denn Hausarbeit kann man ja nun mal nur in der Nicht-Arbeitszeit erledigen)?

Es ist eigentlich nicht sonderlich erstaunlich, dass diese Machtfrage bei vielen Paaren dann letzten Endes da ausgetragen wird, wo sie eigentlich nicht hinsollte: im Bett. „Habe ich das Gefühl, du übervorteilst mich und enthältst mir deine Unterstützung vor, wo ich sie haben will, dann zahle ich dir das da heim, wo ich dich am einfachsten und empfindlichsten treffen kann: indem ich mich dir sexuell verweigere“, scheinen viele Frauen zwar nicht unbedingt bewusst zu denken, aber durchaus unbewusst zu praktizieren. Dass das eine Verlagerungstaktik ist, mit der sie a) natürlich sich selbst gleich mit bestrafen (denn allem Vernehmen nach ist es ja zumindest nicht völlig ausgeschlossen, dass auch Frauen durchaus mal Spaß am Sex haben können) und b) das Problem nicht lösen, ist dabei offenbar zweitrangig. Vielleicht liegt es auch daran, dass Frauen oft nicht hart und nicht hartnäckig genug in offene Verhandlungen hinsichtlich solcher Banalitäten wie Hausarbeit einsteigen wollen oder können. Wir sind es einfach immer noch nicht ausreichend gewöhnt, solche Konflikte auszuhalten und bis zum Ende durchzukämpfen, schon gar nicht mit vollem Einsatz und mit einem Gegner, der mit so mächtigen Waffen wie Kohl‘sches Aussitzen („ja, Schatz, ich mach‘s gleich ...“), temporärer Blindheit („Wieso, hier ist es doch gar nicht dreckig!“) und scheinheiliger Fürsorge („Jetzt mach dir nicht so einen Stress, lass die Wäsche doch einfach liegen!“) ins Feld zieht. Lieber breiten wir das Harmoniemäntelchen aus, sammeln knirschend zum zehntausendsten Mal seine Socken in der ganzen Wohnung ein und ärgern uns still in uns hinein. Bis zum Abend, bis wir ins Bett gehen ....

Liebe Ehefrauen, vielleicht würde es sich doch lohnen, hinsichtlich der ganzen Angelegenheit noch mal in den Ring zu steigen und bessere, fairere Bedingungen der Hausarbeitsverteilung auszuhandeln. Schließlich profitieren wir - wie erwähnt - möglicherweise auch von der größeren Zufriedenheit und dem besseren Sex, der damit einhergeht! Hilfreiche Leitfragen für die Diskussion können dabei sein:
  • Wie viel Zeit hat jeder von euch zur persönlichen (freien) Verfügung? Unterm Strich sollte für jeden von euch nach Erledigung aller anfallenden Arbeiten - sprich: Erwerbsarbeit, Hausarbeit, Kindererziehung - in etwa gleich viel Freizeit übrig bleiben; also die Zeit, die man guten Gewissens vertrödeln oder mit blankem Vergnügen füllen kann. Klar, in besonderen Stoßzeiten ist das Gleichgewicht mal verschoben: weil eins der Kinder krank ist z. B. oder weil im Büro ein wichtiges Projekt zu einem bestimmten Termin fertig sein muss. Kommt aber einer von euch hier dauerhaft zu kurz, weil ihr das nicht immer wieder ausgleichen könnt, ist der Frust vorprogrammiert.

  • Was kann jeder von euch besonders gut? Es macht keinen Sinn, krampfhaft auf „jeder bügelt seinen Teil der Wäsche!“ zu bestehen, wenn einer von euch schnell und geübt in der halben Zeit fertig ist, während der andere sich mit dem Teil in der Hand anstellt wie ein Bewegungslegastheniker. Das ist ineffizient und kostet viel mehr gemeinsame Freizeit, als Arbeitsteilung. Wichtig ist nicht, dass beide alles machen, sondern dass die Lasten in etwa gleich verteilt werden. Vielleicht kann der andere dafür besser kochen, geht gerne einkaufen oder hat den grüneren Daumen?

  • Was macht ihr beide besonders ungern? In jedem Haushalt gibt es Arbeiten, um die sich jeder herumdrückt, wo es nur geht. Erstaunlicherweise sind es nicht überall dieselben. Ich putze zum Beispiel im Prinzip ganz gern (weil ich dabei gut meine Gedanken ordnen kann), aber ich hasse speziell Fensterputzen. Mein Mann kocht mit Leidenschaft, Fensterputzen würde aber gar nicht gehen! Meiner Erfahrung nach bringt es bei den meisten Paaren eine große Entspannung rein, wenn solche, von beiden Partnern besonders ungeliebten Arbeiten „ausgelagert“ werden. Jeden Euro, den ihr diesbezüglich in eine Putz-, Bügel- oder sonstige Hilfe investiert, ist prima angelegtes Geld, denn es entlastet eure Beziehung - und ihr müsst es schon mal nicht dem Scheidungsanwalt in den Rachen werfen! Es ist viel besser, an anderer Stelle ein bisschen Geld einzusparen. Was nützt die tollste DVD-Sammlung und das neue Outfit, wenn man keinen Spaß mehr dran hat, weil der Haussegen schief und krumm hängt?
    Wo könnt ihr rationalisieren, vereinfachen, Arbeit einsparen?
Wenn man etwas lange auf eine bestimmte Weise macht, wird man betriebsblind und sieht oft sehr nahe liegende Verbesserungsmöglichkeiten nicht mehr. Tauscht für einen Tag die Rollen und veranstaltet danach ein Brainstorming, in dem jeder von euch Ideen entwickelt, wie die Bereiche, die bisher vor allem der andere übernommen hatte, vereinfacht werden können. Vielleicht schlägt dein Partner dann vor, ein bisschen was von deinem geliebten Nippes wegzuräumen, damit das Staubwischen einfacher wird. Oder du kannst ihn auf Ideen bringen, wie sich die Gartenarbeit minimieren lässt. Wichtig ist dabei, die Ideen erst einmal ohne zu werten zu sammeln und nicht gleich mit Argumenten wie „aber das geht nicht, weil ...“ platt zu machen. Meistens geht eine Menge, wenn man nur will und die Prioritäten ein bisschen verändert!

Und ihr, liebe Ehemänner, behaltet im Hinterkopf, dass sich euer Einsatz in den „statusarmen“ Bereichen der Hausarbeit für euch direkt und sehr angenehm auszahlen wird! Eigentlich sogar noch viel angenehmer, als es jede Gehaltserhöhung im Job je sein könnte, wenn man‘s recht bedenkt. Und das alles im Gegenzug für ein bisschen Wischmopp-schwingen und Zwiebelschneiden. Kein Vergleich mit Vier-Stunden-Marathonkonferenzen oder Reklamationsgesprächen mit unzufriedenen Endkunden. Wartet also nicht ab, bis für Waschmaschine und Trockner eine Fernbedienung erfunden wird, und hofft auch nicht länger auf einen Aufsitz-Staubsauger mit Benzinmotor und Nebelscheinwerfern! Ran an den Putzschrank und runter in die Waschküche! Eure Beziehung wird es euch ganz sicher danken.

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