Maria Langstroff - Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben! (Papageno-Geschichte Nr. 3)

Maria Langstroff ist Jahrgang 1986, geboren in Hessen. Wäre sie gesund, säße sie jetzt wahrscheinlich in der Uni und würde büffeln (sie wollte Lehrerin werden), sie wäre mit Freunden unterwegs, oder vielleicht gerade irgendwo auf Reisen, um die Welt zu entdecken. Was junge Frauen in ihrem Alter halt so machen. Ein Semester im Ausland während ihres Lehramtsstudiums hatte sie jedenfalls fest eingeplant, wie sie erzählt. Außerdem wünschte sie sich immer schon, was sich die meisten jungen Frauen wünschen: Familie und Kinder. Vielleicht wäre sie heute also in ihrem Alter von heute 26 auch schon Mutter, wer weiß. Weiterlesen ...

Papageno-Geschichte Nr. 2: Wilma Rudolph, die „schwarze Gazelle“

Zu meinem Leidwesen begeistert sich mein Gatte derzeit (passiv!) für Olympia, so dass ständig irgendwelche Sportwettkämpfe über unseren Bildschirm flimmern, die mich zum allergrößten Teil überhaupt nicht interessieren. Aber natürlich, in einer Beziehung muss man dem anderen auch seinen Freiraum lassen, also verschanze ich mich halt seufzend auf der Terrasse hinter meinem Krimi und lasse dem Spektakel im Wohnzimmer gottergeben seinen Lauf. Wird ja nicht ewig dauern, dieses Olympia. Einen positiven Effekt hatte das Ganze allerdings doch - mir ist eine weitere Papageno-Geschichte wieder eingefallen, auf die ich vor einiger Zeit schon gestoßen war und die jetzt schön zur aktuellen Olympia-Atmosphäre passt: die von Wilma Rudolph nämlich, der „schwarzen Gazelle“. Weiterlesen ...

Papageno-Geschichte Nr. 1: Martin Park

Auf WDR lief am 12.04.2012 ein unglaublich schöner Beitrag von Frank Papenbrook in der Reihe „Menschen hautnah“. Er erzählt die Geschichte von Martin Park, einem jungen Mann, der schon im Mutterleib an einem Krebs der Netzhaut erkrankte. Da dieser zu spät entdeckt wurde, erblindete er bereits als Kleinkind völlig. Er kann nicht einmal Hell und Dunkel unterscheiden. Eigentlich Grund genug, mit dem Schicksal zu hadern und sich schmollend aus dem Leben zurückzuziehen, oder? Stattdessen lebt dieser außergewöhnliche junge Mann sein Leben in einer Weise, von der so mancher Sehende sich mehr als eine Scheibe abschneiden könnte. Er will Lehrer werden, pflegt Klettern als Hobby, ist verheiratet und wird demnächst Vater. Und strahlt eine Lebensfreude und Zuversicht aus, die einem schlicht die Schuhe auszieht. Im Film sagt er: „Sind sehende Menschen glücklicher? Ich glaube nicht." Weiterlesen ...

Das Papageno-Projekt

In der März-Ausgabe der Zeitschrift „Psychologie Heute“ bin ich auf einen kurzen Artikel gestoßen, der mich an ein Vorhaben erinnerte, das mir schon länger im Kopf rumgespukt ist. „Medienberichte über die positive Bewältigung von psychischen Krisen können Suizide verhindern“, stand da zu lesen. Weiterlesen ...