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Kennst du deine Lebensmotive?

Die Bestimmung deines Persönlichkeitstyps auf iPersonic hat dir ja schon einiges bewusst gemacht, was dich als Individuum auszeichnet und wie du auf andere wirkst. Vermutlich ging es dir aber so wie den meisten von uns: In vielen Eigenschaften und Verhaltensweisen hast du dich wiedererkannt und zufrieden genickt, wenn du das zu deinem Typus gehörende Profil durchgelesen hast. Bei anderen hast du vielleicht dagegen den Kopf geschüttelt und gedacht, dass sie nicht oder weniger auf dich zutreffen. Wie schon hier erklärt, kann das zum einen daran liegen, dass die wenigsten Menschen einen Typus in „Reinform“ repräsentieren; viele von uns sind auch eine Mischung aus zwei Typen (das hast du vielleicht dann gespürt, wenn du dich zwischen zwei Fragealternativen beim Test nur sehr schwer entscheiden konntest). Zum anderen ist es natürlich so, dass dein Persönlichkeitstypus zwar einen wichtigen Einfluss darauf hat, wie du bist, dass aber auch noch andere Umstände und Aspekte dazu beigetragen haben, dich zu dem- oder derjenigen zu machen, die oder der du heute bist. Letzten Endes sind wir alle Individuen, die mit unterschiedlichen Erziehungs- und Umwelteinflüssen groß geworden sind, die unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt haben, in unterschiedlichen kulturellen Kontexten gelebt haben usw. Kurz gesagt: natürlich bist du als Person insgesamt mehr und noch vielschichtiger als das Profil deines Typs auf iPersonic es wiedergeben kann.

Eine weitere interessante Facette unserer Individualität erforscht z. B. der Psychologe Steven Reiss seit Mitte der 90er Jahre. Er beschäftigt sich mit den Lebenszielen von Menschen und hat dazu zahllose empirische Studien durchgeführt. Es gelang ihm schließlich, insgesamt 16 grundlegende Lebensmotive herauszukristallisieren, die er als wichtige Triebfeder unseres Verhaltens und unserer Lebensgestaltung betrachtet. Diese sind:
  • Macht: Streben nach Erfolg, Leistung, Führung und Einfluss
  • Unabhängigkeit: Streben nach Freiheit, Selbstgenügsamkeit und Autarkie
  • Neugier: Streben nach Wissen und Wahrheit
  • Anerkennung: Streben nach sozialer Akzeptanz, Zugehörigkeit und positivem Selbstwert
  • Ordnung: Streben nach Stabilität, Klarheit und guter Organisation
  • Sparen: Streben nach Anhäufung materieller Güter und Eigentum
  • Ehre: Streben nach Loyalität und moralischer, charakterlicher Integrität
  • Idealismus: Streben nach sozialer Gerechtigkeit und Fairness
  • Beziehungen: Streben nach Freundschaft, Freude und Humor
  • Familie: Streben nach einem Familienleben, und besonders danach, eigene Kinder zu erziehen
  • Status: Streben nach social standing, nach Reichtum, Titeln und öffentlicher Aufmerksamkeit
  • Rache: Streben nach Konkurrenz, Kampf, Aggressivität und Vergeltung
  • Romantik: Streben nach einem erotischen Leben, Sexualität und Schönheit
  • Ernährung: Streben nach Essen und Nahrung
  • Körperliche Aktivität: Streben nach Fitness und Bewegung
  • Ruhe: Streben nach Entspannung und emotionaler Sicherheit

Die Motive sind so genannte „intrinsische“ Motive, d. h. sie dienen als Selbstzweck und werden um ihrer selbst willen ausgeführt. Reiss geht davon aus, dass das Motivprofil eines Menschen stabil ist. Zum Teil wirst du die von ihm gefundenen Motive ja auch als Bestandteil deines Persönlichkeitsprofils wiedererkannt haben.

Die Lebensmotivanalyse nach Steven Reiss ist ein standardisiertes Testverfahren und kostet dich - wenn du dich für sie interessierst - leider Geld. Wenn du Glück und eine gut sortierte Bibliothek in deiner Nähe hast, kannst du auch nachschauen, ob du dort im Archiv das „Psychologie Heute“-Heft vom März 2001 findest - darin ist ein Test abgedruckt, den du dann für dich machen kannst. Für eine erste Analyse kannst du aber auch ganz einfach so vorgehen:

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Zeichne dir ein Diagramm; trage auf der x-Achse die 16 Motive ein und auf der y-Achse Werte von 0 - 10. Dann gib dir selbst für jedes Motiv eine Punktzahl, je nachdem, welche Rolle es in deinen Augen in deinem Leben spielt. Wichtig ist natürlich, dass du dabei ehrlich zu dir bist! Wenn du dabei Hilfe brauchst, kannst du das auch gemeinsam mit einer Freundin / einem Freund machen, der/die dich gut kennt und die vielleicht guten Input liefern kann. Dann markiere die Punkte, die jedes Motiv bekommen hat, im Diagramm auf dem entsprechenden Wert und verbinde die einzelnen Punkte durch eine Linie miteinander. Heraus kommt eine gezackte Linie (wie ein Börsenkurs), die dir durch Spitzen und Tiefen, also Höhen und Täler zeigt, wie dein Motivprofil aussieht. Es zeigt dir, welches die wirklich wichtigen Bereiche und Werte in deinem Leben sind und welche Dinge dich eher nicht interessieren.

Jetzt kannst du dir noch folgende Fragen stellen, wenn du Lust dazu hast:
  • Kann ich meine wichtigsten Werte und Ziele in meinem Job und meiner Freizeit verwirklichen? Wo gibt es dabei Schwierigkeiten und Hindernisse und wie kann ich sie beseitigen?
  • Verbringe ich (zu) viel Zeit mit Dingen, die mir eigentlich nicht wichtig sind?
  • Gab es Unterschiede darin, wie du dich selbst hinsichtlich deiner Motive eingeschätzt hast und wie deine Freundin / dein Freund? Wo? Was könnte das hinsichtlich deiner Eigenwahrnehmung bedeuten oder hinsichtlich dessen, wie du auf andere wirkst?

Zum Weiterlesen:
Wer bin ich - wer will ich sein? Ein Arbeitsbuch zur Selbstanalyse und Zukunftsgestaltung
Das Leben lässt fragen, wo du bleibst. Wer etwas ändern will, braucht ein Problem

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