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Paar zu werden ist nicht schwer, Paar zu bleiben (heute) dagegen sehr

In der aktuellen Ausgabe der „Psychologie Heute“ werden die Ergebnisse einer amerikanischen Studie vorgestellt, die sich mit den Beziehungswünschen und Lebensplänen von Singles unter 40 Jahren befasst. Das (eigentlich wenig überraschende) Ergebnis: Es ist heutzutage ganz schön schwierig, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Erwartungen und traditionelle Wünsche nach lebenslanger exklusiver Bindung an einen Partner unter einen Hut zu bringen. Besonders problematisch sind nach den Erkenntnissen der Autoren folgende Punkte.

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Das (eigentlich wenig überraschende) Ergebnis: Es ist heutzutage ganz schön schwierig, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Erwartungen und traditionelle Wünsche nach lebenslanger exklusiver Bindung an einen Partner unter einen Hut zu bringen. Besonders problematisch sind nach den Erkenntnissen der Autoren folgende Punkte:

1. Der Ich-Kult


Die meisten der Befragten waren mit sich selbst und ihren Lebenszielen vollauf beschäftigt - seien es nun berufliche Karriere, Freizeitgestaltung oder Selbstverwirklichung in irgend einer anderen Form. Für ein Gegenüber blieb da wenig Zeit und vor allem wenig Bereitschaft, zu dessen Gunsten Abstriche oder Kompromisse zu machen. Eine schwierige Ausgangsbasis für eine Beziehung.

2. Die Illusion, dass Liebe ohne Leiden möglich ist


Klappt‘s nicht oder nicht mehr so gut zwischen dir und deinem Partner? Dann liegt es bestimmt daran, dass er nicht der Richtige ist. Beziehungsarbeit? Nööö, viel zu anstrengend. Und unromantisch. Lieber einen Neuen suchen und das Beste hoffen!

3. Der Glaube an die unbegrenzte Auswahl


Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Bess‘res findet! Guter Rat, kann aber auch nach hinten losgehen, wenn man vor lauter Suchen, Prüfen und Vergleichen gar nicht mehr zu Beziehungen kommt. Oder zwar in einer Beziehung ist, aber sich ständig mit Zweifeln quält, ob die auch wirklich die ultimativ Bestmögliche ist ...

4. Das Erbe der geschiedenen Eltern


Lernen am Modell nennen Psychologen das gerne. Waren Scheidungen noch vor einem halben Jahrhundert gesellschaftlich geächtet, sind sie heute völlig normal und akzeptiert. Viele heutige Partnersuchende sind daher bereits selbst Scheidungskinder - sie haben es also quasi von den Eltern vorgemacht bekommen, dass die Liebe nicht ewig hält. Und wenn nicht von den Eltern, dann von Freunden, Bekannten, Verwandten, Geschwistern und .. und .. und ...

5. Die Folgen der Gleichberechtigung


Ein gewisses Maß an Rollenverwirrung, Unzufriedenheit und Missverständnissen zwischen Männern und Frauen angesichts der einschneidenden Veränderungen, die die Emanzipationsbewegung mit sich gebracht hat, macht die Sache nicht einfacher. „Versorge mich, aber lass mich unabhängig sein,“ fordern die Frauen laut Studie. „Brauche mich, aber bürde mir nicht die ganze Last für die finanzielle Versorgung auf,“ entgegnen die Männer. Kein Wunder, dass das Probleme gibt.

6. Das Superstarmodell


Cameron Diaz tut‘s, Britney Spears tut‘s und George Clooney und Dieter Bohlen natürlich sowieso: Beziehungs-Hopping. Neuer Partner = mehr Aufregung, mehr Spaß, mehr Glamour. Muss doch glücklich machen, oder? Und wo jeder jetzt jederzeit Deutschlands Superstar werden kann, warum sollte ich mich dann mit weniger zufrieden geben?

7. Partnerschaft auf Probe


Sicher eine gute Sache - aber auch hier gilt: Wer im Teststadium stecken bleibt und jedes Mal „Reset“ drückt, wenn es schwierig wird, beraubt sich wichtiger Entwicklungsmöglichkeiten in der Beziehung. Außerdem steigen die Erwartungen (und Erwartungsängste) mit jeder erneuten Trennung - diesmal muss es perfekt sein! Das legt die Hürde immer höher. Und spätestens ab Mitte 30 kommen Frauen unter Zeitdruck, denn die biologische Uhr tickt - damit geraten sie aber auch automatisch ins Hintertreffen was Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten auf die Beziehung angeht. Unfair, aber leider Realität und von keiner Gleichberechtigungsbewegung der Welt zu eliminieren.

Tja, die „Generation X“ hat es beziehungstechnisch wahrhaftig nicht leicht. Ein bisschen erinnert die Sache schon an den Zauberlehrling von Goethe: „Herr, die Not ist groß! / Die ich rief, die Geister / werd ich nun nicht los!“ Schließlich stecken dahinter lauter Entwicklungen, die nicht vom Himmel gefallen sind, sondern - streckenweise gegen erheblichen gesellschaftlichen Widerstand - mühsam erkämpft wurden. Und die jetzt eben auch ihre (beziehungstechnisch betrachtet) weniger schöne Kehrseite präsentieren. Wahrscheinlich sollten wir nicht von der „Generation X“ sprechen, sondern von der „Generation Übergangslösung“. Und darauf hoffen, dass sich in ein, zwei Generationen der Spagat zwischen althergebrachter Zweisamkeits-Romantik fürs Leben und neu eingeführtem Ich-Bewusstsein ein bisschen abgeflacht hat. Vielleicht können sich dann neue Rollenmodelle für alle Beteiligten entwickeln, die alltagstauglicher und dauerhafter sind als das, was derzeit so versucht wird ...

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