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Online-Dating: Sicherheitstipps speziell für Frauen

Aktuell steht in Hamburg der 27jährige gelernte Trockenbauer Christian G. wegen zweifachen Mordes vor Gericht. Angeblich hat er in Internet-Kontaktbörsen über 300 Frauen kennengelernt, 150 von ihnen auch persönlich getroffen - und, wenn die Vorwürfe der Staatsanwalt zutreffen, zwei von ihnen bei einem Date heimtückisch ermordet.

Der Fall erregt große öffentliche Aufmerksamkeit und wirft wieder einmal die Frage nach der Sicherheit speziell von Frauen beim Online-Dating auf. Sind diese Flirtangebote eine gute Möglichkeit, Mr. Right zu finden? Oder sollte frau besser die Finger von der virtuellen Partnersuche lassen?

Für alle Frauen, die sich genau diese Frage vielleicht derzeit stellen, habe ich an dieser Stelle einmal eine kleine Richtig-Falsch-Liste zum Thema Sicherheit beim Online-Dating zusammengestellt. Denn auch wenn es nicht immer gleich Mord und Totschlag sein muss: auch ein ungebetener Verehrer, der zum Stalker mutiert, oder auch ein Fake, der einen mit unwahren Angaben hinters Licht führt, können schon sehr unangenehm sein. Klar, eine Garantie gibt es auch mit diesen Tipps nicht - im „wirklichen Leben“ bekommen wir die aber auch nicht. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, egal, auf welchem Weg frau einen neuen Mann kennenlernt. Trotzdem lässt sich so Einiges tun, um es potenziellen Tunichtguten oder Nervensägen zumindest nicht ganz so einfach zu machen!

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Also: Viel Spaß beim Online-Flirten mit klarem Kopf und Sicherheitsgurt! Zusätzliche Tipps gibt es übrigens bei Saferdating, der Initiative für sichere Partnersuche im Internet.

10 Wege, sich als Frau beim Online-Dating so falsch wie möglich zu verhalten:


  1. Bei der Anbieterauswahl auf Teufel komm raus sparen wollen und deshalb kostenlose oder Niedrigpreisangebote ohne Adressverifizierung und Kundendienst wählen.
  2. Einen zweideutigen oder aufreizenden Nickname wählen (z. B. „HotSusi“, „Sexyhexy“ etc.).
  3. Anzügliche / freizügige / aufreizende Fotos veröffentlichen, z. B. im Bikini oder in Unterwäsche etc., die dem Betrachter automatisch suggerieren, dass man nur auf das Eine aus ist. Mal abgesehen davon, dass das auf manche Männer mit üblen Absichten wie eine Einladungskarte wirkt, könnte auch ein (künftiger oder aktueller) Arbeitgeber / Ausbilder über diese stolpern und keinen besonders guten Eindruck von einem bekommen! Immer daran denken: Das Netz vergisst nichts!
  4. Statt internem Messaging sofort zu eMail-Kontakt, am besten noch mit der eigenen (normalen) Adresse übergehen, die im schlimmsten Fall sowohl Vor- und Nachnamen als auch Arbeitgeber oder anderes über einen verrät (sabine.mustermann@siemens.de), und deren Löschung (wenn man jemanden abschütteln will) mit sehr viel Aufwand und Ärger verbunden wäre. Dem Drängen eines Gegenübers auf Preisgabe persönlicher Daten nachgeben. Sich in erotische Chat-Plänkeleien verwickeln lassen („Sagst du mir mal deine Körbchengröße?“).
  5. Festnetznummer zum Telefonieren verwenden oder Rufnummerübertragung beim Erstkontakt eingeschaltet lassen. Aus der Festnetznummer kann man mit ein bisschen Geschick sehr häufig die komplette Adresse ermitteln. Ebenfalls fatal: gar nicht telefonieren und immer nur weiter chatten und mailen.
  6. Alles für bare Münze nehmen, was er erzählt, mehr über mich selbst erzählen, als er von sich preisgibt, seine Fragen zu Wohnort, Arbeitgeber, Lieblingslokalen, Sportvereinen usw. von Anfang an detailliert beantworten.
  7. Das erste Date im wirklichen Leben endlos hinauszögern (oder dulden, dass das Gegenüber es immer wieder hinauszögert / verschiebt), sich stattdessen in Fantasien darüber, wie der andere ist (i. e.: wie man ihn gerne hätte) hineinsteigern und ein Traumbild schaffen, das mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat.
  8. Sich zum ersten Date an einen einsamen, abgelegenen Ort verabreden. Ihn das Territorium bestimmen lassen (Problem: er kennt sich aus, man selbst aber nicht). Niemanden anderen informieren, wo man hingeht. Handy daheim lassen (oder zwar dabei, aber nicht aufgeladen haben). Sich zuhause abholen lassen. Das erste Date gleich bei sich (oder ihm) zu Hause verabreden. Zu ihm ins Auto steigen. - Alles wunderbare Möglichkeiten für ihn, zudringlich oder gewalttätig zu werden; im Zweifel auch einfach nur lästig, wenn er nach dem ersten Date abgewiesen wird.
  9. Aus Höflichkeit oder weil man ihn nicht kränken will Vorschläge von ihm annehmen (z. B. mit ihm in seine Wohnung gehen oder sich noch mal treffen, obwohl man kein Interesse an ihm hat) oder länger bleiben, als man eigentlich will, selbst wenn der Instinkt schon lange Amok läuft.
  10. Nach der ersten Pleite die Flinte ins Korn werfen und allen erzählen, dass Online-Dating nichts taugt.

10 Wege, sich als Frau beim Online-Dating so richtig wie möglich zu verhalten:


  1. Seriösen, guten Anbieter auswählen. Wichtigste Kriterien: eine Redaktion, die per Adressverifizierung (Kopie Personalausweis!) prüft, ob der Nutzer tatsächlich existiert und seine Angaben zur Person der Wahrheit entsprechen; und ein Kundendienst, der bei Problemen, Rückfragen oder Ärger mit einem Nutzer zumindest während der üblichen Geschäftszeiten erreichbar ist (per Mail und per Telefon). Außerdem sollte es eine Filterfunktion geben, über die man Mails von Störenfrieden und lästigen Zeitgenossen blocken kann. Dafür lieber mehr als weniger Geld ausgeben und etwas mehr Aufwand bei der Registrierung in Kauf nehmen. Getestete Anbieter gibt es bei Saferdating, der Initiative für sichere Partnersuche im Internet.
  2. Einen neutralen Nickname wählen; wenn es etwas Fantasievolles sein soll, bitte nicht aufreizend oder gewollt erotisch! „Susanne1978“ ist z. B. okay und führt sicher nicht zu Missverständnissen.
  3. Ein schönes Portraitfoto auswählen oder machen lassen, bei dem das Gesicht (vor allem die Augen!) gut zu erkennen ist und dieses als Flirtfoto hochladen.
  4. Internes Messaging des Anbieters nutzen. Wenn man an einem bestimmten Punkt zu eMail-Kontakt übergehen will: eine neutrale, anonyme eMail-Adresse bei einem der großen Anbieter speziell zu diesem Zweck anlegen lassen. mickymouse@gmx.de verrät überhaupt nichts über einen und kann im Zweifel schmerzfrei gelöscht werden. Über sich selbst nur Dinge erzählen, die die Anonymität nicht gefährden. Sofort aussteigen, wenn anzügliche oder erotische Anspielungen gemacht werden („trägst du gerne String-Tangas?“). Gute Faustregel: Würde ich dieses Gespräch so auch in einer überfüllten Bar mit einem mir völlig Unbekannten führen wollen?
  5. Telefonieren, sobald Interesse besteht! Per Telefon kann man spontanere Fragen stellen (und darauf achten, wie stotternd oder flüssig die Antworten kommen!) und außerdem spielt die Stimme/Tonlage eine wichtige Rolle beim Flirt. Ersten Anruf beim Flirtpartner als Frau am besten selbst tätigen; dabei Rufnummernunterdrückung einschalten! Für Telefonkontakt durch ihn nur Handynummer angeben. Im Notfall kann diese mit relativ wenig Aufwand gelöscht und eine neue besorgt werden. Auf Höflichkeit pfeifen - jeder Mann mit einem einigermaßen gesunden Menschenverstand und guter Erziehung begreift, dass man als Frau vorsichtig sein muss und wird das respektieren! Und einen anderen wollen wir ja nicht, oder?
  6. Gezielte Fragen zu angeblichen Berufstätigkeiten, Wohnort, Hobbys, Lebensumständen des Gegenübers stellen. Wenn er angeblich in Münster wohnt, kann er spontan etwas Nachprüfbares über die Stadt erzählen, das ein Nicht-Einheimischer eher nicht wüsste? Eine Freundin parallel mit dem potenziellen Date-Kandidaten chatten lassen und abgleichen: erzählt er ihr dasselbe wie mir? Mails abspeichern - nach vier, fünf Tagen eine Frage vom Anfang noch mal stellen und prüfen: kommt dieselbe Antwort? (Die wenigsten Fakes machen sich die Mühe, sich eine konsistente Legende zuzulegen, die meisten lügen eher aus dem Stand und können dann Tage später oft nicht mehr genau sagen, was sie wem erzählt haben.) Auf „quid pro quo“ achten - wenn ich etwas von mir erzähle, von ihm kommt aber nichts „Gleichwertiges“ an Information zurück, ist das kein gutes Zeichen.
  7. Das erste Date im wirklichen Leben bei Interesse so schnell wie möglich anberaumen. Face-to-face kommen nämlich sehr viel mehr Informationen rüber, die per Computer nicht übermittelt werden können: Körpersprache, Stimmlage, Geruch etc. Diese nonverbalen Signale spielen eine extrem wichtige Rolle bei der Partnerwahl und entscheiden normalerweise innerhalb von Zehntelsekunden darüber, ob wir einen Partner überhaupt in Erwägung ziehen oder nicht. Nur so kann man wirklich überprüfen ob die Chemie stimmt.
  8. Darauf bestehen, dass das erste Date an einem öffentlichen Ort stattfindet, wo viele andere Menschen sind. Eine Örtlichkeit wählen, die man selber gut kennt und wo man sich wohl fühlt. Eine Freundin informieren und mit ihr eine Uhrzeit verabreden, zu der man sich bei ihr meldet und signalisiert, ob alles in Ordnung ist. Eventuell kann sie auch irgendwo in der Nähe warten, damit sie zur Not auftauchen kann. Selbständig zum Treffpunkt anreisen. Rückzugsplan bereit haben - eine freundliche Entschuldigung und schnelle Verabschiedung sollte jederzeit möglich sein. Handy (aufgeladen und eingeschaltet!) griffbereit haben. Alleine wieder nach Hause gehen!
  9. Unhöflich sein, wenn es sein muss: sobald der Instinkt Alarm schlägt, darauf hören und sofort verschwinden!
  10. Geduldig bleiben und weitersuchen, wenn es nicht auf Anhieb der Richtige war.

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