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Bewerbungen: auf was man achten sollte

Vielleicht war ja unter deinen guten Vorsätzen für das Neue Jahr am Silvesterabend auch der, dir einen neuen Arbeitsplatz zu suchen? Dann wirf doch am besten mal einen Blick in die von uns ganz neu angelegten Seiten zum Thema Job, die du unter deinem Persönlichkeitstyp findest. Dort solltest du erste Impulse und Anregungen zum Thema „deine Arbeit und du“ entdecken können, die dich vielleicht motivieren, die anstehende Veränderung als wichtige Chance zu begreifen und die dir hoffentlich Ideen liefern, wie gerade du dich beruflich am besten weiterentwickeln kannst.

Wie versprochen, haben wir aber neben diesen Informationen speziell für die einzelnen Typen auch ein paar ganz allgemein gültige Hinweise rund um das Thema Bewerbung und Stellensuche zusammengetragen. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Bernd Schwarz, der uns als Bewerbungscoach bei diesem Thema tatkräftig unterstützt hat!)

Bevor du dich also jetzt wie ein/e Wilde/r in den Bewerbungsprozess stürzt, solltest du dir ein wenig Zeit nehmen, dir Gedanken über folgende Fragen zu machen:

1. Was will ich eigentlich genau?
  • Im alten Beruf bleiben, aber eine neue Stelle bei einem anderen Betrieb finden?
  • Meinen jetzigen Beruf ganz wechseln, weil ... ?
  • Dazu verdienen, weil es sonst nicht reicht?
  • Arbeiten, weil die Kinder aus dem Haus sind?

2. Wozu bin ich im Gegenzug bereit?
  • Geldeinbußen (wie hoch?) beim Gehalt hinzunehmen?
  • Einen Umzug in Kauf zu nehmen?
  • Längere (wie lange?) Fahrzeiten zu akzeptieren?
  • Eine Umschulung / Weiterbidlung in Angriff zu nehmen?
  • Wie viele Stunden zu arbeiten?
  • Wann zu arbeiten (z. B. nur vormittags; auch am Wochenende/abends ...)?

3. Was wird von mir erwartet, wenn ich mich um eine bestimmte Stelle bewerbe?
  • Sind die Aufgaben klar beschrieben?
  • Erfülle ich die meisten und wichtigsten Anforderungen der Stellenausschreibung?

4. Was habe ich zu bieten?
  • Wie gut ist meine Schul- und Ausbildung?
  • Wie steht es mit der Weiterbildung (z. B. Rhetorik, Sprachen, EDV ...)?
  • Welche Berufserfahrung habe ich?
  • Welche Branchenerfahrung habe ich?
  • Habe ich auch Auslandserfahrung?
  • Und ganz wichtig: Was kann ich wahrscheinlich besser als alle anderen? Was habe speziell ich gerade dieser Firma Besonderes zu bieten?

Für die Beantwortung all dieser Fragen findest du hoffentlich eine Menge Ideen und Anregungen unter der Rubrik „Job“ auf deiner Typenseite!

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Bei der Frage nach dem Gehalt und dem, was du erwarten kannst, findest du übrigens eine Orientierung unter www.lohnspiegel.de. Hier hat die Hans Böckler Stiftung eine Liste zahlreicher Berufe erarbeitet und die durchschnittlich darin verdienten Summen aufgeführt. Die Übersicht wird auch kontinuierlich aktualisiert und berücksichtigt z. B. regionale Unterschiede in den Gehältern. Es ist wichtig, dass du für dich Vorstellungen über deine Mindestanforderungen hast, bevor du in den Bewerbungsprozess einsteigst. Damit kannst du erstens deine Suche genauer eingrenzen und zweitens im Bewerbungsgespräch einen klaren Standpunkt beziehen. Überleg dir auch genau, wo und in welchem Umfang du eventuell Abstriche machen kannst, wenn die sonstigen Bedingungen besonders attraktiv für dich sind.

Die Bestandteile einer Bewerbungsmappe sind folgende: das Anschreiben, ein Deckblatt mit Bewerbungsfoto, dein Lebenslauf, deine Zeugnisse und eventuell Bescheinigungen über Kurse oder sonstige Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Zeugnisse sollten so sortiert sein, wie der Lebenslauf aufgebaut ist. Die gängigste Variante ist die chronologisch umgekehrte Sortierung: aktuellste Dokumente und Daten zuerst, danach in absteigender Reihenfolge ältere Nachweise. Das Anschreiben, empfehlen die meisten Experten, sollte möglichst auf eine DIN A4-Seite passen und natürlich in jedem Fall neu abgefasst und auf die jeweilige Firma abgestimmt werden. Halte dich am besten nicht mit unnötigen Einleitungssätzen wie „Ihre ausgeschriebene Stelle hat mein Interesse geweckt“ oder dergleichen auf - davon gehen die Personalchefs ohnehin aus, sonst würdest du dich ja nicht bewerben! Besser ist es, gleich zum Thema zu kommen: „Das Controlling & Rechnungswesen im internationaler Handel und Wirtschaftsrecht sind die Schwerpunkte meiner mit ‚sehr gut‘ bewerteten Diplomarbeit. 3 Jahre Erfahrung in einem international tätigen Beratungsunternehmen runden mein Profil ab.“ Rechtschreibfehler sind natürlich absolut tabu und ein Knock-out-Kriterium für deine Bewerbung!

Der zeitliche Aufwand für deine Bewerbung ist am Anfang ziemlich hoch, wenn du dich zum ersten Mal (oder zum ersten Mal seit längerer Zeit) auf die Stellensuche begibst. Später wird er geringer, weil du dann einige Dinge bereits griffbereit hast; trotzdem sollte zumindest das Anschreiben immer neu verfasst werden. Wer sich diese Mühe nicht macht und seiner Bewerbung ein reines 08-15-Anschreiben (schlimmstenfalls noch kopiert!) voranstellt, das nicht auf die spezielle Stelle bzw. Firma eingeht, darf sich nicht wundern, wenn er gleich beim ersten Durchgang aussortiert wird.

Die ersten Schritte zur erfolgreichen Bewerbung sind also:
  • Prüfe, ob alle wichtigen Unterlagen (Zeugnisse, Lehrgangsbestätigungen etc.) vorhanden sind.
  • Erstelle dann einen lückenlosen Lebenslauf (tabellarisch) ...
  • ... und Kopien der Unterlagen (niemals Zeugnisoriginale aus der Hand geben!).
  • Lass dann ein aktuelles Bewerbungsfoto von dir anfertigen. Es sollte nicht älter als 6 Monate bis maximal ein Jahr sein. Es lohnt sich wirklich, hier etwas Geld in einen guten Fotografen zu investieren! Ein ansprechendes Foto erhöht die Chancen, dass man sich überhaupt intensiv mit deinen Unterlagen auseinandersetzt, ganz erheblich!
  • Besorg dir dann alles Nötige, um deine Bewerbung versandfertig machen zu können - Brief- oder Druckerpapier, Bewerbungsmappe oder Hefter, Umschläge und Briefmarken. Auch beim Papier und den Umschlägen solltest du nicht gerade die billigste Qualität nehmen, sondern lieber etwas mehr ausgeben.

Geld ist ohnehin ein wichtiges Thema bei der Stellensuche. Der finanzielle Aufwand für Bewerbungen ist nicht zu unterschätzen. Die Kosten können durchaus weh tun, vor allem, wenn du gerade erst dein Studium oder deine Ausbildung abgeschlossen hast oder vielleicht bereits arbeitslos bist. Hier ist eine grobe Übersicht, damit du in etwa weißt, was auf dich zukommt und besser planen kannst:
  • Ein Stellengesuch im Internet oder in der Zeitung kann dich von 0,- bis zu etlichen hundert € kosten, je nachdem, welches Medium und welche Größe der Anzeige du wählst. Wäge daher sorgfältig ab, ob sich der Aufwand lohnt. Auf jeden Fall wirst du auch Geld für den Zeitungskauf und Verbindungskosten ins Internet einkalkulieren müssen, um nach Stellenausschreibungen zu suchen.
  • Fotos aus dem Automaten (die - wie du in der Anlage sehen wirst - eigentlich nicht in Frage kommen) kosten nur ca. 5,- €; für einen professionellen Fotografen musst du bis zu 60,- € einplanen. Die Preise schwanken hier aber erheblich. Vielleicht kann dir jemand einen guten, nicht zu teuren Fotografen empfehlen?
  • Bei manchen Bewerbungen sind beglaubigte Zeugniskopien gefordert. Beglaubigungen kannst du z. B. auf deiner Gemeindeverwaltung vornehmen lassen oder auch im Rektorat deiner Schule und/oder Universität. Die Kosten schwanken hier zwischen 0,- € und 20,- €.
  • Für Briefpapier fallen je nach Qualität zwischen 3,- und 10,- € an (500 Blatt, 80 Gramm)
  • Pro Fotokopie musst du mit etwa 0,10 € rechnen; auch hier lohnt sich ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Copyshops!
  • Derzeit kostet das Porto für eine Inlands-Bewerbung im Standardformat (Din A 4) 1,44 €.
  • Für jede Bewerbung benötigst du eine Präsentationsmappe (es gibt auch spezielle Bewerbungsmappen im Schreibwarenhandel); sie kosten je nach Qualität ab 2,- € aufwärts.
  • Musst du z. B. fremdsprachliche Urkunden oder Zeugnisse ins Deutsche übersetzen lassen, kommen bis zu 25,- € Übersetzungskosten dazu.
  • Eine Versandtasche C4 bekommst du für ca. 0,20 € aufwärts.
  • Weitere Kosten: Telefongebühren, Bücher, Informationen über das Unternehmen etc.

Eine kostengünstige, moderne und zunehmend verbreitete Form der Bewerbung ist die über das Internet. Lass dich aber nicht dazu verleiten, hier „schlampiger“ vorzugehen als bei der Zusammenstellung deiner Unterlagen in Briefform. Wenn du dich per eMail bewirbst, fügst du wie bei einer klassischen Bewerbung deinen Lebenslauf und weitere Anlagen als gesonderte Dokumente bei. Achte dabei auf die Angabe einer korrekten Betreff-Zeile und die eindeutige Bezeichnung der Anlagen (z. B. „Zeugnisse“ oder „Lebenslauf“). Wichtig ist auch, möglichst einheitliche und gängige Formate für die Anhänge zu wählen (z. B. rtf, PDf, jpg, ppt, html). Oberstes Ziel dabei: Dem Personalchef so wenig Arbeit wie möglich machen! Je einfacher er es hat, sich mit deinen Unterlagen zu beschäftigen, desto besser deine Chancen.

Gibt es auf der Website der Firma ein bestimmtes Standardvorgehen für Bewerbungen (z. B. ein vorgegebenes Formular), halte dich unbedingt daran. Überlege auch, ob du dir nicht speziell für deine Stellensuche eine eigene Homepage einrichtest, in der interessierte mögliche Arbeitgeber alle wichtigen Informationen über dich auf einen Blick und ansprechend gestaltet finden können. Die meisten Experten sind sich aber darüber einig, dass eine solche Homepage nur als zusätzliche Maßnahme Sinn macht; verlass dich daher nicht darauf, dass allein sie dich zum Erfolg bringen wird. Führt eine Online-Bewerbung zum Vorstellungsgespräch, solltest du auf jeden Fall deine Unterlagen noch einmal in Papierform und in einwandfreier Qualität dabei haben.

Richte dich bei der Auswahl deiner Kleidung für das Jobinterview nach deinem späteren Aufgabengebiet, dem Firmenstil und der Tätigkeit. Wer bei einer Bank vorspricht, sollte eher konservativ gekleidet sein, in einer Marketingabteilung darf es ruhig etwas lockerer und kreativer sein. Überlege dir im Vorfeld einige Fragen über die Firma und dein mögliches späteres Aufgabenfeld, die du im Gespräch stellen kannst. Du und dein Gesprächspartner sollten in etwa gleich viel Redezeit in Anspruch nehmen, lautet die Faustregel für ein gelungenes Vorstellungsgespräch - gar nicht so einfach, wenn man sich nicht vorab ein paar Gedanken gemacht hat! Und achte darauf, ab und zu zu lächeln! Du bist nicht auf einer Beerdigung, auch wenn es sich vielleicht gelegentlich so anfühlen mag!

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