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Die Partnersuche im Netz lohnt sich - besonders für Frauen ab 35

Soeben ist mein neues Buch "In 90 Tagen zum Traummann" erschienen. Der Ratgeber handelt von der Partnersuche im Internet. Meiner Meinung nach unterschätzen immer noch viele Frauen die Möglichkeit, über das Netz ihren Partner zu finden. Während meiner Recherchen zum Buch bin ich auf einige Vorurteile und Vorbehalte gestoßen, die ich in diesem Artikel gerne entkräften möchte.
„Aber ... ich hab doch schon so viele gescheiterte Beziehungen hinter mir. Warum sollte es diesmal besser laufen? Lohnt sich der ganze Aufwand? Oder werde ich nur wieder verletzt werden?“
Ja, der Aufwand lohnt sich. Nein, eine Garantie, dass es gleich beim ersten Mal klappen und ein Happy End für den Rest deines Lebens geben wird, gibt es nicht. Aber eine sehr realistische Chance, dass du mit genügend Geduld und Gelassenheit diesmal vieles (wenn auch nicht alles) besser machen wirst als bisher. Du wirst in diesem Buch nämlich nicht nur alles Wichtige rund um das Thema Online Dating erfahren, sondern auch viel Neues und Wissenswertes über dich selbst. Wenn du dir die Mühe machst und das Buch und seine Übungen wirklich durcharbeitest, wirst du
  • mehr über deine eigenen Wünsche und Prioritäten in Sachen Beziehung wissen
  • schon bei der Auswahl eines künftigen Partners ganz anders vorgehen als du das bisher getan hast
  • besser verstehen, warum frühere Beziehungen möglicherweise scheitern mussten und wissen, wie du das künftig verhindern kannst
  • lernen, was glückliche Langzeit-Paare anders machen als Scheidungspaare
Damit ist deine Ausgangsposition für deine neue Liebe eine ganz andere und viel bessere geworden! Du hast eine Menge dazugelernt und damit die Chance auf eine gelingende Beziehung drastisch gesteigert. Du wirst die Fehler der Vergangenheit nicht noch einmal machen. Lass deine Ängste nicht länger dein Leben bestimmen - du hast es verdient, glücklich zu sein und du kannst es schaffen!
„Aber ... das klingt alles nach anstrengender Arbeit. Ich hab dafür eigentlich gar keine Zeit und Energie übrig.“
Du arbeitest viel, vielleicht bist du auch allein erziehend und hast deshalb jede Menge um die Ohren. Alles bleibt an dir hängen, ständig gibt es etwas zu erledigen und trotzdem wirst du nie wirklich fertig. Abends brichst du einfach auf dem Sofa zusammen; es reicht gerade noch für ein schnelles Abendessen und deine Lieblingsserie im Fernsehen. Bei all dem gibst du dir noch Mühe, wenigstens ab und zu die Zeit für eine Runde im Fitnessstudio oder zum Joggen zu finden, aber mehr ist einfach nicht drin. Du weißt schon gar nicht mehr, wann du das letzte Mal mit Freunden aus warst oder ein ganzes Wochenende nur gefaulenzt hast. Allein der Gedanke an eine gezielte Partnersuche im Internet ermüdet dich.

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Auch in diesem Fall ist es wichtig, dass du deine Prioritäten noch einmal hinterfragst. Auf die Sprünge helfen dir dabei möglicherweise zwei kleine Übungen:
  • Stell dir vor, es sind weitere fünf Jahre vergangen. Es hat sich nichts geändert; dein Leben verläuft weiter wie bisher. Wie wirst du dich dann fühlen? Wie wird dein Alltag aussehen? Wirst du weiterhin zufrieden mit deinem Single-Dasein sein?
  • Mach dir die Mühe und protokolliere eine Woche lang genau, wie du deine Zeit verbringst. (Ja, das ist ein wenig Arbeit, aber es bringt oft wirklich erstaunliche Erkenntnisse und lohnt sich deshalb sehr!)
Am Ende der Woche bilanzierst du, wo deine versteckten „Zeitfresser“ verborgen sind. Wie viel Zeit hast du vor dem Fernseher verbracht (wohlgemerkt, nicht mit Sendungen, die dich wirklich interessieren, sondern mit ziellosem Herumgezappe!)? Wie viel Zeit ist für Besuche, Telefonate und E-Mails mit Menschen draufgegangen, die dir im Grunde deines Herzens eher lästig sind? Wie viel Zeit hast du aufgrund deines (typisch weiblichen!) Perfektionismus in Sachen Haushalt geopfert, statt hier und da Fünfe gerade sein zu lassen? Und wie viel Zeit hast du im Internet mit virtuellen Kontakten verplempert, aus denen höchstwahrscheinlich nie echte, tragfähige Beziehungen entstehen werden (z. B. bei MySpace, wer-kennt-wen.de usw.)? Na, wie sieht es nun aus mit deiner Bereitschaft, ein wenig Zeit und Energie für die Suche nach der Liebe abzuzweigen?
„Aber ... wer wird mich denn noch wollen in meinem Alter?“
Mitte der 80er Jahre machte in den USA eine Studie Furore, die Frauen ab einem gewissen Alter eine sehr geringe Heiratschance bescheinigte. Die Ausgabe der „Newsweek“ vom 2. Juni 1986 verkündete, dass Single-Frauen ab 40 noch eine 2,6 %ige Chance auf eine Heirat hätten. Mit 44 Jahren sollten sie angeblich mit größerer Wahrscheinlichkeit einem Terrorismusanschlag zum Opfer fallen als zu heiraten. Irgendwie scheinen sich diese Zahlen ins kollektive weibliche Unbewusste eingegraben zu haben, denn viele Frauen hegen die Befürchtung, aufgrund ihres Alters (oder einem anderen vermeintlichen „Handicap“) keine Chancen mehr auf dem Partnermarkt zu haben.

Wenn auch du zu diesen Frauen gehörst, habe ich gute Neuigkeiten für dich! Die Zahlen von 1986 sind heute nämlich ganz klar widerlegt. Die Zeitung „Newsweek“ selbst veröffentlichte 2006 einen Artikel, in dem sie kleinlaut zugab, dass von den Frauen, die 1986 als „unvermittelbar“ eingestuft worden waren, ein Großteil zwanzig Jahre später sehr wohl verheiratet war. Das hatte eine Befragung der Studienteilnehmerinnen von damals ans Licht gebracht. Eine ganze Generation von Frauen war also vollkommen sinnlos in Angst und Schrecken versetzt worden.

Im Grunde sagt einem auch der gesunde Menschenverstand, dass sich die Zeiten geändert haben. Das durchschnittliche Heiratsalter ist seit Mitte der 70er Jahre bei beiden Geschlechtern stark angestiegen. Eine Studie in Brandenburg ergab, dass es heute für ledige Frauen bei 30 Jahren, für Geschiedene bei 44 Jahren und für verwitwete Frauen bei 51 Jahren liegt! Und bitte: wir reden hier vom Durchschnitt. Die Skala nach oben ist offen. Im November 2009 gaben sich in Berlin Erna und Otto unter reger Anteilnahme der Medien das Ja-Wort. Sie war an dem Tag 97, er 100 Jahre alt. Und du machst dir Gedanken? Also wirklich ...
„Aber ... die guten Männer sind doch eh schon alle vergeben. Da gibt es doch gar keine Auswahl mehr in meiner Altersklasse auf dem Markt.“
Das ist ebenfalls eine Annahme, die viele Single-Frauen in den mittleren Jahren von einer konkreten Partnersuche abhält. Meist liegt das bei diesen Frauen aber daran, dass sie sich - was zwischenmenschliche Kontakte angeht - vorzugsweise in ihrer persönlichen „Komfortzone“ bewegen: Familie, seit Jahren bestehender Freundes- und Bekanntenkreis, Arbeitsplatz, vielleicht noch der eine oder andere Sport- oder sonstige Verein. Dort treffen sie natürlich auf die immer gleichen Menschen und knüpfen vergleichsweise selten ganz neue Kontakte. Sie kennen die Männer ihrer Schwestern, Freundinnen, Kolleginnen - viele davon nett, aber eben gebunden - und dann noch den einen oder anderen notorischen Single (bei dem frau auch ziemlich schnell eine Idee davon hat, warum er noch nicht unter der Haube ist). Und daraus schließen sie dann, dass sie einfach zu spät dran sind mit der Suche nach der Liebe. Zeitfenster verpasst. Pech gehabt.

Das ist aber eine absolute Fehleinschätzung, die sich schnell korrigiert, wenn man als Frau mal seinen gewohnten sozialen Bewegungsradius verlässt. Vielen sehr beschäftigten, vielleicht auch noch allein erziehenden Frauen fällt aber genau das nicht leicht. Sie müssen nicht nur die Zeit und Energie aufbringen, sich „ausgehfein“ zu machen und loszuziehen, sie brauchen eventuell auch noch einen Babysitter und im Idealfall noch eine Freundin zur Begleitung, denn so ganz allein macht es ja auch keinen Spaß, auf eine Single-Party oder eine andere Veranstaltung zu gehen. Und überhaupt - wohin sollte frau denn am besten gehen? Wo stecken sie denn, die ganzen guten Single-Männer? Natürlich beim Online Dating, wie du im Buch sehen wirst!

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