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Glückstipp der Woche: Berührung macht glücklich!

Eines unserer wichtigsten menschlichen Urbedürfnisse ist das nach Körper- und Hautkontakt. Nicht umsonst wird das Neugeborene noch vor dem Durchtrennen der Nabelschnur seiner Mutter auf den Bauch gelegt - neben der Notwendigkeit des Trinkens und Atmens ist die liebevolle Berührung durch einen anderen Menschen für uns das erste und elementarste Verlangen, sobald wir auf die Welt kommen. Dem Stauferkönig Friedrich II. wird nachgesagt, dass er auf der Suche nach einer menschlichen "Ursprache" Säuglinge um das Jahr 1300 von der Außenwelt isoliert von Ammen aufziehen lassen wollte. Die Ammen hatten die strenge Anweisung, die Kinder zwar zu füttern und zu waschen, durften aber keinesfalls mit ihnen sprechen oder sonstigen Kontakt aufnehmen, natürlich auch nicht mit ihnen schmusen. Auf diese Weise wollte Friedrich erforschen, welche Worte die Kinder ohne Anleitung von außen als erstes sprechen würden. Die Säuglinge starben jedoch nach kurzer Zeit, obwohl ihre physischen Bedürfnisse in vollem Umfang erfüllt waren. Auch wenn dieses angebliche Experiment historisch als nicht ganz gesichert gelten kann (und aus auf der Hand liegenden Gründen natürlich nie wiederholt wurde!), weiß man heute definitiv, dass Berührungen, Streicheln und Hautkontakt äußerst wichtig - wenn nicht gar überlebenswichtig - für Babys und Kinder sind. Werden wir erwachsen, kommt uns dieses Bewusstsein für die Wichtigkeit von Berührungen manchmal leider etwas abhanden. Dabei sind Streicheleinheiten ein so einfaches Mittel, sich glücklich zu fühlen!

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Der Mechanismus, der dahinter steckt, geht - mal wieder - auf unser körpereigenes Opiatsystem zurück: Werden wir gestreichelt oder auch nur sanft berührt, schüttet unser Gehirn Oxytocin aus, das so genannte "Kuschelhormon". Es wirkt beruhigend, stressreduzierend und angstlindernd - vielleicht hast du ja schon einmal ein ängstlich fiependes Tierkind beobachtet, das sofort ruhig wird, sobald die Mutter es zu lecken beginnt. Auch Endorphine werden freigesetzt, die schmerzlindernd und entspannend wirken. Der Spiegel von Stresshormonen sinkt ab, die Atmung wird ruhiger und die Sauerstoffsättigung im Blut steigt an. Studien zeigen sogar, dass chronische Schmerzpatienten, die viel liebevollen Hautkontakt erhalten, über weniger Schmerzen klagen und weniger Schmerzmittel benötigen als solche ohne diese Zuwendung. Auch für das Immunsystem sind Streicheleinheiten eine Wohltat. Frühchen, die durch den Aufenthalt im Brutkasten weniger Hautkontakt zu ihren Müttern halten konnten, bildeten ein weniger gut funktionierendes Immunsystem aus - auch deshalb erlaubt man heute in Klinken so weit als möglich Berührungen der Eltern des Babys selbst unter extremen medizinischen Bedingungen. Und selbst in Rattenexperimenten zeigte sich, dass gestreichelte Ratten mehr Antikörper im Blut aufwiesen als nicht gestreichelte. Schmusen ist also auch noch gesund! Deshalb lautet der Glückstipp der Woche dieses Mal: Kuschele, streichle, schmuse und massiere in der kommenden Woche, was das Zeug hält! Dein Glückspegel wird es dir danken!

"Schön und gut", höre ich da den einen oder die andere murren, "aber wenn ich doch niemanden zum Kuscheln habe?" Mal abgesehen davon, dass es durchaus auch erlaubt und wirksam ist, mal wieder die eigene Schwester oder Omi fest in den Arm zu nehmen oder mit der besten Freundin Arm in Arm durch die Fußgängerzone zu flanieren. In vielen größeren deutschen Städten gibt es nämlich mittlerweile so genannte Kuschelpartys - Partys, bei denen man sich nach strengen Regeln und unter Anleitung von ausgebildeten Moderatoren trifft, um miteinander zu kuscheln. Ich weiß schon, auf den ersten Blick mutet das Ganze etwas merkwürdig an: kuscheln mit wildfremden Leuten? Aber die Erfahrung zeigt, dass diese Partys vielen Leuten eine Menge Spaß und Freude bereiten, warum also nicht einfach mal ausprobieren? Und wenn dir das überhaupt nicht zusagt, dann denk doch mal darüber nach, ob es nicht Zeit ist, dir nächste Woche mal eine halbe Stunde Wohlfühl-Massage bei einem ausgebildeten Masseur oder einer Masseurin zu gönnen! Ob Klangschalen-, Ayurveda- oder Aromamassage, ob Ganz- oder Teilkörpermassage; mittlerweile gibt es wirklich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Zugegeben, eine echte Partnermassage ist natürlich der Gipfel der Genüsse, aber wie heißt es so schön? Selbst, wenn einem noch ein kleines Stückchen zum Glück fehlt, gibt es keinen Grund, den Rest nicht in vollen Zügen zu genießen! 

In diesem Sinne ein kuscheliges, berührungsintensives und glückliches Wochenende!

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