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Geschenkestress zu Weihnachten?

Mitte November - Weihnachten scheint schon wieder mal vor der Tür zu stehen. Jedenfalls kann ich mich des Eindrucks (trotz strahlenden Altweibersommer-Wetters) nicht ganz erwehren, wenn ich so durch die Supermärkte gehe und schon wieder seit Wochen über Lebkuchen, Spekulatius und Glühwein stolpere! Nun auch noch im Netz: auf diversen Business-Blogs finden sich schon Einträge wie dieser hier: „September und Oktober sind die besten Monate für die Recherche zur demnächst anstehenden Weihnachtsgeschenke- Aktion für Kunden und Mitarbeiter.“

Brrrr! Also gut, dann schreibe ich jetzt heute auch was über Geschenke hier - aber hoffentlich etwas Entlastendes für dich, lieber Leser! Ich habe nämlich kürzlich eine Studie aus den USA mit dem schönen Titel: „Money can‘t buy love“ im Journal of Experimental Social Psychology entdeckt, die mir sehr gefallen hat. Darin untersuchten die Forscher Francis Flynn und Gabrielle Adams die Überzeugungen, mit denen wir Geschenke für unsere Lieben aussuchen. Und entdeckten eine spannende Diskrepanz zwischen dem, was Beschenkte beim Anblick eines Geschenks denken und dem, von dem wir als Schenkende glauben, dass sie denken: Alle befragten Schenkenden waren nämlich der Überzeugung: je teurer das Geschenk, desto größer die Freude des Beschenkten. Alle befragten Beschenkten dagegen freuten sich ganz unabhängig vom Preis über das jeweilige Geschenk.

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Die Forscher schlussfolgerten nach weiteren Detailbefragungen: Offenbar ist es tatsächlich so, dass wir uns über Geschenke vor allem dann freuen, wenn sie uns den Eindruck vermitteln, der oder die Schenkende habe sich wirklich Gedanken darum gemacht, was uns gefallen könnte. Wir freuen uns also quasi mehr über die persönliche Zuwendung und Zuneigung, die in einem Geschenk steckt, als über seinen materiellen Wert. Wenn wir Geschenke aussuchen, sitzen wir aber scheinbar dem Irrglauben auf, dass wir persönliche Zuwendung und Zuneigung besonders gut über den Preis eines Geschenks zum Ausdruck bringen können: je teurer, desto mehr. Das kommt aber leider beim Beschenkten überhaupt nicht so an. Das zusätzliche Geld ist also sozusagen rausgeschmissen. Oder anders gesagt: Mami hat damals wohl doch nicht gelogen, als sie behauptete, dass der erste, mühsam gehäkelte Topflappen oder die unter Einsatz der eigenen körperlichen Unversehrtheit laubgesägte Flurgarderobe das schönste Geschenk war, das sie je von uns bekommen habe. Schließlich steckte da jede Menge an Gedanken, Liebe und Zuwendung drin!

Der Vorschlag der Forscher: Gemeinsam mit Familie und Freunden den Preis für Geschenke auf ein für alle gleichermaßen gültiges (niedriges) Niveau festlegen. Kein Wettbewerbsschenken mehr über den Geldbeutel - statt dessen wirkliches Hirnschmalz-Investment. (Oder eben nicht, aber das ist ein anderes Kapitel.) Eine gute Idee, wie ich finde, gerade angesichts der gerade erst (knapp) überstandenen Wirtschaftskrise und des offenbar doch schon wieder bedrohlich nahe herangerückten Weihnachtsfestes ... ;-)

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