Mit Schwung durch die goldene Jahreszeit: 13 neue Tipps gegen die Herbstdepression
09.09.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Lebensgestaltung
Da wir den meteorologischen Herbstanfang am 1.
September und mit ihm den Sommer bereits hinter uns
gelassen haben, die Temperaturen nachts sogar bei
uns in der sonnigen Südpfalz unerbittlich in
Richtung Einstelligkeit streben und sich die
Suchanfragen nach unserem
Blog-Artikel zum Thema Herbstdepression wieder
zu häufen beginnen, will ich heute doch mal die
Gelegenheit nutzen, mit ein paar neuen Tipps gegen
das drohende Stimmungstief angesichts der kalten
Jahreszeit vor der Haustür anzugehen! Übers Jahr
verteilt habe ich nämlich noch eine ganze Reihe
neuer Vorschläge gesammelt, wie du aus dem Herbst
das Beste herausholen kannst, statt dich in der
derzeitigen Diskussion über den Unterschied
zwischen „statistischem Sommer 2007“ (= etwas zu
warm, etwas zu feucht, aber sonst ganz normal für
Deutschland!) versus „gefühltem Sommer 2007“ (zu
kalt, zu nass, unbeständig und unbefriedigend für
Sonnenanbeter und Grillpartyfans!) festzubeißen.
(Natürlich behalten auch die
Tipps im meinem ersten Beitrag zum Thema Herbst
ihre Gültigkeit - für so was gibt‘s zum Glück kein
Verfallsdatum!)
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Urlaub vom Ich - was unsere Reisen über uns aussagen
08.08.2007 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Freizeit
Na, schon im Urlaub gewesen diesen Sommer? Oder
steckst du gerade in den letzten Vorbereitungen
dafür? Gerade wir Deutschen gelten ja als sehr
reiselustiges Völkchen - im Vergleich zu den
Franzosen oder Italienern beispielsweise zieht es
uns deutlich häufiger ins Ausland; aber natürlich
fahren viele auch gerne in deutsche Urlaubsregionen
z. B. an Ost- oder Nordsee. Dafür nimmt man dann
jede Menge Aufwand in Kauf, vom Kofferpacken über
den Stau bis hin zu möglicherweise nötigen
Impfungen und Jet-lag - ganz zu schweigen von den
dadurch entstehenden Kosten. Spannend finde ich
persönlich, dass es ja - so, wie es
unterschiedliche Persönlichkeitstypen gibt - auch
unterschiedliche „Reisetypen“ zu geben scheint. Ein
befreundetes Pärchen von uns pflegt beispielsweise
ein- oder zweimal im Jahr Haus, Kinder und Tiere
der Oma und dem Au-Pair-Mädchen in die Hände zu
drücken und fliegt dann jeweils für eine Woche an
ein möglichst entferntes, möglichst exotisches
Urlaubsziel. Dort flitzen sie dann fünf oder sechs
Tage von einem Ort zum anderen (letztes Jahr war es
Namibia, dieses Jahr China), verbringen möglichst
jede Nacht in einem anderen Hotel und packen in
einen 24-Stunden-Tag Besichtigungen und Touren von
mindestens 36 Stunden hinein. Mir wird schon
schummrig von all der Aktivität, wenn ich mir nur
den anschließenden Reisebericht anhöre! Andere
Bekannte dagegen zieht es schon seit zwanzig Jahren
beharrlich in die immer gleiche Ferienwohnung im
immer gleichen Ostseebadeort. Meine Schwester
schließlich steigt am liebsten in ihren Wohnwagen
und fährt damit irgendwo an den Atlantik - mit
Kindern, Hund, Salzstreuer und allem, was man sonst
so braucht, zur Not übereinander gestapelt; dort
legt sie sich an den Strand und liest in drei
Wochen ungefähr hundertfünfzig Bücher ...
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