Mama geht arbeiten - zum Wohl des Kindes!
Vergangene Woche habe ich im TV-Magazin „Mona Lisa“
ein interessantes Interview mit der
Psychologieprofessorin Una Röhr-Sendlmeier von der
Uni Bonn gesehen, das sich sämtliche Eva-Herman-
und Bischof-Mixa-Anhänger(innen) mal dringend
hinter den Spiegel stecken sollten. Aus
persönlicher Betroffenheit heraus - Anfang der
1990er Jahre war Frau Röhr-Sendlmeier nämlich
selbst junge Psychologieprofessorin und dabei
schwanger - hat sie eine groß angelegte Studie
gestartet, die die Auswirkungen einer
Berufstätigkeit der Mutter auf die Entwicklung des
Kindes untersuchen sollte. In fünf Jahren
untersuchte sie dazu rund 6.000 Familien mit
insgesamt 16.000 Personen. Das Ergebnis in
drei Worten? Gute Mütter arbeiten!
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Warum wir einen Tag der Introvertierten brauchen
23.09.2011 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Persönlichkeit
Dass Introvertierte in vieler Hinsicht gerade in
unserer von Extrovertierten dominierten und
gestalteten Gesellschaft ein schwereres Leben
haben, weißt du schon, wenn du meine Beiträge zum
Thema
Introversion in der Vergangenheit gelesen
hast. Neben einem erhöhten
Gesundheitsrisiko in psychischer und
physischer Hinsicht (beispielsweise für
Erkrankungen wie Depressionen, affektive
Störungen, Burnout und ähnlichem) sind sie
auch gegen Belastungen oft weniger gut
gewappnet als Extrovertierte: Stress
verkraften sie schlechter und im Schnitt sind
sie auch weniger lebenszufrieden als diese.
Introvertierte neigen deshalb auch leichter
zum Drogen-, Suchtmittel- oder
Medikamentenmissbrauch und wählen in scheinbar
aussichtslosen Lebenssituationen auch häufiger
als Extrovertierte den Freitod als Ausweg.
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Introvertiert - und glücklich im Beruf!
Es ist in vieler Hinsicht keine einfache Sache, als
Introvertierter in unserer heutigen Gesellschaft zu
leben. In unserer westlichen Kultur stehen die
Qualitäten Extrovertierter auf den ersten Blick
viel höher im Kurs als die der Introvertierten:
Schnelligkeit, Wettbewerbsorientierung, soziale
Kompetenz, Handlungsorientierung,
Durchsetzungswillen, Kontaktfreude,
Diskussionsfreude, Aktivität ... man könnte die
Liste nahezu endlos fortsetzen. „Just do it!“ -
mach‘s einfach! -: der Slogan der Sportfirma Nike
bringt es auf den Punkt: Geh raus, beweg dich,
handele! Und das bitteschön mit einem gehörigen Maß
an Selbstbewusstsein, Optimismus, Offenheit und
ruhig auch einer Prise Ellenbogeneinsatz. Dann bist
du erfolgreich, beruflich wie privat. Dann steht
die Welt dir offen, die Menschen bewundern dich und
suchen deine Gesellschaft. Du bist der strahlende
Mittelpunkt der Party, und niemand hat eine Chance,
deine Leistungen im Job zu übersehen. Weil du nicht
nur die Initiative ergreifst und schnelle
Ergebnisse anstrebst, sondern auch den alten
Spruch: „Klappern gehört zum Handwerk!“ kennst und
beherzigst. Und weil du Kontakte und Seilschaften
pflegst, was das Zeug hält, im realen Leben ebenso
wie im virtuellen Raum von Social Networks. Weil du
die Klaviatur der Extraversion beherrschst und nach
den Vorgaben und Regeln der Gesellschaft auf ihnen
spielst. Weiterlesen
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Unzufrieden im Job?
29.09.2009 von Diplom-Psychologin Felicitas
Heyne | Abgelegt in: Beruf
Eine Pressemitteilung des
Karriereportals monster.de im vergangenen
Juli hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich
erschreckt. Nur 21 % der befragten
Deutschen äußerten nämlich darin, mit dem
eigenen Beruf völlig zufrieden zu
sein. Dagegen gaben 51 % der
Befragten an, wenn sie die Zeit zurückdrehen
könnten, würden sie einen vollkommen anderen
Berufsweg einschlagen. In unseren
Nachbarländern Österreich und Schweiz sah es
nicht viel besser aus: Die Schweizer liegen
gleichauf mit uns, bei den Österreichern waren
es sogar 54 %, die sich nach einem komplett
anderen Job sehnten. Letztere bilden auch das
Schlusslicht, wenn es um Zufriedenheit im
Berufsleben geht: nur 19 % von ihnen
bezeichneten sich als absolut glücklich mit
ihrer Tätigkeit. Weiterlesen
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